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cosmopolit

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216

Monday, February 23rd 2009, 11:01pm



Mit Straddles und Strangles kann nicht ganz so einfach Geld verdient werden, wie oft suggeriert wird, da die die dazu nötigen Kurs-Bewegungen größer sein müssen, als schon vom Markt eingepreist.


Im Falle der Optionen bestimmen ja die Emitenten den Preis der Option. Vor den Quartalszahlen beginnt dann der Tanz. Die Emitenten haben zwei Möglichkeiten:
Sie preisen die erwartete Vola-Steigerung die die Zahlen mit sich bringen schon einige Tage vorher ein. Das Problem dabei: Sie bleiben dann auf den teuren Optionen
sitzen. Problem Nr 2: Wenn sie dass zu häufig machen, kaufen die Leute einfach vorher und profitieren nur vom neuen Pricing. 2. Möglichkeit: Sie preisen die Optionen
bis fast zuletzt anhand der historischen Vola der letzten Wochen. Hier kann man aber davon ausgehen, dass das Pricing meist zu billig ist. Meine Erfahrungen beziehen sich
allerdings nur auf Digitale Optionen. Aber das ganze ist schon wieder OT, es geht ja um Gold hier.

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215

Monday, February 23rd 2009, 9:57pm

@ cosmopolit

Standard-Optionen sind Plain-Vanilla-Optionen ohne exotische Features, egal auf welche Weise sie eingesetzt werden. Der Begriff "covered" bezieht sich nur auf das Schreiben von Optionen und bedeutet, die Aktien für geschriebene Long-Calls zu besitzen. Die resultierende synthetische Position entspricht einem geschriebenen Put und hat damit ein hohes Risiko.

Gemeint waren sicherlich Option-Long Positionen.

Neben den Vorteilen von Long-Options-Positionen sind aber auch ihre Nachteile, höhere Spreads und automatischer Zeitwert-Verlust zu beachten, so daß trotz der in Einzelfällen wirklich gigantischen Gewinn-Möglichkeiten nicht automatisch ein positiver Erwartungswert einer Strategie entsteht.

Ob das Hedgen einer Position Sinn macht, sei mal dahingestellt. Wenn es, wie unter der neuen Steuer-Gesetzeslage, keinen Unterschied macht, die Position zu verkaufen, dann kann in vielen Fällen die Position auch verkauft werden.

Ein oft nicht gesehener Anwendungsfall ist das fortgesetzte Schreiben von Optionen statt der Nutzung von Limit-Orders im Underlying zum realen Kauf und Verkauf. Damit wird ein Prämiengewinn erzielt, wenn durch die Auswahl der richtigen Options-Serien das Timing stimmig ist.

Optionen im Geld sind in der Regeln weniger zu empfehlen, da die eigentlich gewünschten Charakteristika einer Option nur beim zeitwert-abhängigen Anteil vorhanden sind. Der innerere Wert entspricht einer "Aktie light" und bindet Kapital, daß nicht von den Options-Besonderheiten profitiert.

Mit Straddles und Strangles kann nicht ganz so einfach Geld verdient werden, wie oft suggeriert wird, da die die dazu nötigen Kurs-Bewegungen größer sein müssen, als schon vom Markt eingepreist.

Die Annahme, daß Märkte von Unternehmenszahlen determiniert werden, ist nur eingeschränkt zutreffend. Sie reagieren allenfalls auf die Differenzen der bereits eingepreisten Annahmen und sind damit in kürzeren Zeiträumen wesentlich psychologisch determinierter als sachlich begründet.

Das Trading auf Nachrichten mit Optionen ist auch nicht ganz so einfach. Es ist eine gute Arbeits-Hypothese, die Schreiber von Optionen als die know-how-, kapital- und informationsmäßig überlegene Seite anzunehmen, die auf lange Sicht im Mittel Geld von den Options-Käufern kassiert.

Wie schon vorher gesagt, wird es bei keinem Options-Geschäft ohne ordentliches Durchrechnen gehen. Optionen sind prinzipiell für Schnellschüsse aus dem Bauch schlecht geeignet, insbesondere, wenn bedacht wird, daß sie zu sehr großen Teilen vollautomatisch gepreist werden und einem in den Programmen der Gegenseite das gesammelte weltweite Options-Know-How materialisiert gegenübersteht.

Naive werden bei Optionen zwar vielleicht wegen des geringeren psychischen Druckes langsamer als bei linearen Instrumenten, aber dafür sehr systematisch Geld verlieren. Demgegenüber zahlt sich eine gute Vorbereitung bei Optionen in systematischen, stabilen und entspannt zu erzielenden Gewinnen aus.

