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retep

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Monday, August 23rd 2010, 1:45pm

Das Pendel schlägt zurück. Und es trifft die die sich zu guten Zeiten am meisten über die inkompetenz der anderen gefreut haben (wie produziert man Wohlstand für sein Volk). Siehe USA, Grossbritannien, Irland, Island.... und natürlich die Japaner. Die sind allen anderen allerdings schon 20 Jahre voraus. Willkommen Zukunft....


Das Rätsel der rekordtiefen Zinsen Quelle: BZ

Der Traum vom Schloss endet im Zwangsverkauf Quelle: TA

Amerikanische Abwärtsspirale - Erst der Job, dann das Haus Quelle: Handelsblatt

Schuldenkrise - Britische Sperrstunde für die Wirtschaft Quelle: FTD

Quoted

Ein Hauptproblem unseres Zentralbankensystems ist, dass der Zins künstlich von den Zentralbanken gemacht wird und nicht vom freien Markt bestimmt wird. Dies führt zu Fehl-Allokationen der Resourcen, verursacht eine Scheinblüte der Wirtschaft und treibt Staaten in die Schulden-Falle. Wenn die Flucht aus dem Fiat-Geld durch steigende Zinsen bekämpft wird, fliegt uns das ganze System um die Ohren.


Und das beste? Die Amis wählen wieder einen Republikaner - weil sie nicht fähig sind zu sehen das sie selber Schuld sind. Noch ein Krieg im nahen Osten (bietet sich nach Amilogik ja förmlich an) und der definitive Niedergang wäre eingeläutet.
Würde und Sein - sind allen gemein

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Monday, August 23rd 2010, 1:27pm

Re: Der Fluch der Niedrigzinsen

@ cranberries18

Der von Dir empfohlene Wellenreiter-Artikel war diesmal sogar besonders lesenswert, obwohl Rethfelds Analysen meist mit zu den besseren gehören.
Wer nichts weiß, muß alles glauben.

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NPHBTH (23.08.2010)

cranberries18

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Monday, August 23rd 2010, 12:26pm

Der Fluch der Niedrigzinsen

...das ist vergleichbar mit einer Situation, in die Bewohner eines brennenden Hauses ihr bereits gerettetes Hab und Gut zurück in die Flammen werfen.

http://www.wellenreiter-invest.de/Wellen…eiter100821.htm

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Wednesday, August 18th 2010, 9:24pm

Reparierter Link zum letzten Artikel

@ DickT

Danke für Deine Empfehlung, hier noch der funktionierende Link dorthin, Deiner hatte irgendeinen Schaden mit dem Sonderzeichen darin.
Wer nichts weiß, muß alles glauben.

DickT

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Wednesday, August 18th 2010, 8:31pm

Nash-Gleichgewicht


die einfachste Erklärung zum Thema "Nash-Gleichgewicht" (immerhin gab es dafür einen Nobelpreis) gibt es im Film "A beautiful Mind" :rolleyes:
Für die wenigen, die den Film noch nicht gesehen haben: sehr zu empfehlen.

... und PT auch verbal danke für die beiden interessanten Beiträge.

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Shakesbeer

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Wednesday, August 18th 2010, 5:29pm

Das erinnert an den VW-Übernahmeversuch durch Porsche mit den teils irren Ausschlägen des Aktienkurses.
Gruss Shakesbeer
Two beer or not two beer (Shakesbeer) :D

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Perfect Trader (18.08.2010)

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Wednesday, August 18th 2010, 3:14pm

Mehr Irrationalität

Da mir gerade Irrationalität unterkam, hier noch ein interessantes Beispiel: Eine modifizierte Versteigerung, bei der sowohl der Höchstbieter als auch der Zweitbieter ihre Gebote bezahlen müssen, obwohl nur der erste den Zuschlag bekommt.

Nehmen wir mal an, es ginge um 1 EUR. Dann werden die Klügeren bei etwa 50 Cent aussteigen. Steht die Versteigerung 0,99 + 1,00 EUR für die beiden höchsten Gebote ist die Sache schon sehr bitter, es geht nicht mehr um einen sinnvollen Gelderwerb, sondern nur noch um Verlust-Minimierung. Je nach initalem Risk und erwartetem CRV macht es für die (meist nur noch zwei) unvorsichtig verbliebenen Spitzenbieter nun Sinn, weiter zu bieten, um nicht allzu viel zu verlieren.

Spätestens beim Überschreiten jedes noch sinnvollen CRV, also bei 2 bis 3 EUR hört der Unsinn aber nicht etwa auf. Vielmehr findet jetzt eine weitere Umbewertung des Zieles statt von Verlust-Minimierung zum Plattmachen des Anderen. Reale Spielrunden sollen schon bis zum 50-fachen des möglichen Gewinns gegangen sein. Bevor man das z. B. auf einer Party als Gag einbaut, sollte man darum absichern, daß sich nicht später die Ehepartner der Beteiligten mit abgebrochenen Sekt-Flaschen attackieren, was es auch schon gegeben haben soll.

