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948

Tuesday, July 12th 2011, 7:13pm

"Vorübergehende Zahlungsunfähigkeit"?

Nun haben die Lügner die Sau mit einem Dissenz rausgelassen. Einzelne Stimmen auf dem EU-Gipfel sagten: Eine "vorübergehende Zahlungsunfähigkeit" könnte zugelassen werden, damit hätte man mehr Optionen."

Was soll das für ein Blödsinn sein "vorübergehende Zahlungsunfähigkeit"? Die sind und waren pleite und sind mit ihren gefälschten Zahlen außerdem auch Betrüger.

PIMCO hat sich übrigens für eine geordnete Umschuldung ausgesprochen. Die Politker sollten nicht klüger tun als echte Investoren, die ganz bestimmt mehr durchblicken.
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cavobi (17.07.2011), goso (12.07.2011), MB/8 (12.07.2011)

DickT

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947

Tuesday, July 12th 2011, 6:52pm

Wenn eine Zentralbank 100 % Geld ausgibt und nach einem Jahr (100 + x) % zurückhaben will, ist die Frage: Wo kommen die x % her?


Die x% mehr entsprechen dem geschaffenen Mehrwert durch wirtschaftliche Aktivität und müssen durch erneute Kreditaufnahme zu neuen Investitionen für die Zukunft finanziert werden - das ist der eingebaute Selbsterhaltungstrieb des Systems. Der Kreditgeber hat durch seine Geldschöpfungshoheit sicherlich einen immensen Vorteil, doch besteht dieser nur in einem wirtschaftlichen Rahmen mit positiven Realzinsen (Zins-Inflation>0). In einer Umgebung mit negativem Realzins nimmt der Kreditgeber zwar absolut betrachtet immer noch Geld ein, verliert aber während des Geldverleihs Kaufkraft. Geld muss gegenüber allen anderen Asset-Klassen abwerten. Daher ist eine längere Phase mit negativem Realzins das beste Entschuldungsprogramm für die Allgemeinheit überhaupt, oder anders ausgedrückt: Inflation ist die Lösung.
Dass der Staat als größter Schuldner davon profitiert und vermögende als größte Gläubiger am stärksten Leiden ist nur gerecht, denn wir an anderer Stelle diskutiert, haben wir kein Geldproblem, sondern ein Verteilungsproblem. Im globalen Standortwettbewerb neigen Staaten dazu, eine Politik zu betreiben, bei der sie viel weniger einnehmen, als sie für das Funktionieren des Staatswesens ausgeben müssen. Er verkauft sich und seine Leistungen (Rechtssicherheit, sozialer Frieden, Bildung, Infrastruktur, ...) also weit unter dem Preis, den die Wirtschaft dafür zahlen müsste.

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cavobi (17.07.2011), itsmie (02.08.2011), MB/8 (12.07.2011), Perfect Trader (12.07.2011), pips (14.07.2011), RS8 (12.07.2011), Shakesbeer (13.07.2011), wolli (12.07.2011)

Purri

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946

Tuesday, July 12th 2011, 5:59pm

http://blog.thomsonreuters.com/index.php…focus-on-italy/

Nette interaktive Grafik. Anscheinend muss Italien >300 Mrd. innerhalb eines Jahres refinanzieren, wenn ich das richtig lese. Bei einer Gesamtverschuldung von 120 Mrd. wäre das ja eine sehr kurzfristige Struktur.

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goso (12.07.2011), Perfect Trader (12.07.2011)

cranberries18

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945

Tuesday, July 12th 2011, 3:17pm

Vernünftige Lösungen, sind keine politischen.

zb. an den Vertrag halten und keine Transferunion machen. Das wäre vor 1-2 Jahren mit Griechenland noch möglich gewesen. Jetzt könnts noch gehen, aber es wurde ja schon genug sinnvoll reingepumpt, somit haben sie es sowieso verpasst.

