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trash

Resteverzehrer

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787

Saturday, May 5th 2012, 3:33pm

Ein neuer Simulationsrechner soll her, der Anwendungsbereich ist hauptsächlich Matlab, Amibroker und co.

Ein paar Fragen an die Experten:

CPU: i7 (2600k) (jemand Erfahrung mit i3930k+ ?)
Ram: 16gb-24gb (Frage, wie groß ist der Leistungsunterschied zwischen 1333 und 1600/1800mhz)
HDD: 1te ssd, 2te sata (oder besser beide ssd mit raid1? )
Grafikkarte: es werden 2-3 Monitore angeschlossen. (Frage hier, wie wirkt sich eine passive/langsame graka auf die Gesamtperfomance aus, so lange es keine Grafikintensive Simulationen sind, sollte es diese nicht beeinflussen oder?)


Die jeweils erste Variante, ist das was mir momentan vorschwebt. Jemand noch andere/bessere Vorschläge?

Vorab danke! :)


Stichwort L2 cache

Quoted

Is there anything that I can do to improve the performance of the optimization over the larger period?


Quoted from "T. Janeczko ( 2008 )"

Turn on QuickAFL in AA.

Other than that, there is very simple reason why more data leads to performance degradation:

Every bar of your data is 40 bytes. Multiply number of bars x 40. You will get memory requirement for data alone per symbol. Now compare this to CPU cache size. If your CPU has say 2MB on-chip L2 cache it can keep on-chip only 2MB/40 = 50K bars. Anything more than 50000 bars does not fit onto on-chip cache.

Now since system RAM is 10 times slower than CPU cache, as soon as you reach the size of on-chip CPU cache you will hit performance drop.

Next boundary is when your system runs out of physical free RAM and starts swapping. This is easily 3 orders of magnitude slower than RAM.


Der eine deiner beiden CPUs hat 8Mb der andere hat 12 MB, also 50% mehr bei ca 80% höherem Preis. Den Rest musst du entscheiden.
Hier gibt es noch ein paar allg Tipps, da du ja AB ansprachst http://www.amibroker.com/kb/2011/10/25/r…-for-amibroker/

Ansonsten gehe ich aus Testerfahrungen mit PT konfrom, das Software keine unbedeutene Rolle zukommen gelassen werden sollte. Denn was nützen die größten Hardwareverrenkungen, wenn die Software lahmt. Am Ende hat man mit teureren Hardwareverrenkungen und Softwareschrott eventuell sogar ähnliche Performanceergebnisse als mit durchschnittl. Hardware und gut programmierter Software.

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cavobi (25.05.2012), Perfect Trader (05.05.2012), Shakesbeer (06.05.2012)

MB/8

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786

Friday, May 4th 2012, 12:12pm

Da ich bekennender Trader's Verweigerer bin kann ich den Artikel nicht nachlesen,
Tz, tz, tz, ein richtiger Bauarbeiter braucht seine morgentliche BILD-Zeitung, ein richtiger Trader sein "Blättchen". ;) ^^

Die BILD macht aus einem Bauarbeiter (k)einen besseren Handwerker, Trader´s aus einem Trader ... :whistling:

Der Sport-Teil der BILD ist relativ brauchbar, auch im Trader´s ist ab und zu mal etwas brauchbares dabei. Als Zeitvertreib zwischen den Trades oder auch während längeren Trades lese ich das Blättchen eigentlich ganz gerne. :)

goso

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785

Friday, May 4th 2012, 9:12am

Man muss die Vermutung mit "einfach das teuerste jeder Baugruppe" eingebaut relativieren, bei den GraKas wird sparsam agiert, man hätte zumindest Matrox M9188 (OktaGraKa) verbauen können (ab EUR 1.450,--/Stk), die Steigerung wären noch PNY Quadro Plex oder Tesla Grafikeinheiten. 8)

goso

Teilzeitrentner

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784

Friday, May 4th 2012, 8:37am

Ich kam bei meinen Nachkalkulationen auf ein ähnliches Fazit, und bezüglich der Sinnhaftigkeit des LSI Warpdrives hat mir ein befreundeter Hardwarehändler erklärt, dass das Teil zwar nett ist, er es aber -selbst unter der Prämisse der eigenen Umsatzsteigerung- niemand empfehlen würde, da vollkommen überteuert.

