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Saturday, March 6th 2010, 1:07am

@ cosmopolit

Das ist richtig und ich nehme die Kritik bzgl. einer Mutmaßung an. Weiterhin freue ich mich über aufmerksame Leser, die solche Feiheiten zurecht bemerken. (Wer jetzt gleich mit der ganz großen Keule meint, vorsätzlichen intellektuellen Betrug sehen zu müssen, den erinnere ich an die eupemistischen Sichten von handfesten Bugs als "Issues" oder gar als gewollte Features.) Trotzdem ist der Zusammenhang wenigstens phänomenologisch da und die Mutmaßung nicht automatisch hanebüchen.

Ich hatte schon längere Zeit vor, die langsam sinkende Durchschnitts-Rendite als Bild darzustellen und werde das noch nachreichen.

Daß die wachsende Kontogröße mit eine wichtige Ursache für die Performance-Abnahme ist, kann ich natürlich im konkreten Fall nicht beweisen, aber von den vielen denkbaren Ursachen ist es regelmäßig eine der wichtigsten und bevor ich für abenteuerliches Verallgemeinern gescholten werde (was manchmal aber gar keine so schlechte Technik erster Ideen-Findung sein muß, und man danach immer noch tiefergehende Detail-Prüfungen durchführen kann [wofür hier aber ein Gespräch mit dem Trader erforderlich wäre, wöfür er aber nach anfänglicher Offenheit für Diskussionen die Bereitschaft zu all seinen Beobachtern stark reduziert hat]) halte ich mir mal zu Gute, daß "zeigt sich" auch eine losere Korrelation als eine monokausale Ursache-Wirkung-Beziehung ausdrücken kann.

Aus streng wissenschaftlicher Sicht gebe ich aber zu, daß ich die Ursache eher aus naheliegender Erfahrung als Erklärungs-Ansatz unterlegt habe. Für das ursprüngliche Ziel, mit sagenhafter Performance schnell mal eine Million zu machen, ist es im Allgmeinen auch der größte Stolperstein und die wichtige real beobachtbare Tatsache abnehmender Performance mit der Kontengröße stellt aus fachkundiger Sicht keine Überraschung dar, selbst wenn diverse weitere Ursachen dazu kommen können.

Alleine die Länge des Artikels zeigt, daß ich das Anliegen Ernst genommen habe, in Ermangelung vollstündigen Zugriffes auf das Untersuchungs-Subjekt aber auch zukünftig nicht um gewisse Annahmen umhin kommen werde. Die Alternative wäre deutlich weniger weitergehende allgemein gültige Zusammenhänge einzubringen.

Letztlich bringen solche Kritiken wie hier die richtigen Anstöße für die Stellen, an denen man tiefer suchen sollte, getreu der Devise "Die Dinge, die am meisten für richtig gehalten werden, bedürfen häufig der gründlichsten Überprüfung", ohne damit nun gleich jede fragwürdige Untersuchung irgendwelcher Details super zu finden.
Wer nichts weiß, muß alles glauben.

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cosmopolit

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478

Friday, March 5th 2010, 10:31pm

@ PT
Eine gewagte Vermutung die Ursache der Stagnation der letzten 16 Handelstage in der Größe des Handelskonto zu sehen. Vielleicht lag dem Trader das Marktumfeld nicht, vielleicht war er krank, vielleicht Ablenkung im persönlichen Umfeld, vielleicht dies und jenes. Aber wie dem auch sei, jede Vermutung bleibt total unfundiert. Wie wissen nicht, warum die Performance in den letzten Tagen stagniert, einfach zu sagen es liegt zu diesem Zeitpunkt an der Größe des Handelskonto und basta ist meiner Meinung nach einfach Raterei. Oder um es anders zu sagen, der Zusammenhang zwischen der Kontogröße und der Stagnation der Performance erscheint mit zufällig. Gerade du müsstet doch wissen , dass eine positive Korrelation nicht gleich bedeutet , dass es einen statistischen Zusammenhang zwischen den Variablen gibt. Das ab einer bestimmten Kontogröße, das Risk i.d.R heruntergefahren wird und die prozentualle Performance darunter leiden kann, will ich nicht bestreiten. Aber das ist mehr allgemeingültig, damit kann man keinen Einzelfall erklären und schon gar nicht über die kleine Spanne von 16 Tagen.
Wenn er so weiter macht, wird ihn die Größe des Kontos irgentwann hemmen denke ich, die Frage ist nur , ab welcher Größe. Ein Blick auf Equity Kurve wird uns bei der Beantwortung der Frage jedenfalls nicht helfen.

