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bo1

Hobby-Trader

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559

Friday, April 2nd 2010, 10:42pm

RE: Interessanter Thread

.... nur fast genau 1/3 aller Danksagungen an mich haben was mit diesem Thread zu tun.


Nur... :D

Jetzt weiß ich wenigstens, weshalb Du auf diesen niveaulosen Kay-Quatsch hier so viel arbeitsintensive, niveauvolle Beiträge geschrieben hast. ;)

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Harley (03.04.2010), jalkok (03.04.2010)

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558

Friday, April 2nd 2010, 9:35pm

Interessanter Thread

Für Alle, die aus teils durchaus berechtigten Gründen glauben, daß dieser Thread eher umgehend in der Versenkung verschwinden sollte, möchte ich erwähnen, daß mir gestern ein Nicht-Board-Mitglied dazu die bisher zu diesem Thema umfassendste eMail schrieb, aus der ich mal einige kurze Passagen zitieren möchte, da ich davon ausgehe, daß diese stellvertretend für die damit geleistete wertvolle Aufklärungs-Arbeit der Candletalker ist, die einigen bezüglich der fadenscheinigen Inhalte doch schwankenden Trading-Anfänger eine gute Hilfe bei ihrer Meinungs-Bildung ist:

Quoted from "eMail eines externen Lesers"

[...] großes Danke schön sagen, für [die] ausführlichen Beiträge
[...] verfolge dieses ominöse Projekt [...] hatte von Anfang an nicht allzu viel davon gehalten und inzwischen sehe ich das alles als ein Kasperletheater an.

Was ich aber gut finde ist dieser Thread hier im Candletalk. Denn diese Beiträge [...] sind sehr lesenswert und auch sehr nützlich für andere Trader, die noch im Lernstadium sind. Ich konnte schon das Eine od. Andere rausziehen
[...] Deswegen hoffe ich, dass Sie noch weitere Beiträhe zu dem FXM schreiben.

[...]

Danke für die tollen Beiträge [...]. Weiter so, denn von denen lernt man wirklich etwas!
Weiterhin wies der Autor der eMail darauf hin, daß das Alexa-Ranking des "FXM" bedauerlicherweise viel höher ist als das diverser seriöser Trading-Foren zusammen, was mir nach der Erwähnung in einem anderen Forum schon bekannt war. Ebenso wies der Autor auf die nichtverschwindenden Zugriffe aus der Heimat-Lokation von Kays neuem Anbieter hin, die offenbar genau verfolgen, wie ihre PR-Kampagne läuft, damit ihr Sponsoring nicht nutzlos ihr Geld verpulvert. Man verläßt sich scheinbar also nicht nur auf die Zahlen neu eröffneter Konten.

Da mein subjektiver Eindruck war, daß ich mich viel zu viel mit Kays Dubiositäten beschäftigt habe und das Thema viel zu viel Aumerksamkeit im Verhältnis zu vernünftigem Trading fand, habe ich mal nachgesehen, daß ich glücklicherweise nur fast genau 20 % der Posts in diesem Thread geschrieben habe. Ebenso war mein subjektiver Eindruck beinahe, daß ich meine neue Beliebtheit (zumindest nach den Danksagungen, die sich hier ja oft pro Artikel häufen) als Autor fast nur Kay zu verdanken hätte. Auch das war glücklicherweise nicht der Fall, nur fast genau 1/3 aller Danksagungen an mich haben was mit diesem Thread zu tun.
Wer nichts weiß, muß alles glauben.

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Pinero (03.04.2010)

remon

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557

Thursday, April 1st 2010, 6:58pm

Ohne meine Verluste zu beachten, wäre ich der weltbeste Trader überhaupt. :D ?( 8| :cursing: 8o


LOL

cosmopolit

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556

Thursday, April 1st 2010, 2:15pm

Ein gutes Rezept dagegen ist, wenn man durch vorige Trading-Fehler schon eine Schieflage erreicht hat, muß man nicht noch an markanten Marken wie den Sweet Points darauf warten, daß sie angelaufen werden. Das klappt häufig zumindest bis in deren Nähe und der Durchbruch hat wegen des kaskadierenden Reißens von Stops oft tüchtige Dynamik
Ich hoffe, dass sich der ein oder andere Trader das sehr genau durchliest. Du hast ja in deiner Aussage zwei Optionen versteckt, wie man eine Position managen kann. Und eigentlich sogar noch eine, an welchen Punkt man nicht einsteigen sollte.