Ausserdem bin ich über die Back-Up Festplatten verwundert, wer einen derartig hohen technischen Aufwand betreibt wird wohl auch irgendwo im LAN ein NAS oder einen Server stehen haben, dort wäre ein Back-Up meines Erachtens wesentlich besser aufgehoben.

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MB/8 (04.05.2012), Perfect Trader (04.05.2012)

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783

Friday, May 4th 2012, 8:32am

als ob jemand bei allen Kategorien das teuerste genommen hat

Besser kann man es kaum zusammenfassen.

Vielen Dank für die Mühe, die Konfiguration nochmal nach zu recherchieren.
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kay

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782

Thursday, May 3rd 2012, 8:19pm

So, ich habe mir das entsprechende Traders-Heftchen besorgt, meine Neugierde ist grenzenlos.

Bei der 39k Geschichte handelt es sich um 2 Rechner mit insgesamt 18 Stk 27" Bildschirmen, allerdings sind die Bildschirme NICHT im Preis enthalten!



Ich habe das Scanner System mal bei mindfactory eingeben:

• I7 3960K Prozessor - 920
• Asus Workstation Board - 220€
• 64 Gigabyte Arbeitsspeicher - 500€
• Prolimatech Genesis Prozessorkühlung - 60€
• Lian Li-Gehäuse - 450€
• Seasonic-Netzteil - 200€
• LSI Warpdrive als Systemfestplatte - 8000€
• Samsung SSD Modell 830 512 GB - 600€
• ATI 6870 Grafi kkarte für maximal sechs Monitore mit
Minidisplayport-Anschluss 2048MB Speicher -225€
• Windows 7 Professional - 110
• Sicherungssystem (Backup Festplatte) 2 Terabyte -120€
• Tastatur und Maus - 120€

Ohne die Warpdrive Platte ist man bei etwa 3700€ mit Einbau und Zusatzmaterial. Wer bitte baut sich eine 8000€ Systemplatte von LSI ein? Wenn ich schon sowas brauche, dann nehme ich doch eine doppelt so schnelle und größere Super Talent RAIDDrive II PCIe SSD 480 GB für etwa 1300€.

Die ganze Zusammenstellung sieht so aus als ob jemand bei allen Kategorien das teuerste genommen hat und dann in den Warenkorb gelegt hat.

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goso (04.05.2012), MB/8 (04.05.2012), Perfect Trader (04.05.2012), pips (04.05.2012)

Purri

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781

Thursday, May 3rd 2012, 8:19pm

Es gibt noch ein paar andere Anbieter die das Gleiche machen, zB Yipes, TMX oder Atrium. Keine Ahnung ob die billiger oder besser sind..

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780

Thursday, May 3rd 2012, 7:59pm

Das ist immer wieder die gleiche Frage nach der kommerziellen Bedeutsamkeit einer im Gesamt-Bild untergeordneten Kosten-Art. Nichts desto trotz bleibt es bezogen auf die einzelne Position aus technischer Sicht eine Verschwendung. Letzlich bleibt jeder zuviel ausgegebene Cent einer zuviel und hat die gleiche absolute Kauf-Kraft.

Man muß nicht sparen, "koste es was es wolle", indem man an anderer Stelle oder bei Qualität, Zuverlässigkeit oder Haltbarkeit riesige andere Kosten erzeugt. Einen Kasten mit einem lang-laufenden Wartungs-Vertrag aufstellen, machen aber auch andere als die großen Monopol-Unternehmen vor Ort - die bieten als Mehrwert oft auch noch Freundlichkeit, weil sie schon von mehreren solcher Kunden mit relativ moderatem Aufwand auskömmlich leben können.

