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DickT

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176

Saturday, October 18th 2008, 10:45am

Ich liefere die Visualisierung nach.

Im Jahr 2000 brach der Index im Vergleich zum Gold noch viel stärker ein. Wir haben zum Extremwert von 2000 durchaus noch Luft.
DickT has attached the following image:
  • gold-korr.jpg

cranberries18

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175

Saturday, October 18th 2008, 9:58am

Einfach die Korrelation zum HUI.index (goldminen) betrachten. die war bis vor 1 Monat immer so 98 %. dieser HUI ist aber rapide gefallen. genauso wie der generelle Rohstoffsektor. Auch der Dollar ist extrem gestiegen. hat auch immer korreliert mit dem Gold.

wir in der firma haben auch Gold aus den unten genannten gründen investiert. "muss" auf 1000 steigen. jeder kauft es, sicherer Hafen in krisen usw. bis ich den vergleich hui mit gold index gesehen habe, ja durchaus plausible, aber nun ist meine Meinung so, dass Gold eh gekauft wir u. die nachfrage da ist, aber der Kurs nicht steigt, sondern im Gegensatz zu hui, rohstoffsektor einfach nicht mehr fällt! u. hui u. rohstoffe sind ja extrem gefallen. also die paar Prozente beim Gold. auch wenn man einrechnet, dass der hui volatiler ist. hab jetzt keinen chart hier, aber wenns interessiert, poste ich mal hui vs. gold u. dass die korrelation, die sehr hoch war immer, seit 1 monat nicht mehr da ist! hui fällt, gold bleibt stabil => eben als krisenwährung.

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Friday, October 17th 2008, 10:42pm

Wenn alle Welt krampfhaft in eine Gold-Hysterie reingejagd werden soll, haben wir das Hoch bestimmt schon gesehen und die zuspät Gekommenen suchen noch ein paar Loser zum Abverkauf.

Das Hoch hatten wir schon im März mit über 1000,-; und im Juli waren es nochmal 989,-. Mich wundert auch dass die offensichtliche, von den Medien verbreitete Nachfrage nach Gold sich im Preis so gar nicht widerspiegelt...



Wenn eine richtige Krise kommt, wird leicht festzustellen sein, daß man Gold nicht essen kann und vielleicht der Bauer mit seinen Kartoffeln besser abschneidet.

Seh ich ganz genau so. Naja, meine Eltern haben eine Bäckerei und ich hab dieses Handwerk damals auch noch gelernt. Auch damit ist man für eine echte Krise besser gerüstet als mit Goldmünzen ;).
Wie auch immer. Wenn sich die Situation und der Preis entspannt hat könnte man ja mal über ein paar "Briefbeschwerer" nachdenken :D.
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oldschuren

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Friday, October 17th 2008, 8:56pm

Ist auf jeden Fall eine interessante Situation momentan. Ich wette das die Leute, die sich jetzt mit Gold eindecken, ordentlich auf die Schnauze fallen. In ein Jahr werden die feststellen, dass sie Gold viel günstiger beziehen können als jetzt. Panik ist nie ein guter Berater....
ich raube, also bin ich....

goso

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Friday, October 17th 2008, 7:53pm

Das ist aber grundsätzlich kein Phänomen, sondern nennt sich freie Marktwirtschaft, wenn es genug Leute gibt, die meinen sich mit Barren und Münzen eindecken zu müssen, dann steigt der Preis, eine Bekannte von mir arbeitet in einer Bank, ich habe sie heute nach der Nachfrage nach Gold gefragt, lt. ihren Schilderungen werden die Kunden explizit darauf hingewiesen, dass der Kurs für Barren und Münzen äusserst ungünstig ist, trotzdem kann die Nachfrage nicht befriedigt werden.

Wenn die Leute meinen sie müssen um jeden Preis ins Gold, dann wäre jeder Händler blöd, wenn er seine Marge nicht grösser machen würde, denn auch da gilt das kaufmännische Prinzip: Mit dem geringstmöglichen Aufwand den grösstmöglichen Gewinn erzielen!