@ oldschuren

Insbesondere beim direktionalen Trading von Optionen ist das Pricing in der Regel ausreichend vernünftig und mehr oder weniger gegeben für die meisten Options-Käufer anzusehen und ausschließlich auf die Analyse des Underlyings abzustellen. Auch Stops sind am Underlying auszurichten.

Neben dem direktionalen Trading gibt es aber diverse andere Strategien, die sich nur begrenzt am Underlying ausrichten, sondern auf Verschiebungen zwischen den Options-Abhängigkeiten abstellen.

Ohne ein intensives Verstehen des Options-Stoffes, wie z. B. in Cottle's Options Trading: The Hidden Reality wird man seine Chancen extrem reduzieren, wie sehr, wird man erst begreifen, wenn man das Buch gelesen hat, selbst wenn man vorher dachte, über Optionen schon alles zu wissen.

Daß mit dem Wissen über Optionen nicht hausieren gegangen wird, hat in erster Linie seinen Grund im Privitiv-Geschmack der geldgierigen Masse. Ich habe von Anfang an mit Optionen gehandelt und dachte immer, daß die anderen das genauso smart finden würden, bis ich begriffen habe, daß sie damals Optionen nur darum handelten, weil es wenig andere Instrumente gab, die die nackte Gier so anstachelten. Seitdem mit Hebel 100 - 500 bei den Fritten-Buden geworben wird, tobt sich die Gier eher woanders aus (bis zum Total-Verlust).

Options-Händler arbeiten sehr ingenieurmäßig und mathematisch strukturiert und sehen sich darum vielleicht auch nicht ganz ohne Grund als eine kleine Elite in der Finanzwelt, was aber auf Leistung und nicht auf Dünkel beruht. Da die gierige Aufmerksamkeit des Massen-Publikums, der Marketing-Abteilungen und Vorstände für Erklärungen von mehr als nur minimaler Dauer nicht ausreicht, wäre es auch verschenkte Liebesmüh, überhaupt irgendwas an dieses Publikum zu adressieren.

Ebenso sind Optionen für Foren-Dreizeiler denkbar schlecht geeignet. Insider finden schon spezialisierte Options-Foren, wo z. B. auch Cottle regelmäßig schreibt. Da sollte man aber wirklich erst hingehen, wenn man die Literatur schon gelesen hat, da, wie schon nach kurzem Lesen leicht erkennbar wird, die Insider ihre Trainings für nervende Anfänger eher gegen gute Bezahlung anbieten wollen und sich ansonsten eher unter gleich Kompetenten wohlfühlen.

@ goso

Deine Empfehlung von Cottle's "Coulda Woulda Shoulda" ist das Vorgängerwerk, daß im Wesentlichen den gleichen Stoff behandelt. Es kann heute nicht mehr regulär erworben werden, wenngleich es mit etwas Suche vielleicht auch so gefunden werden kann, wobei man aber bedenken sollte, daß es schon wenig genug brauchbare Options-Bücher gibt und dem Autor sein Obulos fairerweise zusteht. (Ich glaube aber, mich zu erinnern, daß es früher eine Zeit lang gratis war.)

goso - wie immer gut vorbereitet - Danke sehr!

@ all

Der Punkt 2. im Posting 212 ist ganz wichtig. Unbedingt merken!

Bzgl. Software stehen noch einige Hinweise im Thread Options- und Optionsschein-Trading.
Wer nichts weiß, muß alles glauben.

oldschuren

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214

Monday, February 23rd 2009, 7:57pm

Danke erst mal für die Hinweise. Wenn ich mal Langeweile habe, werde ich mich näher mit dem Optionshandel befassen. Ist doch etwas viel KnowHow, dass man drauf haben sollte. So richtig hausiert wird mit dem Infos auch nicht. Auf dem Geschmack bin ich vor Jahren mit dem Buch "Millionen mit Optionen" gekommen.... :D Ohne die leiseste Ahnung vom Trading hatte mir das nichts gebracht außer große Verluste mit ein paar Optionsgeschäften. Aber faszinierend ist das schon.
ich raube, also bin ich....

goso

Teilzeitrentner

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213

Monday, February 23rd 2009, 6:52pm

Ach ja, nur zum "Herumprobieren" würde ich mir keine Software kaufen, Hoadley würde reichen, aber im Moment ist die Page nicht erreichbar, alternativ kannst du dich auch damit herumspielen: http://www.oedge.com/index.php

Und hier noch der Link zu einer brauchbaren englischsprachigen Site: http://www.optionvue.com/Education_Resources.aspx und auf Yahoo gibts auch jede Menge Lesestoff und Tools zu diesem Thema: http://biz.yahoo.com/opt/

goso

Teilzeitrentner

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212

Monday, February 23rd 2009, 6:33pm

1. Ich muss mich -wieder einmal- PT anschliessen, der Optionshandel ist nur bei ausreichenden Skills profitabel zu betreiben, und damit meine ich nicht nur die Analyse des UL, sondern eben auch die Wahl der geeigneten Optionsstrategie.

