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Thursday, December 16th 2010, 4:04pm

@ ibelieve

Die Interessen des Unternehmens gehen soweit mit denen der Arbeitnehmer konform, daß es ohne die Produktion des Unternehmens dort keinen Lohn für die Arbeitnehmer gibt, sie weichen bei allem Gewinn für das Unternehmen, der über den Lohn hinaus geht und nicht für weitere Investitionen dort genutzt wird, davon ab. Es gibt also einerseits eine teilweise Interessen-Gleichheit als auch einen teilweisen Interessen-Gegensatz. Die Differenz zwischen beiden ist je nach Unternehmen unterschiedlich, wird aber in absoluten Werten tendenziell mit dem Erfolg des Unternehmens größer, selbst wenn in erfolgreichen Unternehmen deutlich mehr Lohn ausgeschüttet wird.
Wer nichts weiß, muß alles glauben.

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MB/8 (17.12.2010)

ibelieve

nichts Wissender, der aber gerne sein nicht Wissen mit anderen teilt

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Thursday, December 16th 2010, 3:43pm

Unter Betrachtung dessen, daß die Interessen der Unternehmen nur zu kleinen Teilen auch die ihrer Arbeitnehmer sind und seines Backgroundes als Finanzvermittler kann man also davon ausgehen, daß der Euro für die Mehrheit der Bevölkerung schlecht ist.


was ist den das für eine Logik?
Die Wissenden reden nicht viel,die Redenden wissen nicht viel.

http://klaus-m.blogspot.com/

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Thursday, December 16th 2010, 2:44pm

Re: Deutsche Menschen wollen deutsches Geld

M. Ohoven vom Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft verkündete gerade, daß nach einer von seinem Verband in Auftrag gegebenen Studie 90 % der mittelständischen Unternehmen den Euro beibehalten wollen. Unter Betrachtung dessen, daß die Interessen der Unternehmen nur zu kleinen Teilen auch die ihrer Arbeitnehmer sind und seines Backgroundes als Finanzvermittler kann man also davon ausgehen, daß der Euro für die Mehrheit der Bevölkerung schlecht ist.
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MB/8 (17.12.2010)

cranberries18

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Wednesday, December 15th 2010, 8:10pm

@ goso

In der Dimension.

Edit: in Österreich gibt es zwar genug Freunderlwirtschaft, aber mit einen Staat, der nicht mal ein Grundbuch hat, kann ich mich eben nur schwer vergleichen.

This post has been edited 1 times, last edit by "cranberries18" (Dec 15th 2010, 10:11pm)


goso

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Wednesday, December 15th 2010, 8:10pm


Dort arbeiten privilegierte Mitglieder der zwei großen Parteien, der Konservativen und der Sozialisten, die das Land in den vergangenen Jahrzehnten regierten und an den Rand des Bankrotts geführt haben.


Und wo ist da der Unterschied zu Österreich? (Ich sag nur Skylink)

cranberries18

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Wednesday, December 15th 2010, 6:08pm

Griechenland brennt - wieder einmal...

http://www.orf.at/stories/2031115/2031113/

Bahnlöhne weit über Tarif

Betriebe, bei denen die Löhne jetzt gekürzt werden wie die Athener Bahn (ISAP) und die staatliche Elektrizitätsgesellschaft (DEI) sind Unternehmen, die ihren Angestellten das Zwei- bis Dreifache dessen zahlen, was die Tarife im Privatbereich in Griechenland vorsehen. Löhne bis zu 80.000 Euro brutto im Jahr sind keine Seltenheit. In diesen Firmen wurden seit Jahrzehnten die treuesten Parteigenossen untergebracht.

Dort arbeiten privilegierte Mitglieder der zwei großen Parteien, der Konservativen und der Sozialisten, die das Land in den vergangenen Jahrzehnten regierten und an den Rand des Bankrotts geführt haben. Mit diesen Leuten legt sich jetzt die Regierung in Athen an - mit dem Ergebnis, dass immer wieder Proteste Griechenland lahmlegen. Zuletzt sorgte am Mittwoch ein Streik bei den öffentlichen Verkehrsmitteln für Staus im ganzen Land. Schulen blieben geschlossen, und Krankenhäuser arbeiteten nur mit Notfallteams.