Wenn man solche kleinen Unternehmen eng an sich bindet und sich nicht mal Ansatz-weise spinnertes Klugtun bieten läßt, laufen solche Leute oft sogar als Multi-Talent zu Hochform auf, wo in Konzernen eher isoliert-egoistisches Sparten- oder gar Positions-bezogenes Denken herrscht.
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Purri

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779

Thursday, May 3rd 2012, 6:13pm

Für Private nicht, aber für eine Institution macht das wahrscheinlich schon Sinn, wenn sämtliche Handelspartner im selben ExtraNet sind, und die Komplexität reduziert wird. Die stellen bei dir einfach ein Kästchen auf, über das ein paar Hundert Börsen/Banken/Handelspartner erreichbar sind, anstatt dass man sich selbst darum kümmern muss. Mit 100% SLA und garantierten Bandbreiten und Latenzzeiten. Und die paar Tausender im Monat, da kostet wahrscheinlich die Sekretärin vom Chef mehr..

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goso (03.05.2012), Perfect Trader (03.05.2012)

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778

Thursday, May 3rd 2012, 5:07pm

@ Purri

Solche Angebote entbehren jeder kommerziellen Sinnfältigkeit für den Nachfrager.

Ich habe mal Mitte der 90er Jahre ein Projekt durchgerechnet für einen Internet-Provider. Da lagen die Werte auch in absonderlichen Größen-Ordnungen und es ließ sich vorn und hinten nicht kaufmännisch auf die Reihe bringen, wenn man sich von den Anbietern nackter dark fibres über den Tisch ziehen ließ.

Gerade die Strom- und Bahn-Betreiber, später auch die Stadtwerke haben so gigantische Mengen an freien Glasfasern, die oft bei anderen Infra-Struktur-Maßnahmen in Mega-Bündeln verlegt werden, daß man bei etwas Engagement und Planung eher das Tausendfache oder noch mehr zum gleichen Preis bekommen kann, wobei die Preise allerdings je nach der aktuellen Situation und Region extrem unterschiedlich sein können. Auch bei der Anschaltung wird oft extrem gemauschelt, da haben dann viele Provider irgendwo in der Provinz irgendwelche recht beachtlichen Austausch-Knoten hingestellt, um den Wahn-Vorstellungen der Eigner der bisher präferierten Standorte zu entgehen.

Für die meisten Anwendungen reichen die mittlerweile sehr günstig zu habenden Angebote im Consumer-Bereich aus, wobei man evtl. zu geringe Upload-Geschwindigkeiten mit größeren Paketen oft günstiger ausgleichen kann als mit Phantasie-Preisen für angeblich ach so tolle Business-Angebote, deren Preis-Setzung eher aus der Kunden-Segmentierung folgt als aus technischen Gründen.

Mit etwas ekligem Dauer-Reklamieren, kriegt man es je nach Provider auch schon hin, eher in der oberen Menge der Daten-Rate zu liegen statt an der garantierten Grenze. Manch Provider schmeißt Ekel-Kunden raus, manch einer weiß sehr gut, daß sie nur einen extrem geringen Anteil ausmachen und läßt sie, nur um Ruhe zu haben, zu recht vernünftigen Konditionen weitermachen. Wer allerdings implizit Bedürftigkeit, Ängstlichkeit oder fehlenden Wechselwillen rüberbringt, der hat das Pokern schon verloren, bevor es beginnt. Wer mutig und dreist ist, kann hier, wie auch sonst im Geschäft mal gewinnen und mal einen weiteren Versuch bei einem anderen Anbieter starten müssen.

