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Onkel_Ho

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18

Thursday, April 8th 2004, 2:46pm

RE: Gci

@ matthes

Welche Erfahrungen hast Du mit GCI bezüglich Orderausführung gemacht?

Wie jfk bereits erwähnt hat, bestätigt GCI ja, dass sie kein vollelektronisches Orderrouting haben, sondern alle Orders von Hand weiterleiten und somit Verzögerungen entstehen.

In volatilen Handelszeiten dauert die Orderausführung schon mal einige Minuten und man bekommt dann, auch mit einem Stopp Loss, einen ziemlich schlechten Ausführungskurs.

Gruss

Onkel_Ho

matthes

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17

Thursday, April 8th 2004, 1:52pm

Gci

Hallo und einen schönen Tag sowie ein schönes Osterwochenende wünsche ich Euch.
Vor 14 Tagen habe ich mich mit 2 weiteren Tradern in Barcelona mit dem Chef von GCi in deren Büroräumen getroffen um viele Fragen zu klären.
Der Eindruck war sehr. Sie werden auch bald eine neue Software rausbringen, wo viele Verbesserungen eingebaut werden.

Ich bin schon länger bei GCI und kann dort mit einer Plattform alles zusammen handeln, das ist mir wichtig. Auszahlungen habe ich immer innerhalb von 3-4 Tagen auf meinem Konto gehabt.
Was den Ort Belize betrifft, da habe ih Fotos vom Büro und kann jederzeit hinfahren und der deutsche Support mit Barcelona ist auch sehr gut.

[EDIT von Hintman]

Ich habe den Rest dieses Postings nach einigen Beschwerden gelöscht, da es weder Daten noch Vor- und Nachteile eines Brokers behandelt, sondern lediglich Promotion betrieben wurde.

jfk

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16

Friday, March 26th 2004, 7:35pm

gci

X(

würde die finger von gci lassen:

bei dax hedging haben die
!!! 25 minuten gebraucht bis zur orderausführung !!!

hat einen haaaaaaaufen geld und mind. genauso nerven gekostet

nehmt nur anbieter die reguliert sind : nfa.......

und fragt bei eurem anwalt nach ob die in einem land sitzen mit denen wir
ein "rechtshilfeabkommen" haben sonst is mit klagen nix (wie bei gci) ;(

p.s. demo is wirklich gut
in der realität wird dir aber immer ein hauseigener daler vorgeschalter
nix mit elektronischem orderrouting

da giebt es nur einen und die seite find ich leider nicht mehr X(
steht dabei das ordes nach dem fi fo geroutet werden


lfk

This post has been edited 1 times, last edit by "jfk" (Mar 26th 2004, 7:39pm)


$moKe

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15

Monday, March 22nd 2004, 4:12pm

ich hab in letzter zeit ein bisschen bei http://www.gcitrading.com/germanrumgewuselt, da gibts auch ne nette demoversion
real hab ich es allerdings nicht probiert, und über die gebühren kann ich mangels Vergleichen auch nix sagen.
Sterne haben keine Flügel.

Hintman

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14

Monday, March 22nd 2004, 4:07pm

@broker-buddy

danke, wurde aber schon im Thread "deal4free" diskutiert und für nicht hervorragend empfunden.

Ist leider nur ein Introducing Broker von deal4free, somit ist bei jeder Transaktion eine geringe Gebühr zu entrichten.

In Kürze folgt eine Zusammenfassung der Broker :)
Parameter für Trading "Frei Schnauze": Stopp-Loss 0,6-fache ATR, Profit Target 1,8-fache ATR. Zeitstopp greift am 5. Tag des Trades.
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broker-buddy

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13

Monday, March 22nd 2004, 3:47pm

RE: Was sind CFD´s?

schaut doch mal bei www.istrading.de!

- deutscher Support
- sehr nette Leute
- relativ günstig
- gute Software "Market-Maker" von CMC
- Abwicklung erfolgt über CMC London (Marktführer)!

Ich hoffe, dass ich euch auch noch etwas "neues" erzählen konnte :D

Gruss Michael

Hintman

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12

Wednesday, March 10th 2004, 5:53pm

Och nö, wurde heute angerufen dass die Unterlagen nicht vollständig waren, also heißt es weiter warten.....