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goso (01.04.2010), Pinero (01.04.2010)

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555

Thursday, April 1st 2010, 1:57pm

Dubios, dubioser ... "FXM"

@ Grisu

Bevor ich auf einzelne ausgewählte Punkte eingehe, frage ich mal, wo denn die Leistung ist, eine einzelne Position 8 % ins Minus laufen zu lassen? Das sind Größen-Ordnungen, die zusammen mit Underwater-Pyramiding und einer kleinen technischen Störung schnell den ganzen Account auslöschen können. Zwar scheint der Total-Verlust noch eine Größenordnung entfernt zu liegen, aber die Zutaten dazu sind schon vorhanden und klar erkennbar.

Wo ist eine Trading-Leistung, wenn ein Day-Trader unmethodisch mit hoher Volatilität in 6 Wochen kaum vom Fleck kommt? Da könnte er mit viel weniger zeitlichem und nervlichen Aufwand in einem Fond mit geringerem Risiko anlegen.

Zu einer bessseren Leistung gehört ja wohl nicht viel, das sollte jeder normale Trader können, u. a. weil
  • die Authentizität des Ganzen ohnehin sehr fragwürdig ist,
    • angefangen von den "Statements" mit ihren dubiosen Fehlern
    • bis zu den Fills des Dienstleisters, die andere Trader so nicht bekommen,
    • dem Ausbleiben der vorigen Performance seitdem es mit dem neuen Werbe-Partner wenigstens minimale Prüfungen zu geben scheint,
    • die Vielzahl von irrsinnigen Einlassungen zeigt, das das von den Grundlagen des Tradings sehr wenig Ahnung vorhanden ist,
    • die Dinge nicht bei einem seriösen Anbieter vorgezeigt werden können,
    • die Live-Show völlige Konfusion offenbarte,
    • die sporadischen Trading-Zeiten klar erkennen lassen, daß hier überhaupt nicht ernsthaft der Bedeutung, eine Million im Jahr zu verdienen, entsprechend getradet wird,
    • der Umgang mit Kritik in seinem Forum bei einem Könner anders wäre und
    • dem imposanten Umfeld, welches ohnehin auf eine reine PR-Show hindeutet als auf vorrangiges Trading,
    • was durch die Häufung von Skurrilitäten noch unterstrichen wird,
    womit schon mal jeder, der real bei einem normalen Anbieter tradet auf gewisse Weise besser ist, selbst wenn er dort die Verlust-Zone noch nicht verlassen haben sollte,
  • zum Setzen von Stops ja nun außer ein wenig Diziplin nichts weiter gehört,
  • die permanente Wiederholung von Fehlern für jeden lernfähigen und lernwilligen Menschen vermeidbar ist,
  • für die Befolgung des konkreten Rates, nach einem anfänglichen Trading-Fehler (insbes. durch fehlenden Stop), ihn nicht durch verbissenes Beharren oder Verstärken bis zur Katastrophe auszubauen (z. B. mit Underwater-Pyramiding) auch keinerlei Höchstleistungen notwendig sind,
  • jeder Trader, der seine Emotionen nicht unter Kontrolle hat, auch andere für ihn besser geeignete Instrumente wählen kann (z. B. Optionen), wenn er denn über den Tellerand hinausschaut und nicht mit irgendeinem Dubios-Vertrag in einer Werbe-Partnerschaft gefangen ist.
Wer natürlich das Ganze immer noch für bare Münze nimmt, der hat ein Problem, weil er durch eine eher ins Reich der Trading-Absonderlichkeiten gehörenden Show möglicherweise schon fehlkonditioniert wurde, beginnend mit dem aus fachlicher Sicht ziemlich absurden Anliegen, in einem Jahr das Kapital zu vertausendfachen.

