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Perfect Trader

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Sunday, July 22nd 2012, 5:32pm

Re: IWF ist raus bei GR

Genau das wollte ich auch gerade schreiben: IWF droht Griechenland mit Zahlungsstopp.

Nun mag es sich so anhören, als ob das nur eine Drohung sei. Kann sein, daß es das für einen kurz begrenzten Zeitraum wirklich nur ist, aber auf mittlere Sicht hat GR keine Chance im Euro-Raum.

Ebenso kann es sein, das es im Moment nur eine Drohung ist, daß die EZB vorerst keine griechischen Staatsanleihen mehr als Sicherheit akzeptiert.

Weiterhin kann es sein, daß die völlig unfähigen und ihre Völker in einem fort hintergehenden Politiker der Euro-Zone noch eine Zeit lang versuchen, die Euro-Fiktion weiter aufrecht zu erhalten. Es wird alles nichts helfen, der Euro war schon seit langer Zeit sehr, sehr krank und nun liegt er in seinem letzten Todes-Kampf.

Ich bin sehr froh, als dies richtig und lange vor den Polit-Lügnern erkannt und auch gegen alle irrelevanten Ansichten der verblendeten Romatiker öffentlich ausgedrückt zu haben.

Leider kann es gerade in dieser End-Phase immer noch sein, daß durch weitere völlig irrsinnige Maßnahmen, auch die abzutragende Schuld Deutschlands noch beliebig weiter erhöht wird und bei der Intensität des ökonomischen Hoch-Verrates diverser gegen die deutschen Interssen handelnder Mitspieler ist das fast abzusehen.

Besonders wäre das im Fall der von den Zerstörern Deutschlands verlangen "Euro-Bonds" so. Da wird der noch von der Mehrheit der Menschen mitgetragene Wille zur weiteren Integration Europas auf heimtückische Weise instrumentalisiert, Deutschland zur Kasse zu bitten, ohne auch nur geringste funktionierende Kontroll- und Mitsprache-Instanzen zu installieren. Das könnte genauso laufen wie bei der EZB, die entgegen allen verlogenen Behauptungen, ähnlich wie die Bundesbank auf Stabilität zu achten, von den Strippen-Ziehern der Hoch-Finanz und der von ihnen als Marionetten mißbrauchten Club-Med-Länder zum Selbstbedienungs-Laden auf Kosten Deutschlands verwandelt wurde.

Und Griechenland wird nicht das letzte Land sein, welches aus dem Euro austreten muß, Portugal, Spanien, Italien und vielleicht sogar Frankreich stehen schon in der Warte-Schlange.

Von den aktuellen Negativ-Zinsen für D sollte sich niemand eine heile Welt in D vortäuschen lassen. Zuerst machen die Finanz-Märkte, übrigens völlig berechtigt, die Süd-Staaten fertig, dann werden sie gemäß ihrem Zerstörungs-Szenario plötzch erklären, daß die Süd-Staaten nun angeblich besser da stehen, aber man wegen der untragbaren Schulden-Last mal genauer auf D schauen sollte und flugs findet sich dann D in der gleichen Lage wieder, wie jetzt die Süd-Staaaten, bloß daß es hier mehr zu plündern gibt. Der Raubzug hat nur teils objektive Gründe, zu großen Teilen funktioniert er nur so gut, weil die Politik ja täglich aufs Neue signalisiert, jede angemaßte Forderung der Hoch-Finanz willfährig in Real-Time zu erfüllen, selbst wenn ihr eigenes Volk dabei drauf geht.

Die End-Phase vor dem Reset des Finanz-Systems hat keine vollauf rationalen Handlungs- und Erklärungs-Muster mehr, es regiert nur noch der Wahnsinn. Besonders schlimm ist dabei die massive Zurück-Drängung des Rechts-Staates und Willkür-Entscheidungen nach Kassen-Lage, wie z. B. das Kassieren von Ansprüchen aus Sozial-Systemen.

