Wenn diese Tagträumer nun durch Inflation oder Währungsumstellung alles verlieren werden, geschieht es ihnen eigentlich recht, schließlich hätten sie ja von Zeit zu Zeit über die Strukturen des Finanz- und Wirtschaftssystems nachdenken können und diese wichtige Aufgabe nicht an inkompetente oder eigenützige Politiker abtreten müssen.

Die Quelle dürfte alles andere als seriös sein. Kommt aus dem Rasissten/Verschwörungstheoretiker Millieu.Believe it or don't.
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THE EVENT:
Shielded by strong police presence, world leaders including U.S. President Barack Obama gather in London Wednesday on the eve of the April 2 G20 summit dogged by divisions over how to tackle the economic crisis and the extent of planned global regulatory reforms.
THE AGENDA:
The U.S., U.K. and Japan have pressed for more emergency fiscal stimulus to get economies going again, but appear willing to push back the demand to a later summit. European leaders caution against piling up too much national debt, deciding to wait for previous stimulus moves take hold.
European leaders seek tighter global regulation of banks, financial markets and non-bank institutions such as hedge funds. They also seek curbs on executive pay packages, tighter regulation of ratings agencies and a crack down on tax havens, including possible sanctions in cases of noncompliance.
WHAT THEY'RE SAYING:
--IMF Managing Director Dominique Strauss-Kahn highlighted differences within the group. "For sure, it is difficult; the Americans are putting more of an emphasis on fiscal stimulus and the Europeans more on regulation," Strauss-Kahn said in a statement.
--President Obama told a news conference Wednesday the group will "act with a sense of urgency." He said participants might not to agree on every issue, but will focus not on differences but on areas where there is common ground.
--U.K. Prime Minister Gordon Brown, at the same briefing, acknowledged there are tough negotiations ahead, but the group can't agree on "the lowest common denominator." He pledged tough supervision of hedge funds, a solution to tax havens and action to spur growth.
--French President Nicolas Sarkozy said on French radio early Wednesday he wouldn't want to "associate" himself with a G20 that would be concluded by "false compromises." He said the current draft of the final G20 statement doesn't suit France nor Germany.
--Chancellor Angela Merkel told reporters Wednesday Germany would like to wait and see the effects of existing economic stimulus packages, rather than rushing out a third stimulus program. "May I remind you that we passed a...EUR50 billion stimulus in February," she said."
--German Finance Minster Peer Steinbrueck said late Tuesday "the most important principle is no blind spot, which means all market participants, all financial products, all financial markets should be supervised and should be regulated."
--German Chancellor Merkel and President Sarkozy have scheduled a joint press conference for 1530 GMT.
PROTESTS:
This week's G20 meeting is attracting protesters of all stripes, with London police massed to prevent or contain the kind of violent chaos that marred a 2001 summit in Genoa, Italy, and the 1999 World Trade Organization meeting in Seattle. U.K. police have been most concerned about Wednesday's demonstrations, organized by a coalition of groups calling itself G20 Meltdown. Four groups plan to converge on the Bank of England at around 1100 GMT, led by huge puppet representations of the four horsemen of the apocalypse.
Die Geschichte wiederholt sich. Was soll man auch anderes erwarten, wenn alle Länder seit einem halben Jahr, als die Finanzkrise niemandem mehr verheimlicht werden konnte, im wesentlichen Däumchen drehen.
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PARIS (Dow Jones)--French president Nicolas Sarkozy Wednesday said he can't believe that the summit of G20 leading industrialized and emerging countries in London over the economic and financial crisis will fail.
Speaking in an interview with French radio Europe 1, Sarkozy said he wouldn't want to "associate" himself with a G20 that would be concluded by "false compromises."
He said the current draft of the final G20 statement doesn't suit France nor Germany. Sarkozy said he spoke to German chancelor Angela Merkel late Tuesday.
Quelle: TA
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Warnung für die G-20: 1933 scheiterte ein ähnlicher Gipfel spektakulär
Fast 76 Jahre ist es her, da versammelten sich schon einmal tausende Politiker und Wirtschaftsführer in London, um die Welt vor einer grossen Wirtschaftskrise zu bewahren. Damals ging es schief.
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Eines der grossen Probleme war damals, dass die politischen Führer trotz aller verbalen Bekenntnisse nicht bereit waren, auf eine Wirtschaftspolitik zu verzichten, von der sie dachten, dass sie ihrem Land nützt. Das war vor allem auch eine Währungspolitik, die auf die Abwertung der eigenen Währung setzte, um den Export zu fördern. Auf eine gemeinsame Politik in dieser Hinsicht konnte man sich damals nicht einigen.
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Die Konferenz von 1933 kann aber ein Beispiel dafür sein, was alles schief gehen kann, wenn die Diplomatie in aller Öffentlichkeit stattfindet, wie die Historikerin Patricia Clavin vom Jesus College der Universität Oxford erklärt. Noch Jahre später machten sich die USA, Grossbritannien und Frankreich gegenseitig Vorwürfe, wer für das Scheitern der Konferenz verantwortlich war.
Auch Nazi-Deutschland hätte gewusst, dass Grossbritannien und die USA praktisch nicht kooperierten, erklärt Clavin, Autorin des Buchs «The Great Depression in Europe, 1929-1939». Dies sei eine möglicherweise gefährliche Kombination angesichts der deutschen Ambitionen gewesen.
Das Scheitern der Konferenz beeindruckte aber einige Diplomaten niedrigeren Ranges so sehr, dass sie daran gingen, die internationale Zusammenarbeit in der Finanzpolitik zu institutionalisieren, was dann 1944 mit der Konferenz von Bretton Woods in New Hampshire geschah. Dort wurden der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank ins Leben gerufen, heute zwei der wichtigsten Finanzinstitutionen auf der Welt.
