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Thursday, March 29th 2012, 9:06pm

Verlogenes Gerede hin, verlogenes Gerede her, eigentlich wollen alle Lamentierer D und die wenigen anderen ökonomisch starken Länder der Euro-Zone abzocken.

Der Euro kann Prinzip-bedingt nicht funktionieren, durch die verantwortungslosen Spielchen inkompetenter (oder absichtlich das Volk hintergehender?) Politker wird er aber auch die eigentlich richtige europäische Idee beschädigen.

Kohls ominöses, aber nicht argumentatives Gefasel zum Euro von einer "Frage über Krieg und Frieden" wird im schlimmsten Fall ganz anders beantwortet werden, als er dachte.

Wer zusammen preßt, was nicht zusammen paßt, wird alle Teile kaputt machen.
Wer nichts weiß, muß alles glauben.

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DanielR

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Thursday, March 29th 2012, 6:55pm

"...Frankreich setzt sich offen für eine Ausweitung der Rettungsschirme für angeschlagene Euro-Staaten ein. Die Regierung in Paris fordere einen Schutzschirm für die Eurozone in Höhe von etwa einer Billion Euro, erklärte der französische Finanzminister François Baroin im französischen Fernsehen...Das ist die Position, die ich im Namen Frankreichs vertreten werde", sagte Baroin mit Blick auf das Treffen der Finanzminister der Euro-Staaten, das morgen in Kopenhagen beginnt...

"Der Schutzschirm ist ein bisschen so wie die Atomwaffe im militärischen Bereich", sagte Baroin. "Es ist dafür gemacht, nicht eingesetzt zu werden, das ist Abschreckung."

Frankreich wünsche, so Baroin weiter, dass die Summe der im Rettungsschirm gebündelten Mittel möglichst hoch sei, um das Risiko zu verringern, dass schwächelnde Euro-Länder von Spekulanten angegriffen würden..."

muhahaha

grüße
dan
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Tuesday, March 27th 2012, 7:01pm

Noten-Banken manipulieren in einem fort und schädigen die Gesellschaft schwerstens

Die Antwort auf die Sach-Frage ist ganz einfach: Den andauernd manipulierenden Noten-Bankern müssen ihre volkswirtschaftlich extrem schädlichen Spielchen strikt untersagt werden. Die Noten-Banken sind nicht die Bekämpfer von Inflation/Deflation und Boom-/Bust-Zyklen, sondern der Verursacher.

Die Machenschaften der US-FED sind ja in verschiedenen Quellen über die ganze Zeit ihres Bestehens sogar soweit gut untersucht, daß man weiß, daß sie in etwa 30 Jahre dauernden Zyklen, mal vorsätzlich die Inflation anheizt, um die Bürger um den Wert des im Umlauf befindlichen Geldes zu betrügen, und mal die Deflation, um die durch sinkende Preise nominell nicht mehr ausreichenden Kredit-Sicherheiten von den Kredit-Nehmern abzupressen.

Das Handeln diverser Noten-Banken ist ganz und gar nicht volkswirtschaftlich verantwortlich, sondern hat oft schon eher schwer mafiöse Elemente. Natürlich werden die Machenschaften (wie jetzt z. B. der ESM) mit Gummi-Gesetzen so eingefädelt, daß diese Leude schein-juristisch alles machen dürfen, aber das muß einen nicht wundern, denn ihnen dient und gehört der Staat in Wahrheit und nicht etwa der Masse der Bürger. Daß die simple Tatsache, daß in einer kapitalistischen Gesellschaft das Geld die Welt regiert und keine legitimierten Volks-Vertreter, mag den beim Dauer-Lügen ertappten Propaganda-Einpeitschern des Schein-Demokratie-Theaters zwar nicht gefallen - das ändert aber nichts am objektiven Zustand.