...so in der Art habe ich das in meinem vorigen Posting gemeint!

Öffentliches Leben lahmgelegt

Der Generalstreik legte am Mittwoch das öffentliche Leben völlig lahm. Busse und U-Bahnen fuhren nicht, Staus verwandelten die Straßen in riesige Parkplätze, Schulen blieben geschlossen, und Krankenhäuser arbeiteten nur mit Notfallteams. Auch die meisten Journalisten schlossen sich dem Generalstreik an: Nachrichten in Funk und Fernsehen fielen aus. Auch die Schiffe blieben in den Häfen.

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MB/8 (15.12.2010), Perfect Trader (15.12.2010)

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Wednesday, December 15th 2010, 10:26am

@ PT

Sehr richtig, aber was soll nun ein Deutschland machen? Der Todesstoß wurde mit der Rettung Griechenlands gesetzt. Jetzt zu sagen, die nächsten nicht mehr zu retten, geht nicht mehr. Es wurde vor 1 Jahr (oder so) der Weg beschritten und da sind sie jetzt bis zum Ende wohl.

Warum halte ich den Euro für blödsinn? Rein aus den verschiedenen Kulturen/Finanzsystemen/Arbeitseinstellungen in Europa. In Amerika gibt es x Bundesstaaten. Ist da einer verschuldet, ist das logisch und selbstverständlich, dass hier alle aushelfen, oder innerhalb eines Staates wie Österreich zb. Ist hier Kärnten pleite, wird da keine Sekunde gefragt, ob da der Staat Österreich (die anderen Bundesländer praktisch) einspringen oder nicht. WIR sind Österreich, aber wenn jetzt Griechenland pleite ist, heißt es nicht sofort: wir sind Europa? das gibt es nicht. Ich bin ein Österreicher und kein Europäer. Innerhalb eines Staates versteht man das. Salzburg hat genau die selben Gesetze wie Wien, jeder ist gleichgestellt, aber innerhalb Europa? Die Griechen haben dies und das, arbeiten weniger vielleicht, zahlen wir weniger Steuern..., da fehlt die "Wir-Einstellung" komplett, da man ein Ungleichgewicht einfach sieht. Die sind und leben anders.

Mir gehts zumindest so. Kann aber sein, dass ich zu kleinkariert ein zu großer österreichischer Patriot bin. :-) (was juckt mit Griechenland => beim Sport sind wir Gegner und im normalen Leben sind sie wohl auch nicht sofort gute Freunde, nur weil sie den Euro haben)

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MB/8 (15.12.2010), Perfect Trader (15.12.2010)

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Friday, December 10th 2010, 2:49pm

Deutsche Menschen wollen deutsches Geld

Unabhänig davon, daß das eine Darstellung eines System-Propaganda-Magazins ist, und sie deswegen sowieso nur geringe Aussagekraft besitzt, wäre die Frage zu stellen, was denn die angebliche Meinung (die sich noch dazu ja nach propaganistischer Wetterlage wie ein Fähnchen im Wind dreht) in ökonomischen Dingen überhaupt nicht kompetenter Leute bedeuten soll, deren dümmlicher Kriterien-Katalog geringe Pseudo-Vorteile, wie z. B. "Schön, daß ich bei der Italien-Reise nicht mehr umtauschen muß", sie gleichzeitig Billionen an Währungs-Transfer-Subventionen für die PIIGS kosten läßt.

Ich lehne mich mit dem Titel des Posts mal bewußt ganz weit aus dem Fenster und habe kein wenig schlechtes Gewissen, deswegen zur Bildungs-fernen Schicht zu zählen, ganz genauso wie die diversen Professoren, die gegen die Nacht- und Nebel-Einführung des Euros ohne jede demokratische Legitimation und schon zum damals erkennbaren und wahrscheinlich insgeheim auch vorsätzlich geplanten offensichtlichen Schaden Deutschlands geklagt haben - und, wie jetzt auch der letzte Unbedarfte sehen können sollte, dabei durchaus sehr kluge und richtige Überlegungen gemacht haben.

Im Gegenteil bezichtige ich sogar die Hetzer und Durchpeitscher undemokratisch und fachlich unsinnig zustande gekommener Entscheidungen eines ganz besonders perfiden Mißgriffes in den Giftschrank des politischen Kampfes unter der Gürtel-Linie, andere Meinungen mangels vernünftiger Argumente mit der aus der Luft gegriffenen pauschalen Herabwürdigung desjenigen mit den besseren Argumenten zu versuchen.

