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goso

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Sunday, December 30th 2012, 1:58pm

Ist nicht gerade das große Problem eine jeweils ausschnitthafte Betrachtungsweise?
Ich kann mich noch erinnern, als die Albrechts einen Lieferanten von Haferflocken Pleite gehen ließen, der hatte nämlich dummerweise einen Langfrist-Vertrag zu festen Preisen geschlossen - und musste liefern, obwohl seine Einkaufspreise höher wurden als der Erlös.
Sollten sich die Angestellten und Kunden bei Aldi bedanken für kurzfristiges Denken mit Super-Erfolgen?



Wenn das tatsächlich so war, dann war der Lieferant schlicht und ergreifend ein Trottel, wer Verträge unterschreibt sollte sich vorher alle denkmöglichen Szenarien durch den Kopf gehen lassen, das wäre verantwortuingsvolles Agieren als Unternehmensinhaber/Geschäftsführer, wenn ein solcher Betrieb dann in die Pleite schlittert ist das nur die Konsequenz unternehmerischen Versagens!

Warum sollte Aldi nicht auf Einhatlung des Vertrags bestehen? Gelten Verträge nur so lange, wie sie für einen der Beteiligten günstig sind? Die Angestellten und Kunden können sich bei den Geistesgrössen des Lieferanten bedanken, die diesen Vertrag abgeschlossen haben!

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pips

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Sunday, December 30th 2012, 12:23pm

Re: quo vadis FR

http://kritikundkunst.wordpress.com/2012…nehmer-fliehen/

Etwas andere Reaktion auf den Spon-Artikel.

pips

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Sunday, December 30th 2012, 12:02pm

dann machen wir für dieses Land eine neue Bestandsaufnahme.
Ist nicht gerade das große Problem eine jeweils ausschnitthafte Betrachtungsweise?
Ich kann mich noch erinnern, als die Albrechts einen Lieferanten von Haferflocken Pleite gehen ließen, der hatte nämlich dummerweise einen Langfrist-Vertrag zu festen Preisen geschlossen - und musste liefern, obwohl seine Einkaufspreise höher wurden als der Erlös.
Sollten sich die Angestellten und Kunden bei Aldi bedanken für kurzfristiges Denken mit Super-Erfolgen?
Wäre nicht die wahre Leistung gewesen, langfristig einen gutren Lieferanten zu behalten?
Anderes Beispiel: Freeport McMoran.
Sollen sich Mitarbeiter für einen "gutbezahlten, sicheren" (haha) Arbeitsplatz bedanken, oder die Aktionäre für Dividenden?
Oder gibt es wie bei so ziemlich allem auf der schönen alten Erde auch die andere Seite der Medaille, die leider reichlich Potenzial für alles andere als ein "Danke" hat?
http://www.freewestpapua.org/index.php/n…t-worst-company

DanielR

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Sunday, December 30th 2012, 11:16am

Niedrig-Besteuerung leistungsloser Einkommen - vor allem in großem Stil - kann ganz sicher kein zukunftsfähiges Modell sein; dass Nutznießer der bisherigen Verhältnisse scharenweise wegrennen, wenn diese sich ändern, macht die Änderung selbstverständlich nicht einfacher.


Ein krasses Missverhältnis sollte es natürlich nicht geben. Frankreich sollte aber nun auch nicht in das andere Extrem verfallen. Wobei 75% sicher eine Ansage ist, um vielleicht bei 50 o.a. rauszukommen - und am Ende sind alle (reichen) froh.

Was mir mehr Sorgen macht, dass es gegen das Unternehmertum geht. Zwar könnten Frankreich und die Politik im Extremfall mit 75% Steuern kurzfristig Ergebnisse aufweisen, aber mittel-/langfristig schadet sich das Land und die Mittelschicht selbst. Bin schon gespannt, wieviele Investoren sie mit ihrer roten Politik anlocken werden. D.h. schon nur mit der Wahl einer roten Regierung hat sich Frankreich einen Bärendienst erwiesen. Ich bin selbst in Deutschland in einer Stadt aufgewachsen, bei der ein paar Jahre nach der Wende die PDS an die Macht kam, für viele Jahre. Ergebnis, "kein" Unternehmen hat mehr in den Ort investiert, die versprochene Autobahn wurde von der Landesregierung nicht gebaut, heute wohnt noch die Hälfte der Menschen im Ort (eingemeindetes Umland mit eingerechnet!), Rentnerstadt, überschuldet, jeder der kann wandert ab.
Ähnliches passiert gerade in Bolivien mit der Verstaatlichung von spanischen Energieunternehmen/-töchtern. Jeder freut sich JETZT, aber warte mal 5 Jahre, dann machen wir für dieses Land eine neue Bestandsaufnahme.