Es kann doch von einem Trader, der als Ratgeber nur minimal etwas taugen möchte, nicht ernsthaft erwartet werden, diese Show als Maßstab für nur irgendwas (außer, wie man es gründlich falsch macht vielleicht) zu nehmen oder damit vielleicht noch in einen Wettstreit treten zu wollen oder gar aus der gequirlten ... Gold machen zu wollen.

Übrigens sind alle diese Punkte schon ausführlich in diesem Thread und in anderen Foren behandelt worden. Das braucht man sich nur durchlesen und die Ausrede, man hätte dafür keine Zeit und muß es dafür erneut vorgekaut bekommen, zählt nicht. Immerhin haben sich die Autoren ja auch die Zeit genommen, die Beiträge zu schreiben. Eine polemische Spitze - und sei sie auch in eine harmlos wirkende kurze Frage gekleidet - mag ganz lustig sein, wird aber weder den Autoren noch der Sache gerecht, wobei die Anmerkung nichts mit Majestäts-Beleidigung oder Zensur-Wünschen zu tun hat, sondern mit dem Verstehen der wohl schon gemeinten Intention.
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Grisu

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Thursday, April 1st 2010, 11:56am

Kannst Du es besser?

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553

Wednesday, March 31st 2010, 10:22pm

Verlust zielsicher zum Tageshoch realisiert

Zielsicher wurde der Verlust (bis auf die minimale Kurs-/Zeit-Abweichung zu seriösen Brokern) am Tages-Hoch (bis dahin) und Wendepunkt um 13:21 bei 1,5188 realisiert.

Auch das ist eine recht typische Folge, wenn man nicht früh einen kleinen Verlust bei einem sinnvollen, ausreichend nahe am Entry liegenden Stop realisiert. Da Tages-Hochs öfter mit einiger Dynamik erreicht werden, insbesondere wenn sie mit einem Blow-Off all der zittrigen Hände einhergehen, die sich schon lange vorher übernommen haben (wie Kay), überkommt immer mehr der Angst-gepeitschten Inhaber von Schieflagen im Blow-Off die Panik. Wenn der Markt die zittrigen Hände herausgeworfen hat, ist dann oft niemand mehr da, der die Kurse noch weiter treiben kann, insbesondere wenn sie schon weit gelaufen sind.

Da ist es für die Top-Loser ganz bitter, wenn sie fast die ganze vorige Bewegung gegen sich mitgenommen haben, weil sie wirklich maximal schlecht abschneiden. Und da viele Leute ähnliche Marken sehen und ähnlich chaotisch traden, sind die Top-Loser meist auch nicht alleine.

Ein gutes Rezept dagegen ist, wenn man durch vorige Trading-Fehler schon eine Schieflage erreicht hat, muß man nicht noch an markanten Marken wie den Sweet Points darauf warten, daß sie angelaufen werden. Das klappt häufig zumindest bis in deren Nähe und der Durchbruch hat wegen des kaskadierenden Reißens von Stops oft tüchtige Dynamik (übrigens so große, daß ich fast mechanisch mit dem zwischenzeitlichen Abflauen der Bewegung die Korrektur trade, oft sogar mehrmals hintereinander, ggf. auch die Korrektur der Korrektur, was nichts von wirklich weitsichtiger Richtungs-Prognose hat, sondern mit der Ausnutzung der Volatilitäts-Spitzen in einem ansonsten statistisch bekannten Markt).

Da sieht der Equity-Graph sogar schonender aus als Kays letzte Trading-Katastrophe war, weil der über mehrere Tage aufgelaufene Verlust aus dem einen GBP.USD-Trade von -2.630 EUR unter den anderen Trades optisch untergeht.