Ich oute mich sogar noch mehr, daß ich viele Jahre auch vor Geschäfts-Partnern (im mündlichen Gespräch) absichtlich in D-Mark weiter gerechnet habe und sie immer dachten, ich sei wunderlich und sie modern. Schön ist, daß ich mit meiner Euro-Skeptik recht hatte, schlecht ist, daß das entmündigte Volk dafür immer erst einen sehr hohen Preis zahlen muß, bis es die Spleens der Politiker als solche erkennt.

Unter dem Strich ist die Rationalisierungs-Roß-Kur der detuschen Wirtschaft, die mit dem Euro notwendig wurde, dieser gut bekommen, irgendwann ist aber auch die Zeit aus einem sinkenden Schiff auszuchecken, notfalls mit dem letzten möglichen beherzten Sprung, wenn man nicht in der Solidar-Gemeinschaft des gesunkenen Schiffes in diesem in netter Harmonie an der letzten verbliebenen Luftblase den gemeinsamen Tod erleben will.
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Friday, December 10th 2010, 1:50pm

Deutsche wollen den Euro

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche-w…cle2119986.html

Vor allem Menschen mit niedriger Bildung hängen der alten Währung nach.

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Friday, December 10th 2010, 1:43pm

Wir befinden uns hier im freien Westen auch nur in einer Scheindemokratie, man könnte es auch als Demokratur bezeichnen, zur Überheblichkeit gegenüber anderen Gesellschaftssystemen besteht in der Tat kein Anlass. Auch wenn ich daran nichts ändern kann, darf ich das hier wenigstens noch ungestraft schreiben, das unterscheidet uns immer noch von einem menschenverachtenden System.

Sollte sich das in China einmal nachhaltig ändern bleibt abzuwarten, welchen Einfluss das auf den wirtschaftlichen Erfolg hat.
Tut mir leid, Erfolg des Regimes gegen die eigene Bevölkerung ist kein Erfolg. Leider geht es bei uns auch immer mehr in diese Richtung, wir haben Aufschwung und keiner kriegt´s mit. :|

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Friday, December 10th 2010, 1:11pm

China - Reich der Mitte - nicht nur symbolisch

China ist eben nicht im westlichen Schund-System gefangen. Wer einmal begriffen hat, daß Schulden nur recht wenig mit den real-wirtsachaftlichen Produktions-Möglichkeiten zu tun haben, die eher technisch begrenzt sind, kann schnell dahinter kommen, daß in einer zentral beeinflußten Wirtschaft durch den administrativ möglichen Zwang, sich von psychologischen Vertrauens-Krisen in einzelnen Unternehmen oder ganzen Sektoren nicht sofort in panischer Angst ganz aus der Produktion zurück zu ziehen, eine in einer freien Wirtschaft kaum möglche Kontinuität erreicht werden kann. Die Möglichkeit freiwillig entstehendes Vertrauen mittels administrativer Zusatz-Impulse zu unterstützen oder zu ersetzen, ist gerade die Stärke einer Wirtschaft mit starkem staatlichen Einfluß.

Übrigens passiert das im Westen auch andauernd, s. Abwrack-Prämie, Banken-Rettungen, Atom-Verseuchung, Pharma-Gekungel etc. und die Entscheidungen dazu fallen im Westen auch in hochgrading undemokratischen Geheim-Zirkeln und in Nacht- und Nebel-Aktionen. Man sollte bei den gewaltigen eigenen Demokratie- und Transparenz-Defiziten nicht zu flink in Richtung irgendwelcher leichthin als Diktatur bezeichneten Staaten zeigen, wenn man selber mehr als genug Dreck am Stecken hat. Wer gibt dem Westen übrigens das Recht, seine Maßstäbe (vielleicht auch die Gedanken-Vergewaltigung wie im Falle des Wikileaks-Mitbegründers Assange?) auf den Rest der Welt zu übertragen? Wieso sollte es normal sein, wenn die USA Völkerrechts-widrig ihre eigene Jurisdiktion wie selbstverständlich über den ganzen Erdball behaupten?