Grüße
Dan

PS: jeder kann seine Einstellung gegenüber dem Unternehmertum einmal selbst überprüfen. Wer hat sich denn schon einmal bei seinem erfolgreichen Geschäftsführer für den Job den er macht bedankt? Hört sich komisch an, aber man sollte darüber nachdenken.
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HexXx

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Sunday, December 30th 2012, 10:10am

Vorsorgeprodukte schädigen Kunden um 50.000.000.000

In einer Studie, die von den Grünen in Auftrag gegeben wurde, stellt Andreas Oehler fest, dass die Kunden von diesen Produkten um 50 Millarden pro Jahr geschädigt werden. Durch schlechte Beratung und schlechte Produkte.
Zitat:
Dies veranlasste die Verbraucherzentrale Hamburg zu der Feststellung: "Wer eine Kapitallebens- oder Rentenversicherung abschließt, hat schon verloren. Denn drei von vier Kunden müssen später aussteigen. Bei Ausstieg wird der Verlust nur offenbar. Das schlechte Geschäft ist also programmiert. Nicht der Ausstieg oder das Aufgeben kostet also Milliarden, sondern der Abschluss."

pips

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Saturday, December 29th 2012, 9:56pm

Ob das gut ist, wenn man die Hand beist, die einen ernährt?
Das mit der Ernährung ist es natürlich eine kritische Angelegenheit. Jeder Einzelne genauso wie eine Gesellschaft muss sich genauestens überlegen, wovon man lebt. Soweit mir bekannt ist, wurde Ernährung in der Vergangenheit ausschließlich durch Nahrungsmittel gewährleistet.
Niedrig-Besteuerung leistungsloser Einkommen - vor allem in großem Stil - kann ganz sicher kein zukunftsfähiges Modell sein; dass Nutznießer der bisherigen Verhältnisse scharenweise wegrennen, wenn diese sich ändern, macht die Änderung selbstverständlich nicht einfacher.

DanielR

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Saturday, December 29th 2012, 6:15pm

quo vadis Frankreich

- Reichensteuer vorerst gestoppt (Spitzensteuersatz auf 75 Prozent ab 1 Mio Verdienst)
- unternehmerfeindliche Stimmung in Frankreich
- "Frankreich ist ein Land, in dem es kein Wachstum gibt, die Arbeitskosten sehr hoch sind und wo Unternehmer, sobald sie Erfolg haben, beschuldigt werden ihre Mitarbeiter auszubeuten."
- "Hau ab, reicher Idiot", rief die Tageszeitung "Libération" zu Bernard Arnault
- viele Wohlhabende sind schon weg - fliehen nach Großbritannien oder Belgien
- Steuern auf Kapitalerträge sollen von gut 30 auf bis zu 60 Prozent steigen

Ob das gut ist, wenn man die Hand beist, die einen ernährt?

quelle für mehr: spiegel
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pips

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Thursday, December 27th 2012, 6:34pm

aktiver Weihnachtsmann

...bringt einen Sack voll Zahlen. Georg Trappe verlinkt:
https://www.cia.gov/library/publications…87rank.html#top
Falls noch jemand an das Märchen glaubt, dass wirklich große Schulden-Mengen jemals bezahlt werden (können), und zwar mit einem Zahlungsmittel, welches den Namen verdient, kann er sich dort kurz und schmerzlos ein paar Fakten genehmigen.

pips

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Friday, December 21st 2012, 11:41am

Georg Trappe

Nachdem der zuletzt gepostete Link auch bei ihm gesehen wurde, nun etwas aus seiner eigenen Feder, kurz und bündig.
Nach einem Auszug aus dem Ahlener Programm ( ja, es gibt noch alte und sogar etwas jüngere Leute, die sich daran erinnern) seine Frage: "Wollt ihr den totalen Markt?"
Selber lesen macht schlau:
http://georgtsapereaude.blogspot.de/2012…ttung-oder.html

pips

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Thursday, December 20th 2012, 12:18pm

And the Winner is ?

http://stateofworkingamerica.org/who-gai…t=1981&end=2008
Sehr schöner Blick auf die Änderungen in den Einkommensverteilungen (USA), Zeitraum einfachst mittels Schieberegler wählbar.