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Purri

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944

Tuesday, July 12th 2011, 2:52pm

Die Frage ist halt was das Vernünftige wäre.

cranberries18

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943

Tuesday, July 12th 2011, 2:13pm

@ goso

kann nur meine Aussage von früher wiederholen: Von alleine werden die nichts vernünftiges machen und weiter Schirme spannen und Gelddrucken, ohne wesentliche Einschnitte! (wahrscheinlich kauft bald die EZB analog der FED). Stoppen kann sie nur die Bevölkerung, da ja alles scheinbar alternativlos für die Politiker ist!

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goso

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942

Tuesday, July 12th 2011, 2:09pm

Ich bin nur erstaunt welche Zahlen da aufgerufen werden, den Rettungsschirm auf 1.500 Mrd aufstocken, GR braucht weitere 120 Mrd., spinnen die denn alle schon vollkommen?

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MB/8 (12.07.2011), Perfect Trader (12.07.2011)

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941

Tuesday, July 12th 2011, 11:41am

Die Masse (wobei trotz gewisser Macht Politker geistig auch eher zur Masse gehören) erkennt gar nicht, daß "Rettungs"-Programme auf Kredit-Basis gar nicht funktionieren können, weil sie die Zins-Knechtschaft ja noch verstärken. Die extreme Dynamik zeigt, daß wir uns eher am Ende als am Anfang des Lebens-Zyklys diverser Währungen befinden. Resets sind im System der Zins-Knechtschaft aus Gründen der System-Struktur prinzipiell unausweichlich.

Wenn eine Zentralbank 100 % Geld ausgibt und nach einem Jahr (100 + x) % zurückhaben will, ist die Frage: Wo kommen die x % her? Die gibt es nämlich gar nicht im System. Somit muß stets neuer Kredit alleine schon für die Zins-Zahlungen geschaffen werden. Da die Banken dafür Sicherheiten haben wollen, die Wertschöpfung der Real-Wirtschaft aber oft geringer ist, als der verlangte Zins, findet eine Eigentums-Konzentration bei den System-Betreibern statt.

Spätestens, wenn nichts mehr von unten nach oben umverteilt werden kann, weil die Masse schon an der Existenz-Grenze vegetiert, bricht das System zusammen. Lus....tig ist immer, wie einige kleinbürgerliche Spießer denken, daß sie das alles nicht interessiert, wobei es aber gerade diese Leute sind, denen der soziale Absturz droht, denn die totale Unterschicht ist schon ganz unten.

Das System funktioniert übrigens mit zunehmender Kapital-Intensität und damit tendenziell sinkender Profit-Rate im Laufe der Zeit immer schlechter, während es in Jahrhunderte zurück liegenden Zeiten mit hoher manueller Wertschöpfung und höherer Profit-Rate, die früher auch im volkswirtschaftlichen Maßstab regelmäßig weit über dem Zins lag, (wenigstens theoretisch, aber oft auch praktisch) länger stabil gehalten werden konnte.
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940

Tuesday, July 12th 2011, 12:09am

Ich tippe auf eine Verdopplung des Rettungsschirmes, wenn das nicht reicht geht man "all in" bis zum "Margin Call". :whistling:

Politiker sind ganz schlechte Trader. :wacko:

Firebold

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939

Monday, July 11th 2011, 5:30pm

Ich war eigentlich sehr erstaunt, dass die Italien(poker)karte bereits jetzt gezogen wurde. Hätte erst nächsten oder übernächsten Monat damit gerechnet. Portugal hatte wohl nicht den gewünschten Effekt an den Märkten. Der Fisch war einfach zu klein, um die Märkte mittlerweile noch zu beunruhigen.

Bin mal gespannt, wie es weiter geht.

So be 8)

Gruß
Firebold
Mag der Pessimist auch Recht behalten - der Optimist hat bis dahin besser gelebt.

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DanielR

Nightwalker

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938

Monday, July 11th 2011, 5:08pm

Euro-Rettung endet auf jeden Fall im Horrorszenario

"...