Dabei schließe ich übrigens schwerste Fehler nicht aus, so daß auch in China Einiges zusammenbrechen könnte, bis hin zu nicht mehr kontrollierbaren Aufständen, der Abspaltung von Landes-Teilen usw., bloß sind sind solche Dinge allen Unken-Rufen zum Trotz bisher nicht eingetreten. Das westliche Bild der dortigen Führung als einer Herde vergreister Trottel ist schon über jedes erträgliche Maß hinaus anmaßend. Egal, was man von der dortigen Führung hält, sollte man ihnen wenigstens zugestehen, daß sie ihren Job machen, wahrscheinlich sogar verdammt gut.

Ansonsten sollten alle bedenken, die meinen, über China schlechte Aspekte herausheben zu müssen, daß die westlichen Staaten in einer viel katastrophaleren Situation sind (sie sind die Schuldner, China der Gläubiger) und daß das binnen-wirtschaftliche Nachhol-Potential noch für Jahrzehnte Spielräume für gigantisches Wachstum gibt, welches man mittels administrativer Einflußnahme und ggf. sogar ganz ohne sehr wohl weitgehend von der Export-Lastigkeit zu einer Binnen-Nachfrage umlenken kann.

Man sollte endlich begreifen, daß die Welt China weit, weit mehr braucht als China die Welt.

Sicher hat MB/8 auch Recht, daß Vieles im Westen Propaganda ist, die nur dazu dient mit der Drohung der vermeintlichen Übermacht von China hier die Löhne zu drücken. Aber andererseits würde ein gut Teil chinesische Stringenz bei der administrativen Durchsetzung den vielen Bremsern, Bedenkenträgern, Labertaschen und Dekadenten vielleicht gar nicht so schlecht tun. Dafür, daß ich ein Land, welches lange vor Europa ein hochentwickeltes Staatswesen in kontinentalem Ausmaß ausgeprägt hatte und diese als einziges Land der Welt bis auf kleine Hänger zwischendurch über Tausende Jahre aufrecht erhalten konnte, welches die größte Bevölkerung stellt, die auch noch große Disziplin, Arbeitsfleiß und kaufmännisches Geschick beweist, werde ich mich ganz bestimmt nicht schämen.

Für alle Menschrechts-Heuchler sage ich weiterhin, daß die chinesischen Folterlager nicht schlimmer sein können als die US-amerikanischen - in beiden wird gefoltert. Ebenso muß mir jemand noch die Feinheiten in den Unterschieden der Verfolgung des chinesischen Friedens-Nobel-Preis-Trägers und des Wikileaks-Mitbegründers erklären, außer vielleicht daß die Anschuldigungen gegen den Letzteren noch konstruierter sind.

Die Chinesen brauchen gar keine Übermenschen sein, ein Land mit einer so großen Bevölkerung, daß es in einem Jahr mehr Ingenieure hervorbringt als es in Deutschland überhaupt insgesamt gibt, die auch noch besessen davon sind, die Welt-Spitze zu erreichen, wird seinen Weg machen - mit oder ohne meine Begeisterung. Selbst wenn ich ohne Begeisterung nur die Fakten anerkenne, wird dort noch viel mehr Großartiges passieren. Und wenn Forbes den chinesischen Präsidenten Hu Jintao zum mächtigsten Mann der Welt noch vor dem US-Präsidenten erklärt, stehe ich wenigstens nicht ganz alleine da (wenngleich Forbes natürlich auch nur ein Element der Propaganda-Verschwörung sein könnte).
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Friday, December 10th 2010, 12:59pm

Chinas Exporte und Importe erreichen neue Höchststände

http://de.news.yahoo.com/2/20101210/tbs-…en-f41e315.html

Die Exporte haben also Rekordniveau erreicht, soso. Da sich die USA und Europa noch lange nicht erholt haben, bleibt tatsächlich die Frage offen, wer denn die ganzen chinesischen Waren abgenommen hat, auf dem Mars soll ja auch gerade Wirtschaftskrise sein. ;)

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Friday, December 10th 2010, 12:52pm

Kleinanleger zocken mit Anleihen der Schuldenstaaten

http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/…026778.html?x=0

Wieso Zocken? Durch den Rettungsschirm geht das Ausfallrisiko gegen Null. Jetzt ist jeder Kleinanleger der den Garantien der Europäischen Staaten vertraut schon ein Zocker! Hätte er kein Vertrauen und würde die Staatsanleihen verkaufen, würde es als Angriff auf die Staaten und den Euro gewertet.