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Grisu

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Friday, March 5th 2010, 10:53am

Ich wünschte, ich wäre so erfolgreich wie er!

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Thursday, March 4th 2010, 6:05pm

Keine Fortschritte

Unter der Voraussetzung gewisser Authentizität der Darstellungen zeigt sich das Phänomen, daß sich größere Konten mit zunehmender Erfahrung (die insbesondere bittere Rückschläge beinhaltet) bei weitem nicht mehr so unbefangen traden lassen, wie Taschengeld-Konten. Das wurde im Post 435 vom 22. Januar schon erwähnt, verstetigt und verfestigt sich aber zusehens, wie sich am Auszug aus dem Equity-Graphen für die letzten Wochen zeigt.

Warum Alle, die auch nur minimale reale Trading-Erfahrung hatten, und genau das schon vorher wußten, von völlig Unberufenen in diversen Foren als Miesmacher abgetan wurden, erkläre ich mal mit dem lauten Tösen, mit dem Inkompetente ihr nicht vorhandenes Wissen und die mangelnde Erfahrung zu ersetzen versuchen, und dem aggressiven Träumen wenig wahrscheinlicher bis unmöglicher Utopien wider alle Erahrung und besseres Wissen.
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Wednesday, February 10th 2010, 4:44pm

Dafür, daß in dem Umfeld dort neben aller "Trading-"Show auch Web-Dienst-Leistungen verkauft werden, ist es recht schwach, daß eine Störung über so lange Zeit anhält und keine Watchdog-Funktionalität eingebaut ist. Wenn ich einen fremden IT-Dienstleister beauftragen würde, wollte ich ihn nicht rund um die Uhr kontrollieren, ob seine für viel Geld erstellten Leistungen auch durchgängig funktionieren. Bei einer wirklich für das Business wichtigen Website sollten auch ordentliche Mechanismen für ein Hot-Failover existieren.

Fairerweise muß aber zugegeben werden, daß bei einer Betrachtung der Instabilität des Tradings gegenüber der (eher nur minimalen) Instabilität der Website, die Website geradezu super abschneidet.

@ sayula

Beide Links gehen zum gleichen Angebot. Daß es jetzt geht, hat nichts mit dem Link zu tun, sodnern damit, daß die Funktionalität gerade eben wieder hergestellt wurde.
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sayula

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Wednesday, February 10th 2010, 4:40pm

http://www.forexmillionaer.de/

Funktioniert die hp bei euch?
Hat er sein Ziel schon erreicht, hab ich was verpaßt?

Der Link lautet:der-forex-millionaer
Ein realisierter - kleiner - Verlust ist eine neue Chance auf einen Gewinn

Misthagen

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Wednesday, February 10th 2010, 3:48pm

hier noch etwas info zum supertrader>>> http://www.donaukurier.de/lokales/hilpol…;art596,1709957 :thumbsup:



gruß

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Rasputin

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Wednesday, February 10th 2010, 12:57pm

http://www.forexmillionaer.de/

Funktioniert die hp bei euch?
Hat er sein Ziel schon erreicht, hab ich was verpaßt?

Bei mir ist folgendes zu lesen:




Web Server's Default Page
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You can do the following:
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... einer von Gottes eigenen Prototypen, ein aufgemotzter Mutant, der nie zur Massenproduktion in Betracht gezogen wurde: zu spleenig zum Leben und zu selten zum Sterben.
Ich kann dem Tod gelassen ins Auge sehn. Ich werd jedenfalls älter als Kurt Cobain.

