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Wednesday, July 20th 2011, 9:34pm

High-Frequency-Trading (HFT)

Einige interessante Statements zum HFT
Wer nichts weiß, muß alles glauben.

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Mr. Moon (20.07.2011)

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Monday, July 18th 2011, 8:29pm

Schnelle Infrastrukturen für High-Frequency-Trading

Da es öfter mal Diskussionen zum Orderbuch-Scalping gab, wo einige Leute ihre technischen Möglichkeiten nicht richtig einschätzen, zitiere hier mal aus der c't (übrigens komisch, daß die für viel Geld die Domain ct.de erworben haben, aber auf www.heise.de/ct umleiten) aus dem Artikel Wettrüsten (von Richard Sietmann in 2011/Heft 12/Seite 150 ff.) über private Netze der Finanz-Branche:
  • 2005 brauchte die Order-Abwicklung an der NYSE noch 10 Sekunden, 2009 nur noch 700 Milli-Sekunden.
  • An der fusionierten NYSE Euronext braucht sie nur noch 150 Mikro-Sekunden.
  • An der NASDAQ betrug die mittlere Latenz-Zeit 157 Mikro-Sekunden und 99,9 % aller Orders wurden in 757 Mikro-Sekunden abgearbeitet.
  • Die dabei erreichte Abwicklungs-Rate betrug etwa 194.000 Transktionen/Sekunde.
  • Das derzeit an der LSE einzuführende System will sogar im Schnitt unter 100 Mikro-Sekunden liegen.
  • Dem gegenüber liegen die One-Way-Transport-Zeiten zwischen europäischen Börsen-Plätzen und entfernten Trade-Servern durch spezialisierte private Netze zwischen 2 und 5 Milli-Sekunden und der garantierte Round-Trip unter 10 Milli-Sekunden.
  • Ein privater Trader mit einer Anbindung eines Rechners bei sich vor Ort hat aber schon Netz-Latenzen von mehreren 10 Milli-Sekunden, kommt damit für extremstes High-Frequency-Trading (wie z. B. Arbitrage in den höchst-liquiden Assets) immer zu spät.
  • Die direkte Aufstellung der Handels-System-Server vor Ort (Kollokation) an der Börse spart selbst innerhalb von New York zwischen 300 und 500 Mikro-Sekunden.
  • Die langsame Lichtgeschwindigkeit in einer Glasfaser von nur etwa 200.000 km/s bewirkt pro Kilometer Distanz 5 Mikro-Sekunden zusätzliche Netz-Latenz.
  • Zur Transparenz-Erhöhung hat die NYSE Euronext die Site latencystats.com bereit gestellt.
Wer nichts weiß, muß alles glauben.

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systemtrader

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Monday, January 17th 2011, 9:18pm

Hallo

Ich denke es kommt auch darauf an was man eigentlich Automatisch Handelt Scalpe ich oder bin ich er ein Swing Trader etc, ich selber unterhalte mein Server Privat zu Hause und hab auch auf Oanda Automatisch gehandelt, da die Jungs der Meinung waren 600$ dafür nehmen zu können habe ich die Orders per Autoit Automatisch übermittelt, was auch recht Problemlos möglich war, schwieriger war es allerdings auch eine Rückmeldung zu erhalten, Heute mache ich es Lieber mit MT4 wobei auch da der EA nur die Orders die ich ihm mit der eigenen Software übergebe entsprechend mit sauberer Rückmeldung bearbeitet.

Der Rechner an sich muss wenn man in zu Hause betreibt so sicher sein wie möglich, heißt Not Strom Versorgung wie z.b die hier http://www.edelight.de/i/usv-belkin-supe…rgung-von-erika damit kann man denn Rechner sowie das Modem Recht Lange am Leben erhalten.

Der Rechner selber ist ein Intel Atom D 510 MO mit 2 Giga Speicher und Raid1, als Betriebssystem nutze ich Linux in verbindung mit MT4 und eigener Entwicklungen in Python. Der Rechner braucht um die 30 Watt Strom ist Lautlos da Passiv gekühlt :-)

LG ST

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Perfect Trader (17.01.2011)

Fritz33

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Friday, December 10th 2010, 6:08pm

Große Server

Bei solch groß angelegten Servern sollte man auch auf die Sicherheit achten. Bei lehmann-it.de habe ich meinen Servern immer eine Freude gemacht und die danken es mir mit der langen Lebenserhaltung.
MfG Fritz

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8

Wednesday, December 1st 2010, 12:18pm

Amazon EC2

Sehr einfach sammelt man Erfahrungen beim Betrieb eines Remote-Systems mit Amazons Elasctic Cloud Computing EC2.

Dort bindet man sich nicht an irgendwelche langfristigen Verträge, sondern mietet Server ad-hoc stundenweise. Die Preise liegen um 10 US-ct/H für völlig brauchbare Rechner bis zu einigen US-$ für fette Monster-Boliden. Braucht man mehr Kapazität, bucht man einfach dynamisch mehr Rechner dazu, braucht man den Rechner nicht, z. B. im Urlaub oder am Wochenende, schaltet man ihn ab und speichert sein Festplatten-Image in einer Speicher-Farm.