Was die Finanzminister in der Euro-Zone derzeit an Krisenmanagement machen, wirkt so, als hätte man Kindern den Schlüssel zu einem Porsche in die Hand gegeben und kurz gezeigt, wie man kräftig das Gaspedal drückt. Während in Europa die Krise auf einen neuen Höhepunkt zueilt und nun sogar Italien unter Druck steht, streiten sich Wolfgang Schäuble und Co. über die Beteiligung des Privatsektors, die minimal ausfallen wird.
Sorge um Italiens "apokalyptisch hohe Verschuldung"
Euro-Schuldenkrise ist Topthema bei Ministertreffen Video abspielen

Die Diskussion darüber richtet hingegen maximalen Schaden an: Die Finanzminister einschließlich Euro-Gruppe-Chef Jean-Claude Juncker tun auf verantwortungslose Weise alles, um die Märkte zu verunsichern. Wenn nun die Europäische Zentralbank (EZB) eine kräftige Aufstockung des Rettungsschirms fordert, dann spricht daraus die nackte Verzweiflung. Fahrlässig haben sich die Regierungen in eine Situation manövriert, in der selbst 750 Milliarden Euro nicht mehr ausreichen, um Ruhe zu schaffen. Und wenn sie so weitermachen, werden auch 1,5 Billionen Euro keinen Unterschied machen.

Es gibt nur zwei Handlungsoptionen ..."

Quelle: link
I go for it!

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cranberries18

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937

Monday, July 11th 2011, 2:36pm

Halbwegs im grünen Bereich ist aber charmant ausgedrückt. bei 7 % ists vorbei. (Steigt und steigt heute. genauso Italien)

Es werden auf Lösungen seitens der EU gewartet! Heute ein Treffen;

Meine Vermutung: die EZB schlägt den selben Weg, wie die USA ein. QE => Anleihenkäufe. (FED größter Anleihengläubiger der US); EZB wird sich auch sämtliche gefährliche Anleihen auf ihr Buch nehmen.
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936

Monday, July 11th 2011, 12:20pm

Die Werte sind ja imVerhältnis zu den Problemen noch nicht katastrophal hoch sondern eher halbwegs im "grün-gelben" Bereich. Da die Politik aber unfähig und unwillig ist, wird sie es wohl nicht nur schaffen, auch diese Länder noch weiter zugrunde zu richten - sondern am Ende die "Hilfe"-gebenden Staaten auch gleich noch mit. Übrigens sollten die Deutschen sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, denn ihre Verschuldungs-Situation ist auch katastrophal, bloß eben noch nicht so schlimm, daß die Gläubiger sie bereits sofort vom lebenserhaltenden Tropf abklemmen.

In einem Drecks-Spam eines Verlages, der mit extrem peinlicher Aufdringlichkeit seinen Müll unter die Leute wirft, wurde schon das Katastrophen-Szenario mit 18 % Zinsen, Gold-Ablieferungs-Pflicht und weiteren Enteignungen für D im Herbst ersudelt. Ganz so schlimm wird es ganz so schnell nicht kommen, aber wenn man ein Land durch angebliche "Hilfen" so weit überschuldet, daß es mit seiner Wirtschaftskraft dem nie mehr entkommen kann, muß der Schuldenstand mit "außergewöhnlichen Methoden" reduziert werden, damit die Real-Wirtschaft durch die erdrückende Zins-Fron nicht völlig zum Erliegen kommt, weil außer dem negativen Anreiz durch den Zwang, eine Insolvenz zu vermeiden, keinerlei positive Anreize eines sinnvollen Selbstbehaltes bei der Leistungs-Erbringung mehr da sind. Entgegen der Annahme einer förderlichen Wirkung nur bis in Unermeßliche gesteigerten Druckes auf die Produzenten, funktionieren Menschen so aber nicht, sondern über einer bestimmten Schwelle blockieren sie fatalistisch und völlig, im schlimmsten Fall für die System-Stabilität wehren sie sich auch mit Gewalt.