Spielt alles keine Rolle an den Finanz-Märkten? Weit gefehlt! Viele Übernahme-"Schlachten" verlaufen genau nach dem Muster und wer dort in so einem Poker als Aktionär mitzockt, kann in jedem Moment auf der Position des Zweiten sein, der tüchtig verliert. Bedauerlicherweise trifft sowas auch für viele Ausschreibungen zu, wo ein Großteil der Arbeit und der später haftungswirksamen Festschreibungen zum Nulltarif erfolgen muß, um überhaupt in die vage Vorauswahl für einen späteren Zuschlag kommen zu können.
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Wednesday, August 18th 2010, 2:56pm

Re: Kollektive Intelligenz

Bei allen solchen Dingen gibt es interessante Fragen. Die erste wäre schon mal, wie so etwas funktioniert. Würde es wirklich nachweislich längere Zeit stabil funktionieren, würde jeder rationale Marktteilnehmer daran teilnehmen. Daduch könnte aber keiner mehr einen Vorteil daraus ziehen.

Das hängt eng mit dem alten Witz zur Markt-Effizienz zusammen: Als ein Student einen Geldschein findet und das seinem Professor sagt, antwortet der, daß es nicht sein könne, weil ihn schon jemand aufgehoben hätte.

Darüber hinaus gibt es interessante irrationale Phänomene, wie z. B. beim Zahlwahlspiel, wo derjenige gewinnt, der am nächsten von 2/3 des Durchschnittes aller Spieler liegt, die eine Zahl von 0 bis 100 wählen dürfen. Der einzig stabile Wert (Nash-Gleichgewicht) ist offenbar 0.
Im realen Spielen gibt es aber genug Leute, die nicht zusammen mit allen anderen die rationale 0 nehmen. Gute Werte zum Gewinnen liegen in der Praxis meist zwischen 15 und etwas über 20, je intelligenter die Mitspieler desto tiefer.

Weiterhin ist die Qualität der Teilnehmer an diesen Umfragen genauso heterogen wie ihre Motive. Ich traue solchen Dingen eher weniger, obwohl im Prinzip bei manchen Sachen kollektive Intelligenz gute Resultate liefert.

Im Trading wird das aber eher weniger zutreffen, da auch hier wieder mal bei der falschen Stelle, dem Entry angesetzt wird, statt sich darin zu üben, bewußt mit den Risiken des Marktes umzugehen.
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retep

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Wednesday, August 18th 2010, 1:09pm

Würde und Sein - sind allen gemein

xxx

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Monday, August 16th 2010, 6:34pm

Neben der Kollektiven Intelligenz gibt es auch Omen:

Quoted

Am letzten Donnerstag wurde an der New Yorker Börse ein Hindenburg-Omen generiert. Dieses warnt vor drohenden starken Kursverlusten.
http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite…_1.7223590.html

Mihcat

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Monday, August 16th 2010, 1:18pm

Kollektive Intelligenz

http://intelligentrecommendations.com/index.php

Wobei mir die bisherigen Teilnehmerzahlen sehr gering erscheinen, um aussagekräftig zu sein.(Ich bin allerdings kein Statistiker)

Bis zum 16.08.2010 haben 1159 User : 3545 Empfehlungen + 5967 Assetklassen verteilt
Mihcat :)
"Der Zufall begünstigt nur den vorbereiteten Geist." (Louis Pasteur)

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Mihcat

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Monday, August 16th 2010, 12:24pm

Kollektive Intelligenz

http://www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_456868

Ein untrügliches Gespür für Kurschancen an der Börse, das würde man am
ehesten einem Experten wie einem Analysten oder Fondsmanager zutrauen.
Nach der Theorie der "kollektiven Intelligenz" haben die Fachleute aber
keine Chance gegen: Die Masse der Anleger selbst.
Mihcat :)
"Der Zufall begünstigt nur den vorbereiteten Geist." (Louis Pasteur)

Zen

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Sunday, August 15th 2010, 5:40pm

LOOOOOOL, Zitat aus dem Interview:

You definitely have much better chances playing online poker, as this is level playing field

bezogen auf die 250 $ Forexbroker ....