Wenn Kay jetzt die wichtige Lektion, immer einen Stop zu setzen, heraus arbeitet, ist das gut. Seine Hoffnung, diese Lektion endlich kapiert zu haben, wird sich aber wahrscheinlich nicht erfüllen, da im emotionsgesteuerten Trading mit höchst diskretionärem Spontan-Vorgehen im Gegensatz zu einer echten getesteten Methode außer den Emotionen nichts weiter da ist.

Bereits die Signalgebung erfolgt je nach aktuellem Bauchgefühl, die Stop-Setzung willkürlich, die gesamte Sicht auf den Markt ist fadenscheinig. Wo soll da bitte unter all dem Rumgestrudel die Ratio für eine Teil-Handlung herkommen?

Mit so einem Gestümper ist es schon ein Wunder, daß Key seit numehr sechs Wochen unter erheblichem nervlichen Aufwand wenigstens eine Stagnation der Equity hinbekommt (so denn am Ganzen überhaupt ein authentischer Kern ist).
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fuzba

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Wednesday, March 31st 2010, 9:44pm

Die Aussagen werden immer skurriler.

"Mit EURJPY habe ich ausversehen falsche Orders abgesetzt, diese konnte ich dann aussitzen und mit guten Gewinn beenden. "
"Bin immernoch über 30.000 Euro und im Gegensatz zu dem damaligen Gold-Trade-Fehler, ist mein Verlust mit der GBPUSD-Position wohl eher eine Kleinigkeit."
Quelle: http://der-forex-millionaer.de/

Die GBP-Position weist einen Verlust von 2600 EUR aus und beträgt ca.8% seines Kapitals und wird als Kleinigkeit tituliert.
Zudem werden fehlerhaft getätigte Positionen gehalten.

Im Moment bin ich wirklich ein wenig sprachlos.
Ich wünsche niemandem etwas schlechtes und ich habe mit Sicherheit auch diese Fehler gemacht. Dies dann aber in ein "positives Licht" zu rücken, wird früher oder später noch härtere Konsequenzen haben.

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Wednesday, March 31st 2010, 7:25pm

Lussssstigkeit

@ cranberries18

Lussssstigkeit kennt eben keine Grenzen. Das Drehbuch braucht ein wenig Dramatik. Die Frage ist nur, ob die sich überhaupt vernünftig abgestimmt haben.
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cranberries18

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Wednesday, March 31st 2010, 6:20pm

Finde es gänzlich seltsam: Er kann doch bitte Mithilfe (oder ohne, wie man das sehen will) des Brokers, ständig kleine Gewinne mitnehmen. Die spielt ihm der Broker schön zu. Was bringt dann sowas?! Tradingfehler sowieso, aber dann noch ein Konzeptfehler (Broker und Client gehen auf Kundenfang mit kleinen Gewinnen und machen aus 1000 - 1 mio Euro) passt irgendwie gar nicht rein. Lustig ists aber trotzdem

8) :D :P

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Cavobi

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Wednesday, March 31st 2010, 6:08pm

RE: Tödliches Underwater-Pyramiding

wohl aber von jedem Trader in seinen Vorbereitungen durchzutesten/durchzurechnen sind (was der "FXM" natürlich nicht braucht, da er ja besser weiß wie Trading geht, als der Rest der Welt :D ).
Ich bin mir grad nicht sicher, aber hat er nicht ganz am Anfang mal gemeint, dass er sein System drei Monate lang ausgiebig getestet hat?! Oder hat er mit "sein System" Forex allgemein gemeint? :D

goso

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548

Wednesday, March 31st 2010, 5:44pm

Ah jo, alter Traderweiseheit: If you are in trouble: DOUBLE 8)

Funktioniert sogar teils recht lange, aber wenn es kracht, dann sehr laut. (wie ich selbst schon erfahren durfte) ;(

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Purri

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547

Wednesday, March 31st 2010, 5:43pm

Jetzt wär grad die Gelegenheit, double-down mit 320K an der mentalen StoppLoss-Marke :)

goso

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546

Wednesday, March 31st 2010, 5:42pm

Ich bin schon auf den nächsten Eintrag auf seiner HP gespannt, weil was er mit dem Cabletrade gemacht hat, interessiert mich wirklich, langsam sehe ich Sinn in seiner Internetpräsenz, frei unter dem Motto: "Jeder ist für etwas zu brauchen, und sei es als schlechtes Beispiel"