2. Der kopierte Beitrag betrachtet das Thema Optionshandel IMHO zu simplifiziert, zwischen Long und Short -egal ob mit Call oder Put- gibt es eine Vielzahl von kombinierten Strategien, IMHO wird man mit dem ausschliesslichem Kauf von Optionen nur sehr schwer dauerhaft Geld verdienen können, da wird ganz schnell Theta zum bestimmenden Faktor.

Lesenswert ist meines Erachtens Charles Cottle's Coulda Woulda Shoulda, ich muss aber gestehen, ich musste es auch mehrmals lesen um die Thematik ansatzweise zu begreifen.

Interessante deutschsprachige Page zum Thema: http://www.vandermart.at/

oldschuren

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211

Monday, February 23rd 2009, 6:10pm

Das habe ich mal auf einem benachbarten Board kopiert. Schimmern ein zwei Tipps durch, wie man mit Option umgehen sollte. Zum Thema implizierte Volatilität: Reicht zum ermitteln die üblichen Angaben der einschlägigen Internetseiten oder sollte man sich eine richtige OptionsPricing-Software besorgen. Mir fallen dazu die Beiträge von Jody Osborn im Traders ein mit seinen Beispielen.

...
2) tradet ihr Optionen auch als Stillhalter? Warum (nicht)?
eher nicht, weil dadurch zu viel kapital gebunden wird und man im ungünstigsten fall mehr verlieren kann als seinen einsatz. die strategie ist eher was für trader mit deep pockets und langem atem, auf keinen fall eine für einsteiger oder trader, die nur an der performance der option interessiert sind, also immer naked handeln.
3) Auf welcher Basis geht ihr einen Trade ein? bewertet ihr das Underlying z.B. nach Charttechnik und geht draufhin long/short nach der von euch erwarteten Entwicklung? Oder benutzt ihr ein eigenes Pricing Modell, das Charttechnische Gesichtspunkte in die Modellierung der Kurse einfließen lässt und handelt sobald sich ein Ungleichgewicht zwischen dem Kurs eures Modells und dem Marktkurs auftut?
letzteres erscheint mir eine schwierige angelegenheit zu sein (fürs hirn und der zeitaufwand ) die sich m.e. auch nicht lohnen wird, da die meisten optionen eh fair gepreist sind. daher ist ein gut analysiertes underlying m.e. der schlüssel zu einem guten optionstrade (entweder long calls oder long puts). du benötigst auch einen exakten plan für hinsichtlich des anvisierten zeitraums, ein gut getimtes entry (d.h. kaufe deine option so billig wie möglich) und, was am wichtigsten ist, ein gut getimtes exit. ich setze mir meistens 2 exit-ziele, wobei ich davon ausgehe dass bei erreichen von ziel 1 mit hoher wahrscheinlichkeit auch ziel 2 erreicht wird.
ein guter ansatz ist es m.e. eine aktie in einem größeren zeitfenster (daily,weekly,monthly) zu finden, die für dein auge eine richtung vorgibt ohne bereits den ersten großen schritt in diese gemacht zu haben. d.h. du steigst am besten schon in den zug ein bevor er losgefahren ist und bist dadurch in der ersten klasse, weil du von der bewegung und der erhöhten vola profitieren wirst. das risiko ist dabei aber der zeitverlust, weil du eben nicht weißt wann der zug losfährt, nur dass er es irgendwann demnächst tun wird. wenn du gut bist kannst du die woche der bewegung antizipieren, aber 4 wochen sollte man dem trade schon geben, was auch ein guter timestop wäre.
ich suche mir meistens eine option (1-2 level out of the money) mit 2-5 expiration dates restlaufzeit und meistens auch nicht unter 1$, obergrenze ca. 2$, mit der man einen drawdown von 50% aushalten kann wenn die aktie sich einen monat lang nicht bewegen sollte. du solltest bei deinem einstieg auf jeden fall auf ein sehr gutes risk/reward-ratio achten, d.h. wenn die aktie später die antizipierte bewegung im zeitraum x macht, sollte deine option sich auch vervielfachen können (optionsrechner benutzen).
ps: oft habe ich beobachtet und sogar die erfahrung gemacht, dass der im nachhinein ideale einstieg zu einem zeitpunkt gewesen wäre, wenn ich meine "todsichere" analyse in frage stelle bzw. das underlying ein level penetriert oder unter/über einer marke schließt, die ich gar nicht oder nur im worst case erwartet hätte. das klingt zwar etwas psycho- oder murphyhaft, aber unter der hypothese "das underlying geht den weg des geringsten widerstandes unter verursachung größter schmerzen" finde ich das gar nicht so abwegig.
-----
Die Volatilität ist im Optionshandel sehr sehr wichtig!
Ich würde short geschäfte nur bei sehr hoher Vola abschliessen und Long bei sehr geringer Vola...ich handle fast ausschliesslich mit Puts, aber nicht mehr sehr oft, da ich Futures als viel bequemer erachte!
ich raube, also bin ich....