Quelle: BZ
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Einst vollmundig, nun bescheiden
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Man werde «Steueroasen eliminieren» und «internationale Regeln für die Bezahlung von Bankern verabschieden», stellt der G-20-Gastgeber in Aussicht. Ist dies der gleiche Brown, der als Finanzminister schützend seine Hand über Off-Shore-Zentren wie Jersey, Guernsey und die Cayman-Inseln hielt? Der den wichtigsten britischen Firmen tatenlos dabei zusah, wie sie Steuermilliarden hinterzogen?
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Und die Reform der Weltwirtschaft? Ganz bescheiden spricht der einst so vollmundige Premierminister in der Kathedrale davon, dass die Gipfelteilnehmer «den Sauerstoff der Zuversicht» bereitstellen müssen und «den Menschen in allen unseren Ländern Hoffnung für die Zukunft geben». Es klingt, als habe kaum jemand den Sauerstoff der Zuversicht so nötig wie er.
Quelle: BZ
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Die übelste Steueroase sind die USA
Wie schwierig ist es, Strohfirmen und geheime Bankkonten zu eröffnen? Ein australischer Professor hat es getestet.
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Sharman kontaktierte 54 Corporate Service Provider (CSP) in 22 Ländern online. 45 CSP signalisierten die Bereitschaft, eine Strohfirma zu gründen. 28 CSP wollten dafür aber eine klare Identifizierung, etwa eine notariell beglaubigte Passkopie. 17 dieser Anlaufstellen verlangten nichts anderes als eine Kreditkarte und eine Postadresse; sie waren noch nicht mal besonders teuer und veranschlagten zwischen 800 und 3000 Dollar für ihre Dienste.
Nur 4 dieser 17 Büros befinden sich in klassischen Steueroasen, die restlichen 13 liegen in OECD-Ländern, jenen Staaten also, die an einer schwarzen Liste arbeiten. England beherbergt sieben dieser Anlaufstellen, die USA vier, Spanien und Kanada je eine, wie der «Economist» in seiner aktuellen Ausgabe berichtet.
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In einem weiteren Schritt versuchte Sharman anonyme Bankkonten über diese 17 Anbieter zu eröffnen. Dies erwies sich als schwieriger und funktionierte nur in fünf Fällen: Je einmal in den US-Bundesstaaten Wyoming und Nevada, zweimal in England und einmal bei einem Joint Venture in Liechtenstein und in Somalia.
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Laut «Economist» sind die USA für Ausländer besonders attraktiv, um Geld zu parkieren, weil der Staat die Zinsen nicht besteuert. Dieser Umstand, gekoppelt mit der gebotenen Anonymität, offeriere «alle Vorteile einer Steueroase».
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Diesmal sind es die Verantwortungslosigkeit und Anspruchshaltung des Geldadels sowie die Realitätsblindheit der politisch Verantwortlichen, die den Tod der neoliberalen Ideologie verursachen. Das Denken über die Konsequenzen steht erst am Anfang - da jetzt der Orkan tobt und es darum geht, das Kentern des Schiffes zu verhindern. Doch der Sturm wird sich legen, und die Passagiere werden sich an die Offiziere wenden und verlangen, dass man die alten Navigationsinstrumente im Meer versenkt. Die Offiziere sollten das tun und dankbar sein, dass unser Zeitalter ein relativ mildes ist. Das Versagen einer Oberschicht wurde vor gar nicht langer Zeit noch mit der Guillotine gesühnt.
Quelle: BZ
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Drohbriefe, Farbanschläge, eingeschlagene Scheiben, zerkratzte Autos: Wegen der Krise richten sich Aggressionen gegen die Manager. Diese erhalten Anweisungen, wie sie sich zu verhalten haben.
«Tragen Sie kein Zubehör (Taschen, Shirts, Schirme etc.) mit dem Firmenlogo». - «Seien Sie in der Nacht wenn immer möglich zu zweit unterwegs, parkieren Sie an gut beleuchteten Orten.» - «Melden Sie es sofort dem Sicherheitsdienst, wenn Ihr Mitarbeiterbadge verloren ging oder gestohlen wurde.»
Vor dem G20-Gipfel, der nächste Woche in England stattfindet und der zu allerhand Demos führen dürfte, erhielten auch die Londoner Angestellten der Grossbank J.P.Morgan Tarn-Instruktionen. «Dress down», stand im internen Memo, das die Zentrale vorgestern vermailte: «Es ist den Angestellten ab 30. März erlaubt, Freizeitkleidung - Jeans/Trainer - zu tragen.» Und weiter: «Vermeiden Sie Aktenkoffer/Taschen mit Logo/Computer taschen».
Die «Financial Times» in Deutschland kam denn zum Schluss, dass die Entwicklung in den letzten Tagen «eine neue, aggressivere Dimension» erreicht habe: «Es wird persönlich. In Frankreich, Grossbritannien und den USA werden Manager und Banker zur Zielscheibe des Zorns: Geiselnahmen, Morddrohungen, Angriffe auf das Eigentum. Es ist keine abstrakte Wut auf "gierige Banker" - die Drohungen und Bedrohungen sind ganz konkret.»
n Frankreich sieht man die Sache schon grundsätzlicher. Beispielsweise veröffentlichte der Unternehmer und Autor Alain Minc am Montag im «Figaro» einen «offenen Brief an meine Freunde von der führenden Klasse» - und zog darin gleich Parallelen zur Französischen Revolution. «Spürt ihr, dass die Nerven im Lande flattern», fragte der Sarkozy-Berater die Chefs im Lande, «und dass die Bürger das Gefühl haben, eine Krise zu durchleben, an der wir in ihren Augen schuld sind?»
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