Übrigens ist deal4free nicht für Leute zu empfehlen, die sich nicht halbwegs gutes Englisch zutrauen.

Man wird des öfteren telefonisch kontaktiert, besonders die Fragen zur Erfahrung mit Finanzprodukten und der Kenntnis über CFD´s können ziemlich heftig sein.

Aber wenn man sie bittet, langsam und deutlich zu sprechen, klappt auch das, die meisten Fragen werden sowieso nur mit Yes beantwortet (wer "no" antwortet will den Account wohl gar nicht :D )

dies hier wäre ein deutscher CFD-Anbieter, allerdings sind die Konditionen etwas schlechter als bei deal4free. Trotzdem den Zertis immer noch Voraus.
http://www.igmarkets.de/
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Hintman

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Monday, March 8th 2004, 9:39pm

Nun, in Bezug auf Rechtliches bin ich nicht so fit, @heiho kannst du hier dazu eventuell etwas sagen?
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Firebold

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Saturday, February 28th 2004, 6:21pm

Aber sind CFD's in Deutschland denn überhaupt rechtlich geregelt! Weil Derivate (wie z.B. Optionsscheine oder Zertifikate) sind es ja in dem Sinne nicht. Und von Wertpapieren kann hier wirklich auch nicht die Rede sein! Wenn du verstehst was ich meine?
Eigentlich befinden wir uns doch in einer womöglichen Grauzone? Oder liege ich da jetzt ganz falsch mit meiner Argumentation!

So be 8)

Grüße

Firebold
Mag der Pessimist auch Recht behalten - der Optimist hat bis dahin besser gelebt.

Hintman

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9

Saturday, February 28th 2004, 9:50am

@Rasputin

ohne Kontoeröffnung gibts natürlich erstmal nur die Demo :)

@heiho

danke, nun haben wir Gewissheit
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Rasputin

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8

Friday, February 27th 2004, 11:00pm

@all

Hab auf der hp nur eine Demosoftware(ca.22MB) gefunden und die kann man nur 14 Tage testen, gibts da noch welche oder meint ihr die Software walktrough's die funktionieren bei mir nämlich überhaupt nicht :(

MfG,
Rasputin
... einer von Gottes eigenen Prototypen, ein aufgemotzter Mutant, der nie zur Massenproduktion in Betracht gezogen wurde: zu spleenig zum Leben und zu selten zum Sterben.
Ich kann dem Tod gelassen ins Auge sehn. Ich werd jedenfalls älter als Kurt Cobain.

heiho

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7

Friday, February 27th 2004, 9:08pm

@ ylvi

du kannst die cfd's natürlich nicht nur am tagesschluß kaufen, sondern während der handelszeiten ständig.

lg

heiho

heiho

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6

Friday, February 27th 2004, 8:48pm

Steuer

hallo,

bin wieder mal da.

das mit den CFD's finde ich wirklich interessant, als alternative zu den zertis und als "anpirschen" an die futures.

frage an hintman: wie viele demos hast du ausprobiert?

Steuer: die steuerliche behandlung ist wie bei den optionsscheinen, aktien usw, wenn man unter einem jahr verkauft - also spekulationssteuer.

ich nehme aber nicht an, dass jemand seine gewinne dem karl-hein meldet (der bastelt sich damit ja wieder nur eine sauteure hompage, lol)

die spekulation mit wertpapieren könnte aber auch als einkunftsart gesehen werden und da gibt es dann KEINE spekulationsfrist - es fällt die "normale" steuerprogression an, erkläurung mittels einkommenssteuerbescheid - hat natürlich auch die vorteile der ganzen gewinnmindernden ausgaben, die ich dann geltend machen kann.

wenn es fragen zu steuer gibt, kann ich gerne noch weitere kurz beantworten.

PS: lade mir auch nochmals die demo von d4f runter, werde auch mal ein wenig damit rumspielen.

lg

heiho

ylvi

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5

Friday, February 27th 2004, 8:11pm

Verstehe ich das richtig?
Man kann diese Teile nur am Tagesende verkaufen bzw zurückkaufen?
Wenn z.B. mein persönliches Ziel schon um 13:00 erreicht ist und ich gerne den Gewinn einstreichen möchte, ist das nicht möglich?