Jeder rational denkende Ökonom würde die sunk costs und den sofort nötigen Stop Loss sofort akzeptieren: Weg mit dem Euro - sofort! Weg mit allen Euro-"Rettungs-Schirmen", -Ausplüderung-"Facilitäten" und -"Mechanismen" und wie der ganze Müll sonst noch tituliert wird.

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DanielR

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Sunday, July 22nd 2012, 11:38am

IWF ist raus bei GR

"..Der Internationale Währungsfonds (IWF) will sich nach "Spiegel"-Informationen nicht an weiteren Hilfen für das pleitebedrohte Griechenland beteiligen. Das hätten hochrangige Vertreter der Brüsseler EU-Spitze mitgeteilt, schreibt das Blatt. Damit wäre das Land voraussichtlich im September pleite..."

Zeit wirds... Mal schauen ob D die fehlenden Milliarden vom IWF mit deutschen Ersparnissen und der Verschuldung der Zukunft unserer Kinder ausgleicht.

quelle: ntv
I go for it!

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Friday, July 20th 2012, 2:03pm

Kommts aber nicht wieder auf die dumme Idee und schickt euren Abfall schlitzohrig über die nördliche Grenze, denn wir haben ja die seltsame energische Angewohnheit, aus Abfall unrühmliche Weltstars zu machen, nur um dem kleinen Bruder zu zeigen, wie es geht. Schickt sie lieber auf zig 1000 Meter Höhe zum Tiefkühlen. Auswahl an Höhenmetern habt ihr ja zur Genüge. Wo ist der österreichische Erfindergeist für kraftvolle Wurfgeschosse? Bei uns geht das wegen unserer vergleichsweise Hügelchen nicht so gut. Der schmelzende Abfall rutscht immer wieder runter und gleitet dann mit unaufhaltbarem Schwung bis nach Berlin und fängt in gleißender Sonne an zu stinken. Und bei dem Gestank aktuell in Berlin können wir jetzt nicht noch luschige Österreicher mit Käsefüßen vertragen. Das würde die Mülltonne zum Überkochen bringen. :P

goso

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Friday, July 20th 2012, 12:17pm

........aber nach unten gibt es fast keine Qualitäts- Grenzen, das gilt sicher für beide Länder.


Sehe ich ebenso, wobei in Österreich in den letzten Jahren anscheinend ein Wettbewerb im Unterschreiten von selbst minimalistischen Untergrenzen stattfindet, es ist zwar nicht so, dass früher alles besser war, aber die aktuelle österr. PolitikerInnen-Generation schafft es immer wieder jede noch so tief angesetzte Qualitätsmesslatte zu unterschreiten, und zwar aufrecht gehend! :(

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Friday, July 20th 2012, 11:42am

"Rücktrittskultur"

Wulff u. Dr. Gutt sehe ich eher als Teil einer Zwangs-Rücktritts-Zivilisation; in die Rücktrittskultur ordne ich Brandt und Schwarz-Schilling ein, letzterer mit dem bemerkenswerten Vorbild, dass er Teile der (seinem Ressort nicht zugeordneten) Regierungspolitik nicht mittragen wollte.
Und falsche Zeugenaussagen, sind die was Besonderes? Bundeskohls Gedächtnis blieb, wohl um eine solche zu vermeiden, ja seinerzeit auf der Strecke; ich meine, das wurde damals "Blackout" genannt - es war wahrscheinlich Teil seiner "geistig-moralischen Erneuerung". So wie es in D aufgrund der größeren Resourcen bessere Fußballer gibt, sind vllt. auch ein paar bessere Politiker da, aber nach unten gibt es fast keine Qualitäts- Grenzen, das gilt sicher für beide Länder.

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Friday, July 20th 2012, 11:04am

Von der österreichischen Politik bekommt man in D nicht so viel mit, aber Eure Politkasper scheinen auch nicht viel besser zu sein als unsere.