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545

Wednesday, March 31st 2010, 5:21pm

Tödliches Underwater-Pyramiding

Die Einlassung "Also, ohne die 1 Position von gestern mal zu beachten" könnte man naheliegend zum Wahlspruch aller Trading-Traumtänzer verallgemeinern zu:

Ohne meine Verluste zu beachten, wäre ich der weltbeste Trader überhaupt. :D ?( 8| :cursing: 8o

Nun aber sind die Verluste real und da können wir doch gleich vom typischen Anfänger mit maßloser Over-Conficence und Super-Schmalspur-RM lernen, wie man es auf keinen Fall machen sollte:

Am 29.03.2010 um 17:14 wird eine Short-Position im GBP.USD mit 1,6 Lot zu 1,4966 eingegangen. Kritiken daran überlasse ich Anderen, denn ich stehe nicht so auf dem Vertiefen von Pro und Contra für die Setups einzelner Trades, da das meist mit der Überschätzung der eigenen Prognose-Fähigkeiten verbunden ist und bei richtigem RM/MM notfalls auch ein Zufalls-Einstieg ausreichende Dienste tut (Damit beschäftigten sich mehrere akademische Arbeiten, die erst in letzter Zeit vorgestellt wurden, obwohl ich sie inhaltlich ziemlich schwach fand.)

Nun würde sich bei fachgerechtem Trading nach den Kriterien der benutzten Methode für die eröffnete Position ein Zeitrahmen und aus zu diesem gehörenden Marktbedingungen und der Volatilität ein Stop Loss ergeben. Der typische Anfänger hat aber weder einen vorher bestimmten Zeitrahmen noch einen fest bestimmten Stop Loss sondern strudelt unkoordiniert durch die Märkte.

Schaut man dann statt auf den einzig maßgeblichen Netto-Anlagewert auf die unbedeutende Account-Balance scheint die Welt halbwegs in Ordnung, solange die Verluste nicht realisiert werden. Dieser Fehler mag vom Poker-Spielen herrühren, wo der Zeitraum einer Hand (eines einzelnen Spieles) so kurz und mit den verschiedenen Wettrunden so dynamisch ist, daß man bestimmt das Ende der Hand abwartet, um dann den neuen Chip-Stack zu zählen. Im Trading, wo Positionen wesentlich längere Zeit offen sein können, ist das aber vollkommen falsch.

Da aber auch die offene Verlust-Position, wenn schon nicht alleine, so wenigstens in einem Trade-Bundle irgendwie zu einem Gewinn umgelogen werden soll, gibt es nun u. a. folgende typische Anfänger-Varianten:
  • Underwater-Pyramiding ("Verbilligen", Aufstocken im Verlust) und
  • Aussitzen bis zum Break-Even, wo dann entnervt, aber zufrieden über die Verlust-Vermeidung schnell glatt gestellt wird.
Diese Vorgehensweisen sind beide falsch, weil Aussitzen (unter einigen sinvollen Anahmen) meist nutzlos ist, da mit dem Glattstellen einer Position nur der ohnehin schon vorhandene status quo eingefroren wird. Wenn nach dem Eingehen des Trades eine ausreichend große Bewegung über einen sinnvollen Stop Loss hinaus eingetreten ist, wird entweder das Setup von Anfang an ungüstig gewesen sein oder sich im Nachhinein etwas zu ungunsten des Traders auf den Märkten verändert haben, wodurch das Beibehalten der Verlust-Position statistisch in den allermeisten Fällen die falsche Entscheidung in einem vorgegebenen Zeitrahmen ist.

