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monopoly

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56

Monday, December 26th 2005, 11:01pm

Schuni

danke dir,
hab nämlich aktien geerbt, die seit urzeiten im depot waren und per übertrag auf mein depot rüberkamen.
weiss garnicht wann die dinger überhaupt gekauft wurden,
papiere dazu hab ich nicht.

diese bloomberg+jünemann tv wischiwaschisendung hatte mir meine frage aufkommen lassen, besser im web nachsehen als tv glotzen , das hab ich jetzt gelernt.

Schuni

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55

Monday, December 26th 2005, 9:55pm

RE: frage an cerberus , exlibris .........ua. experten

rückwirkend wirst du keine steuern bezahlen müssen. es ist auch noch nicht genau klar wie das dann bei der aufhebung der spekulationsfrist ablaufen soll. es gibt mehrere möglichkeiten:

so können diese positionen zum stichtag praktisch "ausgebucht" und als neue position wieder eingebucht werden. somit würde der aktuelle kurs am stichtag dann als kaufpreis gelten und die bis dahin aufgelaufenen gewinne gelten als steuerfrei realisiert...

eine weitere variante wäre, dass alle aufgelaufenen gewinne auch versteuert werden müssen, sofern die positionen über den stichtag für das inkrafttreten dieses gesetzes hinaus gehalten werden. dies würde dann allerdings für eine große verkaufswelle davor sorgen...

es gibt noch weitere varianten, an die kann ich mich aber nicht mehr erinnern ;)

auf jeden fall ist noch gar nicht sicher wie das ganze ablaufen soll, die wissen ja noch nicht mal wie die abgeltungssteuer ausgestaltet werden soll....

gruß

monopoly

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54

Monday, December 26th 2005, 6:09pm

frage an cerberus , exlibris .........ua. experten

wenn ich aktien hab die ich steuerfrei verkaufen will, weil sie länger als 12 monate im depot sind,
wie lang kann ich das noch machen,

im tv sagten sie was das der wegfall der spekulationsfrist noch nicht gesetz ist, evtl ab 2007gesetz wird, ist zu befürchten dass das gesetz dann schon rückwirkend gilt ab jan 2006, sodass ich jetzt bis ende dezember verkaufen muss, steuerfrei???

monopoly

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53

Monday, December 26th 2005, 6:02pm

Quoted

Original von Firebold
Du kannst noch Werbungskosten abziehen und weitere Sachen, da kann man steuerfrei sogar bis zu ca. 11000-12000 € verdienen, die genauen Grenzen weiß ich allerdings leider auch nicht.

Grüße
Firebold


7500+arbeitnehmerpauschbetrag+vorsorgepauschale+werbgskosten = x

bei aktien gilt x mal 2, bis ende 2006,
dann fällt die spekulationsfrist ab jan2007 weg, und auch das halbeinkünfteverfahren bei aktien

This post has been edited 1 times, last edit by "monopoly" (Dec 26th 2005, 6:11pm)


MacroX

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52

Sunday, December 25th 2005, 10:30pm

Vielleicht weiß jemand, was die Werbungskosten und anderen Sachen sind? Das würde mich mal interessieren.

Firebold

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51

Sunday, December 25th 2005, 8:36pm

Du kannst noch Werbungskosten abziehen und weitere Sachen, da kann man steuerfrei sogar bis zu ca. 11000-12000 € verdienen, die genauen Grenzen weiß ich allerdings leider auch nicht.

Grüße
Firebold
Mag der Pessimist auch Recht behalten - der Optimist hat bis dahin besser gelebt.

MacroX

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50

Sunday, December 25th 2005, 1:23pm

Ich beziehe mich im Folgenden Beitrag auf deutsches Recht!

