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12

Monday, November 21st 2011, 4:34pm

Helfen Stops bei Katastrophen wirklich?

Bezüglich der Frage nach der Wirksamkeit von Stops aus dem #5 ist zu sagen, daß gegen wirklich gravierende Markt-Bwegungen in Kopplung mit diversen möglichen technischen Störungen seitens Broker und Börse Stops überhaupt nicht helfen.

Stops sind insbesondere kein Hilfsmittel gegen Aussetzungen des Handels (Strom-Ausfälle [passieren z. B. an der Börse Chikago mehrmals im Jahr], IT-Ausfälle, administrative Schließungen von Finanz-Plätzen [wie z. B. nach der Zerstörung des WTC]), da sie dann auch nicht ausgeführt werden können.

Stops dienen vorrangig zum Schutz des Kapitals gegen die eigene Overconfidence.

Gegen wirklich katastrophale externe Ereignisse hilft nur die Nutzung von weit aus dem Geld liegenden Optionen, deren Preis im Normalfall als Versicherungs-Prämie verloren ist, bei sehr großen Markt-Bewegungen aber den durch die Haupt-Position entstehenden Verlust kompensiert. Gegen die normalerweise erwarteten moderaten Bewegungen helfen diese Optionen nicht, das sie um als Versicherung ausreichend preiswert zu sein, soweit aus dem Geld liegen müssen, daß sie in der Nähe des Einstands-Preises kaum Preis-Veränderungen zeigen (Delta ist nahe 0).

Mit Optionen am oder im Geld (Delta >= 0,5) funktioniert so eine Versicherung übrigens nicht. Sie wären 1) viel zu teuer und hätten 2) nur die Wirkung, als ob man mit höherer Margin und höheren Transaktions-Kosten eine kleinere Haupt-Position eingegangen wäre.

Für solche Strategien braucht man einen richtigen Broker (also keinen Bucket-Shop), der die Positionen zu einer Portfolio-Gesamt-Betrachtung zusammen rechnet. Beim Handel mit Futures weisen die Börsen mit den jeweiligen Margin-Klassen aus, welche Optionen sie gegen welche Futures bereits von sich aus aufrechnen (trotzdem muß das der Broker auch dann übernehmen).

Von den diversen absichtlichen angeblichen "technischen Störungen" bei den OTC-Bucket-Shops will ich gar nicht reden, da gibt es schon zu normalen Zeiten beliebig schlimme Durchstechereien. Bei der Benutzung des Wortes Bucket-Shop (auf deutsch auch Winkel-Börse), sollte man nicht zu sehr darauf rumreiten, daß sie entgegen der strengen Definition, die einen verbotenen Betrieb ohne Zulassung bezeichnet, ja doch irgendwo irgendwie zugelassen sind. Denn in ihrem Geschäfts-Gebaren und den ausweirkungen für ihre Benutzer sind sie nicht besser.
Wer nichts weiß, muß alles glauben.

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DanielR (21.11.2011)

goso

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Friday, November 18th 2011, 8:22pm


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Perfect Trader (21.11.2011)

Purri

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Friday, November 18th 2011, 8:14pm

Laut der NFA Statistik sind es auf Quartals-Sicht eher so um die 70%, die Verluste machen (aber nicht notwendiger Weise das Konto komplett schrotten).

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DanielR

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9

Friday, November 18th 2011, 4:08pm

Wenn laut Statistiken fast 90% aller FX Neukonten nach drei Monaten leeer werden


OT:

Grundsätzlich nervt diese Thematik mit "nahezu 100% der Trader gehen pleite und Trading ist ein Wahnsinnsjob" usw. usf. Das ist doch völlig normal. Ich schätze, das wenn wahllos aus Geldgier 100 Personen einfach so ohne große Vorahnung ein Kaffegeschäft o.a. aufmachen, beim ersten Versuch weit mehr als 90% Pleite gehen. Das Trading nimmt hier als Business / in diesem Szenario keine Sonderstellung ein.

Grüße
Dan
I go for it!