In den Groß-Städten, wo neben DSL und Kabel-TV auch noch die Anbindung an Stadtwerke, kommerzielle Infra-Strukturen, Glasfaser und UMTS möglich ist, gibt es keinen Grund, es nicht wenigstens mal zu versuchen. Selbst auf der gleichen technischen Infra-Struktur, gibt es große Unterschiede bei den Providern, die viele Dinge, die in Wahrheit rein kommerziell eingeführte absichtlich konfigurierte Leistungs-Beschränkungen sind, als technisch ausgeben und bei ausreichendem Sachverstand in einer Argumentation auch mal nachgeben.
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777

Thursday, May 3rd 2012, 4:18pm

Bei Radianz kommts drauf an von wo nach wo und wie schnell. Wien <-> Eurex kostet ca. 3000/Monat für eine 256KBit Leitung + Miete für 2 Standleitungen zu den nächsten 2 Radianz POPs. Ist zwar nicht viel Bandbreite, aber die dafür garantiert..

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goso

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776

Thursday, May 3rd 2012, 2:33pm

In AT schaut es mit FTTH (Fiber to the Home) schlecht aus, es wird an FTTC (Fiber to the Curb) gearbeitet, das ergibt dann irgendwann einigermassen flächendeckend VDSL, in AT im Moment aber "nur" mit 30/4 Mbit Bandbreite. VDSL wird in Österreich aber grundsätzlich mit Interleaving betrieben, theoretisch hat man damit zwar höhere Latenzzeiten, ob das praktisch von entscheidender Bedeutung ist sei mal dahingestellt. Wobei natürlich klar ist, dass bei "normalen" Anschlüssen immer eine Stichleitung verlegt ist, ringförmig aber in Bezug auf Ausfallssicherheit besser wäre (allerdings ist das eine Diskussion im sehr akademischen Bereich, aber wer 39k für Rechner ausgibt denkt vielleicht auch in diese Richtung).

Ich persönlich nutze zum Traden einen 8 Mbit SDSL Anschuss (diese Technik ist in AT wesentlich verbreiteter und auch günstiger als in DE) inkl /28 Netz, der Anschluss ist aber ein "Abfallfrodukt" anderer Tätigkeiten, für Traden alleine würde ich mir den nicht leisten (rund 180,-- EUR netto p.m.).

Zu den Preisen von BT Radianz kann ich dir nichts sagen, von Colt hatte ich ein Angbeot für 2k netto p.m. für 100 Mbit symmetrisch Direktanbindung ans COLT Backbone. (Stand Sommer 2008, damals gab es das Projekt einen kleinen Desk für eine Assetmanagementgesellschaft hier zu betreiben, ist durch die "Krise" obsolet geworden). Abgesehen von den grundsätzlich schon hohen Kosten wären noch die Kosten für die Verlegung des LWL dazugekommen, und die sind im innerstädtischen Bereich äusserst unangenehm, als Richtgröße wurden mir EUR 10k pro 100m genannt). Alternativ wäre eine Anmietung eines Büros in einem Gebäude mit Inhouse LWL Anbindung in die engere Auswahl gekommen, da wären die Kosten für 100/100 im Bereich von EUR 800 p.m. gelegen.

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775

Thursday, May 3rd 2012, 1:45pm

@ goso

Ich habe bei den von Dir vorgestellten Netz-Anbietern nicht gleich die Preise gefunden, aber derzeit findet in den meisten Ballungs-Gebieten in D der (derzeit noch recht langsame) Ausbau mit Glasfaser bis zum Endkunden statt. Da sind dann auch Größenordnungs-mäßig höhere Geschwindigkeiten als mit VDSL zu sinnvollen Preisen drin.
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774

Thursday, May 3rd 2012, 1:15pm

Ob das "Geschäfts-Modell" nicht doch fadenscheinige Aspekte hat?

Grundsätzlich bin ich ganz bestimmt einer der Aller-Aller-Letzten, die exzessive Nutzung von IT-Systemen zu gigantischem Number-Crunching als für Trading-Zwecke unsinnig hinstellen würden. Ich weiß konsolidiert!!, daß für viele besonders interessante Techniken eher das Gegenteil der Fall ist.

Trotzdem irritiert mich die nebulöse Vermischung verschiedener Aspekte schon.