Dei öffentliche Berichterstattung zur Finanzkrise wird zunehmend absurder. :whistling:

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Friday, December 10th 2010, 12:15pm

Asien, und allen voran China und Indien, wird uns als der kommende führende Kontinent schlechthin verkauft. Man sollte sich einmal fragen, ob und wem diese Darstellung nutzt. Wenn man Gründe und Nutznießer gefunden hat, ist es an der Zeit diese Propaganda in Frage zu stellen. 8)

Die Chinesen sind keine Übermenschen und kochen wie der Rest der Welt auch nur mit Wasser. In einer Diktatur ist es noch einfacher die eigenen Zahlen zu frisieren. Was von ihrem Gesellschaftssystem zu halten ist, demonstrieren sie aktuell durch den Umgang mit ihrem Nobelpreisträger. X(

Die Faszination eines sonst von mir sehr geschätzten CT-Mitgliedes für dieses ganz und gar nicht fantastische Land kann ich leider nicht teilen.

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Shakesbeer (10.12.2010)

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Friday, December 10th 2010, 11:48am

Paar Infos zu China:

China hat Konjunkturprogramme im 4 Fachen Ausmaß der USA gemacht.
Schulden sind in Gesellschaften ausgelagert (wie in Österreich Asfinag, ÖBB)

Und dann muss mir einer noch erklären: China war die Werkbank der USA. Hat für die Amis produziert, ist halt dann mal größer und selbstständig quasi geworden. Wie kann es gehen, dass der größte Absatznehmer (USA), wirtschaftlich einbricht und ein Land, dass vom Export lebt, lustigerweise weiter 8-10% Wirtschaftswachstum hat...

Die Burschen lügen sich in die eigene Tasche und wollen einfach diese "Flaute" kompensieren. Bleibt jetzt nur abzuwarten, ob es denen gelingt, oder sie sich den Todesstoß geben. Ich persönlich kauf denen das eben nicht ab.

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MB/8 (10.12.2010), Perfect Trader (10.12.2010)

goso

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Friday, December 10th 2010, 11:37am

Irland plant 90-Prozent-Steuer für Banker

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Quelle: welt.de

cranberries18

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Thursday, December 9th 2010, 8:21am


bo1

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Wednesday, December 8th 2010, 8:30pm

Diese Forschungsansätze stehen ganz am Anfang und sind sehr grobschlächtig. Aber vielleicht ist man ja in ein paar Jahrzehnten entscheidend weiter. :)

Ich bin bestimmt kein sonderlich männlicher Typ, aber ich kann mich an einem deutlich längeren Ringfinger erfreuen. :D

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Dobi (08.12.2010)

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Wednesday, December 8th 2010, 8:22pm

Vorsicht vor Pseudo-Wissenschaft

Das mit dem langen Ringfinger als Indiz für "Männlichkeit" war mir schon von der Auswahl von Fußball-Spielern durch einige Trainer bekannt. In einem mir bekannten Unternehmen wurden (nicht aber etwa auf meinen Rat hin!) sogar mal die Hände der ganzen Mannschaft auf dem Kopierer abgelichtet und der "weniger männliche" (das hies da übrigens etwas drastischer) Finger gesucht. Glücklicherweise wurde das nicht ganz so ernst genommen, obwohl viele Unternehmen völlig dubiose Personal-Auswahlverfahren auch wirklich als Entscheidungs-Kriterium nutzen, was dann schon eher den Charakter von Vergewaltigungen des normalen Menschen-Verstandes hat und da es um das Schicksal von Menschen geht nicht etwa eine niedliche Schrulle ist, sondern eher abartig und asozial.

Genauso wurde schon die Korreleation von Testosteron-Spiegel und Erfolg im Handel untersucht.

