
Wie «too big to fail» in Zukunft ausgeschlossen werden soll - oder - das Ende der Gratisversicherung "Steuerzahler"l

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Gebührengelder für Privatsender
In Großbritannien steht ein Umbruch in der TV-Branche an. Erstmals sollen öffentlich-rechtliche Fernsehgebühren verwendet werden, um dem Privatfunk finanziell unter die Arme zu greifen. Ab 2013 sollen 3,5 Prozent der Gebühreneinnahmen von jährlich rund 3,6 Mrd. Pfund anderen TV-Kanälen zufließen. Dies hat die britische Regierung angekündigt. Bislang erhält allein der Sender BBC diese Mittel.
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Diesem Problem will die Regierung nun mit Gebührengeldern beikommen. Sie argumentiert, dass Sender wie ITV zahlreiche hoheitliche Auflagen in ihren Lizenzen stehen haben - etwa die Pflicht, regionale Programmfenster oder Kindersendungen anzubieten. Dies zwinge den börsennotierten Privatsender, teilweise öffentlich-rechtlich agieren zu müssen.
Ganzer Artikel: FTD
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Verband der Automobilindustrie - Autoindustrie trickst bei Jobzahlen
Die Autobranche hat für den deutschen Arbeitsmarkt eine weit geringere Bedeutung als bislang angenommen. Die Behauptung, jeder siebte Arbeitsplatz hänge von der Autobranche ab, beruht auf einem simplen Rechentrick des Verbands der Automobilindustrie.
Die Behauptung, jeder siebte Arbeitsplatz in Deutschland sei an die Automobilindustrie geknüpft, beruht nach Recherchen des Magazins Capital auf einem simplen Rechentrick des Verbands der Automobilindustrie (VDA). Der VDA geht davon aus, dass ohne Autoindustrie in Deutschland niemand mehr Auto fahren würde - weder deutsche Wagen noch ausländische. Damit würden alle Jobs wegfallen, die irgendwie durch das Auto bedingt sind - vom Straßenbauarbeiter bis zum Parkhauspförtner. Nach Berechnungen des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) hängt dagegen nur rund jeder 20. Arbeitsplatz von der Autonachfrage ab.
Quelle: bz-berlin
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"Wie im Sozialismus" - Koch-Mehrin kritisiert EU
FDP-Spitzenkandidaten Silvana Koch-Mehrin vergleicht die EU-Bürokratie in Brüssel mit Sozialismus.
Die Spitzenkandidatin der FDP für die Europawahl, Silvana Koch-Mehrin, hat die sich ausbreitende Bürokratisierung durch die EU-Kommission scharf kritisiert. "Ich bin Gegnerin des bürokratischen Unsinns, der viel zu oft aus Brüssel zu uns rüberkommt", sagte Koch-Mehrin am Sonntag beim Bundesparteitag der Liberalen in Hannover.
Die EU sei mittlerweile eine "gewaltige Gesetzgebungsmaschine". Die Kommission sollte nicht überall mitreden wollen, wo es gerade darum gehe, die Vielfalt in der Europäischen Union zu erhalten.
Die Europa-Politikerin kritisierte unter anderem den jüngsten Beschluss der Kommission, die klassische Glühbirne abzuschaffen und nur noch Energiesparlampen zuzulassen. Selbstverständlich müsse das Klima geschützt werden, sagte Koch-Mehrin.
Aber es könne nicht angehen, dass "wie im Sozialismus eine Behörde festsetzt, was wir haben dürfen". Produktverbote seien entmündigend. Der Bürger müsse selbst entscheiden können, was er verbrauchen wollen.
Quelle: SF
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Welt-Autoindustrie am Abgrund
Vor einem weltweiten Kollaps der Autoindustrie hat Bob Lutz, Vizepräsident des von der Insolvenz bedrohten US-Autobauers General Motors, gewarnt: «Wenn wir beim heutigen Nachfragestand bleiben, sehe ich für das Fortbestehen der weltweiten Automobilbranche sehr schwarz», erklärte der aus der Schweiz stammende Lutz der Zeitung «Sonntag».
US-Regierung hat versagt
Lutz weist den Vorwurf von US-Präsident Barack Obama zurück, die Autoindustrie habe versagt und falsche Produkte entwickelt. «Wer versagt hat, ist die amerikanische Regierung, die seit 30 Jahren keine Energiepolitik verfolgt, keine Verbrauchsnormen erlässt und mithin den billigsten Treibstoff der Welt hat.»
Denn wenn der Preis in den USA «statt bei 2 Dollar pro Gallone - etwa 60 Rappen pro Liter - bei 5 bis 6 Dollar liegen würde», dann würde der «US-Kunde auch kleine Autos verlangen und kaufen», erläutert Lutz.
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? Schon bei der Aufmachung dieser Website sollten doch alle Alarmglocken läuten


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