Um reines Orderbuch-Scalping soll es ja offenbar nicht gehen, denn da kommt es nicht auf das Scannen ganzer Märkte an und man braucht auch eine direkte Anbindung an das LAN auf dem Börsen-Floor.

Wenn es dann aber um höhere Time-Frames als im Sub-Sekunden-Bereich geht, lassen sich alle weltweit gehandelten auch nur halbwegs liquiden Aktien problemlos analysieren, denn in den meisten Aktien kommt gar kein oder nur wenige Male am Tag ein Umsatz zustande.

Die 10.000 meist gehandelten Werte aller größeren und mittleren Indizes in allen Ländern können problemlos jede Sekunde übertragen werden, wenn das Daten-Format halbwegs stimmig ist. Für ISIN, Preis, Volumen und ggf. einige weitere Zusatzdaten, kommt man mit weit unter 100 Byte aus. Der resultierende Datenstrom von < 1 MByte / s sollte über heute weitläufig verfügbare Anschluß-Technologien handelbar sein.

Wenn wirklich ein Ressourcen-Enpaß vorläge, könnte man durch implizite Ordnung, inkrementelle Übertragung und Kompression die Größen-Ordnung noch mal reduzieren. Die bedeutenden Daten-Anbieter aus der Anfangs-Zeit des Internets haben das allesamt so gemacht.

Warum keine maximal durchdachte Aufteilung der Vorverarbeitung auf einen Server im Netz, wo die Daten-Rate nicht durch DSL & Co. beschränkt wird, und die Präsentation der letztlich gefundenen Charts stattfindet, konnte übrigens in meinem damaligen Gespräch mi Soodt auch nicht zufriedenstellend geklärt werden. Aus meiner Sicht hielt er seine Lösung für viel zu zwingend, als daß er überhaupt wirklich für konstruktive Beiträge offen war, was möglicherweise auch am ungeeigneten Umfeld mit viel Primitiv-Kundschaft lag.

Für ein ordentliches Gespräch müßte aber schon Herr Soodt bei mir vorstellig werden, denn ich will nichts von ihm. Er will zwar auch nichts von mir, aber lernen oder gar nachnutzen könnte er sicher was und egal was ich von seinem oder er von meinem Trading halten, von IT (auch über den Kinderzimmer-PC hinaus) verstehe ich ganz bestimmt mehr als er.
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773

Thursday, May 3rd 2012, 12:58pm

Eine Werbe-Kampangne von Ausrüstern sähe ähnlich aus ;-<<

Grundsätzlich bezweifle ich, ob bei richtiger Gestaltung der Software für diese Aufgabe solche Rechner zwingend erforderlich sind. Der Ressourcen-Bedarf kann immerhin durch andere Wahl des Time-Frame oder Reduktion der Werte fast beliebig skaliert werden.

Was auffällt ist, daß nach dem Scannen wohl nicht automatisch getradet wird, sondern nur der möglicherweise interessante Chart hoch ploppt. Wenn dann die "Strategie" doch nicht klappt, ist der Teil des Scannens, der angeblich diese aufwendige Hardware erfordert, als nur ein vorbereitender Teil außen vor. So ähnlich könnte auch ein Werbe-Programm der Hardware-Branche aufgebaut sein.

Bei aller angenommenen Integrität des Autors KÖNNTEN (will heißen: ich unterstelle das ausdrücklich nicht!) manche seiner Vorschläge durchaus auch im Prozeß des sich gegenseitigen Übertrumpfen-Wollens eines Technik-verliebten Traders und eines in der Finanz-Branche Geld-witternden Ausrüsters entstanden sein.

Um die Sinnfältigkeit heraus zu finden, empfehle ich unbedingt den vorigen Test auf stundenweise mietbaren Cloud-Ressourcen, z. B. Amazon's EC2, wobei man sich da sicher noch einige Gedanken zur Trennung zwischen dem rechen-intensiven Teil und dem Bildschirm-intensiven Teil machen müßte.
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goso

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772

Thursday, May 3rd 2012, 12:48pm

Wobei sich mir die Frage stellt, ob diese Rechner dann über einen poppeligen T-Kom DSL Anschluss mit den Net verbunden werden?