cosmopolit

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210

Monday, February 23rd 2009, 4:52pm

@ oldschuren
Der Vorteil bei Standart Optionen ( also covered, nicht naked) liegt darin, das man nicht mehr verlieren
kann,als den Wert der Optionen. Der potenzielle Gewinn ist hingegen theoretisch grenzenlos. Damit
eignen sich Optionen in erster Linie zu hedgen einer Position.
Grundsätzlich würde ich mit Optionen nicht auf eine Richtung eines Underlyings spekulieren, sondern
auf Zunahme oder Abnahme von Volatilität. Ich tendiere dazu Optionen in Zeiten geringer Vola zu nutzen.
Da kann man 1. Mit Opionen die im Geld liegen, den Zeitwert für sich ausnutzen und 2. Seine Positionen
mit Optionen, die aus dem Geld liegen, billig absichern.
Außerdem bewegen den Markt in ruhigen Zeiten eigentlich in erster Linie die Unternehmenszahlen. Da kann
man sehr gut mit Straddles bzw Strangles Geld verdienen, also gleichzeitiger Kauf eines Calls und eines Puts
mit geringer Laufzeit vor Bekanntgabe von Unternehmenszahlen. Die eine Seite verfällt dabei meist völlig wertlos,
die andere Seite hingegen steigt mehr als 100%, so der Plan.

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209

Monday, February 23rd 2009, 2:56pm

Mit Faustformeln bei Optionen würde ich mich lieber zurückhalten. Optionen sind zwar bei sachgerechter Handhabung außergewöhnlich interessante und lukrative Investments - aber nur für Leute, die ganz genau wissen, was sie tun. Im Gegensatz zu vielleicht geringeren Auswirkungen mangelnder theoretischer Voraussetzungen bei linearen Instrumenten, wo der disziplinierte Trader auch bei geringster rechnerischer Vorbereitung und Zufallseinstiegen nahe am Erwartungswert von 0 operieren kann, ist bei Optionen eine nicht vernünftig ausgerechnete Strategie auf lange Sicht ein sicheres schweres Verlust-Geschäft.
Wer nichts weiß, muß alles glauben.

oldschuren

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208

Monday, February 23rd 2009, 2:15pm

Gibs irgend welche Fausformeln, wann man welche Option kaufen/verkaufen sollte?
ich raube, also bin ich....

cosmopolit

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207

Monday, February 23rd 2009, 1:20pm

Die implizierte Vola sollte unabhängig von der Richtung sein, da werden auch die neu aufgesetzten Puts,
die aus dem Geld liegen, teurer mit der Aufwärtsbewegung. In einer Seitwärtsphase werden die Optionen
die aus dem Geld liegen dann wieder billiger und die im Geld liegen teurer, da die implizierte Vola weniger geworden ist.

oldschuren

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206

Monday, February 23rd 2009, 1:12pm

Kann man davon ausgehen das im strammen Aufwärtstrend sich, die Puts deutlich verbilligen und wenn die Bewegung in ner kleinen Seitwärtsphase einschwenken, wieder vom Preis her anziehen? Die implizierte Vola macht ja einen Sprung wenn der Kurs den Rückwärtsgang einlegt. Dann währe es doch wohl sinnvoll noch im Aufwärtsmoment die Puts zu kaufen, oder???
ich raube, also bin ich....

goso

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205

Monday, February 23rd 2009, 11:37am


Im Nachhinein steht man jetzt theoretisch natürlich gut da, wenn man im Mai 2008 bei 110 short gegangen ist,
aber welches Konto hätte den Anstieg auf 150 verkraftet, ohne Margin Call?