Der Zugriff erfolgt über die üblichen Remote-Tools, unter Windows also ganz einfach mit dem Remote-Desktop. Wenn man nicht gerade Video-Spiele versucht, ist bei einer normalen Internet-Vebindung dabei die gefühlte Geschwindigkeit des Bildschirm-Aufbaus nicht von einer lokalen Arbeit zu unterscheiden. Wer wirklich mal rechen- und speicher-intensive Aufgaben lösen muß, wird sich das dazu notwendige Equipment unter üblichen sinnvollen ökonomischen Aspekten eher kaum persönlich zulegen wollen, für ein paar Stunden aber mal einige Dollar für Super-Boliden auszugeben, ggf. davon sogar mehrere zu einem Cluster zusammen zu schalten, ist bei Amazon überhaupt kein Problem.

Am Anfang mag die extreme Zerstückelung der Preisbildung auf Rechner-Stunden, I/O-Operationen, Speicher usw. sehr unübersichtlich erscheinen, in meiner Erfahrung kann man sich da aber auf die wesentlichen Kostenblöcke konzentrieren und wird bei üblicher Nutzung kaum große Überraschungen mit versteckten Zusatzkosten erleben. Diese Preisbildung dient wohl in erster Linie dem Schutz des Anbieters vor speziellen Anwendungs-Typen, die kaum bezahlte Haupt-Leistung (z. B. CPU) brauchen, aber dafür andere Ressourcen über-exzessiv nutzen.

Besondere Schnäppchen gerade bei sehr groß ausgelegten Rechner-Typen kann man machen, wenn man für eine nicht dauerhaft gebrauchte Aufgabe sog. Spot-Instanzen ersteigert, wo man ein Gebot abgibt und die Instanz solange zugeteilt bekommt, wie der gebotene Preis über dem aktuellen Markt-Preis liegt. Die eine oder andere Massendaten-Auswertung über die letzten Jahrzehnte oder eine Optimierung eines Handels-Systems sind bestimmt Aufgaben, die man nicht zwingend sofort bereit gestellt bekommen muß, sondern wo zur Kosten-Optimierung das Warten lohnt.

Die simpelste Nutzungsform ist einfach der Einsatz als Rechner, der eben nur remote in einem Rechen-Zentrum steht, ohne ansonsten viel an seiner Arbeitsweise zu ändern. Je nach der gewachsenen Erfahrung kann man dann weitere Zusatz-Funktionen konfigurieren, die die Lösung noch Server-zentrierter machen.

Für die Arbeit mit IB kann man übrigens auch mehrere funktionierende Arbeitsweisen finden, so daß, wenn nicht andere Gründe einer höheren Leistungs-Fähigkeit eines anderen Anbieters für diesen sprechen, die IB-Software selber kein Aus-Kriterium für eine Remote-Nutzung auf einem Server ist.
Wer nichts weiß, muß alles glauben.

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goso

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Wednesday, December 1st 2010, 12:07pm

Ok dann beziehe ich mich auf die Automatisierten Handelssysteme allgemein.
@ Oanda, die 12mio sollten kein Problem sein.


Dann bleibt noch immer die Frage wie Ninjatrader mit der oanda API kommuniziert, denn meines Wissens unterstützt NT out of the box keine Anbindung, ob es dir möglich ist die entsprechende Software selbst zu programmieren weiss ich natürlich nicht, bezweifle es aber einfach mal. ;)



@ mb, wird von NT unterstützt, habe mb mal als Demo ausprobiert aber nicht in kombination mit NT.


Unbedingt ausgiebig testen, vielleicht gibt es ja auch im Ninja Forum dazu Erfahrungsberichte.



Wie gesagt meine Vorkenntnisse sind (leider) gleich Null aber irgendwann muss man ja anfangen und ich denke es sollte auch kein großes Problem werden.


*hüstel*, SysAd -und diese Funktioen müsstest du erfüllen- wird man nicht so im Vorbeigehen, vor allem nicht dann, wenn man da von Anwendungen spricht, bei denen ein Ausfall geldeswerte Konsequenzen hat. Eine Sache ist so ein Ding grundsätzlich zum Laufen zu bringen, die andere Sache dagegen ist es den ausfallslosen und sicheren Betrieb zu gewährleisten.



Finanzieller Rahmen sollte für den Anfang 100-200Euro nicht übersteigen, wenns natürlich mehr kostet und es lohnt sich dann zahl ich auch mehr.
Aber es wäre für mich interessant zu wissen was man überhaupt für wieviel kriegt und was man für das Geld erwarten kann/sollte.


