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121

Monday, April 23rd 2012, 8:40pm

"Freiheit"

Es ist immer wieder lustig anzusehen, wie die Unterdrückten und Ausgebeuteten sich in eine ihnen überhaupt nicht gegebene "Freiheit" hinein spinnen, während die Nutznießer des Systems sie täglich mehr und schlimmer abzocken. Einfach mal zwei Monate keine Miete zahlen (als Eigentümer ersatzweise eine Straßenbau- oder Kanal-Umlage verweigern), dann gibt das System ganz viel "Freiheit". Dabei ist es übrigens schon ein Fortschritt, so "frei" zu sein, unter den Brücken schlafen zu dürfen mit freier Aussicht auf den Himmel, denn bei der Schaffung der Grundlagen des Kapitalismus, dem Bauernlegen in England, wobei man erst ihre Dörfer abbrannte und sie dann mit dem Verbot der "Landstreicherei" in die Fabriken zur Zwangs-Arbeit preßte, gab es diese "Freiheit" nicht.
Wer nichts weiß, muß alles glauben.

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MB/8 (25.04.2012), pips (23.04.2012)

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120

Monday, April 23rd 2012, 8:27pm

Nicht nur die Philosophen haben die Welt interpretiert, jeder Mensch tut es ständig.
Die Forderung nach Veränderung der Welt - jedenfalls der von Menschen in den jetzigen Zustand gebrachten - teile ich voll und ganz. Jedoch werde ich den Verdacht nicht los, dass mit dieser Forderung oft gemeint ist, dass als erstes sich andere Menschen ändern sollten. Ich persönlich fange lieber bei mir selbst und meiner Wahrnehmung an.
http://www.schamanismus-information.de/b…wahrnehmung.htm
Wie viele Menschon von welchen echten oder falschen Schamanen mit welchen Zielen und zu welchen Zeiten geopfert wurden, ist mir ganz und gar ungeläufig, ich vermute auch, dass es objektiv nicht feststellbar ist.
Zu wesentlich mehr (Kriegs-)Toten hat vielleicht die Anwendung von Logik geführt, die z.B. so aussieht: wenn ich den nicht zuerst kaltmache, macht er mich fertig, oder: weil dies ein Schurkenstaat ist, müssen wir ihn bekriegen.
Oder: bevor die Konterrevolutionäre sich formieren, hängen wir sie alle auf.
Geschah es zwar nicht zur Besänftigung der Götter, sind die Opfer trotzdem tot. Wie viel weiter die Täter geistig von den Urmenschen entfernt sind, entzieht sich auch meiner Kenntnis.
Es gibt halt zwei Ansichten, mit fünf Sinnen lässt sich letztendlich alles wahrnehmen
und die andere, dass dem nicht so ist;
Warum sollten Vertreter der einen Ansicht die Vertreter der anderen abqualifizieren?

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Monday, April 23rd 2012, 7:05pm

Objektivierbarkeit

Da bietet sich das Zitat von Marx' 11. These zu Feuerbach an: "Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern." Unabhängig von der weltanschaulichen Ausrichtung, kann wenigstens diesem isolierten Satz auch jeder erz-kapitalistische Macher zustimmen (wahlweise auch übersetzt zu: "von nix kütt nix" oder ähnlich).

Aus der "feinen" Sprache der Wissenschaft übersetzt, heißt das: Solange nur geschwafelt wird, ist jede Absonderung auch größten Blödsinns möglich und hängt zu großen Teilen von den Zielen des Absonderers sowie der Dummheit und Langmut des Publikums ab. Wenn man aber etwas Reales erreichen möchte, muß man bei aller Verschiedenheit möglicher Herangehensweisen die Dinge ausreichend verstehen, wie sie wirklich sind.

Das gleichzeitige Gelten einer Tatsache und ihres Gegenteils ist alleine schon logisch unmöglich und darum ein absolut sicheres Zeichen, daß man sich gerade mit purem Bullshit beschäftigt. Denn daraus wäre alleine mit der logischen Implikation (Wenn-/Dann-Beziehung) streng logisch alles Beliebige und sein Gegenteil folgerbar - es gäbe also überhaupt nichts ojektiv Feststellbares mehr. Damit würde dann aber auch jede Tätigkeit, die sich mit dem Herausfinden objektiver Zusammenhänge beschäftigt, unsinnige Mühe sein, genauso wie eine Kommunikation zwischen Menschen über ein gemeinsames Thema, da ja eh jeder in seiner selbst-gestrickten Phantasie-Welt gefangen wäre, die er sich nach Gutdünken selber zurecht spinnen kann.