@ cranberries18

Es wäre schön, wenn der Link klickbar gewesen wäre.
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Tuesday, March 27th 2012, 6:20pm

Querschüsse geht auf auf die Gelddruckexcesse ein...!

http://www.querschuesse.de/futter-fur-die-markte-aussicht-auf-qe3-und-esm-aufstockung-treibt-die-kurse-%E2%80%93-aber-wohin/

This post has been edited 2 times, last edit by "cranberries18" (Mar 27th 2012, 7:25pm)


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Tuesday, March 27th 2012, 1:27pm

OECD stellt die Billionenfrage

"...Die europäischen Rettungsschirme für klamme Eurostaaten sollten laut OECD auf mindestens eine Billion Euro aufgestockt werden. Der Generalsekretär der Organisation für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD), Angel Gurria, erneuerte am Dienstag in Brüssel seine Forderung nach einer deutlichen Erhöhung der sogenannten Brandmauer, um die Finanzmärkte zu beruhigen..."

quelle: ftd
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Tuesday, March 27th 2012, 11:14am

"Easing"


Quantitative Lockerung,auch monetäre Lockerung englisch quantitative easing, ist die Geldpolitik einer Zentralbank, die zum Einsatz kommt, wenn der Zinssatz der Zentralbank bereits auf null oder fast auf null gesetzt wurde und weiterhin eine expansive Geldpolitik angesagt ist. In diesem Fall kann die Zentralbank versuchen, durch Aufkauf von Wertpapieren, etwa von Staatspapieren und dgl., weiterhin die Wirtschaft und Staat mit mehr Geld zu versorgen. Ziel der Quantitativen Lockerung ist es, die Reserven in der Bankbilanz zu erhöhen. Umgangssprachlich wird darunter auch Geld zu drucken verstanden.Allerdings wird heutzutage selbst bei der quantitativen Lockerung Bargeld nicht physisch gedruckt, sondern statt dessen die Geldmenge vergrößert, indem die Zentralbank zentralbankfähige Wertpapiere von Geschäftsbanken aufkauft. Die damit verbundene Gefahr ist ein Ansteigen der Inflation über das gewünschte Maß hinaus, im extremen Fall bis zur Hyperinflation sowie eine Gefährdung der Finanzmarktstabilität durch die Bildung von Spekulationsblasen auf Aktien-, Anleihe- und Rohstoffmärkten.

quelle: wiki
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Tuesday, March 27th 2012, 10:53am

Hier noch ein netter Chart. Woher kommt der Aktienaufschwung seit 2009?! Nicht von der Realwirtschaft, sondern von den Notenbänkern. Aktie wird als Sachwerte gesehen. So lässt sich das Geld auch "schützen".
cranberries18 has attached the following image:
  • qu1qu2lto.jpg

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Tuesday, March 27th 2012, 10:30am

a. Bank of Japan 350 Mrd. Anleihen gekauft.
b. ESM in Europa wird vergrößert
c. Bernanke hat gestern weiteres "Easing" in den Raum gestellt (Arbeitslosenquote ist ihm zu hoch);

Die Druckerpressen laufen auf Hochtouren...!!!

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Tuesday, March 27th 2012, 10:29am

FTS

Die meisten wohl schon gelesen. Abgelehnt!

Finanzsteuer: Börse Wien warnt vor nationalem Alleingang Eine europäische Finanztransaktionssteuer ist nach Ansicht des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble sowohl auf europäischer Ebene als auch in der Euro-Zone chancenlos. „Das kriegen wir nicht hin“, sagte der deutsche Minister gestern Abend.

Die Wiener Börse warnte heute die österreichische Politik vor der Einführung einer nationalen Finanztransaktionssteuer: Das brächte nur eine weitere Verlagerung des Geschäfts hin zu außerbörslichen Handelsplätzen. Der Anteil solcher außerbörslicher Plattformen am österreichischen Aktienmarkt liegt derzeit bei etwa 20 Prozent.

Schäuble begräbt Pläne
Deutschland hat die Pläne für die europaweite Steuer auf Finanzgeschäfte endgültig aufgegeben. Auch die als Alternative ins Gespräch gebrachte Börsenumsatzsteuer sei auf europäischer Ebene nicht machbar, sagte Schäuble. Damit platzen wohl auch die österreichischen Träume, durch eine Finanztransaktionssteuer das heimische Budget aufzubessern. Nun muss schleunigst eine Alternative für die veranschlagten 1,5 Milliarden Euro gefunden werden.

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Monday, March 26th 2012, 12:16pm

Re: ESM als Finanzdiktatur?

Wieso dämmert es dem verblödeten Publikum immer erst dann, wenn es schon zu spät ist, während es in den Anfängen die schon immer klar erkennbare Ziel-Richtung ignoriert?