Cavobi

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Tuesday, February 9th 2010, 8:25pm

Na immerhin benutzt dieser fxcm und keinen Anbieter aus sonst irgendwoher. :thumbsup:

edit: Grad gesehen, dass er noch nebenbei odl markets nutzt, was er wohl damit macht? ?(

MB/8

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Tuesday, February 9th 2010, 6:48pm

Wie geil ist das denn? Konto bereits verdoppelt. Wenn das so weiter geht gibt es bald nur noch Millionäre, ach was sag ich Milliardäre, dem Volkssport FOREX-Trading sei Dank. Und wer holt dann meinen Müll ab? :rolleyes:

http://fromdemoto1million.blogspot.com/

Wollte einen Kommentar schreiben und ihm gratulieren. Ging aber nicht, muß vom Betreiber erst freigeschaltet werden. Kommt mir irgendwie bekannt vor. ;)

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Sunday, February 7th 2010, 8:57pm

Es gibt schon tüchtige Scharlatane. Bei der World of Trading 2008 gab es einen Vortrag zum Scalpen (habe aber vergessen von wem). Das war in der Zeit der wilden Bewegungen mitten in der Finanzkrise, wo der DAX oft blitzartig um Zehner-Stellen sprang. In seinem Vortrag (waren wohl 45 min, vielleicht aber auch mehr oder weniger, weiß ich nicht mehr genau) bewegte sicher der DAX für einen Scalper einigermaßen gut prognostizierbar (bezüglich der Ausnutzbarkeit geringer Teile der Bewegungs-Fortsetzung oder einer kleinen Korrektur) einmal um knapp 50 Punkte und zweimal um knapp 30 Punkte.

Von keiner dieser drei recht ordentlichen Bewegungen wurde auch nur ein einziger Punkt mitgenommen. Dafür wurde aber was geschwätzt vom Scalpen mit CFD, weil der Future zu schwer wäre (für einen selbsternannten Profi!), wo doch jeder weiß, der es wirklich schon mal gemacht hat, wie übel beim Scalpen mit CFD einem die Market-Maker mitspielen, so daß Scalpen da eher gar nicht geht. (vom dort immer zu zahlenden Spread mal ganz abgesehen, den man an der EUREX hier und da auch mal hätte vereinahmen können)

Die letztlich gebotene Verwaltung einer über eine ewige Zeit verhungerten Position im kleinen einstelligen DAX-Punkt-Bereich hatte mit Scalpen nichts zu tun.

Am erstaunlichsten fand ich, daß zwei Vermögensverwalter, den Vortrag sogar noch irgendwie sinnhaft fanden, na vielleicht waren es Bauspar-Vertreter.
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Sunday, February 7th 2010, 1:12am

Habe auch schon 3-4 Webinare von HB neben dem eigenen Trading laufen lassen. Der Stimme nach zu urteilen hat man es mit einem sehr netten Kerl zu tun, was das Trading angeht, so sehe ich es wie Purri. Übrigens finde ich auch den Forexmillionär ganz und gar nicht unsympathisch. Aber gebe ich dafür Geld aus?

Da ist mir meine Stammkneipe lieber, auch dort kann ich liebe Menschen treffen, mich sogar von Angesicht zu Angesicht nett unterhalten und bekomme für mein Geld ein paar leckere Bierchen. :rolleyes:

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Purri

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Saturday, February 6th 2010, 8:11pm

Naja, ist bei anderen Webinar-Vortragenden auch so, dass es dann im live-Trading nicht so recht hinhaut, z.B. Heiko Behrendt. Man kann sich die Aufzeichnungen von seinen live-Trading Webinaren auf Godmode unter der Daytrading Rubrik runterladen. Ich hab mir die letzten 3 in der letzten Woche so nebenbei angesehen.

Der Bursche betreibt Kurzfrist-Trading in Index-Futures. In Trendrichting in der Korrektur mit engem Stop einsteigen und versuchen, ein paar Ticks mitzuschneiden. Er sagt vorher und nachher viele Dinge, die sich meiner Meinung nach recht vernünftig anhören, aber das tatsächliche Trading ist dann teilweise katastrophal. Natürlich ist es leicht, im Nachhinein seine Trades zu zerlegen, aber da waren einfach Dinge dabei, die objektiv seiner Strategie widersprechen und auch ansonsten extrem fragwürdig sind, z.B. lässt er sich hartnäckig von fake-bids/offers beieindrucken, die sich dann prompt in Luft auflösen. Oder kauft neue Tageshochs, oder springt mitten ins Momentum ohne einen sinnvollen Stop setzten zu können, usw.usf. Ein paar echte Comedy-Highlights sind auch dabei.

Ich will den Behrendt nicht schlecht machen, oder ihn in die Nähe des fx-Millionärs rücken, aber nach 3 Webinaren mit negativem PnL und keinem einzigen echten Winner ein Bezahl-Seminar anzukündigen, benötigt schon ein bischen Chuzpe. Der soll erst mal wenigstens seinen Demo-Account in den grünen Bereich handeln.

