@ Bo10a
IB verlangt derzeit eine
Mindesteinlage von 5.000 $ oder dem €-Equivalent. Damit könnte man bei extrem vorsichtigem RM, alleine von der
notwendigen Margin her, schon den einen oder anderen Future handeln.
Der maximale Verlust pro Trade beträgt bei 1, 2, 3, 5 % Risiko (mehr ist normalerweise kaum sinnvoll) 50, 100, 150, 250 $. Ob das bei den Tickwerten der Produkte und halbwegs sinnvollen Stop-Marken wirklich Sinn macht, sollte man im Einzelfall für den benutzten Time-Frame aber sehr streng prüfen. Neben der für perfektes Money-Management zu groben Granularität kommt erschwerend hinzu, daß Markt-Störungen und technische Instabilitäten auch zum unfreiwilligen Verlassen des gewählten Time-Frames und damit wesentlich größeren Verlusten zwingen können. (Kann man übrigens OTM-Optionen gegen nutzen, was hier aber selten propagiert wird.) Das kleine Angst-Geld (wie übrigens auch das große Wahn-Geld) wird meist verloren, weil die psychische Energie dann nur noch teilweise ins eigentliche Trading-Handwerk fließen kann. Unrealistisch niedriges Anfangskapital ist Teil größerer Trader-Fehler: Wunschdenken, mangelnder Realismus und mangelnde Rationalität.
Für kleineres Geld (und durchaus auch zum Probieren neuer Ansätze für erfahrene gut kapitalisierte Trader mit echtem Geld anstelle von Back-Testing und Paper-Trading) sind CFD trotz aller Macken der Market-Maker durchaus sinnvoll.
Optionen machen für kleines Geld ebenso Sinn.
Weiterhin sollten, trotz der allgemein bekannten, immer wieder auftretenden Unregelmäßigkeiten bei den Emittenten, allerlei Scheine und Zertifikate nicht vorschnell zum Müll von vorgestern erklärt werden. Unabhängig von den erheblichen Eigeninteressen der Emittenten haben diese Produkte im Retail-Bereich schon eine Berechtigung, wenn man nicht gerade in Fast-Moves auf News damit arbeiten will.