Als Student verfüge ich über einen Steuerfreibetrag von ca. 7500€. Alle Gewinne bis zu diesem Betrag müssen nicht versteuert werden. Was passiert, wenn ich Spekulationsgewinne hätte die größer als 7500€ sind. Dann schlägt das Finanzamt zu. Welche Abgaben werden fällig? Da ich kein eigenes Einkommen habe müsste ich doch in diejenige Steuerklasse fallen, die den Eingangssteuersatz (15%?) bezahlt. Was fallen noch für Kosten an?

monopoly

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49

Thursday, December 22nd 2005, 4:59pm

folgendes hab ich diesem tv sender redaktion nano gemailt

eine kopie davon auch an den professor
weiteres werd ich an attac, eu-politiker, die marshallplan initiative noch mailen.


zitat:
.................
betreff:
Globaler Marshallplan" soll
gegen Armut ankämpfen
Prof. Franz Josef
Radermacher
hat die Vision
einer gerechten Welt
entwickelt


hallo,

für mich ist es
ein horror diesen tv beitrag
zu sehen, und den text dazu
auf ihrer webseite zu lesen.
wann begreifen EU-politiker,
UN-organisationen, die WTO
endlich, dass nicht
milliarden gelder staatliche
entwicklungshilfe
unprofessionell verteilt mit
riesigem teuren
verteilungsaparat nötig
sind, sondern ein faires
neues weltweites wirtschafts -
und handelssystem, und die
unterstützung der vielen
millionen kleinen
selbsthilfe- und
eigeninitiativprojekte in
den armen ländern, sowie der
politisch-wirtschaftliche
druck auf korupte eliten und
clans und mafiose
netzwerken in den armen
ländern, die die entwicklung
der armen behindern und
unterdrücken.
die sozioökonomischen
strukturen sind so komplex
und differenziert, lokal
unterschiedlich, dass
staatliche entwicklungshilfe
oder ein marschallplan
scheitern wird. die ökologischen und
umweltpolitischen probleme
sind so extrem, dass hier
nur komplexes
wissenschaftliches
vernetztes denken in einem
netzwerk von millionen
kleinstrukturierten lokalen
entwicklungsinitiativen
erfolgreich sein kann.diese selbsthilfeinitiativen
sind schon in großer zahl
vorhanden und werden
teilweise durch
nichtreg.oganisationen gefördert.
warum arbeiten oben genannte
staatliche institutionen
nicht mit diesen NGOs
intensiver zusammen.
ich könnte hier noch
tagelang weiterschreiben,
aber ich sehe keinen sinn
darin, da ich keinen willen
erkenne dass die staatlichen
entwicklungspolitischen -
institutionen aus den
fehlern und dem versagen in
der vergangenheit lernen
wollen.die geldbeschaffung mittels
spekulationssteuer,ist gelinde gesagt, dumm,
es besteht schon eine starke besteuerung sodass diese
eine zusätzliche wäre, und die grossen spekulanten
sitzen schon ausserhalb der EU,oder werden sich dem entziehen, investmentbanken innerhalb der EU werden infolge abwandern und
arbeitsplätze abbauen, es wird nur noch die kleinen spekulanten tangieren, die sich dem nicht entziehen können, darunter viele kleine privatleute, die
wegen der hohen arbeitslosigkeit hier ihren strohhalm gefunden haben,
sich selbständig zu machen und ihren lebensunterhalt zu verdienen.
DIESE METHODE DER GELDBESCHAFFUNG IST ABSURD;SIE NUTZT
SYSTEMIMMANENT DAS BESTEHENDE UNFAIRE WELTHANDELSSYSTEM UM GELDER FÜR DIE BESEITIGUNG DER FOLGEN DIESES SYSTEMS ZU
BEKOMMEN: SINNVOLLER KANN ES NUR SEIN DIE URSACHE ZU
BESEITIGEN; ALSO DAS UNFAIRE WELTWIRTSCHAFTSSYSTEM ZU
VERÄNDERN:
? EU politiker wollensystemimmanent kleine private(sparer, spekulanten,
freiberufler und selbstständige im finanzbereich) immer härter
besteuern (und zudem immer mehr sozialsysteme abbauen und
eigeninitiative zur altersvorsorge... fordern), und nebenbei die
grossen finanz- und konzernhaie laufen lassen.wie können diese politiker
selbst in diesem bestehenden weltwirtschaftssystem involviert sein und mit
absahnen, und nebenbei so tun als ob sie die armen in der welt retten wollen.? dies ist ein weiterer punkt der einer entwicklung zu einem anderen fairen weltwirtschaftssystem entgegensteht.kerosinsteuern , ebenso auch
steuern auf luxusprodukte oder krankmachende produkte und suchtmittel, also waren die ökologisch , sozial,medizinisch schädlich sind, sind hierzu
sinnvoller.damit endlich die wahren preise, gemäss umweltpolitischer definition festgelegt werden.das sind alles seit 30jahren bekannte überlegungen, die ich schon in meiner ausbildungszeit diskutiert hatte,
doch getan hat sich seitdem fast nichts.