Natürlich können sehr viele Positionen durch Aussitzen irgendwann mal in den Gewinn kommen. Trotzdem ist das Aussitzen meistens falsch, weil eine frühzeitige Realisierung eines kleinen Verlustes das Kapital und die Aufmerksamkeit für weitere erfolgversprechende Opportunitäten freigesetzt hätte, die unbelastet vom Zustand des im Pokern "pot committed" sein genannten Zustandes (Nun habe ich schon soviel "investiert", das darf auf keinen Fall umsonst sein.) und darum besserer mentaler Einstellung eingegangen werden können.

In der Summe ist die Strategie aus frühzeitigem Realisieren kleiner Verluste und Eingehen anderer Positionen (ggf. auch der Gegen-Position zur vorigen Verlust-Position, ggf. nach dem Abwarten des Endes der ungünstigen Bewegung) eine Strategie mit einem höheren Erwartungswert, wobei genaue Details von Markt zu Markt und den Details der Strategie abhängen und nicht allgemein quantifiziert werden können, wohl aber von jedem Trader in seinen Vorbereitungen durchzutesten/durchzurechnen sind (was der "FXM" natürlich nicht braucht, da er ja besser weiß wie Trading geht, als der Rest der Welt :D ).

Dazu sein noch bemerkt, das es auch Märkte gibt, wo Aussitzen grundsätzlich die richtige Strategie ist, nämlich anti-persistente Märkte mit einem Hurst-Exponenten < 0,5. Dazu gehören insbesondere Volatilitäts-Futures u. ä., wie z. B. Options-Kombinationen, die synthetisch einen solchen Future implizit enthalten können. Aber auch einige Aktien gehören dazu. Bei all diesen Produkten gilt der zu stark verallgemeinernde Spruch "The trend is your friend" nicht. Devisen liegen mit Hurst-Exponenten mit meist etwas über 0,5 im Bereich, wo weder hektisches Agieren noch extrem ausgeprägtes Trendfolgen optimale Strategien sind und die Marktbedingungen gemessen mit den chaostheoretischen Kennzahlen in allen Zeitrahmen relativ heterogen sind (weshalb sie für die meisten Trader relativ schwieriger zu traden sind als z. B. stark trendierende Aktien/Aktien-Indizes).

Der zweite Fehler ist noch viel schlimmer, da dabei nicht mal der status-quo beibehalten wird, sondern das Risiko einer schon schlecht gelaufenen Position sowohl über die mentale Beherrschbarkeitsgrenze als auch das risiko-mathematisch richtige Maß (so denn wenigstens die ursprüngliche Position dem entsprach) erhöht wird. Diese Strategie ist unabhängig von den chaostheoretischen Eigenschaften eines Marktes immer falsch, da keine statistische Maßzahl eines Marktes verhindern kann, daß eine durch das nur einen Mittelwert angebende Maß eine weitere und ggf. sehr schnelle ungünstige Marktbewegung eintritt.

Wegen des dann über der mentalen Beherrschbarkeitsgrenze liegenden Risikos sind völlig irrsinnige Reaktionen des Traders fernab der Ratio beinahe schon gesetzmäßge Folge eines solchen Handelns. Der einzig bewährte Weg, daß sich ein normaler Mensch mit den nicht völlig zu unterdrückenden Emotionen eines Menschen davor schützt, ist das vorige Begrenzen der Risiken statt ihres Aufstockens. Damit kann man als Trader sogar ziemlich lange mithalten, selbst wenn die Setups nicht Top-Qualität haben.

Was macht nun unser Trading-Sternchen?

Die GBP.USD-Position wird laufen gelassen, und wenn nicht zwischendurch der Verlust-Streß übermäßig wurde, hätte sie heute um 14:24 beim Kurs von 1,5187 einen stolzen Drawdown von 221 Pips oder 2616 EUR, also statt den gestrigen knapp 5 % vom Account schon knapp 8 % vom Account.

Die zur "Verbilligung" genutzte Position soll ja angeblich einen Stop gehabt haben, so daß sie nicht ins Gewicht fällt.

Egal, welche Ansichten jemand zu irgendwelchen Trading-Details vertritt, sowohl 5 % und erst recht 8 % sind im Day-Trading für eine einzelne Position völlig indiskutable Drawdowns.