DickT

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171

Friday, October 17th 2008, 7:44pm

Backwardation ist aber noch ein anderes Phänomen als das, was gerade im Gold passiert. Der Future-Preis bei Gold hat sich nicht vom Spot-Preis abgekoppelt. Viel mehr sehe ich hier, dass die Händler (also Banken) ihre Gewinnspanne aufgrund der Nachfrage erheblich ausweiten können.

goso

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170

Friday, October 17th 2008, 5:37pm

soweit du das geschildert hast ist es natürlich nachvollziehbar. Warum dann aber der Preis für ein Gut derart sinkt, bei dem das Angebot die Nachfrage nicht mehr bedienen kann, das entzieht sich meinem Vorstellungsvermögen


Sooo aussergewöhnlich ist aber Backwardation - so nennt man die Situation, wenn Spot teuerer ist als auf Termin, oder der nähere Termine teuerer ist als weiter entfernt liegende Termine nun auch nicht - gibts in den Rohstoffmärkten immer wieder. Hast du zB auch bei den All Time Highs des CL gehabt, ist zumindest auch als Warnsignal für Bullen interpretierbar, denn d.h. nichts anderes, als das der Markt davon ausgeht, dass zum Fälligkeitstermin der Rohstoff wieder billiger ist.

Gordon Gekko

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169

Friday, October 17th 2008, 5:30pm

@ oldschuren
soweit du das geschildert hast ist es natürlich nachvollziehbar. Warum dann aber der Preis für ein Gut derart sinkt, bei dem das Angebot die Nachfrage nicht mehr bedienen kann, das entzieht sich meinem Vorstellungsvermögen

@ Boersky
sowas in der Art habe ich auch irgendwo gelesen. Erinnert mich an die Situation die wir eine Zeit lang beim Öl hatten. Der Rohstoff war damals angeblich auch ausreichend vorhanden, das Problem lag an den Raffinerien. Der Preis für die Ölprodukte stieg dadurch rasant an.

Ansonsten sehe ich das auch wie DickT. Sicherlich hat goso recht wenn er sagt Gold kann man nicht essen und hat auch einen geringen Tauschwert in Krisenzeiten. Die Argumente der Goldanhänger gehen aber in die Richtung der Vermögenserhaltung für die Zeit nach der Krise. Wer zu Kriegszeit oder eben davor im Dritten Reich seine Reichsmark in Goldmünzen eingetauscht hat hatte bis 1948 deswegen nicht unbedingt sehr viel mehr zur Verfügung, er musste ebenso wie alle seine rationierten Lebensmittelmarken verwenden. Aber eben nach der Währungsreform startete er nicht nur mit den 40 DM, sondern er hat ein Teil seines Vermögens von der Reichsmark in die DM gerettet. Das ging aber eben nicht wenn man die Papierscheine hielt, sondern diese in Edelmetalle eingetauscht hat. Also Gold betrachtet als Werterhaltungsmittel für Krisenzeiten des Papiergeldsystems leuchtet mir ein, Gold zur Verwendung als Zahluns-/Tauschmittel ebensowenig wie PT oder goso.
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DickT

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Friday, October 17th 2008, 2:39pm

Da kann ich ja froh sein, dass mein Ur-Großvater Landwirt war und meine Familie immer noch im Besitz diverser Landflächen ist. Kühe haben wir jedoch keine mehr ;)

Gold taugt in der Krise selbst sicher wenig. Eine Währungsreform überdauert es jedoch sehr gut. Darum geht's ja eigentlich. Schließlich ist jede Krise auch mal zu Ende und ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass wir auch in 50 Jahren noch mit gedruckten Banknoten zahlen werden. Wie diese Banknoten dann heißen, ist jedoch eine andere Frage.

P.S. Einen sehr teuren Briefbeschwerer hast du da PT - aber das ist vll. die sicherste Art, sein Gold aufzubewahren. Es ganz offen rumliegen zu lassen - dann kommt niemand drauf, dass es sich um echtes Gold handelt :D

goso

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Friday, October 17th 2008, 1:40pm

Wenn eine richtige Krise kommt, wird leicht festzustellen sein, daß man Gold nicht essen kann und vielleicht der Bauer mit seinen Kartoffeln besser abschneidet.


Das habe ich irgendwo in den Thread schon ausführlich dargelegt, als Worst Case Protection taugt Gold absolut nicht, da würde ich mir lieber ein paar m² Ackerland kaufen, von dem kann man nämlich seine Familie ernähren, Gold dagegen soll recht schwer verdaulich sein.

Mein Großvater - Jahrgang 1900 und somit Zeitzuege beider Weltkriege, der Zwischenkriegszeit und auch der Nachkriegszeit - hat mir zum Glück noch berichten können was da in wirklichen Krisenzeiten los war, Gold war in Naturalien sehr wenig wert, Schmuckstücke wurden gegen ein paar Kilogramm Mehl oder Kartoffeln getauscht.