Für den Betrag bekommst du einen sehr guten Rootserver, ich würde allerdings bei der Hardware nur so viel ausgeben wie nötig, eher ein bisschen Geld in guten Support investieren, den bekommst du tendenziell eher bei kleineren Anbietern,

Im Investox Forum hat jemand seine Erfahrungen mit einem Rootserver und dem Anbieter geschildert, schau dir das mal an (soll keine Werbung sein): http://www.investoxforum.de/index.php?pa…44135#post44135 (eventuell ganzen Thread lesen)

Wenn ich ganz ehrlich bin, bevor ich als Newcomer mich derart intensiv in die Materie (Portsperren, Remotezugriff, Remoterestart, Monitoring etc.) einarbeiten würde, würde ich ein paar EUR mehr in die Hand nehmen und mir die Dienstleistung zukaufen. Und falls es dir danach ist, dann kannst du dir zu Hause einen 08/15 PC für 2-300 EUR hinstellen und dich dort langsam mit der Materie vertraut machen, wobei ich da zu Linux als Software raten würde, ist zwar nicht Klicki-Bunti-Welt, aber einen Win Server würde ich -nicht nur aus Kostengründen- nur unter Zwang betreiben. 8)

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Wednesday, December 1st 2010, 11:52am

Habe Hintman gebeten, die Überschrift um "Automatisiertes Handeln" zu ergänzen, da es sich nicht nur auf auf MT bezieht.

Cavobi

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Wednesday, December 1st 2010, 11:18am

Ok dann beziehe ich mich auf die Automatisierten Handelssysteme allgemein.

@ Oanda, die 12mio sollten kein Problem sein.

@ mb, wird von NT unterstützt, habe mb mal als Demo ausprobiert aber nicht in kombination mit NT.


Wie gesagt meine Vorkenntnisse sind (leider) gleich Null aber irgendwann muss man ja anfangen und ich denke es sollte auch kein großes Problem werden.

Finanzieller Rahmen sollte für den Anfang 100-200Euro nicht übersteigen, wenns natürlich mehr kostet und es lohnt sich dann zahl ich auch mehr.
Aber es wäre für mich interessant zu wissen was man überhaupt für wieviel kriegt und was man für das Geld erwarten kann/sollte.

goso

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Wednesday, December 1st 2010, 11:07am

EA ist die Metatraderbezeichnung für automatisierte Handelssysteme, also eigentlich nicht bei Ninjatrader.

ad oanda: Bei Oanda kannst du die API Schnittstelle mieten, so weit ich mich erinnere kostet der Spass USD 600/Monat, oder du machst 12 Mio USD Umsatz p.m. dann ist sie kostenlos.

ad MB Trading: Wird eine Anbindung an diesen Anbieter von Ninjatrader unterstützt? Falls ja, gibt es dazu auch schon praktische Erfahrungen? (Zwischen Theorie und Praxis können nämlich speziell bei Ninja ganze Welten liegen).

ad Serverbetrieb: Hast du irgendwelche relevanten Vorkenntnisse bezüglich des Betriebs eines Servers in einem Rechenzentrum? Welcher finanzielle Rahmen ist vorhanden? (Was kannst u/o willst du monatlich zahlen?)

Cavobi

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Wednesday, December 1st 2010, 10:58am

Bei IAB läufts bei mir momentan über den NinjaTrader, bei Oanda weiß ich über EA's nicht bescheid, Oanda wurde in dem Zusammenhang auch nur als FX-Broker erwähnt.

Ich würde natürlich gerne den NT behalten aber eine Umstellung auf MT sollte wohl auch machbar sein.

Goso wurde deine Frage weitgehend beantwortet oder habe ich dich missverstanden?


p.s. oder spricht man von EA nur bei MT und bei NT muss ich das anders nennen (Automatisiertes Handeln?) bin verwirrt. :pinch:

goso

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Wednesday, December 1st 2010, 10:41am

Irgendwie werde ich aus diesem Posting nicht schlau, EA = Expert Adisor = Metatrader, wie soll das bei IAB oder auch Oanda funktionieren?

Welche Software soll da zum Einsatz kommen?

Cavobi

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Wednesday, December 1st 2010, 10:22am

EA/Automatisierte Handelssysteme auf Server

Da ich mit Servern leider überhaupt keine Erfahrungen habe, würden mich eure Erfahrungen, Ratschläge und Tipps interessieren. Google und co. liefern zwar viele Ergebnisse aber eure Erfahrung ist mir dann doch mehr wert.

Leider kommt IAB ,aufgrund des reconnects, als Broker nicht in frage, es gibt zwar tools wo dieses "geupdated" wird aber von sowas möchte ich lieber die Finger lassen.
Welche Alternativen und Erfahrungen gibt es im FX-Bereich noch (die mir jetzt spontan einfallen wären: Alpari, Oanda, dukascopy, mb)?

Der Server sollte, so denke ich mir, an erster Stelle zuverlässig,schnell und jederzeit erreichbar sein. Leider habe ich keine Vorstellung wieviel Traffic das ganze verursacht und auf was ich alles bei der Sicherheit achten muss.


Danke und Gruß!