Das Publikum wird seine gerechte Strafe mit einer noch gravierenderen Verschlechterung aller Lebens-Verhältnisse erhalten - und das wird solange weiter gehen, bis die Machenschaften so sehr übertrieben werden, bis die Völker die ihnen aufgebürdete Last einfach nicht mehr tragen können. Die Regierenden wissen das auch ganz genau und führen unter dem Vorwand eines angeblichen "Krieges gegen den Terror" immer härtere Einschränkungen aller Bürger-Rechte aus, damit sie im schon heute absehbaren Fall innerer Unruhen ihr wahres Gesicht zeigen können.

Zuerst plündern sie die Bürger bis zum Umfallen aus (Down-Racing bei Arbeits-Bedingungen), streichen ihre schon erworbenen Ansprüche (z. B. in der Rente) und wenn sie sich berechtigt wehren, wird zur nackten Gewalt gegen die eigenen Völker übergegangen.
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Monday, March 26th 2012, 11:08am

ESM als Finanzdiktatur?

aus Dax Daily


von Henrik Voigt





Nach einem Bericht des Wall Street Journal diskutiert die EU derzeit
Optionen für die Vergrößerung des Euro-Rettungsschirms, die offenbar
notwendig und dringend sind. Im Gespräch sei vor allem eine Übertragung
der EFSF-Mittel in den ESM, dessen dauerhafte Kapazität dann auf 940
Milliarden Euro steigen würde. Unter diesem Deckmantel soll gleichzeitig
der Lissabon-Vertrag geändert werden, um die dort verankerte
No-Bailout-Klausel auszuhebeln. Die Änderung wird parallel zum ESM
verhandelt. Beschlossen werden sollen beide gleichzeitig - und das
möglichst ohne lästige erneute Volksabstimmungen in einzelnen
EU-Staaten.
Dabei wird so stark in die nationale
Souveränität der Mitgliedsstaaten eingegriffen wie nie zuvor. Der ESM
selbst soll deutlich mehr Befugnisse bekommen als der EFSF oder die
Europäische Zentralbank. Nach dem jüngsten Gesetzentwurf könnte der ESM
etwa Staatsanleihen am Sekundärmarkt kaufen. Aber selbst Käufe am
Primarmarkt und damit die direkte Finanzierung von Mitgliedsstaaten über
die Druckerpresse, wären möglich (unter Aushebelung der
No-Bailout-Klausel im Artikel 125 des Lissabon-Vertrages durch einen
Ausnahmenkatalog", Quelle: Deutsche Mittelstands Nachrichten). Würde
dieser Vertragstext so beschlossen, wäre die Transferunion perfekt, in
der die Mitgliedsländer sich hemmungslos weiter verschulden können,
während der ESM über die Druckerpresse für ein vermeintliches
Gleichgewicht sorgt (freilich um den Preis der Zerstörung der
Geldwertstabilität) und einige wenige Einzahler-Staaten wie Deutschland
für den ganzen Unsinn haften.
Darüber wäre der ESM
befugt, zur Erfüllung seiner Aufgaben an den Kapitalmärkten Anleihen von
Banken, Finanzinstituten oder sonstigen Personen und Institutionen
aufzunehmen", bewegliches und unbewegliches Vermögen" zu erwerben und
veräußern, Verträge abschließen und der ESM genießt" mit samt seinem
Eigentum, seiner Mittelausstattung und seinen Vermögenswerten"
Immunität. Zudem ist der ESM von jeglicher Zulassungs- oder
Lizenzierungspflicht, die nach dem Recht eines ESM-Mitgliedes für
Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsunternehmen (...)" gilt, befreit.
Demnach kann der ESM dem Entwurf nach wie eine Bank agieren, ohne eine
Lizenz erwerben zu müssen.
Dämmert es Ihnen? Der ESM
kann nach seiner Inkraftsetzung praktisch alles, ohne sich an
irgendwelche Gesetze halten zu müssen, für Fehler geradezustehen,
Rechenschaft abzulegen oder auf die nationale Souveränität der
Mitgliedsstaaten Rücksicht nehmen zu müssen. Er wäre ein Staat im
Staate, bloß ohne jede demokratische Legitimation und Kontrolle. Ein
prima Instrument für eine Bananenrepublik. Oder für eine neue
EU-Finanzdiktatur. Wird er installiert, ist die Demokratie in der EU
Geschichte! Ich hoffe, der Bundestag begreift, was uns da untergejubelt
werden soll und lehnt diese Unverschämtheit ab!