Ich verfolge in beiden Ländern die jeweilige Politik relativ aufmerksam, glaub mir, die AT PolitikerInnen sind sind keinesfalls besser als ihre Pendants in DE, IMHO sind sie sogar wesentlich übler, in DE gibt es nämlich so etwas wie "Rücktrittskultur", Aktionen, für die DE Politiker -wenn auch wie Wulff oder Guttenberg nach längerem Zögern- ihr Amt niederlegen werden von ihren österr. "KollegInnen" einfach ausgesessen, wir haben u.a. wegen falscher Zeugenaussage vorbestrafte Parlamentarier.

Wirklich aktiv werden diese Volksverarscher nur dann, wenn es um vollkommen nebensächliche Dinge geht, so wurde u.a. vor einiger Zeit der Text der österr. Bundeshymne geändert, da lautete nämlich eine Textzeile im Original "Heimat bist du grosser Söhne", das kann natürlich nicht so sein, daher wurde diese Textzeile in "Heimat grosser Töchter und Söhne" -das Wort "Söhne" musste wegen des Reims auf die nächste Textzeile nämlich bleiben- geändert, das sind die Probleme, mit denen sich österr. Spitzenpolitik beschäftigt.

Ich bin ja gespannt wann der "Genderismus" auf in DE den Text der Hymne aufs Korn nimmt, denn die Worte "Vaterland" und "brüderlich" sind eindeutig eine Benachteiligung der weiblichen "DeutschInnen". ;)

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Friday, July 20th 2012, 10:51am

Wobei, unserer Regierung würde ich sogar das zutrauen. Kommt beim Boulevard einfach zu gut an, um es auszulassen - und ein tiefergehendes Politikverständniss als das hat unser Kanzler nie gelernt.
Irgendwie kommt mir das bekannt vor. Von der österreichischen Politik bekommt man in D nicht so viel mit, aber Eure Politkasper scheinen auch nicht viel besser zu sein als unsere. :wacko: :whistling:

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Friday, July 20th 2012, 9:53am

Anstelle von Transaktions-Ort wird der Wohnsitz als Bedingung für die Steuer gewählt

macht die sache natürlcih dann bei dem beisspiel interessant.

Aus Plus mach Minus: Die Folgen der Finanztransaktionssteuer

http://www.morningstar.de/de/news/58144/…ionssteuer.aspx

die müssten dann also für einige anleger bezahlen und für andere nicht.
wer soll das kontrollieren?
Die Wissenden reden nicht viel,die Redenden wissen nicht viel.

http://klaus-m.blogspot.com/

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Friday, July 20th 2012, 9:31am

Was ich vor allem befürchte ist, dass die Rechtsunsicherheit wie nun was zu besteuern ist noch weiter steigt. Wenn jemand in New Youk Forex handelt (im Glauben er muss keine FTS bezahlen) und kleine Gewinne macht besteht immer die Unsicherheit, dass im Nachhinein aufgrund des Wohnortprinzips doch noch FTS zu zahlen ist. Der Trader ist dann höchstwahrscheinlich finanziell erledigt. Ich befürchte dass genau diese Gefahr durch unklare Formulierungen (vielleicht sogar absichtlich) besteht. Es ist heute schon ein Kasperlestheater zu klären, ob Forex-Gewinne den normalen Einkommenssteuer oder der Abgeltungssteuer unterliegen.
Gruss Shakesbier
Zwei Bier oder nicht zwei Bier (Shakesbier) :D

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Friday, July 20th 2012, 9:21am

Die tollen Politiker denken sicherlich, dass sie die seinerzeitigen Fehler der Schweden weglassen und dadurch alles gut wird; das ist doch das Standard-Politiker-Denken.
Anstelle von Transaktions-Ort wird der Wohnsitz als Bedingung für die Steuer gewählt, und so das Schlupfloch gestopft; dass jedem Menschen ohne völlige verkleisterten Blick auch ohne Nachdenken klar ist, dass noch weitere Ausweichmöglichkeiten für die zu schröpfenden Akteure bestehen, blendet der Politiker aus, besonders im Stadium der Aktionswut.