Genau diesem Zweck dienen solche "philosophischen" Schulen auch, sie sollen die Massen soweit vereinzeln und verdummen, so daß sie ihre einzige Möglichkeit zu gesellschaftlicher Stärke, nämlich das solidarische Vorgehen gegen Mißstände, vergessen. Gleichzeitig wird mit dem völlig abwegigen Anspruch auf beliebig viele individuelle Wahrheiten das Potential gegeben, Alle gegen Alle aufzuhetzen, da jede Suche nach etwas Objektivem (also insbesondere auch der genauen Definition, Erkennung und Veränderungs-Notwendigkeiten gesellschaftlicher Mißstände) angeblich gegen die "individuelle Freiheit" verstoßen soll.

Das Ende ist dann, daß irgendwelches Gefasel von unbewiesenen Dingen anderen Leuten mit Blasphemie-Paragraphen, Inquisition, Scharia oder sonstigen Willkür-Praktiken nur auf der Grundlage eines Postulates eingeprügelt wird, Hexen-Verbrennungen, Menschen-Opfer und Kreuz-Züge natürlich eingeschlossen - alles im Sinne der "Notwendigkeit" der Dogmen irgendwelcher Priester, Gurus, Scharlatane und "Hütern der Freiheit" (wie derzeit z. B. in Guantanamo).

Die scharfe Zurückweisung beliebiger "individueller Wahrheiten" heißt keineswegs, daß es nicht wirklich auch
  1. gravierende Wahrnehmungs-Unterschiede gibt, genauso wie
  2. sehr große Entscheidungs-Unsicherheiten mangels ordentlicher Kriterien oder
  3. ausreichenden Verständnisses einer Gegebenheit oder
  4. nur schwer gegeneinander ausbalancierbare individuelle Interessen eine Rolle spielen.
1) Die Wahrnehmung ist z. B. schon aufgrund unterschiedlicher Sinnes-Organe unterschiedlich. Beispielsweise sehen manche Lebewesen viel mehr Farb-Bereiche als der Mensch und manche Menschen sehen nicht alle bei Menschen üblichen Farben. Die genaue physiologische Stärke verschiedener Farbreize und ihrer stimulierenden Wirkung ist auch bei normal-gesunden Menschen unterschiedlich.

Für solche Fälle muß man in der Tat erst einmal die individuellen Unterschiede in häufig sehr komplexen und nicht gerade anschaulichen Normalisierungs-Vorgängen objektivieren. Um einen Eindruck vom Aufwand zu bekommen, lese man beispielhaft nur mal bei Farb-Modellen nach, wie schwierig ihre Definition ist und welche Einschränkungen sie haben und welche Dinge sie bewußt offen lassen. Solche konsolidierten Modell-Bildungen sind aber aller-normalste Vorgehensweise in Wirtschaft, Wissenschaft, Recht und Politik (so man es dort möchte).

Nach einer genauen Aufstellung sinnvoller Modelle bleiben niemals alle Schlüsse möglich, sondern nur die richtigen. Es kann aber sehr gut sein, daß ein Modell viele Fragen gar nicht beantworten kann und will. Diese sind dann mit diesem Modell eben nicht objektiviert worden, was aber nicht heißt, daß sie nicht auf andere Wege objektivierbar sind.

2) Bei unbrauchbaren Kriterien für eine nicht direkt, sondern nur mittelbar fällbare Entscheidung, muß solange an den Kriterien gearbeitet werden, bis sie brauchbar sind. Eine Entscheidungs-Begründung ist mit schlechten Kriterien mindestens so schlecht wie die Kriterien, oft noch schlechter (bezogen auf die Schlußfolgerungs-Qualität, nicht auf die möglicherweise zufällig doch ganz gut ausfallende Einzel-Entscheidung; da schlechte Kriterien gut und schlecht, bzw. wahr und falsch kaum vernünftig trennen, können im Einzelfall nämlich auch gute Entscheidungen entstehen, was aber dann kein Verdienst der Kriterien ist sondern Glück).