Gruß Ylvi

Hintman

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4

Friday, February 27th 2004, 3:45pm

Noch einige Fragen, die in anderen Threads schon diskutiert wurden:

Wie hoch ist das Risiko bei den CFD´s? Sind die wie Futures, wo man dann mehr als sein eingebrachtes Kapital verlieren kann?

Antwort: In der Tat ist man zum Nachschuss verpflichtet, wenn die Margin aufgebraucht ist. Unterlässt man dies, wird die Position automatisch vom Broker aufgelöst. Aber so weit sollte man es sowieso nie kommen lassen.

Weitere Einwände:

1. Der Broker nimmt zwar keine Commi, aber er lebt vom Spread, aber nicht dem Spread zwischen Börsenkursen sondern den von ihm selbst gestellten Pseudoboersenkurs, der heftig abweichen kann.

2. Der Broker macht den Fill, wann er will. D.h. durchaus später.

3. Mit zunehmender Positionsgrösse verändert sich das Verhalten der Brokersoftware bezüglich 1 und 2.

4. Manche sind nicht zuverlässig, andere SBs hatten grosse Abwicklungsprobleme.

5. Du hast nicht einen Emmi, sondern einen dt. Broker, der für einen englischen Emittenten, der bei Refco deckt. Und die Gefahr überhöhter Kosten mit Kickback an den Vertrieb ist immens.

6. Transparenz ist noch schlimmer. Und CFDs sind wie Forex unreguliert.

7. Alle UK Boards: Falls möglich IB futures.

Meine Antwort:

ad 1: hab mir schon viele Tage die Demo angesehen, und es stimmt, der Spread variiert, aber ist von den Gesamtkosten gesehen nie höher als bei den Zertis, und oft beträgt er sogar nur 0,01 Punkte

ad 2: der Kurs zu dem man zusagt, den bekommt man auch, nicht schlechter. Zumindest habe ich bisher diese Erfahrung gemacht. Läuft der Kurs mitten in der Abwicklung gegen den Emi, lehnt er schon mal ab, das stimmt. Aber wo ist hier ein Nachteil gegenüber den Zertis? Die Emis machens ja genau so.

ad 3: auch hier, gegenüber den Zertis kanns nur besser werden, wo kriegt man schon problemlos 10.000 Zertis her ausser von der DB, und die nützen das auch aus

ad 4: und deal4free ist der Gewinner zahlreicher Tests, auch die User erzählen nichts Schlechtes

ad 5: da verwechselst du was, mit deal4free handelt man direkt mit CMC, dem englischen Broker. Keine Umwege. Überhöhte Kosten gibts nicht, nur den Spread

ad 6: Auch falsch, die Transparenz ist herrlich, man hat schon in der Demo sämtliche Kurse und CHarts realtime, natürlich die Futures, und die Ausführung ist JEDERZEIT möglich, keine Schweißausbrüche weil die DB wieder mal dicht gemacht hat...

UND es ist sehr wohl FSA reguliert

ad 7: auf dem Weg von den Zertis zu den Futures gibts nichts passenderes

Zum Abschluß möchte ich noch sagen, dass ich für diese Informationen nicht garantieren kann, da ich bisher nur mit der Demo getradet habe, wenn ich die ersten praktischen Erfahrungen hinter mir habe, gibts ein Update :)
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3

Friday, February 27th 2004, 3:35pm

Kurze Zusammenfassung, warum ich den Broker www.deal4free.com gewählt habe.