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Sunday, March 25th 2012, 1:23pm

Das war doch klar. Die Volks-Betrüger können die Gesetze der Ökonomie am Boden liegender Struktur-schwacher Volkswirtschaften, einer niemals funktionieren könnenden Währungs-Union aus völlig unterschiedlich aufgestellten Volkswirtschaften mit erhebelichen Ungleichgewichten, unterschiedlichen Mentalitäten und Zinses-Zins-Dynamik nicht umgehen.

Alleine schon das Vorspiegeln, ein solches überhaupt beginnen zu wollen, ist Betrug - vielleicht allenfalls gemildert durch die für normal denkendee Menschen erkennbare offensichtliche Unmöglichkeit ihres Unterfangens in der Art der Spaß-Ausrede. Aber ist das breite Publikum nach Jahrzehnten der Gehirn-Zersetzung mit immer dümmeren Medien-Entgleisungen und einer Volks-"Bildung" auf gezieltem Unterschicht-Level überhaupt noch in der Lage irgendwas zu erkennen?
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Saturday, March 24th 2012, 7:47pm

Schuldenkrise - Merkel will Euro-Rettungsschirm doch aufstocken

Schuldenkrise - Merkel will Euro-Rettungsschirm doch aufstocken

"...

Ursprünglich sollte die 440 Milliarden schwere Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) vom Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) abgelöst werden, der nach derzeitiger Planung 500 Milliarden Euro umfassen wird. Nun sieht alles danach aus, als würde addiert statt abgelöst...

Unklar bleibt nach Informationen des SPIEGEL noch, über wie viel Geld der aufgestockte Rettungsschirm verfügen wird. Im Gespräch seien zwei Varianten: Bei der ersten sollen zum vorgesehenen ESM-Volumen von 500 Milliarden Euro noch jene 200 Milliarden Euro hinzukommen, die der EFSF bislang für Hilfen an Griechenland, Portugal und Irland verplant hat - macht insgesamt 700 Milliarden. Ursprünglich sollten die bereits bereits zugesagten EFSF-Hilfen mit den ESM-Mitteln verrechnet werden. Beim Alternativmodell kämen sogar Hilfen in Höhe von 940 Milliarden zusammen, EFSF und ESM würden dabei in vollem Umfang parallel weiterlaufen...
"

quelle: spiegel
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Thursday, March 15th 2012, 11:08am

Es kann sein, dass

die Mitreder der Meinung sind, das erorderliche Wissen zu besitzen, daher auch häufig keine weiteren (systematischen) Anstrengungen unternommen werden mit dem Ziel der Wissens-Vermehrung.

Die Frage mit "Demokratie" beantworte ich mal einfach: Die Entscheidungen fallen, sind auch real wirksam, aber nicht unbedingt so, wie es (auch von den Entscheidern) als eigentlich wünschenswert erachtet wird oder wenigstens werden sollte.

Ich versuche nun mal ein sehr off topic aussehendes Beispiel zu bringen:
http://www.youtube.com/watch?v=PIL8IBNOVok
Bei 1:50 min ff ist ein kleiner Junge zu sehen, und seinen Blick/Gesichtsausdruck interpretiere ich frei mit "glücklich". Warum ist er da glücklich? Er weiß (vom ständigen Zuschauen und Erleben) schon 'ne ganze Menge vom Leben (wie es wirklich ist) und er darf sogar mehr und mehr mitmachen. Wieso sollte der denn irgendwann auf die Idee kommen, nicht das erforderliche Wissen für die wichtigen Dinge zu besitzen?
Und wenn auch das Ambiente der ersten Lebensjahre für die meisten vielleicht nicht so extrem ist, so ist doch durch soziales Lernen schon vieles verpfuscht, bis man selbst wirklich anfangen kann zu denken.
Zu der implementierten Idee, dass die Politiker das Staatsschiff (schon mehr oder weniger richtig) lenken -bewiesen dadurch, dass es uns fast allen sehr gut geht- und daher mit ihrer Meinung ja nicht so falsch liegen können, kommt hinzu, dass es sich beim vorliegenden Thema "Finanzspekulationen" um etwas handelt, bei dem sicher viele Menschen eine Abneigung gegen die Akteure fühlen wg. prinzipiellen Schmarotzertums. (siehe auch hiesiger thread"mentale Erfüllung")

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Thursday, March 15th 2012, 9:02am

Allgegenwart lauter Inkompetenz

Im Zusammenhang mit der Absonderung beliebig bizarrer Möchtegern-Thesen erinnere ich mich an eine gemeinsame lange Autofahrt in der letzten Woche mit einem eigentlich recht intelligenten Menschen, der auch irgendwelchen Unsinn von "Spekulanten", "Preis-Erhöhung durch Spekulation", "Hungers-Nöten" und der "allgemeinen Unsinnigkeit der Finanz-Märkte" absonderte.