3) Bei mangelhaftem Verständnis der Sache muß vor begründeten Entscheidungen die Sache mehr untersucht werden. Wenn aus übergeordneten Gründen eine schnelle Entscheidung auch unter großer Unsicherheit zu fällen ist, so muß man das tun, indem man den Mut dazu findet (insbesondere mit ungewünschten Konsequenzen leben zu müssen) und sich klar zu einer vagen Entscheidungs-Grundlage bekennt, statt pseudo-objektive Fadenscheinigkeiten zur Begründung hervor zu quälen.

4) Im Falle nur schwer objektiv abwägbarer Interessen, sind politische Kompromisse, Minderheiten-Schutz, Abstimmungen etc. durchaus sinnvolle Möglichkeiten - aber eben nicht für jede beliebige Tatsachen-Feststellung. Wenn eine Sache mit sinnvollem Aufwand objektivierbar ist, so ist der begründete Schluß einem nur als Hilfsmittel der letzten Wahl genutzten Prozedere vorzuziehen.

Die Oberschicht setzt übrigens ihre Weltsicht entgegen allerlei Öffentlichkeits-wirksam publik gemachtem "Freiheits"-Gesäusel zumindest in den zentralen Punkten ihres Herrschafts-Erhaltes ziemlich rigoros durch. Das beginnt mit einigermaßen strengen Regimes an "Elite"-Schulen und -Universitäten und der Sozialisierung in der Karriere, wo selbst kleine Abweichungen größere Nachteile bringen können, und geht über die gigantischen Staats-Apparate, die in extrem viele Angelegenheiten des Lebens bis in haarfeine Details eingreifen.

Wer in Anbetracht so vieler Argumente für objektive Gegebenheiten zu einem subjektivistischen Weltbild neigt, hat schon ein individuelles Wahrnehmungs- und Verarbeitungs-Problem, was er ja beim Scheitern seiner Versuche in der realen Welt etwas zu bewirken auch hinreichend oft feststellt. Diese Widersprüche des Scheitern in der realen Welt bei realen Dingen werden dann für gewöhnlich "gelöst", indem Kriterien und Wahrheits-Begriffe bis zur totalen Schwammigkeit aufgelöst werden - und am Ende Alles als zu einer Glaubens-Frage erklärt wird, womit die Welt nicht mehr geändert werden muß, sondern nur noch die innere Ansicht derselben.

Das nenne ich schon mit vollem Nachdruck 'Gespinne' und wenn man darauf beharrt, ist man ganz fix geistig kaum weiter als die Urmenschen, die zusammen mit dem Schamanen Menschen-Opfer brachten, um die "Götter" für irgendwas gnädig zu stimmen.
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Monday, April 23rd 2012, 6:52pm

wolli, Deine Antwort gibt natürlich völlig korrekt den mathematisch-logischen Sachverhalt wider. (1+1=2)
Was ist mit der Aussage: die Erde ist groß? Ist das Gegenteil falsch?

Ergänzend ein Zitat; der zitierte ist wohl eher den logisch denkenden Menschen zuzuordnen:
The
opposite of a correct statement is a false statement. But the opposite
of a profound truth may well be another profound truth.

Niels Bohr

wolli

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Monday, April 23rd 2012, 5:51pm

Und ist nicht was dran an der Aussage : Auch
das Gegenteil ist richtig.


Nein, an dieser Aussage ist nichts dran! Es läßt sich mit logischen Mitteln zeigen, dass, wenn wir einen Widerspruch zulassen (also einen Satz und auch sein Gegenteil als wahr annehmen), zu jedem Satz sein Gegenteil logisch ableitbar ist. Daraus würde folgen: Erkenntnis NULL!

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Monday, April 23rd 2012, 5:22pm

Anmerkung zu BWL/VWL-thread

Quoted

...alleine schon durch die notwendige funktionierende Bio-Struktur, ohne die es weder Leben noch Bewußtsein gibt ..

Wenn wir aber mal vermuten, dass es vor Milliarden Jahren keine solche
Bio-Struktur gab, wie hat sie sich dann eingeschlichen in die Phalanx
der anorganischen Materie? Hat ein Blitz im wabernden Urnebel einem
Stein auf den Kopf gehauen, sodass der nicht anders konnte, als sich in
Bio-Struktur oder deren Vorläufer zu verwandeln?

Für mich ist das genauso Fabulieren wie die Vermutung des Gegenteils.

