Das wichtigste zuerst:
Jeder der sich das Vergnügen dieses Buches nicht nehmen lassen möchte, darf auf keinen Fall weiter lesen!
Wäre doch schade wenn einem die ganze Spannung genommen wird.
Und spannend ist es in der Tat. Ich habe noch nie ein Buch dieses Ausmaßes in einem Stück durchgelesen, nur mit von der Freundin aufgezwungenen Schlafpausen dazwischen
Es würde mich freuen, wenn sich hier einige Kenner des Buches einfinden würden, um über die unglaublich brisanten, sogar die Kritik der Kirche auf den Plan rufenden Inhalte zu diskutieren.
Dan Brown ist wahrhaft ein Kenner der Geheimorganisationen der Welt, seine Recherchen scheinen lückenhaft, aber einen gewissen Grad an Spekualtion darf man bei einem Roman natürlich nicht außer Acht lassen.
Und um sich selbst ein Bild machen zu können, inwieweit die Informationen verlässlich sind, nehmen eigene Recherchen gerade einen Großteil meiner Freizeit ein, praktisch ein neues Hobby.
Ich möchte den Anfang machen und über folgende Behauptung Browns sprechen: (es ist nicht alles neu, was von ihm revolutionär erscheint, es wurden schon einige Wellen werfende Bücher über diese Themen geschrieben)
eine sehr interessante Stelle im Buch behandelt Leonardo da Vincis "Das letzte Abendmahl"
Findet ihr ebenfalls, dass die Person links von Jesus weibliche Formen hat? Die Kirche behauptet ja ständig, dass es Jesus mit seinen 12 Aposteln darstellt, Brown dagegen, dass es Maria Magdalena zeigt, die auch mit Jesus verheiratet gewesen sein soll!
Petrus Handbewegung an ihrem Hals scheint ja in der Tat nicht wirklich freundlich gesinnt, und das schwebende Messer in der linken Männergruppe scheint wirklich zu niemanden zu gehören....
Hier hat es mir das 1. Mal die Nackenhaare aufgestellt, die nachfolgende Erklärung im Buch von Sir Leigh Teabing, dass Maria Magdalena und Jesus sogar Nachwuchs gezeugt hatten, stellte meine Aufgeschlossenheit für Neues dann schon sehr auf die Probe.
Dies sollte erstmal genug sein, ich werde nun weiter forschen wie weit die "Tatsachen" hergeholt sind und freue mich auf mehr Meinungen zu diesem Buch des Jahres.