Vorteile: (treffen zum Teil auch auf andere CFD-Broker zu)
  1. Komfort und Verlässlichkeit
    Die mit Preisen ausgezeichnete Software hat mich schon in der Demo überzeugt, hochprofessionelle Oberfläche mit Realtimekursen und Charts aller handelbaren Underlyings.
    Getaxt wird nach den Futures, damit fällt das Problem weg, dass der Dax schon um 17:30 dicht macht.
    Endlich keine Spielereien der Emis mehr, die oftmals ihre Server dicht machen, ständige Handelbarkeit.
  2. Kosten und Kapital
    Keine Gebühren, es ist nur der Spread fällig, dadurch ergibt sich gegenüber den Zertifikaten besonders für Klein- und Mittelanleger ein gewaltiger Vorteil.
    So kann man auch Währungen für nur 3 Pips Spread handeln, sogar die meisten reinen Forexbroker verlangen mehr

    Ein Beispiel an der VW-Aktie:
    Ein Vergleich gemacht zwischen DB-Scheinen und CFD´s über www.deal4free.com

    Angenommen ich habe 1500€ die ich für Volkswagen ausgeben will.
    Die Aktie steht jetzt auf 39 (sagen wir der Einfachheit halber auf 40) und passende Calls und Puts der DB kosten so 0,4€.
    Diese haben ein Bezugsverhältnis von 10, bewegt sich die Aktie von 40 auf 40,1 sind das 1 cent im Schein.
    Der Spread liegt hier bei 1 cent, Gebühren setze ich 20€ an

    d.h. ich kann mir für 1500€ 3750 Stück leisten.
    Das wären alleine im Jänner 2003 4900€ Gewinn gewesen, das entspricht auf die 1500€ gesehen 326%

    Nun die Konkurrenz:
    Für eine Margin von 1500€ (für Einzelaktien müssen 5% Margin hinterlegt werden, alles andere nur 1%), 0,03 Punkte Spread und 0 Gebühren kann man sich hier 750 CFD´s von VW leisten.

    Ergebnis im Jänner 03: 11930€ oder 795%........
    da war ich erst mal baff....

    Allerdings sind hier bei den CFD´s die absoluten Gewinne und damit auch Verluste um einiges größer, passe ich mich hier dem Risikoprofil der Zertifikatvariante an, sind das nur 400 Stück und 6360€ Gewinn.

    Damit sind die CFD´s immer noch besser bei nur der Hälfte an Kapitalbedarf, in diesem Fall 800€ (was dann immer noch einem Gewinn von 795% entsprechen würde....)

  3. Vielfalt
    Angefangen von allen Indizes, bis über unzählige Währungspaare hin zu verdammt vielen Einzeltiteln ist alles handelbar.
  4. Handelsdauer
    Forex sogar 24h am Tag, US-Indizes ab Sonntag.
    [/list=1]

    Nachteile:
    -englischsprachiger Support
    -gegenüber den Futures immer noch teurer, aber mir geht es ja nur mal um einen Fortschritt den Zertifikaten gegenüber, die Futures wären dann der nächste Schritt

    Eine Zusammenfassung über alle Broker wird mit der Zeit hier entstehen
    http://www.candletrading.de/wbboard/thre…readid=191&sid=
Parameter für Trading "Frei Schnauze": Stopp-Loss 0,6-fache ATR, Profit Target 1,8-fache ATR. Zeitstopp greift am 5. Tag des Trades.
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2

Friday, February 27th 2004, 3:20pm

Soviel zur Definition, nachfolgend nun einige Links in denen man selber schmökern kann

Alles bei Wallstreet-Online zum Thema CFD´s
http://www.wallstreet-online.de/ws/commu…timeframe=-3650

Nette Diskussion zu den Anfängen in Deutschland
http://www.aktienboard.com/vb/showthread.php?threadid=48037

Ein Chat-Log aus dem Aktienboard.com mit einem CFD-Broker
http://www.aktienboard.com/vb/lesson.php…ventchat=04_log
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Hintman

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1

Friday, February 27th 2004, 3:15pm

Was sind CFD´s?

Da ich gerade zu www.deal4free.com umziehe um dort in Zukunft mit CFD´s Handel zu treiben, möchte ich die meisten auftauchenden Fragen gleich im Vorhinein beantworten bzw. zur Diskussion dieses "neuen" Finanzproduktes aufrufen.

Was ist ein CFD?

Ein CFD ist, wie der Name impliziert, ein Vertrag über einen Trade auf der Basis des Unterschiedes zwischen dem Eröffnungskurs und dem Schlusskurs einer Position.

