Zum Thema vermeintlichen Terrors hatten wir ja z. B. das
9/11 Mysteries oder andere Videos. Die Frage "Cui bono" richtig beantwortet sagt auch, wer von den völkerrechtswidrigen Kriegen in Folge wirklich profitiert hat. Die andauernden Übergriffe auf völlig unbeteiligte Frauen und Kinder und die Folterlager Abu Ghraib und Guantanamo sagen den Rest.
Natürlich muß auch durch innenpolitische Unterdrückung sichergestellt werden, daß irgendjemand die hunderte Milliarden für die letzten Exzesse bezahlt - und das in einer Rezession. Wenn die Polizeigewerkschaft sagt, daß sie bei Unruhen in Folge der Finanzkrise die Sicherheit vielleicht nicht mehr aufrechterhalten kann und politische Lösungen allemal besser sind als polizeiliche, sollte das zu denken geben. Daß die Polizei auch nicht eigenverantwortlich die Dinge auf die Spitze treibt, sondern dahinter immer der Wille gewählter Politiker steht, ist auch zu bedenken.
Wenn dann Politiker für ihr Engagement bei der Bespitzelung der Bürger noch fette Aktienpakete und Aufsichtsratsposten bei involvierten Firmen bekommen, wird klar, wer hier kriminell ist - das als ganzes unter Generalverdacht gestellte Volk ja wohl bestimmt nicht. Wenn man sieht, wie die Verfassungsfeinde jetzt wieder geifern, weil es einige Abgeordnete gewagt haben, ihren grundgesetzlichen Auftrag frei und nach ihrem Gewissen gegen das neue BKA-Gesetz zu entscheiden, zeigt wie schlimm die Zustände sind, wo jede noch so extreme Verletzung der Bürgerrechte auch noch anstandslos durchgewunken werden soll.
Wer es gut findet, daß jeder einzelne Internetaufruf für Jahre gespeichert wird und mit automatischen Programmen in jede erdenkliche Richtung ausgewertet wird, oder glaubt, daß Handy-Standort-Daten niemals für Bewegungs-Profile genutzt werden (also eine Art Total-Kontrolle), braucht ja nichts sagen. Alle Anderen sollten sich dagegen mit aller Kraft wehren. Daß es hier nicht nur am Rande der Gesellschaft agierende Extremisten betrifft sieht man auch an den weitreichenden entwürdigenden Konto-Einsichten bei Hartz-IV-Empfängern oder der Konten-Kontrolle, für die in Frankfurt/Oder extra eine neue Behörde aufgebaut wurde.
Die Zustände heute sind bereits viel schlimmer als bei der Stasi; die mußte nämlich im Geheimen operieren, weil zur DDR-Zeit die Verwanzung von Wohnungen noch verboten war. Aus Unterlagen bei der Stasi-Unterlagen-Behörde geht hervor, daß die Stasi beim Auffinden von Materialien bei einer illegalen Durchsuchung, die für ein Vorgehen wegen "staatsfeindlicher Hetze" gereicht hätten, es in einem eigenen Gutachten besser fand, nichts zu unternehmen, weil sonst ihre illegalen Durchsuchungen rauskommen.
Wieso dagegen kau einer aufmuckt, ist sehr eigenartig. Wenn jeder rund um die Uhr ein "Instrument des Gehorsams" (war mal in Raumschiff Enterprise) tragen muß, ist es bestimmt zu spät, noch etwas aufhalten zu wollen. Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden.
Das gebetsmühlenartige Wiederholen, man sei heute ja nicht die Stasi, ist völlig wertlos. Existieren gegen die Freiheit gerichtete Möglichkeiten, werden sie ob lang oder kurz im weitestgehenden mit dem Gesetz vereinbarbarem Maße (und manchmal darüber hinaus) genutzt werden. Selbst, wenn die Terrorbekämpfung wirklich die Intention dieser Gesetze wäre, werden wir so am Ende Alles verlieren, sowohl die Sicherheit als auch die Freiheit.