Der fx-Millionär ist sicher eine seltsame Übertreibung vom allgemeinen Typus Trading-Seminarveranstalter, aber im Prinzip machen doch alle das Gleiche, in einer mehr oder weniger extremen Ausformung, nach dem Motto: der Blinde führt die Blinden.

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Saturday, February 6th 2010, 4:21pm

Immer neue Entzauberungen

Wenn beim Livetrading an einem durchaus bewegten Tag 0 % TQ geboten werden, sind Fragen nach den Kern-Kompetenzen eines Traders durchaus berechtigt, beim Zocken mit Verlusten in mehrfacher Höhe durchschnittlicher Gewinne (wie in der Graphik erkennbar) sowieso.

Aber schon richtig ärgerlich ist die fadenscheinige Pseudo-Begründung "14.30 wurden falsche Daten veröffentlicht" und daß nach diesen Daten (also fundamental) angeblich "die falschen Long-Trades zu suchen" begonnen wurde.

Wenn ich zukünftige Trading-Anfänger (also Leute, die in Wahrheit noch nie auch nur mit einem Cent getradet haben, aber sich schon als Milliardär zu fühlen beginnen wollen, wenngleich ihr aktuelles Problem die Kapitalisierung ihres Micro-Accounts ist) frage, was sie denn so machen wollen, antworten sie fast immer irgendwas von fundamentaler Untersuchung, bla bla bla, weil sie hübsch klug tun wollen und es ihnen offenbar peinlich ist, irgendwas von den Folklore-Bildchen der "technischen Analyse" zu erzählen.

Auf Fragen, wie sie denn in einem schnellen Markt gegenüber Markt-Teilnehmern mit schnellerer und auf Grund ihrer Erfahrung und ihrer Ausstattung zielgenauerer Informations-Verarbeitung aus funadamentalen Daten einen Vorteil gegenüber diesen ziehen wollen, bleiben sie immer die Antwort schuldig - klar auch, weil es schlichtweg nicht geht.

Kommt dann noch die Frage nach den bereits lange in den Kursen eskomptierten Annahmen und der mehrfach reflexiven Adaption der Markt-Teilnehmer dazu, beginnen die wirklich Interessierten, oft das erste Mal in ihrem Leben darüber ernsthaft nachzudenken, wie Börse überhaupt funktionieren könnte und daß es mit ein bißchen klugtuerischem Bla-Bla, einem Micro-Account, einer gehörigen Portion Gier und einer noch viel größeren an Selbstüberschätzung vielleicht doch nicht reichen könnte, nicht zur schnellen Beute der "großen Jungs" zu werden.

Wenn Ähnliches aber von einem Head-Trader (hi hi hi) für satte Preise geboten wird, ist das schon ein krasses Mißverhältnis zwischen Schein und Sein. Andererseits haben aber so diejenigen, die entgegen allen schon vorher erkennbaren Zweifeln das kostenpflichtige Show-Paket gebucht haben, wengistens eine bessere Chance schon vor dem ersten Kündigungs-Termin zu verstehen, wieviel Geld sie da für eine ihnen wenig nützliche Sache verplempert haben.

So ganz paßt die Berufung auf Fundametal-Daten auch nicht zu den mit allerlei Malereien geradezu gespickten Charts, die ja genügend Leute in der TT-Show selber gesehen haben, und dem Ansatz, Positionen relativ kurzfristig zu traden. Nebulös!

Daß den dürftigen Leistungen bei den Live-Shows vor großem Publikum geradezu Phantastisches in den PDF-Files gegenüber steht, muß für Beobachter der Show seit ihren Anfängen ohnehin nicht erwähnt werden. Inwieweit im Gegensatz zur ersten öffentlichen Live-Show diesmal Fragen aus dem Publikum wirklich beantwortet wurden, könnte ja mal jemand sagen, der die neue Show abonniert hat.

Wenn sie denn wider Erwarten ihr Geld wert sein sollte, muß man sich ja nicht schämen, daran teilzunhemen, sondern könnte sich als weitsichtiger Avantgardist profilieren. Wer sie gebucht hat und damit kein gutes Gefühl mehr hat, würde mit dem klaren Zugeben eines Reinfalls eine der wichtigsten Voraussetzungen eines Traders erfüllen, nämlich zu seine eigenen Fehlern auch ganz klar zu stehen. Einige Andere haben in diesem Forum schon zugegeben, weit höherpreisige Seminare, Coachings und Abos ohne echten Nutzen bezogen zu haben, so daß auch das kein Grund ist für falsche Scham.

