Mal ehrlich, die Autobranche hat mit mehr PS und Gewicht sicher eine Richtung eingeschlagen, die ihr jetzt zum Verhängnis wird, doch sollten wir uns alle an die Nase fassen, weil wir alle das so wollten. Selbst ein Kleinwagen musste im Laufe der Jahre immer mehr Komfort bieten als sein Vorgänger, weil man ihn sonst nicht verkaufen konnte. Die Automanager haben also durchaus kundenorientiert und damit für das Unternehmen richtig gehandelt! Beispiel VW: Neben Protzbauten wie Phaeton und Co, die sich nicht ausreichend verkaufen, gab es vor Jahren schon den 3-Liter-Lupo, der (wohl wegen seines höheren Preises) kein Verkaufserfolg wurde. Wenn der Verbraucher kein Geld für zu dem Zeitpunkt spekulative Zukunftsinvestitionen in die Hand nimmt, warum sollte man das von einem Automanager erwarten? Hinterher die Entscheidungen zu kritisieren, ist immer einfach. Das sollten gerade wir Trader wissen!
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«Sie nehmen unser Wasser und verkaufen es uns 100-mal so teuer», kommentiert ein Blogger die Pläne der US-Firma Crystal Geyser, im kalifornischen Napa Valley Grundwasser abzufüllen. 250 Bürgermeister riefen in den USA unlängst dazu auf, statt Flaschenwasser das kommunale Leitungswasser zu trinken. In Büros ersetzen Leitungswasserfilter das Wasser aus Pet-Flaschen. Die US-Ausgabe des Modemagazins «Vogue» propagiert das Trinken von Leitungswasser aus den trendigen Flaschen des Schweizer Herstellers Sigg. Und in Grossbritannien kulminierte eine wochenlange Debatte in einem BBC-Beitrag mit dem provokativen Titel: «Flaschenwasser: Wer braucht das schon?»
Nestlé reagiert nun mit einer Imagekampagne in Presse und TV, die aufzeigt, wie gesund Wasser ist: Acht Glas am Tag brauche der Körper. In den USA betont sie zudem, wie nützlich Wasser im Kampf gegen Fettleibigkeit ist - in Asien wird es als Energiespender positioniert.
Quelle: TA
Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
...
Kurt Tucholsky, 1930, veröffentlicht in "Die Weltbühne"
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Auch der Verband der Automobilindustrie forderte angesichts der Wirtschaftskrise eine schnelle Unterstützung für die Branche. Ein "klares Signal an die verunsicherten Verbraucher" wäre die rasche Umsetzung der am CO2-Ausstoß orientierten Kfz-Steuer, sagte Verbandspräsident Matthias Wissmann der "Berliner Zeitung". Spiegel
In der CH wird es in den nächsten 12-24 Monaten zu zwei interessanten Volkabstimmungen (Volkinitiativen) kommen. Zwei Themen die die Menschen in weiten Teilen der Welt aktuell beschäftigen.
Die eine befasst sich mit dem Thema Salär- und Bonusbeschränkungen bei börsennotierten Firmen. Die Initiative wurde vor einem Jahr lanciert und bekommt jetzt natürlich aktualität ( mehr als sich die Initianten jemals erträumen liessen). Bisher wurde aus den angepeilten Kreisen ziemlich scharf dagegen geschossen. Da bin mal gespannt wie das der Souverän an der Urne entscheiden wird.
Volksinitiative «gegen die Abzockerei»
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Geld-zurück-Garantie bei Managerversagen
Das eidgenössische Parlament befasst sich in der kommenden Session mit der Revision des Aktienrechts, doch dieses ist dem Bundesrat inzwischen zu zahm, er will zusätzliche Elemente einbauen - aus aktuellem Anlass wohl.
Wie die interimistische Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf am Montagabend im Schweizer Radio DRS erklärte, will der Bundesrat eine Zusatzbotschaft zur derzeit beim Parlament liegenden Revision des Aktienrechts ausarbeiten. «Wir werden sicher festlegen, dass die Statuten bei börsenkotierten Unternehmen vorsehen müssen, dass die Vergütung des Verwaltungsrates geregelt wird», erklärte sie.
Rückforderungsmöglichkeiten verstärken
Festgelegt werden solle, was eine Grundentschädigung und was allenfalls zusätzliche Entschädigungen seien und in welchem Verhältnis diese stehen sollen. «Wir werden auch vorschlagen, dass man die Rückforderungsmöglichkeiten verstärkt, wenn Entschädigungen bezahlt werden, die in einem Missverhältnis stehen zur Leistung, die erbracht wird», sagte Widmer-Schlumpf.