Bevor jetzt jemand glaubt, ich würde von mir selber behaupten, immer alles richtig und diszipliniert zu machen, nie unqualifiziert Time-Frames zu vermischen etc., gebe ich durchaus zu, auch öfter mal gegen die Disziplin zu verstoßen, was ziemlich oft gut geht, sich unter dem Strich aber nicht bewährt und nur darum gerade noch gut geht, weil ich wenigstens völlig unabhängig von irgendwelchen Markt-Überlegungen aus Kapital-Sicht einen absoluten und niemals verschieblichen Super-Stop habe, wo ich einfach alles schließe und eine Auszeit nehme. Das letzte Mal tat ich das ... eben. :cursing:

Anmerkung: "Eben" ist schon eine Zeit lang her, weil ich, auch wenn es manchmal nicht so aussieht, neben dem Verfolgen des FXM-Bullshits noch Anderes zu tun habe. Ebenso wurde der maximale Drawdown punktgenau am TH um 17:03 nochmal getroffen. Ganz so klappt das mit dem Aussitzen wohl nicht in sinnvoller Zeit, wenn ansonsten eher kleinste Gewinne kurz über der minimalen Haltezeit geschnappt werden, um nicht vom Anbeiter als Scalper rausgeschmissen zu werden.
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544

Wednesday, March 31st 2010, 12:16pm

Grundsätzlich ja keine schlechten Ideen, auf fallenden gbp zu setzen, aufgrund derer Schulden und Zinslast. Auch der Goldtrade war grundsätzlich nicht verkehrt, nur leider hat der gute eine kleines Fristenproblem. Er ist Daytrader und die obigen Entscheidungen können erst in ein paar Jahren richtig sein.

Steht grad etwas höher der gbpusd... 8) 8) 8)

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Tuesday, March 30th 2010, 10:01pm

Dreistes Anfänger-Latein oder gestörte Wahrnehmung?

Nachdem die "Statements" nicht mehr regelmäßig jeden Tag eingestellt werden, können damit einige Schwankungen der Equity optisch weniger auffallen, wie z. B. ein Overnight-Verlust von einigen Hundert EUR am 29.10.2010, der am Folgetag wieder ausgelichen wurde.

Wenn heute was von "Ich bin halt ein Dickkopf", "Position einfach aussitzen", "ohne SL", "Aber ich rechne stark mit ... [irgendeine Postions-Meinung zu einem Asset im Widerspruch zu fetten offenen Verlusten]" daher schwadroniert wird, sollten schon alle Alarm-Glocken schrillen, ob man bei so einem "Trader" in die Lehre gehen möchte.

Wenn dann aber ein Tag mit einem unbedeutenden Zuwachs (118 EUR) des Anlage-Vermögens (realisierter P/L 1.600,42, offener P/L -1.482,27) mit den Worten "nur sehr schöne Trades heute" durch Ignorieren einer fetten Verlust-Position zu einem Erfolg umgeschwafelt wird, ist es schon fraglich, ob es sich da nur um eine gestörte Wahrnehmung der eigenen Schlechtleistung handelt oder um die sehr dreisten Versuche eines Show-Masters, sein offenbar gar nicht mehr so fasziniertes Publikum in einer längeren durch Trading-Fehler auch volatilen Stagnations-Phase der Equity bei Laune zu halten.

Wenn da Positionen mit locker mal knapp 5 % aus Rechthaberei und Abstellung auf die völlig unbeutende Account-Balance ohne Stops offen gehalten werden, wird hier zum wiederholten Male gezeigt, wie Trading völlig falsch durchgeführt wird.

Wo Menschen arbeiten (wurde hier eigentlich gearbeitet?), dürfen Fehler geschehen, wer diese aber wider besseres Wissen wiederholt, ist ein vorsätzlicher Saboteur seiner eigenen Ziele oder einfach nicht lernfähig bzw. -willig.