Sollte es niemanden geben, der sich irgendwo zu einer Teilnahme am neuen Abo bekennt, wäre das aber ein erklärungsbedürftiger Widerspruch stehen zwischen den diversen positiven Stellungnahmen an verschiedenen Orten im Netz (insbesondere in Kays Forum selbst) und der ausbleibenden Resonanz. Wer ein wirklich überzeugter Jünger einer Sache ist, soll auch ganze Sachen machen, erst recht wenn begründete erhebliche Zweifel mal locker als neidische Miesmacherei hinweggefegt werden.

Was ich noch nicht ganz verstehe, ist, warum es keine progressive Kunden-Werbung a la "Abonnenten werben Abonnenten" gibt, das macht ja der abwickelnde Anbieter auch so. Ob da was vergessen wurde in der Marketing-Maschine?

BTW: Hat es wirklich eine nachträgliche Korrektur irgendwelcher Daten gegeben? Ich schaue schon seit Jahren nicht mehr in die aktuellen Daten rein, denn Erklärungen im Nachhinein helfen für die Zukunft nicht und es mir außerdem zu viel ist und darum ablenkt (nicht nur beim Lesen, sondern erst recht beim Sinnieren oder gar Recherchieren darüber). Wenn irgendwas passiert sieht man es in den Kursen - und zwar nicht so, wie man sich das vermeintlich hochklug ausdenkt, sondern wie es der Markt wirklich verarbeitetet, was oft ganz anders ist, als vorschnell gedacht.
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Wednesday, February 3rd 2010, 12:51am

FXD24

Irgendwie stelle ich mir optimal transparente "führende Online-Broker" (Selbst-Bezeichnung) anders vor:

Firma lt. Impressum in Panama, deutlich abweichende Zahlungs-Informationen eines Begünstigten in London mit einer Bank in Litauen und einer abwickelnden Bank in Österreich.

Mag ja in einer globalisierten Welt alles total normal sein, wo eine Datenverbindung ans andere Ende der Welt genauso lange dauert wie eine zum Kollegen am nächsten Schreibtisch, aber trotzdem ist das alles zumindest sehr, sehr gewöhnungsbedürftig.
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Tuesday, February 2nd 2010, 8:03am

Kai aus der Kiste Februar 2nd, 2010 at 02:12 1
Hi, ich möchte gerne etwas zu dem Broker du dessen taxen schreiben.

Mich wundert es wirklich, das du bei diesem Broker Gewinne machst. Hast du jemals den Chart des Brokers mit einen anderen Chart wie den Future oder den Spotmarkt von anderen Anbietern vergliechen ?

Ich hatte mich letztens schon gewundert, das dein Screenshot vom Euro anderst aussah wie mein Chart. Jetzt habe ich die Charts direkt vergliechen.

Die Abweichungen zum Future sind enorm. Da wo der Future steigt, da fallen bei deinem Broker die Kurse.
Da wo der Future seitwärts geht, da steigen die Kurse deines Brokers usw. Im Bild sieht man deutlich den unterschiedlichen Verlauf.

Auf den 1. Blick könnte man meinen, dass man nicht die gleichen Underluyings oder den gleichen Timeframe vergleicht.

Link zum Bild:
http://img51.imageshack.us/img51/2342/forexmillionr.gif

Grüße

p.s. weiterhin erfolgreiche Trades



quelle>>> http://der-forex-millionaer.de/?p=1448#comments



da werden sich die abonenten von godmode aber wundern wenn sie merken das fxd24 die kurse so stellt das der kay in den gewinn kommt aber sie selbst im minus mit der position liegen.

ich habe dies harald weygand mitgeteilt aber es wurde ignoriert.



gruß

misthagen
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Monday, February 1st 2010, 6:49pm

Gute Kritik ist schwierig

bo1's Beobachtung schließt die von TT nicht aus.

