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http://www.nzz.ch/finanzen/derivative_pr…_1.7321884.html
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Ohne Deutschland wäre der Euro erledigt
Ich bin ja bei Vielem sehr kritisch, aber "freie Fahrt für freie Bürger" will ich auch. Ich fahre mit 50 noch stets mit Bleifuß - und finde das gut so. Selbsternannte "Verkehrs-Erzieher", Sonntags-Fahrer mit Hut und sonstige Bremsklötze würde ich von den Autobahnen verbannen. Für Brummis gehört ein striktes Überholverbot erlassen, was mehr bringen würde als jede Beschränkung für PKW.
Wir hatten schon Rohölpreise von USD 150 und kein Schwein hat's gejuckt, das Thema Auto ist derart irrational besetzt, dass das höhere Treibstoffkosten nicht automatisch zu weniger und/oder langsamerem Fahren führen.
Wenn den Autobauern fast nichts mehr (46 Euro) oder gar nichts mehr übrigbleibt, dann sehen wir wie eng es am Markt schon zugeht. Den natürlich ist den Autobauern lieber ihr Business ohne Gewinn zu betreiben, als gar nichts mehr zu verkaufen. Im Notfall hilft ja dan Väterchen Staat mit Stütze (oder wie man das nennen will - man kennt das ja). Und da bezahlen sogar die mit die mit Benzin nichts am Hut haben.
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Wie sehr die Zahlen doch täuschen können. 3 Mrd. Euro haben die Autokonzerne 2008 insgesamt verdient. Geteilt durch die Zahl der verkauften Wagen heißt das allerdings: Magere 46 Euro bleiben pro Auto in der Kasse. Im Durchschnitt. Im Jahr darauf gab es gar keinen Gewinn mehr. Das Bauen von Autos ist zum Zuschussgeschäft geworden. Irgendwas läuft da falsch.
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Quelle: BZ
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Eine Untersuchungskommission im Aufsehen erregenden Streit um angeblich gefälschte Klimadaten kommt zum Schluss: Der US-Wissenschaftler Michael E. Mann habe seine Forschungsdaten nicht manipuliert.
Michael E. Mann hat ein paar happige Monate hinter sich. Der Klimaforscher geriet ins Visier von Untersuchungsbehörden und Klimaskeptikern, weil er in der sogenannten «Climategate»-Affäre angeblich Forschungsdaten manipuliert habe. Von diesem Vorwurf hat ihn eine Untersuchungskommission der Pennsylvania State University jetzt entlastet.
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«Der US-Kongress berät zurzeit neue Klimaschutzgesetze. Leugner der globalen Erwärmung versuchen deshalb, die Klimaforschung und ihre Ergebnisse zu diskreditieren», wehrte sich Mann in US-Medien. «Es wirkt wie eine konzertierte Aktion. Der Diebstahl der E-Mails war der Auftakt dazu.»
Klar ist, dass Mann weder Daten manipuliert noch zurückgehalten oder gelöscht hat. Zu diesem Schluss kommt die Untersuchungskommission in ihrem Bericht, nachdem sie unter anderem über 350 Files mit gestohlenen E-Mails untersucht hat. Der einzige Vorwurf, den die Kommission dem Klimaforscher macht, ist, wissenschaftliche Aufsätze verbreitet zu haben, bevor der Prozess der Begutachtung beendet war.
...
siehe auch Grafik:
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Die außergewöhnliche Entwicklung an den Finanzmärkten am 6. und 7. Mai hatte auch Auswirkungen
auf CLS, das weltweit größte mehrwährungsfähige Abwicklungssystem für Devisenhandelsgeschäfte.
Das CLS-System wurde 2002 eingeführt, um das Erfüllungsrisiko bei Devisentransaktionen
mit verschiedenen Währungen auszuschalten. Aufgrund der Marktturbulenzen
wurden deutlich mehr Anweisungen zur Abwicklung von Devisengeschäften an CLS gerichtet.
Am 7. Mai wurden mehr als 1,5 Millionen Transaktionen 3 abgewickelt, und das Abwicklungsvolumen
lag noch bis zum 12. Mai über 1 Mio € (siehe Abbildung H), war also mehrere Tage lang
doppelt so hoch wie im gewöhnlichen Tagesdurchschnitt. Die Situation wies gewisse Ähnlichkeiten
mit der Situation am 17. September 2008 auf, als die Zahl der Transaktionen in die Höhe
schnellte und auf über 1,5 Mio stieg (siehe Abbildung H). CLS konnte die Anforderungen erfolgreich
bewältigen, die unerwartet hohen Abwicklungsvolumina wirkten sich aber sowohl auf die
Eingabe als auch auf den Empfang von Benachrichtigungen durch die Teilnehmer aus.
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