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Friday, July 20th 2012, 9:15am

Soweit mir bekannt ist, soll das Ganze im Rahmen der sog. "Verstärkten Zusammenarbeit" eingeführt werden. Wenn kein einstimmiger Beschluss herbeigeführt werden kann, können das 9 oder mehr Mitglieder gemeinsam einführen, ohne dass sich alle beteiligen müssen. FR und Ö sind natürlich ganz vorn dabei, aber es wird wohl wiedermal auf Deutschland ankommen, ob was draus wird. Ohne D wäre es endgültig eine Lachnummer. Wobei, unserer Regierung würde ich sogar das zutrauen. Kommt beim Boulevard einfach zu gut an, um es auszulassen - und ein tiefergehendes Politikverständniss als das hat unser Kanzler nie gelernt.

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Friday, July 20th 2012, 8:46am

Genau das ist der "Knackpunkt", wenn eine FTS nicht global eingeführt wird -und das halte ich persönlich zumindest in absehbarer Zeit für unwahrscheinlich- ist sie eine Totgeburt, die Damen und Herrn Denker und Lenker sollten darüber nachdenken warum Schweden, wo es eine FTS schon gegeben hat, diese nicht einführen will.

Quoted


Als historisches Beispiel für eine derartige Entwicklung wird in der politischen Debatte die Einführung der 1992 wieder abgeschafften Börsenumsatzsteuer in Schweden 1985 herangezogen, bei der die Steuerpflicht nur vom Ort der Transaktionsdurchführung abhing und anstelle der von der Regierung geschätzten Einnahmen von umgerechnet jährlich 165 Mio. Euro nicht mehr als 9 Mio. Euro erlöst wurden



Quelle: Wiki

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Friday, July 20th 2012, 8:38am

Ich präzisiere meine Aussgae dahin gehend, daß ich natürlich eine mindestens Europa-weite Einführung einer FTS meinte.

Alles Andere wäre Hyper-Nonsens, da die Europäischen Verträge (die man aber auch hier brechen könnte), keine allzu erheblichen Kapital-Verkehrs-Beschränkungen zwischen den EU-Ländern ermöglichen, so daß aller Handel von den Spinnern, die so einen Müll fabrizieren, fast vollständig abgezogen würde.

Tut mir leid, aber ich denke eigentlich immer global, so daß mir eine Provinz-Beschränkung auf D gar nicht in den Sinn kam. Aber offenbar kann man den Blödsinn, den die "Regierung" fortlaufend verzapft nur mit einer besonders rigiden Provinz-Beschränktheit rund um die Wahn-Schwebe-Welt des Berliner Regierungs-Viertels "verstehen", welches jeden Kontakt zu Realität, Fach-Leuten und Bevölkerung völlig außer Kraft gesetzt hat.

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Friday, July 20th 2012, 8:10am

Wenn ich mir die Eurex-Member-Liste anschaue, dann würde die FTS schon heute -vor einer allfälligen FTS "Optimierung"- nur relativ wenige Teilnehmer treffen, IMHO kann man davon ausgehen, dass auch die restlichen Big Player rechtzeitig die notwendigen Schritte in die Wege leiten, daher schliesse ich mich Purri an, die FTS an der Eurex -und wohl auch Xetra- wird nur wenige grosse Marktteilnehmer treffen.
goso has attached the following file:

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Thursday, July 19th 2012, 10:54pm

Ich glaube nicht, dass die Spreads merkbar ansteigen werden, in Kontinental-Europa/EZ gibt es fast keine bedeutenden Börsenplätze mehr, abgesehen von Xetra. Die würden wohl stark verlieren, zu Gunsten von ChiX/Bats und anderen MTFs auf der Insel. Die Eurex-Gesellschaften befinden sich zum Grossteil in der Schweiz. Ansonsten gibts ja eh nur mehr Provinzbörsen, deren Daseins-Zweck auch ohne FTS schon unklar ist.

