Ich wurde zu den S & P 500- und Russel-Futures gefragt, wie es mit der Liquidität der Futures aussieht und warum die Handelszeiten mal mit knapp 24 Stunden (bis auf eine technische Down-Time) angegeben werden und mal nur mit 15:30 - 22:00.
Der S & P 500 Mini-Future (
ES) ist der liquideste S & P 500-Future, Im Moment (eine Stunde nach Wallstreet-Eröffnung nachgesehen) wurden im ES über 600.000 Kontrakte gehandelt. Der 5-mal so gewichtige
SPX mit knapp 3.000 Stück hat eine viel geringere Bedeutung als früher (vor über 10 Jahren), wo der ES schon mal von einigen Leuten als Laien-Spielzeug angesehen wurde.
Bei den Russell 1000- oder der Russell 2000-Futures ist die ganz klare Antwort, daß der Russel 2000-Future
TF um Größenordnungen liquider ist.
Der Russell 1000-Future hat nur eine marginale Bedeutung. Im Moment (eine Stunde nach Wallstreet-Eröffnung nachgesehen) wurden im Russel 2000-Future TF über 45.000 Kontrakte gehandelt, im Russell 1000-Future (RYO) nur knapp 90 Stück. Mit den Russell 1000-Futures für Value (RLV mit unter 80 Stück) und Wachstum (RLG mit unter 50 Stück) sehen die Umsätze ähnlich mau aus.
Die unterschiedlichen Angaben bei den Handelszeiten liegt daran, daß traditonell auch heute noch zwischen 'RTH' (regular trding hours) und 'ETH' (electronic trading hours) unterschieden wird, obwohl ES und TF nur noch elektronisch gehandelt werden. Früher konnte man direkt angeben, ob man elektronisch an der GLOBEX oder im Pit an der CME handeln wollte. Seit der großen Fusion diverser Börsen unter dem Dach der CME und der Neuordnung der Assets spielt das alles kaum noch eine Rolle und ist oft nur noch ein Unterschied in den Symbolen, in denen je nach Provider noch die alten Börsen-Bezeichnungen enthalten sind.