Das mögen im Fußball als Spiel, wo doch eher Leute nicht wegen ihrer Intelligenz sondern wegen physischer Attribute gesucht werden, ja brauchbare Kriterien sein, für den Handel an Finanz-Märkten sind sie aber völlig ungeeignet. Denn
  1. wird dabei das nicht näher quantifizierte (und wahrscheinlich eher sogar das übermäßige) Tragen von Risiko als entscheidender Erfolgs-Faktor eingestuft,
  2. wird beim Testosteron-Spiegel Ursache und Wirkung nicht genau abgegrenzt, wo es ja auch sein könnte, daß sich jemand zwar zum Teil wegen übermäßiger Testosteron-Ausschüttung in eine Krisen-Situation hinein begeben hat, aber nun noch mehr Testosteron braucht, um den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, was dann zum üblichen Muster "ist ja nichts passiert, man muß nur genug Eier haben" führt, obwohl in Wahrheit ein völlig unnötiger und letztlich auch nicht Gewinn-bringender Drawdown gerade mal halbwegs glimpflich überstanden wurde und
  3. ganz bestimmt ein bewußt oder unbewußt in die Untersuchung eingebauter Bias vorliegt, indem Leute, die mit übermäßigem Risiko, zuwenig Überlegung und relativ hektischem Agieren positiv bewertet werden, aber diejenigen, die mit dem gleichen Fehl-Verhalten auf die Nase fallen, ausgeblendet werden.
Traden ist seinem Wesen nach zum großem Teil das bewußte und wohl-kalkulierte Eingehen von Risiken, das muß aber gar nichts mit Adrenalin und Testosteron zu tun haben, genauso wenig wie das bewußte Eingehen technischer Risiken durch einen Ingenieur was mit diesen Hormonen zu tun hat, sondern vielmehr auf soliden und recht trockenen Berechnungen beruht. Hier wird ein dümmliches Männerbild vom Western-Cowboy pseudo-wissenschaftlich ausgemalt.

Das angeblich typisch männliche Rollen-Verhalten des Eingehens höherer Risiken geht oft nur darum gut, weil im Alltags-Leben hinter dem Normal-Bereich noch eine gewisse Sicherheits-Zone existiert, die zu betreten, durchaus nicht heldenhaft sein muß, sondern in vielen Fällen eher grenzwertig. Die Grenzwertigkeit bedeutet nicht sofort Risiken für Leib und Leben, aber durchaus oft meßbare Nachteile, wie z. B. vorzeitigen Verschleiß, höhere Kosten oder dann fehlende weitere Puffer für im ohne Not eingegangenes Handeln im Grenzbereich eintretendende unerwartete Gefahren-Situationen. Im hart kalkulierenden Finanz-Business kann die Risiko-Mathematik nicht überlistet werden, da es keine eingebauten oder heimlichen Puffer gibt, entweder arbeitet man am Optimum (im statistischen Mittel) oder nicht und wenn nicht, dann mit zu hohem oder zu geringem Einzel-IR für die jeweilige Strategie.

Mit nun nicht gerade neuen psychologischen Untersuchungen, wie z. B. nach dem Keirsey-Schema, kann man aber feststellen, daß die wirklich entscheidenden Leute sowohl auf den Top-Positionen als auch in deren Berater-Stäben durchaus nicht dem Typ Adrenalin- und Testosteron-Junkie entsprechen (bei den unmittelbaren Entscheidern rd. 1/6 schon vom Persönlichkeits-Typ [N] überhaupt nicht und der gesamte Rest fast regelmäßig über recht disziplinierte Emotions-Kontrolle verfügt, ohne die er kaum auf diesen Posten gekommen wäre, bei den Beratern sogar vorrangig vom ganzheitlichen Typ N).

Ansonsten ist es methodisch sowieso bedenklich, nach Indizien-Attributen zu suchen, wenn man die gewünschte Endgröße direkt beobachten kann, wie im Fußball in einem Probe-Training oder im Trading an einer Darlegung der Methodik oder dem Track-Record - und das dann ganzheitlich mit dem kompletten Leistungs-Spektrum und nicht in der Verkürzung auf irgendeine eindimensionale Größe, die von vornherein nur Indizien-Charakter hatte, wei sie mit irgendeinem Teil-Aspekt eine gewisse Korrelation hatte.
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Wednesday, December 8th 2010, 6:44pm

Ist ungefähr so wie der Artikel:

Langfinger sind gute Aktienhändler
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc…,600978,00.html

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bo1 (08.12.2010)