Komisch, daß die neuen Werbepartner so ein Katastrophen-Trauerspiel durchgehen lassen, da es ja die besten Zutaten hat, die Reputation der eigenen Plattform zu diskreditieren. Konnte am Anfang vielleicht noch mit "Gib jedem eine Chance" o. ä. die damals schon völlig berechtigte Kritik besänftigt werden, sollte nach konsolidiert gezeigtem Nichtskönnen auch gesagt werden, daß sowas zu einem einen seriösen Trading-Portal nicht paßt.

Übrigens wurden die Tagesziele am Wochenende von 2,7 % für die ursprüngliche rechnerische Million in einem Jahr nun auf 2 % am Tag gesenkt, aber auch die werden nicht gehalten können, weil die psychische Stabilität für die nun erreichte Konten-Größe nicht mehr auf die Schnelle antrainiert werden kann und die gesamte Vorgehensweise so ein unkoordiniertes Gezocke darstellt, daß auch aus dem rein technischen Teil kein Selbstvertrauen mehr gezogen werden kann. Genau genommen war nie wirklich eine echte Methode vorhanden, da es eigentlich schon immer emotionales Zocken war, was mit Taschengeld-Beträgen mit einiger Volatilität eben gerade noch eine kurze Zeit lang klappen konnte.

Da die bewußt medial sehr dick aufgetragene Show eines völlig Unberufenen nun nicht etwa noch Mitgefühl verdient, könnte auch ein vernichtendes Urteil, wo Worte wie "ist am Ende" drin vorkommen, nicht als ausgesprochen unfaires Nachtreten gebrandmarkt werden, da all die fachgerecht denkenden Kritiker ja von der jaulenden Meute der Naivlinge und Traumtänzer (glücklicherweise nicht so stark in diesem Forum) trotz ihrer viel größeren Erfahrung mit pampigen Anmachen niedergeschwatzt werden sollten.

Nachtrag: Ich hatte diesen Artikel zum neuesten Oberst-Müll schon im Editor geschrieben, bevor ich die vorigen Postings hier laß, denen ich mich damit voll anschließen möchte.
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Cavobi

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542

Tuesday, March 30th 2010, 7:59pm

ABER: Der nächste "Goldtrade" ist vorprogrammiert, da wird's wieder einen Riesenknall tun, der Typ ist anscheinend lernresistent.

Naja wenn man das ganze nur als Spiel betrachtet, was hier wohl der Fall ist, dann braucht man sich da wirklich über nichts mehr wundern.

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goso

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541

Tuesday, March 30th 2010, 7:33pm

Quoted


Gewinn geschlossene Positionen heute: 1614 Euro
offene Position GBPUSD short von gestern: ca. -1500 Euro

jaja, so ist das wenn man ohne SL arbeitet. Aber ich rechne stark mit GBPUSD short. Ich werde diese Position erst zu einem sehr viel späteren Zeitpunkt ausstoppen lassen.
Ich hatte mich ja lange nicht mehr in eine Order verrannt, aber ich habe es doch wieder mal geschafft. GBP ist aber auch stark heute, wahnsinn.



Quelle: http://der-forex-millionaer.de/


Ist anscheinend aber gut ausgegangen, denn:

Quoted





NACHTRAG:
Reshort gerade bei +26 PIPs … SL nachgezogen auf +2. TP bei +69 PIPs. der fäääääääääääääääällt …. :) … morgen sieht meine Bankroll sehr gut aus 8-)



Quelle: http://der-forex-millionaer.de/

ABER: Der nächste "Goldtrade" ist vorprogrammiert, da wird's wieder einen Riesenknall tun, der Typ ist anscheinend lernresistent.

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ibelieve

nichts Wissender, der aber gerne sein nicht Wissen mit anderen teilt

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540

Monday, March 29th 2010, 9:00pm

da ich auf Deine Beiträge eh selten geantwortet habe.


reicht ja wenn Du auf meine Scherze antwortest
Die Wissenden reden nicht viel,die Redenden wissen nicht viel.

http://klaus-m.blogspot.com/

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