@ Dare
Danke, elegant gemacht, auch für Excel-Profis vorzeigbar.
Excel ist oft auch für Software-Entwickler eine sehr gute Wahl für einzelne Aufgaben. Für numerische ad-hoc-Berechnungen ist es meistens eine gute Wahl, aber darüber hinaus kann es auch als Datenbank, sofort verfügbares, schnell optisch aufpeppbares Frontend für Datenbanken (besonders praktisch beim einmaligen Übernehmen irgendwelcher Config-Werte) oder irgendwelcher Berechnungssoftware dienen, manchmal kann es auch gut für Konvertierungen genutzt werden, wo man sonst PERL, awk oder sed nehmen würde und wenn keine zentralen Projektsteuerungs-Tools angewandt werden, kriegt man auch ganz fix eine brauchbare Projektverwaltung mit vielen Funktionen hin.
Mit dem Andocken über die DLL-Schnittstelle und der Makro-Programmierung hat man ein sofort verfügbares Frontend fürs Prototyping, was noch schneller einsatzfähig ist als HTML, PHP, JSP, XAML, XUL & Co.
Wegen der vielen Highlights waren früher mal Spreadsheet-Compiler große Mode; dann sah man es dem fertigen Produkt gar nicht an, daß da ein simpler Spreadsheet dahinter steckte.
Für die meisten einzelnen Bereiche und auch für die Groß-Integration ganzer Arbeitsprozesse gibt es bessere Lösungen. Vom Preis-/Leistungs-Verhältnis und der Universalität ist Excel aber wirklich excel.
Ich bin ein ganz großer Excel-Fan und halte es für völlig unverständlich, daß Informatiker zwar Compilerbau bis zur x-ten Verquickungsstufe lernen, obwohl die meisten nie einen Compiler bauen werden und es für immer aberneue Sprachen auch kaum echten Bedarf bei Dritten gibt, theoretische Informatik mit viel niemals benutztem Ballast (Will ich gar nicht schlecht reden, da ich ich früher selber mal auf dem Gebiet gearbeitet und gelehrt habe.) und noch einige andere "Schmankerli" lernen, aber keine handfesten Excel-Kenntnisse.