Schuni

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48

Thursday, December 22nd 2005, 4:47pm

RE: folgendes hab ich diesem tv sender redaktion nano gemailt

lol, ganz lustig geschrieben. auch wenn die leute, die den beitrag erstellt haben, es wohl nicht kappieren werden. die spekulation ist halt das die große geissel der menschheit......

aber bitte formatiere den text ein wenig um, sonst ist die seite so lang.

gruß

Schuni

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47

Thursday, December 22nd 2005, 1:17pm

RE: Moin Moin

das ist es ja halt, weshalb meiner meinung nach die wahrscheinlichkeit dafür gegen null strebt. denn es müsste jeder staat diese steuer erheben. zumindest die usa werden dies garantiert nicht tun.

außerdem wenn sie der dritten welt helfen wollen, sollte die eu mal bei den agrarsubventionen anfangen..... möchte mir gar nicht ausmalen was eine solche steuer für den kapitalmarkt und im ausland investierende unternehmen bedeuten wüde...

goso

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46

Thursday, December 22nd 2005, 1:00pm

RE: Moin Moin

Das stimmt, wenn die Tobinsteuer wirklich kommt, dann kann man das Intradayhandeln vergessen, inklusive Spread enstehen Kosten von knapp 10 Pips.

Fraglich ist allerdings ob diese Abgabe wirklich kommt und andererseits ist die Durchführbarkeit auch nicht ganz einfach, wer soll diese Steuer einheben?

gotham

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45

Thursday, December 22nd 2005, 12:50pm

RE: Moin Moin

Das heisst bei einem EUR/USD-Trade verliere ich pro Richtung günstigstenfalls (0,05%) 0,0005 x 1,1821 = 0,00059105, also fast 6 Pips.
Damit wäre Intraday-Devisentrading im kurzzeitigen Bereich natürlich wesentlich schwerer, bei 1% unmöglich :-(((
Oder rechne ich falsch?

monopoly

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44

Thursday, December 22nd 2005, 12:47pm

RE: Moin Moin

danke, schuni
ich werd das mal den attac typen und eu politikern mailen und meine meinung zu dem blödsinn :evil:

Schuni

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43

Thursday, December 22nd 2005, 12:27pm

RE: Moin Moin

Tobin-Steuer
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die sogenannte Tobin-Steuer ist die Idee einer Steuer auf internationale Devisengeschäfte, genauer die Besteuerung kurzfristiger Spekulationen mit ausländischen Währungen zum Beispiel im Interbankenhandel, welche 1972 von James Tobin (1918-2002), Nobelpreisträger für Wirtschaft, vorgeschlagen wurde. Auf diese Weise sollte es ermöglicht werden, Finanzspekulationen einzudämmen, die vor allem kleineren Wirtschaftssystemen mit "schwachen" Währungen große Probleme oder gar Katastrophen bereiten.

Der von Tobin erdachte Steuersatz dafür liegt extrem niedrig (zwischen 0,05 und ein Prozent). Besteuert würden alle grenzüberschreitenden Geldtransfers mit dieser einheitlichen Steuerlast. Für den Laien mag der von Tobin vorgeschlagene Steuersatz zu niedrig erscheinen, um wirklich etwas bewirken zu können. Tatsächlich sind für Devisenhändler aber selbst vier Stellen hinter dem Komma (genannt Pip) relevant. Da es sich beim spekulativen Devisenhandel oft um das so genannte second trading oder minute trading handelt, wirkt sich eine Besteuerung auf die Geschäfte eines Traders also stark aus.

Die frühere Forderung Tobins nach einer Umverteilung von Kapital mittels der Besteuerung des Devisenhandels wurde von den Globalisierungskritikern, speziell von Attac aufgegriffen. Attac schlägt die Einrichtung einer übernationalen Organisation vor, die mit den Einnahmen Umweltprojekte in den Entwicklungsländern fördern soll.

