Hm, leitest du aus den 500-Wochen(!) Bändern tatsächlich Tradingentscheidungen ab? Das wirkt mir verdammt willkürlich ehrlich gesagt.
Du würdest wohl ziemlich staunen wenn ich dir sage das es so ist. Nein, nein natürlich nicht. Habe nur echt gestaunt als ich die Bänder mal eingezeichnet habe wie gut z.B. die Hausse oben angeschlagen hat (siehe DJ 1000w oder SP500 500w). Ich denke für Trader die in langfristigen Instrumenten unterwegs sind eine äusserst sinnvolle Zeichnung (oder im Retracement die MA crosses).
Meinen nutzen (bin nur im FX unterwegs) sehe ich im Sentiment. Ergibt für mich grundsätzliche Aussagen über die Grundstimmung im Markt. Wie wir sehen ist es kein Zufall das die Amis die Märkte mit liq fluten. Den die haben inzwischen auch Angst das sie keine Rente mehr bekommen. Mit dem Anstieg in den 90ern sind die US Indizes in technisch völlig neue Dimensionen vorgestossen. Und das sich das recht gut interpretieren lässt (MA, Bollinger) sehen wir ja im FX.
Wenn ein FX Kurs (besonders die Majors) im Monats- oder Quartalsband anschlägt, heisst es aufmerksam sein.
Ich krieg schon ein schlechtes Gewissen wenn ich mal ein Hilfsmittel auf mehr als 14 Perioden einstelle.
Kann ich nachvollziehen. Mich haben diese "Standardeinstellungen" enorm lange genervt. Es geht darum die richtigen Indikatoren und die richtigen Perioden zu finden. Solche Standardeinstellungen kommen ja meistens aus den daily's. Völlig unbrauchbar für den diskretionären Daytrader.
Wenn du aber die richtigen Instrumente und Perioden findest, wollte ich nicht mehr darauf verzichten. Ganz sicher!
Schau dir einmal den Nasdaq an. Habe dir zur Verdeutlichung ein "near pic" geschossen (Bollinger 500w). Erstaunt es das der Nasdagq im Crunch gegen ein Aussenbad läuft? Mitnichten! Wird interessant sein zu beobachten ob er da anschlägt und dreht (und damit auch die anderen US Indizes - allzuviel fehlt ja nicht mehr).