Ich möchte aber nicht gern andere Ideen als "irgendwelches Zeugs"
abqualifizieren, nur weil mir der gedankliche und noch mehr der
wahrnehmungsmäßige Zugang dazu fehlt. Auch mag ich mich nicht festlegen,
wo genau der Unterschied ist zwischen "wirklichen" Dingen und solchen,
die Viele als "nicht wirklich beschreiben würden. Kann es nicht sein,
dass das eine Frage der persönlichen wahr-Nehmung ist, und ist
Wahrnehmung nicht erlernt? Und ist nicht was dran an der Aussage : Auch
das Gegenteil ist richtig.

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Monday, March 26th 2012, 9:52pm

Hätte mich auch irgendwie gewundert, wenn der Wiener Gossen-Slang im Hauptabendprogramm einer honorigen Institution wie der ARD gesendet worden wäre.

Fisch

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114

Monday, March 26th 2012, 8:12pm

Ich habe ca. 30 min gesehen und alles verstanden. Also denke ich, es war synchronisiert. :)
"Erfahrung ist das, was Du bekommst, wenn Du nicht bekommst, was Du willst." Randy Pausch

Purri

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113

Monday, March 26th 2012, 4:53pm

Hat sich jemand, von unseren Lieblings-Nachbarn in Deutschland, gestern den Wiener Tatort angesehen? War der auf "deutsch" synchronisiert, oder in Originalfassung?

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112

Monday, March 12th 2012, 11:54pm

Spinner-Webseiten - gut getroffen

Sicher ist sehr, sehr vieles wirklich völlig anders, als die "offiziellen" Propaganda-Medien der Masse einpeitschen wollen. Ebenso verdienen oft die Dinge, die am Selbstverständlichsten erscheinen, am meisten hinterfragt zu werden. (Ganz unpolitisches Beispiel: Warum ist es nachts dunkel? [Olberssches Paradoxon])

Wieso aber ein Herr "Wer auch immer - nie gehört" nun klüger sein sollte als alle Anderen und man seinetwegen auf das eigene Nachdenken und Bewerten verzichten können sollte, müßte noch begründet werden.

Schon in ganz jungen Jahren lernte ich, daß Leute mit auch nur einem bißchen an Seriosität niemals irgendwelche Zahlen aus der Luft greifen (wie hier einen konkreten Termin), nur um mit irgendwelchem Gehirn-Müll authentischer wirken zu wollen. Wer konkrete Zahlen auch nur ein einziges Mal erspinnt, zeigt, daß er ein Scharlatan, Lügner und Wichtigtuer ist.

Wer - ganz unabhängig vom fragwürdigen Inhalt - sein Handwerk, Leute zu manipulieren, auch nur minimal richtig gelernt hat, ersetzt solche sich zwangsläufig fast immer später als falsch heraus stellenden Behauptungen durch allgemeinere und weniger sofort angreifbare Formulierungen, wie z. B. "in den nächsten Jahren" oder "noch in unserer Generation".

Manipulieren wollen Viele, aber wengistens das Handwerk sollte dabei stimmen, damit man es nicht gleich als Sumpf-Mief erkennt.

Übrigens hat der Kopp-Verlag auch einige inhaltlich etwas zutreffendere Publikationen in seinem Angebot und daher ist es besonders unverständlich, wieso er die offenkundig windigen Produkte nicht wenigstens unter einem anderen Label vermarktet. Bei der derzeitgen Aufstellung des Verlages beschädigt sich jeder Autor, der dort publiziert, alleine schon durch die Verlags-Wahl.
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111

Monday, March 12th 2012, 8:02pm

Solche Spinner-Webseiten lese ich höchstens zu meinem Amusement. Meine grössten Kopp-Highlights bisher: die Verschwörungstheorie um den Unfalltod Jörg Haiders, und der Fäkalien-Dschihad (ja, echt..)

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110

Monday, March 12th 2012, 7:52pm

Das größere Bild

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende…aesslichen.html
dort auch zu sehen interessante Gedanken zum Thema Afghanistan und Umgebung:
http://info.kopp-verlag.de/video.html;js…092?videoid=456

pips

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109

Friday, March 9th 2012, 5:25pm

Pfründe / Einkommen

Von Verdienst soll hier mal nicht die Rede sein; ein hihes Einkommen haben ja wohl die meisten Menschen gern.
Wenn es denn Sportlern gelingt, dies zu erzielen, dann hab ich nichts dagegen, solange es nicht über öffentlich-rechtliche Zwangsabgaben passiert.
Werbedurchtränkte und Direkt-Bezahl-Sender muss ja keiner einschalten.