Tobin selbst hat sich in den letzten Jahren seines Lebens von der Tobin-Steuer distanziert, unter anderem weil er seinen Namen von den globalisierungskritischen Bewegungen vereinnahmt sah und weil die Diskussion in wesentlichen Punkten und Zielsetzungen von seinem ursprünglichen Konzept abweicht, das die Steuerung von Devisenströmen im Blick hat und nicht die Finanzierung von Entwicklungshilfe.


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tobinsteuer

Xenia

Test Test Test

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42

Thursday, December 22nd 2005, 10:29am

Moin Moin

Eine Aktiensteuer bei jedem Kauf bzw. Verkauf gibt es bereits in vielen Ländern bspw. UK und CH.

This post has been edited 1 times, last edit by "Xenia" (Dec 22nd 2005, 10:31am)


Schuni

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41

Thursday, December 22nd 2005, 10:23am

RE: eu weite steuer auf spekulationen

Quoted

Original von monopoly

sind darin auch aktien mit einbezogen?


ich bin mir nicht ganz sicher glaube aber es soll nur für devisen gelten. muss mich noch mal erkundigen. aber nicht jetzt, muss geschenke kaufen gehen :evil:

gruß

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40

Wednesday, December 21st 2005, 10:22pm

RE: eu weite steuer auf spekulationen

Quoted

Original von Schuni
dieser vorschlag wird in mehr oder minder regelmäßigen abständen immer wieder mal rausgeholt. glaube zuletzt war es olle münte....

die wahrscheinlichkeit ist nahe null, daß dies wirklich durchgezogen wird. sollte sie eines tages wirklich kommen, werden die fx-broker in der schweiz und den usa wohl auf einmal sehr starken zulauf haben :D

@monopoly: die tobinsteuer ist eine steuer auf sämtliche spekulativen devisengeschäfte.....

gruß


sind darin auch aktien mit einbezogen?

monopoly

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39

Wednesday, December 21st 2005, 10:16pm

RE: eu weite steuer auf spekulationen

3sat.de nano vom 21dez

"Globaler Marshallplan" soll gegen Armut ankämpfen
Prof. Franz Josef Radermacher hat die Vision einer gerechten Welt entwickelt


"Meine Vision ist ein globaler Marshallplan für eine gerechte Welt", sagt Prof. Franz Josef Radermacher, "ein Konzept der Weisheit, das zunächst über die nächsten zehn Jahre die Armut überwindet, die Grundbedürfnisse der Menschen befriedigt, den Schutz der Umwelt deutlich verbessert und langfristig eine völlige Harmonie der Menschheit mit ihrer Umwelt und die volle Entfaltung aller menschlichen Potentiale auf diesem Globus ermöglicht." Funktionieren solle das wie der alte Marshallplan.

Bei diesem blieb das Geld, das nach Europa ging, auch dort, wenn Gewinne erwirtschaftet worden sind, um weitere Projekte zu fördern. Die Struktur solle sein wie in der Europäischen Union mit ihrem Binnenmarkt. Namhafte Politiker wie der ehemalige EU-Agrarkommissar Franz Fischler machen Druck auf die Politiker in Europa, damit die den "europäischen Marshallplan" zu einem Ziel der EU machen.


Bis 2007, dem Jubiläum zum 60-jährigen Bestehen des alten Marshallplans, will er 100 Milliarden zusammenbekommen haben, um dieses Ziel zu realisieren. Eine Steuer auf Kerosin und Gewinne aus Spekulationen will er dafür nutzen, wie sie in der Europäischen Union bereits diskutiert wird. Trotz einiger Erfolge im Kampf gegen Hunger und Unterernährung leben noch mehr als eine Milliarde Menschen in extremer Armut. "Die Allerärmsten in Afrika südlich der Sahara werden noch immer ärmer", klagte UN-Generalsekretär Kofi Annan bei der Vorlage einer umfassenden Bestandsaufnahme der Umsetzung jener sozialen Ziele, die der UN-Millenniumsgipfel 2000 einstimmig angenommen hatte.