Da würde sich eine ringförmige LWL-Anbindung durch COLT oder BT Radianzanbieten.

Kosten? Peanuts :P

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goso

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771

Thursday, May 3rd 2012, 12:34pm

So, ich habe mir das entsprechende Traders-Heftchen besorgt, meine Neugierde ist grenzenlos.

Bei der 39k Geschichte handelt es sich um 2 Rechner mit insgesamt 18 Stk 27" Bildschirmen, allerdings sind die Bildschirme NICHT im Preis enthalten!

Scanner System:

Hier ein Beispiel für ein Scanner-System:
• I7 3960K Prozessor
• Asus Workstation Board
• 64 Gigabyte Arbeitsspeicher
• Prolimatech Genesis Prozessorkühlung
• Lian Li-Gehäuse
• Seasonic-Netzteil
• LSI Warpdrive als Systemfestplatte
• Samsung SSD Modell 830 512 Gigabyte als zusätzliche
Systemfestplatte
• ATI 6870 Grafi kkarte für maximal sechs Monitore mit
Minidisplayport-Anschluss 2048MB Speicher
• Windows 7 Professional
• Sicherungssystem (Backup Festplatte) 2 Terabyte
• Vier 27-Zoll-Monitore
• Tastatur und Maus

Charting System:

• Zwei E5-2690 Intel Prozessoren mit je acht Kernen und 16
Threads je Prozessorkern
• EVGA Classifi ed SR-X Mainboard
• Wasserkühlung von Enzotech, die dazu benötigten Pumpen
werden von der Firma Eheim genutzt
• 48 Gigabyte Arbeitsspeicher
• Mountain Mods-Gehäuse
• Seasonic x 1250 Netzteil, zusätzlich das gleiche Netzteil
als Ersatz
• LSI Warpdrive als Systemfestplatte
• Samsung SSD Modell 830 512 Gigabyte als zusätzliche
Systemfestplatte
• 2 mal ATI 6870 Grafi kkarte für je sechs Monitore mit Minidisplayport-
Anschluss 2048MB Speicher
• Windows 7 Professional
• Sicherungssystem (Backup Festplatte) 2 Terabyte
• Minimum acht 27-Zoll-Monitore
• Viermal Monitorhalterungen Para für je zwei Monitore
• Tastatur und Maus
• Lancom Router
• Systemsicherheit
• Überspannungsschutz, USV von APC
• Headset (Firma Tritton)

Für Schmalspurtrader gibt es auch ein System, da kann man dann angeblich Scannen und Charten gleichzeitig, Kosten rund 26k, dafür wird darauf hingewiesen, dass sich dieses System schon an den Leistungsgrenze befindet.

• Zwei E5-2690 Intel Prozessoren mit je acht Kernen und 16
Threads je Prozessor
• EVGA Classifi ed SR-X Mainboard
• Wasserkühlung von Enzotech, die dazu benötigten Pumpen
von der Firma Eheim werden genutzt
• 96 Gigabyte Arbeitsspeicher
• Mountain Mods-Gehäuse
• Seasonic x 1250 Netzteil, zusätzlich das gleiche Netzteil
als Ersatz
• LSI Warpdrive als Systemfestplatte
• Samsung SSD Modell 830 512 Gigabyte als zusätzliche
Systemfestplatte
• 2 mal ATI 6870 Grafi kkarte für je sechs Monitore mit Minidisplayport-
Anschluss 2048 MB Speicher
• Windows 7 Professional
• Sicherungssystem (Backup Festplatte) 2 Terabyte
• Minimum zwölf 27-Zoll-Monitore
• Sechsmal Monitorhalterungen Para für je zwei Monitore
• Tastatur und Maus
• Lancom Router
• Systemsicherheit
• Überspannungsschutz, USV von APC
• Headset (Firma Tritton)

