ich denke,
es liegt in der natur des menschen, dass er immer mehr gewinnen möchte als er bereit ist zu riskieren. hinzu kommt, dass man ein verlust als versagen deutet. dadurch entsteht ein sehr starker erfolgsdruck, dem man nur schwer stand hält. ich habe für mich eine strategie entwickelt, die sowohl variabel im profit als auch variabel im stopp ist. so habe ich manchmal trades, die 30 pips profit haben und z.b. 38 pips stopp. das verhältnis ist auf dem ersten blick riskiotechnisch nicht empfehlenswert aber ich vertraue meiner strategie. der stopp ist eigentlich nur für den fall im markt, dass ich opfer von news werde oder aber bei diesem trade die strategie nicht aufgeht. ich finde es aber für mich angenehmer, seltener mit einem höhren verlust ausgestoppt zu werden als öfters bei einem geplanten move nicht dabei geblieben zu sein. auch denke ich, ist es ein fehler erwarten zu wollen, dass man immer im optimum eines trades in den markt geht. man sollte dem markt schon luft zum atmen geben.
auch glaube ich, dass es gerade bei anfängern den trend gibt, so kleine zeitframes wie möglich zu traden. man möchte von anfang an dabei sein am besten als erster :-)
ich finde es interessant, dass so namhafte trader wie z.b. larry williams, etc. mehr oder weniger auf daily basis arbeiten und stopps im markt haben, die uns normalos echt angst machen...