Der Zusammenbruch des heutigen Systems könnte übrigens auch ein guter Neuanfang sein, wenn man die Profiteuere nur ausreichend hart maßregelt. Bloß wird so wohl nicht kommen, da die Masse es offenbar sogar normal findet, wenn ihr lebendigen Leibes sogar noch die Haut abgezogen wird, statt einfach die Profiteure der Machenschaften zur Kasse zu bitten. Der aktuell ablaufende Abwärts-Strudel ist ja nicht nur durch völlige Unfähigkeit bewirkt, sondern selbst dabei profitieren ja genügend Leute und machen beliebige und höchst verlogene Propaganda für ihre Eigen-Interessen.
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cranberries18

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935

Monday, July 11th 2011, 9:51am

Euro

Der nächste Akt hat begonnen. Es wird immer so schön reagiert, aber auf keinen Fall (vorher) agiert in der Politik. Super!

10 yr Yield Italien und Spanien. Schöne Ausbrüche.
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Friday, July 8th 2011, 7:07pm

"Verschuldung"?

In Wahrheit ist die Welt nicht so verschuldet, wie die meisten Leute glauben. Die Einzigen, die eine Schuld haben, sind die Leute, die als Parasiten fernab von den Werktätigen ihre Völker bis aufs Blut auspressen. Egal, wie lange sie sich noch gegen grundsätzliche Reformen sträuben, schon seit Urzeiten steht am Ende - wenn gar nichts anderes mehr geht - die Enteignung oder gar der Gläubiger-Mord.

Bei politisch ausreichend verantwortlichem Handeln mit echter Gestaltung nicht nur als Lakai des großen Geldes sondern als Sachwalter der Bürger, verteilt man - egal wie laut von den Betroffenen gejault wird - durch massive Besteuerung um. Da sei zur Vermeidung voreiliger Schlüsse auf eine ultra-kommunistische Morgen-Gehirn-Wäsche daran erinnert, daß es auch in den USA schon absolut exzessive Steuersätze gab.

Auf tieferer Ebene ist die "Enteignung" nur eine nach aktuellem Recht formal-juristische, im Innersten aber nur die Rückführung der der Sache nach (nicht dem Recht der Herrschenden nach) zu denen, denen es schon immer gehörte, weil sie ganz alleine es erarbeitet haben.

Das mag jetzt den kleinbürgerlichen Spießern nicht gefallen, weil es irgendeinen "kommunistischen" Touch hat, diejenigen, die aber durchblicken, sowohl als wirklich relevante Groß-Kapitalisten als auch nicht voll von der zweckgereichteten medialen Verblödung Ereilte wissen aber, daß die inneren Widersprüche unbegrenzter Konzentration des Kapitals in immer weniger Händen nicht sinnvoll mit der hochgradig vernetzten Arbeit intelligenter und gleichberechtigter Individuen zusammen gehen können. Das ganze wird durch die völlig verantwortungslosen Exzesse der Raffgier, einschließlich Umweltzerstörung, Kriegen, Bürgerkriegen, Folter und Mord nur noch beschleunigt.

Sicher muß nicht jeder partiell links wirkende Ansichten mögen, aber eine wissenschaftliche Betrachtung der Welt zeichnet sich durch Objektivität und reproduzierbare Resultate aus. Und diese bestehen nun mal u. a. darin, daß Revolutionen dann passieren, wenn die Obrigkeiten nicht mehr so können, wie sie wollen und die Ausgeplünderten und Unterdrückten nicht mehr so wollen, wie so sollen. Es ist ja nicht so, daß sich Leute nur aus lauter Dummdidelei oder Langeweile in ernst zu nehmende Lebensgefahr begeben.

Anmerkung: Ob die Lebensgefahr dabei beispielsweise mit Demonstrations-zusammenschießenden Leopard-Panzern als Ergänzung zu Scharia-Strafen wie Hand-Abhackungen und Auspeitschungen garniert ist oder in Konzentrations-Lagern stattfindet, ist dabei ziemlich egal. Der Grad der Verfaultheit der Unterdrückungs-Systeme und ihre entsetzliche Skrupellosigkeit lassen ab irgendeinem Grad der Ungerechtigkeit den Menschen kaum noch eine Wahl.
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933

Friday, July 8th 2011, 6:01pm

Zwar ist Lokführer eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit (alleine das Übersehen eines Haltesignals kann viele Menschenleben kosten),


Das ist schon lange grundsätzlich technisch verhinderbar, INDUSI ist seit mehr als 50 Jahren im Einsatz.