Echte Kritik hat für beide Seiten etwas Unangenehmes, nämlich
  • zuerst Beobachtungsgabe und System-Verständnis, den Fehler überhaupt zu bemerken,
  • im optimalen Fall noch einen konstruktiven Vorschlag dazu zu unterbreiten,
  • dann es dem Anderen mitzuteilen, was besonders bei sozial Ranghöheren und wirtschaftlich Überlegenen einigen Mut erfordern kann,
  • dabei trotzdem die Etikette zu wahren und nicht mit der Wortwahl zu verärgern, ohne die Substanz der Kritik zu verwischen,
  • die Fähigkeit des Kritisierten zuzuhören und mitzudenken und
  • Kritik überhaupt annehmen zu können und zu wollen,
  • Ressourcen für die Umsetzung der Mißstands-Beseitigung bereitzustellen,
  • mit der verbleibenden Unsicherheit leben zu können, ob die Änderung überhaupt so gut ankommt, wie vorher erwartet,
  • alle von der Änderung Betroffenen ausreichend zu motivieren, was zuweilen deutlich schwieriger sein kann als alles vorige zusammen.
Daß Viele diese Mühe scheuen und einfach impulsiv kraftmeierisch lospöbeln, ist vielleicht die Folge davon, wenn eigener Aufwand gescheut wird und/oder zuoft die Erfahrung der Ignoranz gemacht wurde, was die Koexistenz beider Beobachtungen, sowohl von bo1 als auch von TT, erklären würde.
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Monday, February 1st 2010, 6:09pm

Um so bedenklicher halte ich es, wenn Kritik auffällig häufig von der jungen Generation überhaupt nicht mehr zugelassen wird. Wie selbstverständlich angepaßt die meisten jungen Arbeitnehmer denken - damit meine ich die unter 35jährigen - paßt zu den gesellschaftlichen Zuständen.


Ich habe eher den Eindruck, die junge Generation verwechselt oft Kritik mit Verleumdung, Rufschädigung und Beleidigung.
Noch nie war es erlaubt, andere in einem öffentlichen Medium zu diffamieren.
Die Meinungsfreiheitdes Individuums endet genau an dem Punkt, wo die Persönlichkeitsrechte Anderer verletzt werden. Deine Meinung würde sich schlagartig ändern, wärst Du selbst unsachlichen Angriffen oder Schlimmerem ausgesetzt. Rufschädigung im web ist für den/die Betroffenen weitaus schlimmer als in den althergebrachten Medien.

Sich dagegen zur Wehr zu setzten funktioniert oftnur unter Einbeziehung eines RA oder gar Richters.

Kritik ist etwas ganz anderes und oft frage ich mich, durch welche Kinderstube so mancher Verfasser gegangen ist.

Termin-Trader

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Monday, February 1st 2010, 3:00pm

In gewisser Weise geht es hier auch ums Trading. Wäre alles authentisch, würde gezeigt werden, was Performance-mäßig ginge. Geht nicht alles mit rechten Dingen zu, würde dem dann vorhandenen Fake ein bestimmtes Ideal-Bild eines Anfängers vom seiner Meinung nach richtigen Traden vorliegen, was er mit vielen Anfängern teilen dürfte.

Im ersten Fall wäre alles Gezeigte eine Implementation des Königsweges eines Traders, von dem man nur lernen könnte, im zweiten Fall ein willkommener Aufhänger zur Diskussion ganz typischer Anfänger-Trading-Fehler.

Darüber hinaus darf unter Beachtung der auch in Kreisen der Finanz-Theorie weit verbreiteten Sicht vom Erwartungswert < 0 nach Transaktions-Kosten und den vielen bekannten nicht im unmittelbaren Trading beruhenden Einkunfts-Quellen der "Industrie" durchaus auch die Machart einer gelungenen Show näher betrachtet werden, was auch für Börsen-TV, Bücher, Zeitschriften, Seminare, Coachings, Messen, Signal-Dienste, System-Anbieter, Software-Hersteller, Daten-Lieferanten, Finanz-Berater, Banken, Börsen, Broker und noch einigen mehr gilt.

Auf die allesamt gilt gleichermaßen die von einem anderen Autor gemachte Bemerkung zur naiven Suche nach dem weißen Schaf, die ich in diesem Thread leider nicht mehr finde.
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Monday, February 1st 2010, 1:52pm

Hallo, seid mir bitte nicht böse, aber wollt Ihr Euch nicht langsam mal wieder ums Traden kümmern. Dazu vermisse ich seit langem Beiträge hier im CT. ;(
Gib nie nie nie auf H.Ford

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