Er sei aber "in höchstem Garde ermutigt" von der Initiative der Europäischen Union zur Verringerung der Schuldenlast besonders armer Länder, sagte Annan in New York. Beispielhaft ist die EU nach Worten Annans auch mit dem Versprechen, ihren Beitrag zur Entwicklungshilfe bis 2015 auf 0,7 Prozent des Bruttosozialprodukts anzuheben. Dem neuen UN-Bericht zufolge gibt es in Asien heute weniger Not Leidende. Insgesamt aber sind aber weiterhin etwa ein Viertel aller Kinder in Entwicklungsländern unterernährt.


"Wenn sich der gegenwärtige Trend fortsetzt, werden viele der ärmsten Länder längst nicht alle oder vielleicht auch gar keine Millenniumsziele erreichen", warnte Annan. Zu den Zielen gehört, extreme Armut bis 2015 weltweit auf die Hälfte des Niveaus von 1990 zu reduzieren. Als extrem arm gelten nach den UN-Kriterien Menschen, die täglich höchstens einen Dollar zur Verfügung haben. Bei der Verwirklichung des Ziels, die Zahl der Hungernden sowie die Zahl der extrem Armen bis 2015 zu halbieren, wurden nach den UN-Angaben in Südamerika leichte und in Asien sogar sehr große Fortschritte erreicht.

Die Gesamtzahl der unter extremer Not leidenden Menschen sei allerdings seit 1990 um immerhin 130 Millionen gesunken, obwohl die Bevölkerung in den Entwicklungsländern seitdem um 800 Millionen Menschen gewachsen sei. In Asien sei es in diesem Zeitraum gelungen, rund 230 Millionen Menschen aus der extremen Armut herauszuholen. Hingegen sei in Afrika südlich der Sahara seit 1990 die Zahl der als extrem arm geltenden Menschen von 227 Millionen auf 313 Millionen bis 2001 gestiegen. Dieser negative Trend dauere an.


UN-Generalsekretär Kofi Annan betonte, dass der Kampf gegen Hunger, Armut und Unterentwicklung eng mit dem Kampf für Sicherheit und Frieden zusammenhänge. Trotz aller Probleme verfüge die Welt heute über die Möglichkeit, erfolgreich gegen die bitterste Armut vorzugehen. "Wir sollten uns darüber im Klaren sein, was es kostet, diese Möglichkeit nicht wahrzunehmen: Millionen von Menschenleben, die gerettet werden könnten, gehen verloren. Viele Freiheiten werden verweigert statt bewahrt. Wir werden in einer gefährlicheren und instabilen Welt leben."

Als hoffnungsvoll wird in dem Bericht, der von 25 UN- Spezialorganisationen und nichtstaatlichen Hilfsorganisationen erarbeitet wurde, eine gewachsene Bereitschaft von Staaten zu größeren gemeinsamen Anstrengungen dargestellt. So gebe es im Vorfeld des UN-Gipfels auf vielen Ebenen Initiativen und Verhandlungen für die Reduzierung oder gänzliche Streichung der Auslandschulden der ärmsten Länder, für eine deutliche Verstärkung der Entwicklungshilfe und für die Verbesserung der Exportchancen dieser Länder.



Mit dem richtigen Hebel kann man die Welt bewegen

This post has been edited 1 times, last edit by "monopoly" (Dec 21st 2005, 10:19pm)


monopoly

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38

Wednesday, December 21st 2005, 10:07pm

RE: eu weite steuer auf spekulationen

diese deppen wollen nen marshallplan für die armen länder
hilfe mit der giesskanne

Schuni

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37

Wednesday, December 21st 2005, 9:44pm

RE: eu weite steuer auf spekulationen

dieser vorschlag wird in mehr oder minder regelmäßigen abständen immer wieder mal rausgeholt. glaube zuletzt war es olle münte....

die wahrscheinlichkeit ist nahe null, daß dies wirklich durchgezogen wird. sollte sie eines tages wirklich kommen, werden die fx-broker in der schweiz und den usa wohl auf einmal sehr starken zulauf haben :D

@monopoly: die tobinsteuer ist eine steuer auf sämtliche spekulativen devisengeschäfte.....

gruß

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