Privatanleger sind ja lt. dem letzten Entwurf ausgenommen, wenn ich mich richtig erinnere. Ich denke, hauptsächlich treffen würde die FTS immobile, lokale Institutionen, wie Pensions- und Abfertigungskassen, tw. Versicherer und Fonds, die aus Gründen der Regulierung nicht nach London/Zürich/Lichtenstein können. Jede grössere Bank hat dort schon eine Niederlassung, die wahrscheinlich schon jetzt zum Grossteil den Handel abwickelt.

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Thursday, July 19th 2012, 10:32pm

FTS - ökonomischer Nonsens pur

Genauer gesagt, müßte zur Überschrift noch hinzu gefügt werden: unter kapitalistischen Bedingungen, wobei auf einer Meta-Ebene das kapitalistische System insgesamt zu hinterfragen ist, aber nicht von Spießern, die in ihrer dümmlichen Welt-Sicht nicht mal merken, daß wir mit über 50 % Staats-Quote und jährlichen Abflüssen in Höhe von Hunderten Milliarden Euros in ausländische Stuß-"Rettungen" ohnehin sehr, sehr weit von einer freien kapitalistischen Gesellschaft entfernt sind.

Alleine die Annahme, daß die wichtigsten wahren Besitzer des Staates und all seiner Werte wegen irgendeines Gefasels einer ihrer entgleisten Marionetten auch nur einen Cent bezahlen würden, ist schon aberwitzig. Natürlich legen die alle Kosten auf ihre "Kunden" (Opfer?) um, so sie nicht mit zu erwartenden Sonder-Regelungen für Market-Maker ohnehin befreit sind.

Wenn die entgleisten Marionetten es an einer Stelle des Globus zu weit treiben, werden die Geschäfte mit Lichtgeschwindigkeit an beliebige andere Orte verlegt, die Marionetten ausgetauscht oder beseitigt oder ein Land mit einer beliebigen erpresserischen Markt- oder sonstigen Manipulation genau dahin gebracht, wo es die Hoch-Finanz haben will.

Daß die FTS bisher immer noch offiziell ist, kann nur bedeuten, daß
  • sie über Umwege die Hoch-Finanz sogar begünstigt,
  • sie zumindest aber nicht schädigt,
  • in Wahrheit trotz Gefasels gar nicht auf dem Plan steht oder
  • schon genug Pläne zur Nutzung der Schlupf-Löcher da sind.
Nach all den üblen Erfahrungen mit von den Lobbyisten selbst verfaßten "Gesetzes"-Machwerken kann doch niemand ernsthaft erwarten, daß die Lobbies gerade diesmal außen vor bleiben würden.

Das was passieren wird ist klar:
  • Das Transaktions-Volumen wird extrem sinken.
  • Die Spreads werden unangenehm hoch werden.
  • Verlust-Positionen werden länger gehalten werden, die Risiken werden steigen und das System instabiler.
  • Die Steuer wird nicht mal einen Bruchteil des Erwarteten einspielen.
  • Die Dauer-Lügner werden wieder ein Schauspiel abgezogen haben, "wie toll sie doch für den Bürger da sind", wobei er die Zeche zahlen muß.
  • Die schlimmste Folge wird aber die partielle Entleerung von Spekulations-Kassen sein, die nun wegen des Wegfalls der sie begründenden Geschäfte keinen Sinn mehr machen, wobei wegen der aberwitzigen Größen-Ordnungen schon wenige Prozente ausreichen, mit dem abfließenden Geld die Real-Wirtschaft mit tüchtigen Fehl-Allokationen in Schein-Booms und folgende Ressession zu versetzen.
Im Verhältnis zum Schaden durch den absehbaren Euro-Zusammenbruch ist das aber nur ein eher kleiner Schaden.

Die Allianz der Polit-Clowns und der Finanz-Verbrecher führt direkt in den Untergang, weil in einem demokratischen System die Politik die Regeln setzen müßte, statt völlig inkompetent und gekauft das Spielzeug der Hoch-Finanz zu sein, um einen "Demokratie"-Zirkus zu inszenieren.