Mit den Pfründen, die sich ein Teil der Beamtenschaft und Politiker gerne gegenseitig (oft sind's ja sogar die gleichen, manchmal sogar dieselben Personen, die sie sich zuschachern) erhalten, ist das natürlich eine andere Sache. Wenn man genauer hinsieht, ist der Unterschied zwischen DE und z.B. GR wohl garnicht so groß wie manche, die ganz laut schreien, dies glauben machen wollen. Wenn schreien hilft, die eigenen Pfründe weiterhin dem grellen Licht der Öffentlichkeit vorzuenthalten, dann ist auch klar, wer warum schreit.

DanielR

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Friday, March 9th 2012, 4:58pm

Gestern habe ich übrigens zur Kenntnis genommen, daß sogar ein bestimmter Fußballer mit 91.000 ? / Tag "honoriert" wird


MSchumacher hat es in seiner besten Zeit auf ca. 153.000,00 Euro pro Tag geschafft, egal ob Sonntag oder am Weihnachtsfeiertag. TWoods immerhin auf ca. 274.000,00 Euro pro Tag. Jener auch als erster Sportler der die 1 Mrd. USD Mauer durchbrochen hat. ;)

Grüße
Dan
I go for it!

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Friday, March 9th 2012, 3:28pm

Mehr Geld für mehr Wahnsinn

Der "Ehren"-Sold für einen abgehalfterten Ersatz-Kaiser ist nicht die größte kaum legitimierbare Geld-Verschwendung.

Der Wahnsinn nimmt auch bei Beamten-Bezügen seinen Lauf, wo es doch einige Dienst-Herren allen Ernstes fertig bringen, Leute zu verbeamten, weil die laufenden Kosten wegen der erst später fälligen - dann aber viel höheren - Pensions-Zahlungen optisch besser aussehen.

Noch viel mehr Geld wird an die Kirchen verplempert, wo die Gehälter der Angestellten zu großen Teilen aus dem normalen Steuer-Aufkommen bezahlt werden und nicht aus der Kirchen-Steuer, wobei das mit irgendwelchen Urzeiten zurück-liegenden angeblichen "Ausgleich"-"Ansprüchen" während der Säkularisation begründet wird, die nach Meinung der Begünstigten offenbar in alle Ewigkeit fortgeschrieben werden sollen. Daß dieser Zustand bereits bei der Verabschiedung des "Grundgesetzes" nur als vorläufig angesehen wurde und zügig geändert werden sollte und der heutige Zustand latenter Verfassungs-Bruch ist, scheint niemanden recht zu interessieren. Hätte man wie in der Französischen Revolution mit der Guillotine säkularisiert, wäre niemand auf die Idee gekommen, solche "Ansprüche" auch nur laut zu denken - bei uns halten sie aber gleich mal Jahrhunderte.

Gestern habe ich übrigens zur Kenntnis genommen, daß sogar ein bestimmter Fußballer mit 91.000 € / Tag "honoriert" wird (nur Gehalt ohne möglicherweise vorhandene weitere Einnahmen), der über verschiedene Kanäle natürlich auch von der ihn vergötzenden Unterschicht bezahlt wird.

Mehr Geld heißt bei weitem nicht mehr Leistung oder sonstige gesellschaftliche Bedeutung, sondern in sehr vielen Fällen einfach nur mehr Dreistigkeit beim Griff in andererleuts Taschen.
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106

Friday, March 9th 2012, 1:01pm

Ehrensold

ein paar Worte dazu incl. historischem Abriss:
http://www.fr-online.de/gauck-folgt-wulf…0,11803416.html

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105

Thursday, February 16th 2012, 12:26am

FDAX-Trading-Strategie

Wie kommt´s?