Solche Aktionen sollte man nur mit gekauften Optionen bringen, da ist der Verlust von vorne herein limitiert.

cosmopolit

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204

Monday, February 23rd 2009, 8:32am

Ja, wenn man bei 110,120,130 eingestiegen ist. Man weiß nie, wann ein Trend zu Ende ist.
Im Nachhinein steht man jetzt theoretisch natürlich gut da, wenn man im Mai 2008 bei 110 short gegangen ist,
aber welches Konto hätte den Anstieg auf 150 verkraftet, ohne Margin Call?
Ich denke auch, dass Öl über kurz oder lang wieder gefragt sein wird und uns der jetzige Preis lächerlich vor-
kommen wird, das heißt aber nicht, dass Öl vorher nicht auf 25$ fallen kann.

ibelieve

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203

Monday, February 23rd 2009, 5:19am



Öl fallen komplett weg,


gold braucht kein sch*****,

öl wird jetzt vielleicht etwas weniger gebraucht, aber es wird von jedem gebraucht.
und desto weniger es jetzt kostet desto teurer wird es morgen weil es sich nicht lohnt nach neuem zu suchen.


Das ganze bezog auf Anlagen und nicht auf deren Bedarf in der Wirtschaft. Kaum jemand will in Öl investiert sein im Moment,
dafür umso mehr in Gold.


schon klar,
war es aber ein guter zeitpunkt in öl zu investieren wo es bei über 100$ stand und jeder nur noch öl haben wollte?
Die Wissenden reden nicht viel,die Redenden wissen nicht viel.

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cosmopolit

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202

Sunday, February 22nd 2009, 9:11pm



Öl fallen komplett weg,


gold braucht kein sch*****,

öl wird jetzt vielleicht etwas weniger gebraucht, aber es wird von jedem gebraucht.
und desto weniger es jetzt kostet desto teurer wird es morgen weil es sich nicht lohnt nach neuem zu suchen.


Das ganze bezog auf Anlagen und nicht auf deren Bedarf in der Wirtschaft. Kaum jemand will in Öl investiert sein im Moment,
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201

Sunday, February 22nd 2009, 1:02pm

Egal ob off topic oder nicht, tobt euch ruhig aus, ich schneide das dann in einen neuen Thread aus.

Meine 2 cents ganz kurz vorm Frühstück: ich hoffe noch die Kernfusion zu erleben, aber auf keinen Fall ZU früh. Denn wenn der Zwang zum effizienten Umgang mit Energie nicht mehr gegeben ist...vorher muss wirklich 1-2 Generationen das Umdenken geschafft werden.
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200

Saturday, February 21st 2009, 11:23pm

So langsam geraten wir wirklich off-topic ...

aber wenn der Teilchenbeschleuniger beim CERN wieder läuft, bekommen wir vielleicht doch in 30 Jahren einen Fusionsreaktor, der sämtliche Energieprobleme löst. Wundert mich, dass noch kein Verschwörungstheoretiker die Öl- und Energie-Lobby als Saboteur der Anlage ausfindig gemacht hat. 8)

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Saturday, February 21st 2009, 8:21pm

Es ist machbar, daß in absehbarer Zeit offshore-Windanlagen den Energiebedarf von ganz Deutschland zu 15% deckt. Weshalb Deutschland seinen technologischen Vorsprung in diesem Bereich verspielt, kann man diesem Artikel entnehmen:

http://www.wind-energie.de/fileadmin/dok…HG_Offshore.pdf

In Kombiantion mit normalen Windrädern, Solarenergie in allen Haushalten usw. gäbe es keine Abhängigkeit mehr vom Öl etc.

Aber so, wie keiner ernsthaft ein neues Finanzsystem will, laufen dann eben auch die technisch-ökologischen Veränderungen eben nur ganz langsam.

ibelieve

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Saturday, February 21st 2009, 5:42pm

Von den Bezuschussungen für die Atomenergie und den mangelnden Rücklagen für Endlager und eventuellen Katastrophen wollen wir mal erst recht gar nicht sprechen.


ich sage nicht das atomenergie die energie der zukunft ist,
nur sehe ich im moment noch keine alternativen.

deine windräder ganz sicher nicht,
solar wie wir ihn heute haben auch nicht.
entweder gibt es da noch wahnsinige weiter entwicklungen oder die energiegewinnung für morgen muss erst noch gefunden werden.
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197

Saturday, February 21st 2009, 5:39pm

Wasser einen Berg hoch zu pumpen,


na den haben wir ja mal eine sinn volle beschäftigung für unsere arbeitslosen,
die können ja schon mal anfangen die berge mit see zum speichern des wassers zu bauen.

alternativ könnte man ja auch die schiffahrt auf dem rhein einstellen und eine was weis ich wie lange spindel zur stomerzeugung rein legen.
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