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Original von chatterhand
Bei diesen ganzen materiellen Dingen ist mir noch aufgefallen, dass sie sogar zur Belastung und zum Ärgernis werden können. Man sagt ja auch, Reichtum verpflichtet. Damit man mich nicht falsch versteht, ich habe zwar noch nie wirklich am Hungertuch genagt, aber von Reichtum kann in meinem Fall auch keine Rede sein.
Weder Hungertuch noch Reichtum ist bei mir ebenso der Fall.
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Original von Roti
So ist es im Leben - Entscheidungen werden getroffen und mit den Konsequenzen muss gelebt werden, bis man wieder eine andere Entscheidungen trifft
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Original von Roti
Auch ist die Funktion von Geld zwar primär als Tauschmittel zu sehen dennoch kann es auch als einizge Möglichkeit gesehen werden das "System" zu verlassen.
Gut zu Leben heisst auch Balance halten bzw. haben, auch in Gelddingen.
Denn die Balance wäre sonst nicht mehr gegeben. Balance heißt auch, nicht übermäßig zu arbeiten beispielsweise - um immermal wieder zum Thema zurückzukehren. Also Balance im Sinne von Maß halten. 
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Original von TraderX
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Original von Corte
Ihr habt nicht Unrecht, wenn ihr von Zufriedenheit durch materiellen Wohlstand redet und das zum Sinn (oder Unsinn) des Lebens kürt.
@ Corte
Willkommen in unserer Community.
Ich könnte jetzt in Manier manch anderer Mitglieder schreiben: Sorry, aber das hast Du nicht ganz verstanden. Aber das wäre überheblich und anmaßend, und außerdem nicht mein StilDenn es kann ja auch sein, daß ICH Dich mißverstehe. Wenn Du mit "Zufriedenheit durch materiellen Wohlstand" das Motto meinst, das die Masse beherzigt, stimme ich Dir zu. Aber gerade das ist nicht mein (und offenbar auch nicht chatterhand's) Motto.
Vor Jahren habe ich angefangen, verkürzt zu arbeiten, da war noch gar nicht an Trading zu denken. Einfach so, ohne irgendwelche sozialen oder gesundheitlichen Zwänge. Ich wollte mir einfach mehr Zeit für mich gönnen. Um der eventuellen Frage vorzubeugen: Nein, ich habe in Fulltime nicht über 1,8 Mille monatlich verdient. Wenn ich Wohneigentum, einen Porsche, eine HighEnd-Anlage (die Steigerung von HiFi) oder ein Heim-Kino bräuchte, müßte ich das Pensum wieder auf die üblichen Wochenstunden hochschrauben. Natürlich hätte ich nichts gegen diese Dinge, aber ich mache meine Zufriedenheit nicht davon abhängig.
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Original von TraderX
Um nochmal zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Wenn ich Multimillionär wäre, bräuchte ich nicht mehr 5 Mal in der Woche sehr früh aufzustehen, um anschließend mehr oder weniger den ganzen Tag vorm PC zu verbringen. Täte ich es, wäre es keine Notwendigkeit, sondern ausschließlich freier Wille. Aber für wen oder für was sollte ich das tun? Mit meiner finanziellen Unabhängigkeit könnte ich genügend sinnvolle, angenehme Dinge machen - sofern keine mentale Abhängigkeit vom übermäßigen Arbeiten dagegensteht... Und das ist zumindest bei mir nicht der Fall.
Mehr Arbeit = mehr Steuereinnahmen. Richtig. Wenn ich aber sehe, wieviel Schwachsinn mit den anonymen Steuergeldern veranstaltet wird, wird mir schlecht. Ich sage nur: jährliches Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler, die Dunkelziffer an aufgeführter Steuerverschwendung dürfte weit höher liegen. Würde den Rahmen sprengen, das hier zu vertiefen. Aber wenn die Steuereinnahmen sinnvoller, und zwar VIEL sinnvoller ausgegeben werden würden, wäre einem weniger unwohl beim Steuernzahlen.




This post has been edited 1 times, last edit by "chatterhand" (Feb 18th 2006, 11:56am)
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Original von Corte
Ihr habt nicht Unrecht, wenn ihr von Zufriedenheit durch materiellen Wohlstand redet und das zum Sinn (oder Unsinn) des Lebens kürt.
Denn es kann ja auch sein, daß ICH Dich mißverstehe. Wenn Du mit "Zufriedenheit durch materiellen Wohlstand" das Motto meinst, das die Masse beherzigt, stimme ich Dir zu. Aber gerade das ist nicht mein (und offenbar auch nicht chatterhand's) Motto.
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Original von eddie
Die meisten Menschen sind nur zu sehr in dieses System eingebunden (durch Verschuldung, durch finanzielle Abhängigkeit, Familie usw.) und kommen nicht so einfach heraus.
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Original von eddie
Das Geldverdienen hat einen klaren Sinn in der heutigen Zeit. Nämlich den, sich selber die Taschen zu füllen (die oberen 10 000), und dem großen dummen Mopp möglichst wenig zu geben! So sehe ich das jedenfalls.
Das was du außen vorläßt, ist der wichtigste Aspekt überhaupt!