Eine gekaufte CFD Position (long) gibt dem Käufer aber keinerlei Recht, das Underlying, also den zugrundeliegenden Wert, über den CFD zu kaufen. Analog dazu kann der Verkauf eines CFD (short) nicht mit der Auslieferung des Underlying glattgestellt werden. Alle Transaktionen werden ausschließlich in Bar getätigt, und zwar auf der Basis des Unterschiedes zwischen Eröffnungskurs und Schlusskurs der Position. Der CFD-Kontrakt entwickelt sich genau parallel zum Underlying. Es gibt jedoch weder einen Ablauftermin noch einen Zeitwertverfall wie bei Optionen oder Futures.

Einfacher ausgedrückt ist der CFD die Vereinbarung zweier Parteien, bei Glattstellung des Kontraktes die Differenz zwischen dem Eröffnungskurs und dem Schlusskurs des Kontraktes (natürlich multipliziert mit der Anzahl der im Kontrakt festgelegten Aktien) zu bezahlen. Somit gibt es beim Handel mit CFDs immer zwei Parteien, einen Käufer und einen Verkäufer. Da der Wert des Kontraktes sich aus der Anzahl der Aktien und deren aktuellem Marktkurs ergibt, profitiert der Käufer vom steigenden Kurs und der Verkäufer vom fallenden Kurs. Dabei gilt es auch zu berücksichtigen, dass der Käufer für seine Long-Position Zinsen bezahlt, wohingegen der Verkäufer Zinsen für seine Short-Position erhält. Einem Anleger mit einem CFD-Kaufkontrakt werden derzeit am Dividendenstichtag 90% der Bruttodividende gutgeschrieben. Einem Anleger mit einer Verkaufsposition werden 100% der Bruttodividende des gleichen Tages belastet.

Ein CFD-Kaufkontrakt ersetzt zwar die physisch zugrundeliegende Aktie, was die Rentabilität betrifft und bietet dem Inhaber alle Vorteile, die eine Wertsteigerung der Aktien mit sich bringt. Er gibt ihm jedoch nicht das Recht, die zugrundeliegenden Aktien zu erwerben und somit keine Aktionärsrechte. Ein CFD-Verkaufskontrakt bietet dem Inhaber alle Vorteile, die ein Wertverlust der Aktien mit sich bringt, jedoch wird in keinem Fall die Aushändigung der zugrundliegenden Aktien verlangt.

Der Trade

Ein kurzes Beispiel soll den Ablauf eines Short Sale mittels CFD etwas verständlicher machen:

Nehmen wir als Underlying z.B. Deutsche Telekom bei einem Kurs von 16 EUR. Wir entschließen uns zu einem CFD-Verkauf von 5.000 Stück, d.h. der Broker verkauft 5.000 Stück zu 16 EUR und erledigt die ganze Abwicklung (Gesamtwert EUR 80.000). Als Kunde unterliegen wir damit natürlich keiner Verpflichtung zur Lieferung, sondern stellen nur als Sicherheit die erforderliche Margin von 10% bereit, also EUR 8.000. Unsere Erwartung stellt sich als richtig heraus und der Kurs fällt im Tagesverlauf tatsächlich auf 15 EUR. Somit sind wir in der Lage, unseren Short CFD gegen Handelsschluss bei 15 EUR zu schließen. Der Ertrag aus diesem Handel errechnet sich genau wie bei einer Aktientransaktion folgendermaßen:

(16 EUR -15 EUR) x 5.000 = 5.000 EUR(abzüglich der Transaktionskosten)

Sollte ein Anleger an einem längerfristigen Einsatz dieses Handelsinstrumentes interessiert sein, so wird der Kontrakt an jedem Tag der Laufzeit neu bezüglich des Marktwertes des Underlying und der anfallenden Kreditzinsen bewertet. Theoretisch kann ein CFD auf unbestimmte Zeit gehalten werden, sofern die laufenden Kosten beglichen sowie der Marginrahmen ständig eingehalten wird. Der Anleger kann also auf unbegrenzte Zeit short bleiben.

Der sicherlich größte Vorteil der CFDs ist die Möglichkeit, in einer Aktie long oder short gehen zu können. Der Anleger muss nicht mehr nur Aktien kaufen, von denen er sich eine gute Kursentwicklung erhofft, sondern kann von schlechten Zukunftsaussichten und Kurseinbrüchen direkt profitieren.