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166

Friday, October 17th 2008, 1:36pm

Wenn alle Welt krampfhaft in eine Gold-Hysterie reingejagd werden soll, haben wir das Hoch bestimmt schon gesehen und die zuspät Gekommenen suchen noch ein paar Loser zum Abverkauf. Ich habe einige Goldmünzen als Briefbeschwerer, deren damaliger Preis von 350 $ pro Unze schon zu hoch war, da der ein Jahr später 100 $ tiefer stand. Wenn eine richtige Krise kommt, wird leicht festzustellen sein, daß man Gold nicht essen kann und vielleicht der Bauer mit seinen Kartoffeln besser abschneidet.
Wer nichts weiß, muß alles glauben.

Boersky

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165

Friday, October 17th 2008, 11:50am

Ich hab vor kurzem mal gelesen, dass die geförderten Mengen an Gold für einige Jahre reichen würden, das Problem liegt anscheinend bei den Prägeanstalten, da diese mit der Produktion die Nachfrage z. Zt. nicht abdecken könnten.

Quelle, war glaub ein Interview mit dem Geschäftsführer von ProAurum, bin allerdings nicht mehr ganz sicher.
Gruss Boersky :)

oldschuren

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Friday, October 17th 2008, 8:38am

@Gordon Gekko
Warum, ist doch nachvollziehbar. Die Buden haben doch nicht mit diesem Ansturm gerechnet. Die Kapazität reicht doch nur aus, um die Bedürfnissen der Zweifler im normalen Umfeld zu befriedigen. Jetzt will sogar OttoNormalVerbraucher Gold haben. Das werden die jetzt auch aus anderen Quellen beziehen (evt. Schmuckhersteller) und die höheren Bezugskosten an den Kunden weiterreichen...
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Gordon Gekko

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163

Friday, October 17th 2008, 6:52am

Goldmünzen und Barren
Was mich allerdings zum nachgrübeln bekommt, daß im Moment kaum physische Ware zu bekommen ist, für Münzen werden größtenteils überhaupt keine Bestellungen mehr entgegen genommen, bei Barren gibt es Lieferzeiten von bis zu mehreren Monaten. Und wenn man noch Ware bekommt liegen die Preise mit deutlichen Aufschlägen über dem Futurepreis.

Ich bin sicher kein Anhänger von den Manipulationstheorien die da immer wieder kursieren, aber irgendwie passt hier doch was nicht zusammen.
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162

Thursday, October 16th 2008, 10:59pm

Da werden aber einige besorgt auf ihre Goldmünzen und Barren schauen, wenn sie sehen, wohin sich der Goldpreis bewegt hat. Wieder unter 800 USD pro Unze.


Abgesehen davon, daß über 730 alles im grünen Bereich ist könnte der Goldpreis auch unter 500 rutschen und bleibt trotzdem eine wertvolle Geldanlage für schlechte Zeiten.

kimba

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161

Thursday, October 16th 2008, 6:36pm

Ah so einer bist du! :D Hast gedacht auf den Trick falle ich drauf rein und verkauf meine Ünzchen in voller Panik jetzt gleich am geschloßenen Bankschalter? ;)
Das Gold werde ich nie verkaufen nur "verbrauchen", wenns dann mal mit dem EUR an der Einkaufskasse klemmt... :thumbsup:
Wie Samen, die unter der Schneedecke träumen, träumen eure Herzen vom Frühling. Vertraut diesen Träumen, denn in ihnen verbirgt sich das Tor zur Unendlichkeit. Khalil Gibran

DickT

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160

Thursday, October 16th 2008, 6:25pm

Das ist rein psychologisch. Die ersten Euro Verlust sind erwiesenermaßen die, die den Anleger am meisten schmerzen.

kimba

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159

Thursday, October 16th 2008, 6:14pm

Das juckt doch meine Unzen in der Schatulle nicht. Damit mache ich kein Daytrading. ;)

Und wer sagt denn heut zu Tage, dass der Preis in 10 Minuten nicht schon wieder bei 920 steht? :D
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DickT

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Thursday, October 16th 2008, 5:34pm

Da werden aber einige besorgt auf ihre Goldmünzen und Barren schauen, wenn sie sehen, wohin sich der Goldpreis bewegt hat. Wieder unter 800 USD pro Unze.

DickT

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Thursday, October 2nd 2008, 7:05am

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,581719,00.html

Kleinanleger im Goldrausch - erst der Anfang oder schon das Anzeichen des Endes, wenn die sprichwörtlichen Hinz und Kunz Gold kaufen?
Bisher war der Markteinstieg der breiten Masse immer ein guter Kontra-Indikator...