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pips

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Saturday, December 15th 2012, 6:42pm

If I were a billionaire

"Beyond paper wealth levels of X, digital markers in the current environment actually will be a hindrance to well-being."
Zitiert aus einem Artikel, welcher u.a. die (Un-)Nützlichkeit von allerlei Vermögensformen -insbesondere Papiergeld und ähnliche irgendwo gebuchte Guthaben- im Hinblick auf zu erwartende Verwerfungen diskutiert.
http://campfire.theoildrum.com/node/7000

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Wednesday, December 12th 2012, 1:55am

Solche Think-Tank-"Produkte" sind meist hochgradig zusammen fabuliertes Zeugs. In der Vergangenheit haben all diese Buden noch nicht mal am Vortag Bahn-brechender Ereignisse irgendwas geahnt. Darüber hinaus sind sie in ihrer Grund-Position fast immer viel zu sehr konservativ am status-quo der Gesellschafts-Ordnung fixiert - und wenn sie es nicht sind, könnten sie die wirklich revolutionären Dinge nicht mal bei wirklich bestem Bemühen einberechnen, weil es dann eben keine revolutionären Dinge wären, sondern sukzessive evolutionäre.

Ich lese zwar gerne allerlei Visonen und verbreite auch welche, aber auch das Bonmot des ansonsten eher nicht so phantastischen Ex-Kanzlers Schmidt hat Manches für sich: "Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen." (zuweilen auch mit minimal anderem Wortlaut "zitiert").

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DanielR

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Tuesday, December 11th 2012, 10:20pm

Global Trends 2030: Alternative Worlds (NIC)

Global Trends 2030: Alternative Worlds

Global Trends 2030 is intended to stimulate thinking about the rapid and vast geopolitical changes characterizing the world today and possible global trajectories over the next 15 years. As with the NIC’s previous Global Trends reports, we do not seek to predict the future—which would be an impossible feat—but instead provide a framework for thinking about possible futures and their implications.

In-depth research, detailed modeling and a variety of analytical tools drawn from public, private and academic sources were employed in the production of Global Trends 2030. NIC leadership engaged with experts in nearly 20 countries—from think tanks, banks, government offices and business groups—to solicit reviews of the report.

National Intelligence Council.

quelle: link zum PDF
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goso

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Thursday, December 6th 2012, 4:22pm

Blog zum Thema FTS

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Thursday, December 6th 2012, 4:09pm

Wieso beauftragt das BMF einen Wahnsinnigen wie den Schulmeister..

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goso

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Thursday, December 6th 2012, 4:02pm


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Thursday, December 6th 2012, 2:52pm

Ein häufig angegebenes Beispiel für schnell eintretendes Chaos ist die Logistische Gleichung in der ein beschleunigender und ein dämpfender Einfluß widerstreiten.

Wenngleich diese Dinge mathematisch sehr interessant sind, so muß man mit ihrer Übertragung auf Systeme, wo Menschen bewußt Einfluß nehmen können oder unbekannte weitere Faktoren wirken, Vorsicht walten lassen.

Ebenson scheint es in der Natur neben Quellen höchster Instabilität, die ganze Galaxien zerbröseln lassen, auch Faktoren zu geben, die selbst gegen relativ große Störungen fast immun machen. Die Theorie vom Schmetterling, der durch seinen Flügel-Schlag einen Wirbel-Sturm auslöst, wird z. B. durch durch das Abbrennen hunderter Öl-Förder-Türme im 2. Golf-Krieg hochgradig in Frage gestellt, die trotz der gigantischen lokalen Umwelt-Auswirkungen global schlichtweg gar nichts auslösten.

Modelle mögen noch so brillant sein, wenn sie in der Praxis mit der für das Untersuchungs-Ziel notwendigen Genauigkeit nicht bestätigt werden, modellieren sie was auch immer - aber nicht den Untersuchungs-Gegenstand.

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Thursday, December 6th 2012, 10:54am

Dynamik und mögliches oder sogar wahrscheinliches Chaos

Anhand einer überschaubaren (mathematischen) Betrachtung zum Thema Komplexität bemerkt der Autor, "wie anmassend die Entwickler von sog. Finanzinnovationen und Derivaten sind".
http://georgtsapereaude.blogspot.com.es/…mplexitaet.html

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goso

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Wednesday, December 5th 2012, 3:47pm

Anscheinend bleibt uns Werner doch erhalten

Juncker-Nachfolge: Faymann wohl aus dem Rennen

Harley

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Tuesday, December 4th 2012, 8:55pm

Jetzt hab ich doch ernsthaft 0,0479 Sekunden überlegt, ob heute der 1. April ist


Dann hättest du ja Geburtstag :P

Und zweimal im Jahr geht ja nicht. :D
Wer Rechtschreibfehler in meinen Beiträgen findet, darf sie gerne behalten!
http://www.candletrading.de/blog/categor…gs/harley-fgbl/

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