Users who thanked for this post:
Dobi (03.05.2012), MB/8 (03.05.2012), Perfect Trader (02.05.2012), pips (02.05.2012), sayula (03.05.2012), Shakesbeer (03.05.2012)
Users who thanked for this post:
Perfect Trader (04.02.2012), pips (04.02.2012)
Leider nicht. Für die Versicherungs-Branche wurde sogar vor einem Obergericht festgestellt, daß Versicherungs-Kritiker (bezog sich da konkret auf Hans Dieter Meyer vom Bund der Versicherten) weiter von "legalem Betrug" sprechen dürfen.
Es ist traurig, wie Legislative und Exekutive die Bürger trotzdem im Regen stehen lassen.

Users who thanked for this post:
Perfect Trader (04.02.2012), Shakesbeer (04.02.2012)
Nachdem ich etwa zwei Jahre dachte, daß mit CMC unter bestimmten Bedingungen doch sinnvoll gearbeitet werden könnte, möchte ich nun mit denen nichts mehr machen. Nach den kürzlich beobachteten Unregelmäßigkeiten bei der Ausführung von Limit-Orders, habe ich nun auch bei Market-Orders schwere Unregelmäßigkeiten beobachtet.
Im ersten Bild wird die pünktlich zu einem Fast-Move auftretende Aussetzung der Kursstellung dargestellt. So etwas müßte es niemals geben, wenn alle überschüssigen Positionen vernünftig extern gehedgt wären. Es ist zwar nicht zu beweisen, daß CMC vorsätzlich gegen die Kunden arbeitet und in Vorwegnahme statistisch überwiegender Kundenverluste großteils auf Hedges verzichtet. Die regelmäßigen Aussetzungen der Kursstellung bei schnellen Bewegungen deuten aber darauf hin, da anderenfalls reputations-schädigende Ausfälle keinen Sinn machen würden.
Gegen das Tragen von eigenem Risiko als Gegenpartei ist als Geschäftsmodell auch nichts einzuwenden, solange dadurch der Kunde nicht vorsätzlich und regelmäßig schwer benachteiligt wird.
Neben dem Aussetzen der Kursstellung ist auch die Oberfläche so ausgelegt, daß ein Kunde nach Gutdünken in einer Position gefangen halten werden kann. Eine Market-Order dient zum sofortigen Verlassen des Marktes. Mit der Requotierung bietet CMC dem Kunden nicht etwa eine Technik zur beidseitigen Fairneß an, sondern einen zu einer Market-Order sinnwidrigen Mechanismus, Kunden gegen ihren Willen in einer gegen sie laufenden Position zu halten. In der zweiten Abbildung zeige ich, wie ich mit viermaliger Requotierung (immer sofort akzeptiert) nicht zu einer Orderausführung kam. Die Ausrede von CMC war, die Antwort müsse nach 7 Sekunden auch bei ihrem Server vorliegen und für die Übertragungswege dazwischen können sie nichts. Eine mehrmalige darüber liegende Transferzeit ist extrem unwahrscheinlich, außerdem zählte die ablaufende Zeit nach dem Drücken des "Akzeptieren"-Buttons einfach weiter. Es handelt sich hier um vorsätzliches Vorgehen seitens CMC, alleine, weil die geschriebene Software von CMC ja auf Willensentscheidungen der Spezifikatoren, Programmierer und Tester beruht und das fortgesetzte Ignorieren von dazu eingehenden Kundenbeschwerden ebenso nicht ein einmaliges Ereignis durch höhere Gewalt oder Zufall ist.
Von einem Market-Maker, der so intensiv und offensichtlich gegen seine Kunden arbeitet, kann nur abgeraten werden.