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770

Thursday, May 3rd 2012, 12:18pm

PT, die letzten beiden Abschnitte Deiner Ausführungen haben mich so shr zum Lachen gebracht, dass ich morgen wohl Bauch-Muskel-Kater haben werde. Das Schönste wäre, die Typen würden das hier lesen. :D

Purri

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Thursday, May 3rd 2012, 12:12pm

Es gibt so "IT-Berater" die sich auf gutverdienende Freiberufler wie zB Ärzte konzentrieren, und den Leuten dann sündteure Sachen/Services verkaufen, wie spezielle Ärzte-Server und dergleichen.. ein befreundeter Tierarzt hat auch einen riesen Serverschrank in der Praxis stehen, im Prinzip läuft da nur seine Tierärzte-Software drauf, eigentlich eine recht anspruchslose Patienten-Datenbank, die wahrscheinlich auch auf einem low-profile 500-Euro Rechner problemlos funktioniert. Trader sind evtl. eine ähnliche Zielgruppe..

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Thursday, May 3rd 2012, 11:56am

Re: Absurdes Zeug

Ich habe die Gazette schon entsorgt und kann auch nicht mehr nachsehen. Es war aber schon der dritte Teil von Soodt's Beitrags-Reihe und nach dem Schreiben meines Posts fand ich in den Leser-Kommentaren auch schon ähnliche Kritik wie von mir zu den vorigen Teilen.

Der Kommentar der Gazette war so in etwa: jedermann kann seine persönliche ..., natürlich geht es auch anders ... laber, laber

Fairerweise möchte ich anmerken, daß bei einem funktionierenden Geschäfts-Modell aus technischer Sicht weit überteuerte Kosten einer Teil-Komponente im kaufmännischen Gesamt-Kontext trotzdem völlig untergeordnet sein können und die Effektivität des Kern-Business nur marginal beeinfussen. Darum fallen in vielen Firmen (nicht nur im Trading) oft aus Kosten-Sicht eher unverständliche Entscheidungen zum Teuersten (und Besten?), was man für Geld kaufen kann, in der Hoffnung, damit vielleicht wenigstens irgendeinen minimalen technischen Mehrwert zu bekommen, der dann das Kern-Business vielleicht in der einen oder anderen kritischen Situation glatter laufen läßt.

Selbst wenn das technisch nicht zutrifft, sollte man bedenken, daß man bei jedem Produkt neben dem Wirtschaftsgut selber auch immer ein bestimmtes immaterielles Good Feeling mit kaufen möchte. Genau wie das bei diversen Luxus-Konsum-Gütern zutrifft, wo als Giffen-Güter der Absatz mit steigenden Preisen sogar zunimmt, gibt es sowas auch im eigentlich als rationaler angesehenen Industrie-Bereich.

Interessant ist zu sehen, daß eine Firma DKSYSTEMS AG mit "empfohlen von Peter Soodt" wirbt. Auf der letzten World of Trading haben mich die jungen Herren (so Anfang 30) mit bizarren Antworten auf eine sachliche Frage zum doch recht hohen Preis ihres Equipments so sehr verärgert, daß daraus spontan eine Kooperations-Aktivität mit Anderen induziert wurde. Ein besonderer Spaß ist, sie wiederholt zu wissen zu lassen, daß ein Teil ihrer entgangenen Umsätze erst durch eine aus ihrem eigenen Fehl-Verhalten folgende Ressourcen-Bündelung entstanden ist und nicht etwa durch den gewöhnlichen Gang des Geschäfts-Betriebes.

Die Kübel-weisen Geifer-Sprüche lagen so etwa auf dem Level: "Wir kennen Dirk Müller [Mr. DAX] und sehen ihn jeden Tag.", "Solche Leute wie Sie können sich sowas nicht leisten, richtige Händler schon.", "Konkurrenz gibt es für uns nicht, die Anderen erreicht nicht mal unsere Kniehöhe" usw. usf.
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