Die Bezüge im öffentlichen Dienst in GR sind in den letzten 10 Jahren um 117% gestiegen (sagt zumindest der VP Parlamentsklubchef in AT, und der ist kein Populist), ich kann nicht beurteilen ob die aktuellen Gehälter in GR im Bereich der öffentlichen Hand sehr hoch sind, aber alleine die Zahl der Staatsbediensteten (700k) stimmt mich nachdenklich.

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Friday, July 8th 2011, 5:28pm

aber bei einem Lokführer-Gehalt um dort angegebene 7.000 EUR/Monat
Zwar ist Lokführer eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit (alleine das Übersehen eines Haltesignals kann viele Menschenleben kosten), trotzdem steht das angegebene Gehalt in keiner Relation zur Ausbildung und Tätigkeit. Ein deutscher Lokführer kann von einem solchen Einkommen nur träumen und so hoch sind die Lebenshaltungskosten in Griechenland nun auch wieder nicht.

Wenn es tatsächlich unzählige solcher Beispiele in GR gibt, so ist das schon ein Unding. Allerdings dürfte es auch sehr viele Menschen geben, die nach den Sparmaßnahmen kaum noch wissen über die Runden zu kommen.

Abwertung der eigenen Währung geht nicht mehr und so kann das Land einfach nicht mehr auf die Beine kommen, es wird zum Faß ohne Boden für die noch solideren europäischen Staaten.

Im Grunde ist die ganze Welt bankrott - USA, Lateinamerika, Afrika, Europa, Japan - und China ist auch sofort am Ende, wenn sie nicht mehr in diese Länder exportieren können. Was wird das, ein weltweiter wirtschaftlicher Supergau, das Ende des Kapitalismus? 3. Weltkrieg? ;(

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Friday, July 8th 2011, 5:10pm

@ MB/8

Da hast Du natürlich recht, aber bei einem Lokführer-Gehalt um dort angegebene 7.000 EUR/Monat, sah das in Übereinstimmung mit anderen Berichten nicht gerade nach Verhungern aus.

Und irgendwo muß die Mentalität mit den ganzen Betrügereien und der totalen Überschuldung natürlich herkommen. Neben verantwwortungloser Raffgier der angeblichen "Eliten", einer nicht wettbewerbsfähigen Sektor-Struktur und der Abgaben-Befreiung einiger "Auserwählter", gehört da sicher auch das massive Betrügen des Fiskus durch die Mittelschicht und eine überzogene Anspruchs-Mentalität großer Bevölkerungs-Teile zu den Ursachen der Krise.

Daß am Ende kaum wirklich was bei den Griechen ankommt - außer noch mehr Schulden nach den "Hilfs"-Programmen - dafür aber die Banken auf Steuerzahlers Kosten gemästet werden, ist ein Skandal, aber eben nicht der einzige.
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Friday, July 8th 2011, 1:34pm

Die Prämien können heißen wie sie wollen, es kommt auf den jährlichen Verdienst an. Es ist daher sinnfrei über Handwaschprämien etc. zu geifern. Ist das Einkommen incl. aller Prämien im Verhältnis zu den griechischen Lebenshaltungskosten zu hoch, so gehört es gekürzt. Wenn ein Bediensteter ohne die Handwaschprämie verhungert, so ist sie beizubehalten oder ins Grundgehalt einzubeziehen. ;)

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Tuesday, July 5th 2011, 9:35am

Freenet HV-Sitzung

AR-Vorsitzender Krämer zur Schuldenkrise: im Video ab Minute 22.

http://www.freenet-group.de/investor-rel…2011/index.html