Erstaunlich für mich war, daß es mit sehr einfachen Argumenten ohne jeden rhetorischen Kniff in weniger als 5 Minuten möglich war, all das so sonnenklar zu entkräften, daß derjenige es danach nicht nur blitzartig verinnerlicht hatte, sondern mich danach noch Weiteres aus der dann freiwillig selbstgewählten Position des Lernenden fragte.

Wie kann es sein, daß
  • über wichtige Dinge jedermann ohne auch nur irgendwelches Wissen mitzureden wagt,
  • daß nicht systematisch das erforderliche Wissen erworben wird (Die Profiteure haben in Wahrheit nur einen kurzfristigen Vorteil, der immer nur bis zum durch ihr unverantwortlich egoistisches Treiben allfälligen abrupten Umbruch reicht.),
  • unter dem hohlen Schlagwort "Demokratie" auch noch real wirksame Entscheidungen nach so einem Dumm-Geschwätz fallen sollen?
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Thursday, March 15th 2012, 8:46am

Kein Mehrwert - keine Mehrwert-Steuer

Das Gerede aller möglichen Leute über die FTS zeigt, daß sie NICHTS, aber auch GAR NICHTS von den Finanz-Märkten verstehen.

Eine Mehrwert-Steuer auf einem Finanz-Markt kann es schon aus systematischen Gründen nicht geben, da dort keine Mehrwerte entstehen, sondern im Moment des Tausches zwingend als gleichwertig betrachtete Assets getauscht werden. Alles andere bedeutete ein finanzielles Perpetuum mobile oder exorbitante Reibungs-Verluste durch Transaktions-Kosten.

Die Einnahmen aus der Steuer waren von Anfang an ersponnen, da eine Einführung die Liquidität soweit senken würde, daß 1) von der Steuer kaum noch was übrig bliebe und 2) durch die höheren Transaktions-Kosten durchaus sogar Schäden in der Real-Wirtschaft bis in den Bereich von über einem Prozent möglich wären.

Daß Politiker von kaum einer Sache was verstehen und vorrangig reaktiv dumm rum gackern, ist nichts Neues, da ja Scharlatane und Leistungs-Scheue den Weg an die Suppen-Töpfe für Wichtigtuer schon immer suchten. Aber könnten sie in all ihrer Steuer-Verprasserei nicht wenigstens einmal Leute fragen, die von der Sache etwas verstehen?
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Thursday, March 15th 2012, 8:12am


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Thursday, March 15th 2012, 7:54am

DAS aktuelle Gesprächsthema der Finanzbranche

http://www.nytimes.com/2012/03/14/opinio…dman-sachs.html

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Wednesday, March 14th 2012, 12:05am

Rasenkasperei staatsbegünstigt

kurze Nachricht zum Thema Schulden spanischer Vereine beim Staat:
http://www.sport1.de/de/fussball/fus_int…age_529466.html
Wenn man sich vor Augen hält, dass in dieser Bananenrepublik bei den letztjährigen Regionalwahlen weit über hundert Kandidaten auf den Listen der großen Parteien waren, die Korruptionsdreck am Stecken hatten, ist auch die eigentlich undenkbare Größe von > 1Mrd. € Schulden der Vereine (Steuern und Sozialbeiträge) vollkommen plausibel. Hauptsache Brot und Spiele.

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Friday, March 9th 2012, 9:49pm

Grundfehler schwachbrüstiger (nicht Industrie-dominierter) Staaten ist halt, Geld einzusammeln mit dem Versprechen, mehr Geld zurückzuzahlen. Besser wäre es, Gutscheine für Urlaub, Olivenöl und Ouzo herauszugeben. Vorteil für den Investor: wenn ihm jahrelanger Urlaub nicht gefällt, kann er seinen Kummer ertränken, ohne den Stoff kaufen zu müssen. 8o