Dies würde sowohl für den Verwaltungsrat als auch für das Management gelten. Es sei «Realität, dass es in diesem Bereich bei wenigen Unternehmen grobe Missverhältnisse gibt, welche die Leute auf der Strasse - ich gehöre auch dazu - nicht verstehen», sagte die Bundesrätin weiter.
Zusammen mit der Abzockerinitiative behandeln
«Schön wäre es» - so Widmer-Schlumpf, wenn die Revision des Aktienrechts plus Zusatzbotschaft zusammen mit der Initiative gegen Abzockerei gemeinsam behandelt und verabschiedet würden.
Der Bundesrat hatte bereits an seiner Sitzung vom letzten Mittwoch eine Aussprache zum Aktienrecht geführt. Er ist nach den Ereignissen auf den Finanzmärkten in den vergangenen Wochen der Ansicht, dass die Rechte der Aktionäre zusätzlich verstärkt werden müssen.
Quelle: BZ
Quoted from "DickT"
Volvo darf in 3 Monaten nur 115 (!!!) neue Autos bauen. Rechnet man die Wochenenden raus, sind das 2 Autos am Tag in allen Werken - das ist Wahnsinn.
Der Automobilsektor ist wohl erst der Anfang.![]()
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Greenspan räumt erstmals Fehler ein
Ex-US-Fed-Boss Alan Greenspan hat erstmals Versäumnisse der Behörde unter seiner Leitung im Hinblick auf die jetzige Finanzmarktkrise zugegeben. Unter anderem habe man die hochkomplexen Kreditversicherungs-Geschäfte nicht stark genug reguliert.
Der ehemalige US-Notenbankchef Alan Greenspan hat im Rahmen der Finanzkrise erstmals eigene Fehler eingeräumt. Die hochkomplexen Kreditversicherungs-Geschäfte (Credit Default Swaps, CDS) nicht stärker zu regulieren, sei ein Fehler gewesen, sagte Greenspan am Donnerstag bei einer Anhörung in einem Ausschuss des US-Parlaments.
"Ich bin falsch gelegen mit der Annahme, dass Organisationen - speziell Banken - aufgrund von Eigeninteresse ihre Aktionäre und ihr Firmenkapital am besten schützen können", sagte Greenspan. Banken schlossen CDS-Geschäfte bilateral ab, wodurch das Risko bestand, dass einer der Partner ausfällt.
Bisher hatte Greenspan jede Mitschuld an der Finanzkrise zurückgewiesen. Kritiker werfen dem Ex-Fed-Chef vor, mit billigem Geld wenig solvente Amerikaner zum Häuserkauf verleitet und so die Blase am Immobilienmarkt mit verursacht zu haben. Um die Wirtschaft anzukurbeln, hatte die Fed ihren Leitzins nach den Terroranschlägen 2001 bis auf ein Prozent gesenkt.
Location: Aus dem schönen Allgäu in Süddeutschland
Occupation: Consultant / Asset Management / Projektassistenz d. CEO's
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Quelle: Spiegel
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"Ich habe falsch gelegen mit der Annahme, dass Organisationen - speziell Banken - aufgrund von Eigeninteresse ihre Aktionäre und ihr Firmenkapital am besten schützen können",
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Durchhaltevermögen und Kampfgeist werden wenig helfen. Denn kurzfristig dürfte die Parole bei Daimler lauten: Sparen und die Produktion drosseln. Beobachter sind besorgt, weil es dieses Mal vor allem die sonst so hoch profitable Mercedes-Benz-Sparte erwischte, das Herzstück des Konzerns.
Bis vor wenigen Wochen erfasste die deutschen Leser ein leichtes Schaudern, wenn von den massiven Schwierigkeiten der US-Autobranche die Rede war. Finanzkrise, Konjunkturflaute, Rabattschlacht, überschuldete Kunden, Ökotrend verschlafen. Die Probleme der Amerikaner schienen weit weg. Doch dies erwies sich als Trugschluss: Daimler etwa litt im dritten Quartal massiv unter dem Wegbrechen des nordamerikanischen Marktes.
Nun gerät Europa immer stärker in den Sog der weltweiten Konjunktur- und Finanzkrise, und damit auch Deutschland.
Quelle: FTD
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