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@Bo10a
Das Buch "Enzyklopädie der Chartmuster" von Bulkowski hatte ich mir im Buchladen vor einiger Zeit schon mal angeguckt. Ich glaube es ist das, wo die Signifikanz diskretionärer (danke Eddie) Pattern per Hand in Chartverläufen getestet wurde und dann Trefferquoten u.s.w. dabeistehen.
Mir gefiel das Buch nicht --> Ich finde für dikretionäre Pattern eine Trefferquote etc. anzugeben ist ein Widerspruch in sich. Die Diskretionäre Analyse ist eine sehr subjektive Angelegenheit, da spielt viel Erfahrung mit. Candlestick-Pattern z.B. schneiden bei einer Systematischen Analyse ja regelmäßig sehr schlecht ab. Trotzdem gibt es viele Trader, die damit Geld verdienen.
Ich würde z.B. eine SKS-Formation nicht handeln, weil sie in einem Buch eine gute Trefferquote hatte. Viel wichtiger ist dass, man selbst mit dieser Formation gut zurechtkommt. Man beobachtet einen Index, oder ein paar Aktien und sieht "oh da funktionieren SKS gut", dann handelt man die, mit der Zeit bekommt man dann einen Blick dafür was in diesem oder jemen Underlying geht oder nicht. Das Bulkowski-Buch war mir hier zu pauschal.
Sag mir bitte wenn ich mich irre!
@Bo10a
Noch eine kleine Anmerkung bzgl. Deiner Frage "Statistikteil" im Buch "Enzyklopädie der Chartmuster":
Meiner Beobachtung nach haben die letzten Jahre Chartmuster an Zuverlässigkeit eingebüßt, da es in diesem Zeitraum häufiger zu Fehlsignalen (sog. Fakes) gekommen ist, wodurch diese Pattern obsolet wurden.
Quoted
Für größere Time-Frames schreibt Bulkowski dazu (nicht speziell zu Candle-Formationen) etwas in seinem zweiten ins Deutsche übersetzten Buch Traden mit Chartformationen, welches mir besser als sein erstes ins Deutsch übersetzte Buch gefällt. Der Ansatz, mal die realen Wahrscheinlichkeiten wenigstens für einige Werte, Time-Frames und Chart-Muster objektiv zu bestimmen, ist lobenswert und die Ergebnisse können hier wegen ihrer Fülle nicht mal auf die Kürze gerafft werden.
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DickT (12.08.2009), Shakesbeer (12.08.2009), wolli (14.08.2009)
Michael Voigt hatte zwar schon Ende 2007 gesagt, daß er statt eines zweiten Teiles seines Buches an eine Art Fortsetzungs-Geschichte dachte, weil das nicht so viel zeitliche Konzentration erfordert. Was da jetzt als schon quartalsweise terminiertes und preislich nicht gerade als Schnappchen zu bezeichnendes Resultat vorgestellt wird, enttäuscht mich - unabhängig von der Qualität des Inhaltes - schon, da es ganz so aussieht, als sollten die mit Das Große Buch der Markttechnik erworbenen Verdienste auf maximale, dabei aber weniger leser-freundliche Weise ökonomisch ausgewertet werden.
Mit einer Subskription muß man ja dem Verlag nicht schon frühzeitig einen sicheren Profit garantieren. Es reicht, sich die Bücher bei Erscheinen einzeln im Buchhandel anzusehen. Selbst eine Einstellung der Serie zu den jetzigen Konditionen wäre kein tragischer Verlust, könnte sie doch dazu führen, daß eine andere Auflage zu besseren Konditionen erfolgt. Der Autor selber wäre davon auch nicht so sehr betroffen, da er durch seine Bekanntheit ja weiterhin mit seinen Dienstleistungen gute Verdienste erzielen kann. Dem Verlag würde aber das satte Abgreifen bei seiner Kundschaft nicht allzu einfach gemacht.
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