Ich werde mal prüfen lassen, inwieweit es sich dabei sogar um strafrechtlich relevantes Vorgehen handeln könnte. Sehr optimistisch bin ich aber nicht, daß da irgendeine Behörde intensiv tiefer bohren möchte, da dazu eine nur schwer erbringbare wirklich wasserdichte Belegbarkeit und eine juristisch unzweideutige Bewertung der wohlgedrechselten Klauseln der AGB gegeben sein müßte. In erster, leider etwas zu grober, Näherung sollte für einen Betrugstatbestand zwar die üblicherweise zu erwartende Erwartung des durchschnittlich angesprochenen Publikums ausreichen, anderenfalls darf natürlich jeder Kaufmann Details abweichend regeln und ich kann mir kaum vorstellen, daß nach Einbeziehung aller denkbaren Argumente zu den AGB die Intention zu einer strafbaren Handlung noch eindeutig beweisbar ist. Erschwerend kommt außerdem der Vorbehalt des "unvermeidlichen Verbotsirrtums" der eigentlich handelnden Personen dazu, da sie sich ja bei mehreren externen Anwälten vorher intensiv Rat geholt haben werden, wie die Klauseln zu schreiben sind, daß sie gerade noch durchgehen. Selbst, wenn die eine oder andere Klausel mit einigem Aufwand zivilrechtlich zu kippen ist, ist für eine durch Berufungsinstanzen haltende strafrechtliche Bewertung ein deutliches Mehr an Beweisbarkeit erforderlich, als es ohne aufwändige systematische Ermittlungen einer hochmotivierten Staatsanwaltschaft erbringbar scheint.
Mir ist Ähnliches passiert, weshalb ich um eine Kontaktaufnahme und Hilfe bitte! Gruß holmy
Quelle: CMC UK
Quoted
Indices from 0.25%
Instrument / New Margin / Current Margin
UK100 0.25% 0.50%
US30 0.25% 0.50%
SPX500 0.25% 0.50%
NDAQ100 0.25% 0.50%
GERMAN30 0.25% 1.00%
AUSSIE200 0.25% 0.50%
Commodities from 1.00%
Instrument / New Margin / Current Margin
GOLD * 1.00% 3.00%
SILVER ** 2.00% 8.00%
USCrudeOil 1.00% 5.00%
UKCrudeOIL 1.00% 5.00%
*GOLD refers to Gold futures, XAUAUD Spot, and XAUUSD Spot
**SILVER refers to Silver Futures and XAGUSD Spot
Forex pairs from 0.25%
Instrument / New Margin / Current Margin
AUDCAD 0.25% 1.00%
AUDCHF 0.25% 1.00%
AUDJPY 0.25% 1.00%
AUDUSD 0.25% 0.50%
CADCHF 0.25% 1.00%
CADJPY 0.25% 1.00%
CHFCAD 0.25% 1.00%
CHFJPY 0.25% 1.00%
EURAUD 0.25% 1.00%
EURCAD 0.25% 1.00%
EURCHF 0.25% 1.00%
EURGBP 0.25% 1.00%
EURJPY 0.25% 1.00%
EURUSD 0.25% 0.50%
GBPAUD 0.25% 1.00%
GBPCAD 0.25% 1.00%
GBPCHF 0.25% 1.00%
GBPEUR 0.25% 1.00%
GBPJPY 0.25% 1.00%
GBPUSD 0.25% 0.50%
USDCAD 0.25% 0.50%
USDCHF 0.25% 0.50%
Sind wir wirklich fair - oder laufen wir alten Feindbildern nach? Auch ich habe CMC-Konten, die ...schlafen! Aber jetzt frage ich mich wirklich, ob wir den Jungs Unrecht tun, ob nur die deutsche Bude so mies ist, oder ob es wirklich ein Abkochladen ist. Hintergrund meiner Überlegungen ist ein Thread bei T2W, über den ich aus Versehen gestolpert bin. Dort stellt sich der EIGENTÜMER von CMC persönlich der Kritik - und hat auch Boardmember in seinem Büro empfangen - also kein Doppelgänger! Seine Erläuterungen sind sehr aufhellend.Das nenne ich sachliche Kritik ;-)
Users who thanked for this post:
goso (26.02.2011), Hintman (26.02.2011), Mr. Moon (26.02.2011), Perfect Trader (26.02.2011), Purri (27.02.2011), retep (28.02.2011), Shakesbeer (26.02.2011)
Ansonsten bin ich von AJ etwas irritiert, daß er nach so vielen Jahren an den Finanz-Märkten immer noch nicht von Müll-Angeboten weggekommen ist und seine Strategie nicht auf dauerhafte Nachhaltigkeit ausgerichtet hat. Sowas sind eher Angebote für Spiel-Süchtige, die sich nicht unter Kontrolle haben, als für wirkliche Trader, die ihr Handwerk verstehen - oder es wenigstens ernsthaft erlernen wollen.
Forum Software: Burning Board® 3.1.6, developed by WoltLab® GmbH