Short Positionen können auch zur Absicherung offener Positionen unter bestimmten Voraussetzungen herangezogen werden. Ein Anleger, der eine größere Aktienposition längerfristig hält, erwartet sich vielleicht einen kurzfristigen Kurseinbruch, möchte aber seine Long-Position deswegen nicht aufgeben. Mit einem CFD kann er seine offene Position gegen unerwünschte Kursschwankungen absichern. Ist die erwartete Gefahr vorüber, wird der Short CFD geschlossen. Idealerweise profitiert der Anleger noch vom Kursverfall der Aktie, indem er den CFD mit Gewinn verkauft, nachdem die Trendwende nach oben wieder eingesetzt hat und kein weiterer Kursverlust mehr zu erwarten ist. Aber auch ohne diesen kurzfristigen Profit kann der Anleger, sofern er die Situation richtig eingeschätzt hat, seinen eigentlichen Verlust mit einem Kapitaleinsatz von nur einem Viertel der Long-Position effektiv und in voller Höhe wettmachen.

Eine der attraktiven Eigenschaften der CFDs ist genau diese Hebelwirkung. Die maximale Marginanforderung von 10% des Underlying erlaubt es einem Anleger, eine Position über EUR 100.000 mit einem Kapitaleinsatz von nur EUR 10.000 zu eröffnen. Natürlich hat auch diese Medaille zwei Seiten: steigt der Wert des Underlying um 5%, so erhöht sich auch der Wert des Long CFD auf EUR 105.000, was einen Gewinn von EUR 5.000 bei einem Kapitaleinsatz von EUR 10.000 bedeuten würde. Andererseits hätte ein Kursrückgang des Underlying um 5% analog dazu einen tatsächlichen Verlust von EUR 5.000 zur Folge. Sollte das Underlying sogar 10% an Wert einbüssen, dann würde dies den Verlust des gesamten eingesetzten Kapitals von EUR 10.000 bedeuten. Wenn nun der Anleger in der Hoffnung auf eine baldige und starke Kurserholung diese Position aussitzen möchte, dann müsste er natürlich sein Konto wieder mit den angemessenen Mitteln dotieren.

Kurssprünge von 10% von einem Handelstag auf den nächsten kommen nicht sehr häufig vor, aber jeder Investor sollte sich immer über das Verhältnis zwischen einzugehendem Risiko und möglichen Gewinn absolut im Klaren sein, insbesondere bei der Verwendung von Handelsinstrumenten mit starker Hebelwirkung. Deshalb richtet sich der CFD als Handelsinstrument in erster Linie an erfahrene Investoren.

Sollte es während der Laufzeit eines CFDs zur Ausgabe von Bonusaktien, zu speziellen Dividendenausschüttungen, zu rechtlichen Veränderungen oder ähnlichem kommen, das sich direkt auf den Kurs des Underlying auswirkt, so wird normalerweise der Preis oder die Anzahl der Aktien des CFDs darauf angepasst.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Inhaber einer Short-Position Zinsen vereinnahmt. So besteht für Ihn auch die Möglichkeit an einem seitwärts tendierenden Markt zu partizipieren.

CFD-Kontrakte erweitern die Handelsmöglichkeiten an den internationalen Märkten deutlich. CFDs bieten sich als Handelsinstrument an, um auch an Märkten, die privaten Anlegern und Investoren diese Möglichkeit normalerweise nicht bieten, Shortpositionen auf erheblich direkterem Weg einzugehen, als dies mit Optionsscheinen der Fall ist. Außerdem hat der Anleger Dank der Hebelwirkung und Flexibilität von CFD-Kontrakten die Möglichkeit, eine anspruchsvolle und kostengünstige Depotabsicherung zu tätigen.

Das Handeln von CFDs ist sehr einfach und unterscheidet sich nicht wesentlich vom Aktienhandel. Allerdings dürfen dabei niemals die laufenden Kosten, d.h. die anfallenden Zinsen außer acht gelassen werden. Dies trifft natürlich nicht nur auf CFDs zu, sondern auch auf alle anderen Formen des Wertpapierhandels.
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