Original von bascha
Ich weiß das die Nachrichtenlage in USA anders ist - es wird viel manipuliert und die Bevölkerung wird zum größten Teil für dumm verkauft.
In DE informieren sich die meisten Leute aus BILD, Express und neuerdings auch M. Moore (s.u.).
Ich vermute einfach mal, wegen Deiner Arroganz gepaart mit einem Besserwissertum, dass Du wie ich aus DE und nicht AT kommst, daher beziehe ich den weiteren Vergleich auf DE.
Original von bascha
Bildung ist dort teuer und nicht jeder kann es sich leisten den Verstand zu trainieren.
Die Pisa Studie ergab, dass in keinem(!) anderen europäischen Land die sozialen Schichten so undurchdringlich wie in DE sind, trotz nahezu kostenloser Bildung.
Viele der besten deutschen Forscher wandern in die USA aus. Der Studentenaustausch zwischen DE und USA ist eine Einbahnstraße, in Richtung USA natürlich, weil dort die besten Unis sind.
Original von bascha
Das Sozialsystem ist Schrott - 40 Mio. sind nicht mal krankenversichert - wer keine Arbeit hat bleibt auf der Strecke - weg mit dir du Dreck. - Kapitalismus !!!
Der Amerikaner gibt im Schnitt pro Person mehr für das Gesundheit aus als ein Deutscher, er kann sich das auch leisten, denn das BSP pro Kopf ist in den USA deutlich höher (Jahr 2000: 34.000$ vs. 25.000$).
Vor ein paar Jahrzehnten waren Bayer, Hoechst und BASF die "Apotheke der Welt" , heute sind es amerikanisch und britische Konzerne.
Die Wohlstand in den USA ist nicht dramatisch anders verteilt als in DE, nur das dort die Leute im Schnitt halt reicher sind.
Wer keine Arbeit hat findet dort viel schneller eine Neue als hier. Bei einer Entlassung ab einem Alter größer 45 Jahre so gut wie keine Chance mehr auf einen neuen Job zu haben, ist in den USA undenkbar.
Original von bascha
Ich habe den Film "Fahrenheit 9/11" zweimal gesehen.
Und Du meinst im Ernst, das Du jetzt gut informiert bist? ROTFL
Da bin ich wirklich sprachlos und zitiere daher mal aus der Financial
Times Deutschland, alles andere als ein konservatives Kampfblatt:
And the Winner is...
Vier Jahre müssen wir ihn
also noch einmal ertragen,
vier lange Jahre dieses dumme
Gesicht sehen, die tumben Parolen
hören, den demagogischen
Sound ertragen. Dennoch,
seien wir faire Verlierer
und gratulieren erst einmal:
Herzlichen Glückwunsch, Michael
Moore!
Vier Jahre mindestens bleibt
uns der meistverkaufte Doppelwhopper
der Dauerkritik
noch erhalten. Weiter wird er
Filmschnipsel von George W.
Bush auf uns herabregnen lassen
und der Welt die berühmte
Moore-Pur-Melange in der "9
aus 11"-Technik servieren. Nie
komplett unwahr. Aber auch
nicht richtig wahr. Total gewitzt
eben.
Original von bascha
Obwohl die meisten der Amis den Moore Film geschaut haben, wählen sie trotzdem noch Bush.
Das lässt mich in meiner Vermutung nur noch weiter bestärken, daß die Amis zum größten Teil ein wirklich DUMMES VOLK sind.
Nach der Wiederwahl Schröders hätte man das gleiche über die Deutschen sagen können. Selber nichts gebacken bekommen (Jugoslawien, Defizit, Gesundheitsreform, Rentenrefom, eigentlich alle Reformen), aber immer gute Ratschläge für andere Nationen parat haben.
Diese Sätze von Dir waren der Grund, Dich arrogant und Besserwisser zu nennen.
Die drittgrößte Volswirtschaft der Welt (also DE) hat einen Finanzminister, der besser Grundschullehrer geblieben wäre, der Außenminister hat erst gar keinen Berufsabschluß, spricht aber immerhin schon Englisch. Das ist in der Wirtschaft zwar für jeden Uniabsolventen Standard, aber für einen dt. Spitzenpolitiker immer noch die große Ausnahme.
Die Amerikaner haben sich zwischen 2 schlechten Kandidaten (der eine ein von christlich-fundamentalen Motiven getriebener kumpelhaft-naiver Hardliner, der andere ein wankelmütiger Protektionist mit noch weniger außenpolitischen Kenntnissen als der Erste) für das vermeintlich kleinere Übel entschieden.
Wir Deutschen werden die Qual der Wahl erst zur Bundestagswahl 2006 haben.
Dies mußte bei so viel Einseitigkeit und Ignoranz einfach mal gesagt werden, ich will hier keinen flame-war beginnen.