Purri

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Saturday, August 14th 2010, 3:50pm

Neues Paul Rotter Interview:

http://www.traderdaily.com/?p=4399

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gotham

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Sunday, August 8th 2010, 12:35pm

"Immer öfter mit dem Schwarm"

Am 07.08.2010 ist bei der FTD ein Artikel unter dem Titel "Immer öfter mit dem Schwarm - Aktienkurse entwickeln sich stärker als früher parallel. Die Titelselektion lohnt kaum noch." erschienen.
http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:port…m/50153610.html

Einige Aussagen zitiert:
  • Korrelation hat im April und Mai deutlich zugenommen
  • auch zwischen den Anlageklassen verschwimmen die Differenzen
  • Auch die Korrelation zwischen dem US-Leitindex und dem Euro-Dollar-Kurs hat zugenommen. Vor der Pleite von Lehman lag sie über Jahre fast bei null, nun beträgt sie rund 60 Prozent.
  • Volatile Phasen seien immer durch eine hohe Korrelation geprägt
  • Experten sehen aber auch in der wachsenden Popularität von Indexfonds einen Grund für die abnehmenden Differenzen.

Wenn die Märkte wieder in ruhigeres Fahrwasser kommen (was soll das eigentlich sein?) könnte die Korrelation also wieder abnehmen (oder auch nicht).

P.S. Das OAN-Konstrukt ("oder auch nicht") habe ich mir mal ausgeliehen, es passt hier einfach zu gut ;-)

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Thursday, August 5th 2010, 6:52pm

Dodd–Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act

Siehe auch Wikipedia de: Dodd/Frank Act oder den wesentlich umfangreicheren englisch-sprachigen Artikel Wikipedia en: Dodd/Frank Act.

Beim genauen Lesen würde auch aufgefallen sein, daß dieses so umfassend aufgeblähte Dokument nicht etwa alles wirklich haarfein abschließend regelt, sondern fast alles unter zukünftige bürokratische Regelungs-Vorbehalte stellt.

Das Ganze liest sich also keineswegs wie ein wirksamer Maßnahmen-Katalog, sondern eher wie eine Wunschliste mit gleichzeitigem massiven Programm zum Bürokratie-Aufbau.

Verkürzungen auf Panik-Mache greifen alleine schon von den Design-Zielen des kapitalistischen Systems viel zu kurz. Dieses System erfordert gerade KEINEN Schutz der Konsumenten bis über das Minimum hinaus, daß sie nicht allzu kritisch beim Konsum werden und dann vielleicht mal auf etwas verzichten.

Im Gegenteil muß eine eventuell trotz aller Auspressung der Massen hier und da mal stattfindende Kapital-Bildung mit geeigneten Kapital-Abzockereien oder anderen Abschöpfungs-Mechanismen sofort unterbunden werden. Nach dem heute meist benutzten dümmlich-primitiven Menschenbild würde nämlich niemand mehr arbeiten, wenn alle reich würden an den Märkten. Daher ist jedes x-beliebige Instrument, einen "Reset" der erwünschten Verhältnisse zwichen "oben" und "unten" wieder herzustellen, aus System-Sicht hochgradig wünschenswert.

Ansonsten möchte ich noch anmerken, daß wenn die Geschichte mit den 95 % Verlierern denn so stimmt, doch die Mehrheit froh sein sollte über verschärfte Verbote und der Rest der so erfolgreichen ja aus ihren bisherigen Erfolgen die Eintritts-Barrieren in die Kapital-Oberschicht (z. B. für direkte Hedge-Fonds-Anlagen, eigene Fond-Auflagen etc.) schon geschafft haben sollte. Irgendwie paßt da was nicht mit der User-Zusammensetzung der Boards im Verhältnis zu ihren Einlassungen zu solchen Regulierungs-Attacken, sowohl mit der Träumerei der Loser als auch mit den offenbar kaum existenten Leuten über den Barrieren.
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trash

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Thursday, August 5th 2010, 1:54pm

Einer von MB Trading

Quoted

That article floating around the web is not correct in what it implies as the law does not apply to registered firms. As long as we remain registered with an approved Federal regulatory agency (i.e. the NFA), that section of the Bill does not apply to us. I had this confirmed by our legal department. (No, the government isn’t just going to pass a law that shuts down an entire market.) What they are looking to do is shut down unregulated trading where transactions can be harmful to someone or used as money laundering.


http://www.forexfactory.com/showthread.php?p=3922964
"I'm a trader, baby. So, why don't you kill me?!"

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hapack

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Thursday, August 5th 2010, 1:35pm

Uih uih, dann werden wir uns bald ein anderes Hobby suchen müssen. ;)
Bin dann mal weg.

trash

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Thursday, August 5th 2010, 12:38am

"I'm a trader, baby. So, why don't you kill me?!"

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archie

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Tuesday, August 3rd 2010, 5:52am

Sieht doch einer Legebatterie verdammt ähnlich.

Da machen es die Hühner auch nicht sehr lange.