This post has been edited 1 times, last edit by "Corte" (Feb 17th 2006, 9:02pm)

). Wer noch nicht bewußt genug lebt, sollte sich fragen, was er an seinem Leben ändern würde, wenn er dem Tod ins Auge geblickt hätte und nochmal mit dem Leben davongekommen wäre. Einige werden nach so einem realen Ereignis ihr Leben neu ordnen, die meisten vermutlich leider noch nicht mal dann. Das schöne ist, daß wir nicht erst bis zu so einem Ereignis warten müssen, um "sinnvoller" zu leben. Wir haben es jederzeit in der Hand, damit anzufangen, Stichwort Eigenverantwortung.
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Original von TraderX
Genau, darum geht's im Leben: Zufriedenheit. Und ich möchte es noch um den Punkt Fairneß ergänzen. Wenn man nach diesen beiden Punkten strebt, hat man 2 sehr lohnenswerte Ziele vor Augen. Da muß man aber erstmal drauf kommen. Wenn das unsere Eltern und deren Eltern schon gewußt hätten in ihren frühen Jahren, wären wir heute vermutlich weiter. Genau das ist es ja: es hat ihnen keiner gesagt oder beigebracht, also haben sie im Grunde so gelebt wie schon ihre Vorfahren. Nur wer dafür sensibilisiert wurde oder ist, wird entsprechend umdenken können. Nach meiner Einschätzung sind die meisten dafür leider nicht sensibilisiert. Die Masse lebt relativ unbewußt vor sich hin.
This post has been edited 1 times, last edit by "TraderX" (Feb 17th 2006, 2:20pm)
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Original von chatterhand
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Und ob Dein Beitrag passt! Diese Fragen sollten wir uns in unserem jetzigen Leben stellen, nicht erst im nächsten. Was, wenn wir im nächsten Leben als Regenwurm wiedergeboren werden?![]()
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Original von Boersky
Hab ich mal in ner Mail bekommen:
Wie viele beschäftigen sich wohl täglich mit der Frage: Wenn ich noch einmal leben könnte ....
- dann würde ich weniger auf das Gerede der Leute geben.
- dann würde ich mich an den kleinen Dingen erfreuen.
- dann würde ich mehr Risiken eingehen und auf die verdammte Sicherheit pfeifen.
- dann würde ich mich nicht mehr über Kleinigkeiten aufregen.
- dann würde ich mir weniger Sorgen machen.
- dann würde ich viel mehr die Natur genießen.
- dann würde ich einen Breuf ergreifen, welcher mir wirklich Spass macht.
- dann würde ich mich nicht mehr mit unnützen Ängsten belasten.
- dann würde ich mit meiner Gesundheit nicht mehr so unbedacht umgehen.
- dann würde ich ...
Wir müssen uns wohl immer wieder bewusst machen, dass unser Leben begrenzt ist.
Hoffe es passt in den Thread.
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Original von eddie
Je älter man wird, desto mehr denkt man über diesen (Un)-Sinn nach.
Fast alle Menschen leben um zu arbeiten statt es umgekehrt zu machen!
Und den meisten macht ihre Arbeit noch nicht einmal mehr Spass. Sie schuften das ganze Jahr und begnügen sich mit vielleicht zwei oder drei Wochen Urlaub, um dann, wenn sie knapp über 50 sind, auch schon gierig nach irgendeinem Vorruhestand oder nach der Rente zu schielen, weil sie ja ihre Arbeit ach zu sehr ankotzt.
Durch die Medien schürt der Staat dann auch noch ganz gezielt die Existenzängste der Menschen, so dass diese dann vor lauter Existenzsichern überhaupt nicht mehr zum Nachdenken kommen, ob man nicht vielleicht etwas ganz anderes machen könnte.
Man könnte z. B. mit seinem ganzen Vermögen in ein Land gehen, in dem man wahrscheinlich bis an sein Lebensende gut davon leben könnte, statt es sich hier bei uns vom Staat wieder wegnehmen zu lassen.
Wenn man dann irgendwann zu alt ist, wird einem manchmal erst klar, dass man nur einmal lebt, und dass man sich dieses Leben hätte so einrichten sollen, dass es auch Spass macht.
Aber die meisten Menschen merken ja noch nicht einmal mehr wie "pervers" die Machenschaften auf unserem Planeten sind und finden sie vollkommen normal.![]()
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