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Bill

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Thursday, July 19th 2012, 9:58pm

Bei Termintrader hat Malvolio ausgerechnet, was die FTS tatsächlich kostet. Von unseren "Volksvertretern" wird ja gerne von nur "läppischen" 0,01% gefaselt, angesichts der Billionen-Beträge die sinnlos hin und her geschoben werden. Das leuchtet dem gemeinen Bürger natürlich ein.

Gruß Bill
Alles sollte so einfach wie möglich sein - aber nicht einfacher. Albert Einstein

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Thursday, July 19th 2012, 7:02pm

Aus Plus mach Minus: Die Folgen der Finanztransaktionssteuer

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Wednesday, July 18th 2012, 6:13pm

Motiv-Kredit-Karte mit Karl Marx

Nachdem Che Guevara ja schon für zig Produkte als Werbe-Ikone her halten mußte, kenne ich Karl Marx bisher nur aus einem Spot für ein rumänisches Billig-Auto zusammen mit ein paar anderen kommunistischen Repräsentanten.

Mit der Marx card gibt es ihn nun sogar als Kredit-Karten-Motiv. Übrigens gibt es auch in der Haupt-Stadt eine Karl-Marx-Straße.

Andere haben also mit dem bedeutenden National-Ökonomen und Philosophen weit weniger Berührungs-Ängste als diejenigen, die die Brisanz des richtig tiefen Nachdenkens über ökonomische und gesellschaftliche Verhältnisse kennen, weil sie um die grundlegende Wahrheit der Bloßstellung ihrer Ausbeutungs-Aktivitäten wissen.

Viel schlimmer sind die dran, die sich von Obrigkeits-Einpeitschern, teils selbst mit den bizarrsten mittel-alterlichen Verkleidungen und den hirn-rissigsten Märchen, bereits die Richtungen ihres Denkens vorschreiben lassen. Wer die Ungerechtigkeiten dieser Welt gut findet, kann Marx ja weiter ignorieren und bei den diversen heuchelnden Bewahrern der Verhältnisse seine Unterwerfungs-Exerzitien machen. Andere könnten ja mal rausfinden, was er denn wirklich gesagt hat - und vor allem was er von anderen Philosophen und Ökonomen übernommen hat, was ihn dann weit eher als seriösen Wissenschaftler denn als Utopisten oder Aufrührer erscheinen lassen würde, was er beides eher nicht wahr.

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Wednesday, July 18th 2012, 12:50pm

Wir verschenken jedes Jahr zehn Prozent unseres BIP. Das sind 250 Milliarden Euro - und das hält keine Volkswirtschaft aus.

Sollte sich Deutschland zurückziehen aus dem Euroraum?

Ja, natürlich müssen wir heraus aus dem Euro, so schnell wie möglich.
Soviel zur andauernd wiederholten Lüge, daß angeblich alle Top-Vorstände den Euro super finden würden, Spethmann war ja nur mal der Chef der Thyssen AG, Henkel, ein anderer prominenter Euro-Kritiker war übrigens IBM Deutschland-Chef und BDI-Vorsitzender usw.

Wenn es in den Mainstream-Medien niemals mehr die Wahrheit gibt, muß man eben zu Seiten mit vernünftigeren Positionen greifen, die die Dinge beim Namen nennen - den vorsätzlichen Ausverkauf und die mutwillige Zerstörung Deutschlands.

Um nicht wieder für vermeintliche Extrem-Positionen zu einer in der Sache eigentlich nicht angebrachten Entschuldigung durch die Gehirn-Wäsche-Fraktion gezwungen zu werden, verzichte ich auf eine Verlinkung, aber eigentlich ist Alles besser als die heutigen Zustände. Besagte Quelle schilderte in einer langen Liste die Kette von Finanz-Verbrechen über die o. g. regelmäßigen irregulären Transfers hinaus, mit denen D immer weiter ausgeplündert wird - und wie sich die ganze Welt über die vertrottelten Deutschen amüsiert.

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