Habe Michael um Schließung des Threads gebeten und wünsche alles Gute.

http://www.x-trader.net/foro/viewtopic.php?p=171963#p171963

GeorgM

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104

Wednesday, February 15th 2012, 7:54pm


Da in Post #98 in diesem Thread auch eine redaktionelle Änderung bei einem eher sachlich schreibenden Autor erfolgte, hoffe ich, daß solche Praktiken hier auch in Zukunft auf das Allernotwendigste bechränkt bleiben. Ich denke aber mal, daß egal, was dort weg redigiert.....
es war Post Nr. 96 ;)

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103

Wednesday, February 15th 2012, 6:47pm

Gute Wünsche an Georg

Möge Georg dort glücklich werden, wo er seine Jünger um sich scharen kann und er das Umfeld passend findet. Es ist seine Freiheit, zu schreiben wo er will, die seiner Leser ihn zu lesen und die der Board-Betreiber, ihn schreiben zu lassen.

Was aber auf keinen Fall in Ordnung geht und hier auch vielfach berechtigt kritisiert wurde, ist, in einem Forum Fragen untersagen zu wollen (insbesondere auch dringend berechtigte), nachdem vorher ja absichtlich ein Forum und nicht ein Blog, eine vollständige Web-Site, ein Signal-Dienst oder eine andere eher auf einseitig gerichteten Informations-Fluß orientierte Präsentations-Form gewählt wurde.
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102

Wednesday, February 15th 2012, 6:45pm

Zensur

Ich habe auf den anderen Seiten von Georg zwar auch mal einem Link hinterher gesehen, lese die Foren von SR und ST aber sonst nicht. Wenn Georg dort Lieblings-Autor geworden ist und ganze Unter-Foren hat, kann schon verstanden werden, daß die Site-Owner ihre Traffic-Bringer schützen wollen.

Die massive Zensur selbst von Banalitäten ist aber in vielen Foren so seine Unsitte geworden, daß man sich schon fragen muß, was sich manche Leute einbilden, die ja von ihren Autoren abhängen und nicht anders herum.

Die Zensur-Eskapaden in einem der ältesten und inhaltlich gar nicht mal so schlechten Trading-Board (mit dem ultra-häßlichen blau-gelben Old-Style-Billigst-Layout) sind ja für die dortigen Autoren schon Legende. Geholfen hat es übrigens nicht, der Eigner will es wohl veräußern.

In einem anderen Board wirbt das Moderatoren-Team schon mal Autoren explizit an, um sie bei der ersten moderaten Kritik zu irgendeiner Belanglosigkeit zu maßregeln, als es wenn die Moderatoren die Erziehungs-Berechtigten der als Kleinkinder betrachteten Autoren wären. Dabei fällt auf, daß dort so eine Arroganz dort keineswegs ein Einzelfall ist, sondern sie gleich mehrere aktive Autoren so vergrault haben.

Eine der größten deutschen Börsen-Seiten, die ich wegen Unübersichtlichkeit weder lese noch mit Posts fülle, in der ich aber einen Kollegen kenne, der dort sehr aktiv ist, zensiert sogar sehr viele Artikel zu Betrügereien, selbst wenn die Betrügereien noch so dreist sind - Hauptsache Anzeigen kommen, obwohl die von den besprochenen Penny-Stock-Betrügern bestimmt gar nicht kommen.

Ähnliche Praktiken gibt es auch in anderen Foren, in denen dubiose Papiere besprochen werden. Da geht es kaum um die Freiheit der Meinung der User sondern wohl eher um Sammel-Werbe-Flächen für die Anbieter von solchem Betrugs-Zeugs.

Mich würde es mittlerweile nicht mal wundern, wenn hinter dem einen oder anderen Board sogar die betrügerischen Anbieter selber stehen, die mit ein paar wohldosiert moderierten konträren Anichten sogar das Sensations-lüsterne, ober-gierige Publikum anlocken. Bei zumindest einem sehr bekannten CFD-Einpeitscher (den man später wegen seiner Untragbarkeit schon bei mehreren bekannten Buden rausgeschmissen hat, nachdem er seiner zeitweiligen Rolle als brauchbarer Lautsprecher Genüge getan hatte) war das so. Der hatte über 150 Internet-Domains für seine windigen Geschäfte.

Da in Post #98 in diesem Thread auch eine redaktionelle Änderung bei einem eher sachlich schreibenden Autor erfolgte, hoffe ich, daß solche Praktiken hier auch in Zukunft auf das Allernotwendigste bechränkt bleiben. Ich denke aber mal, daß egal, was dort weg redigiert wurde, nur dazu diente, Board-übergreifende Inhalts-Abhängigkeiten zu vermeiden, deren Fehde-Potential absehbar höher als der erwartbare Erkenntnis-Gewinn eingeschätzt werden konnte.
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