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goso

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Friday, November 18th 2011, 3:06pm

Wenn laut Statistiken fast 90% aller FX Neukonten nach drei Monaten leeer werden (die Verluste der Trader), dann braucht der FX Broker wirklich keine Order an den Markt leiten. Er kann mit Hilfe von Softwarelösungen die Aufträge der Neukunden gegenseitig hedgen und mit Hilfe der Statistik kann er davon ausgehen, dass in drei Monaten die Kunden sowie so pleite gehen. Und dazu braucht er keine besondere Tricks mit dem S/L abfischen. Der größte Feind des Traders ist er selber.


Ganz so einfach ist's anscheinend doch nicht, siehe neuimex und forex one bzw. mal nachdenken warum Gain Capital und FXCM von für diverse Tricksereien mit teils empfindlichen Geldbußen belegt wurden.

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Hintman

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Friday, November 18th 2011, 12:53pm

Sieh dir hier mal die Kundenbewertungen und Konditionen an, nicht wenige mit MT4 dabei:
http://www.brokerdeal.de/broker-vergleich
Parameter für Trading "Frei Schnauze": Stopp-Loss 0,6-fache ATR, Profit Target 1,8-fache ATR. Zeitstopp greift am 5. Tag des Trades.
Meine Postings stellen keine Aufforderung zum Wertpapierkauf dar, dafür ist jeder selbst verantwortlich.

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Friday, November 18th 2011, 12:12pm

Die Trader machen dem FX Broker leicht.

Wenn laut Statistiken fast 90% aller FX Neukonten nach drei Monaten leeer werden (die Verluste der Trader), dann braucht der FX Broker wirklich keine Order an den Markt leiten. Er kann mit Hilfe von Softwarelösungen die Aufträge der Neukunden gegenseitig hedgen und mit Hilfe der Statistik kann er davon ausgehen, dass in drei Monaten die Kunden sowie so pleite gehen. Und dazu braucht er keine besondere Tricks mit dem S/L abfischen. Der größte Feind des Traders ist er selber.

verado

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Friday, November 18th 2011, 9:07am

Dann dürfte es ja echt am besten sein, ein weites PCI-Stoploss (für Power-, Computer- und Internetfailure) zu setzen und für sich selbst zum Positionsmanagement ein engeres zu wählen.

Wie gut funktionieren gesetzte Stop-Loss Orders im Falle eine Notenbankinvention wie im CHF im September oder kürzlich erst im Yen? Werden die halbwegs zu dem gesetzten Kurs aufgeführt oder wird man mit ins Verderben gerissen falls man Pech hat?

goso

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Thursday, November 17th 2011, 4:26pm

Noch eine Mythenfrage: Stop-Loss hunting in Forex.

Ärgern sich da nur die User weil die Volatilität/Noise halt so hoch war, dass sie ausgestoppt wurden, oder gibt es sowas seitens der Broker echt? Was soll das den Brokern bringen?


Ja, gibt es (wobei sicher nicht so oft wie sich manche Newcomer darüber beschweren), einerseits werden auch vom realen FX Markt manche Marken "abgeräumt" und andererseits ist es bei manchen Anbietern notwendig. Warum?

In manchen Ländern ist es relativ leicht "FX-Broker" zu werden, es gibt auch sehr wenig Kontrolle, manche dieser Hinterhofbroker haben gar keinen wirklichen Zugang zum echten FX Markt, sondern kaufen/leasen sich eine Metatrader-Server Lizenz, hängen einen einigermassen brauchbaren Datenfeed an und los geht's, die Kunden zahlen auf ihre Konten ein und handeln drauf los, Gewinne machen dürfen sie aber dauerhaft nicht, denn das einbezahlte Kapital ist schon längst in die Taschen der Betreiber verschwunden, also wird dafür Sorge getragen, dass die Kunden dauerhaft keine Gewinne machen.

Ach ja, WH selfinvest fällt nicht in diese Kategorie.

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verado

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Thursday, November 17th 2011, 1:48pm

Habe mir nun whselfinvest ausgewählt, scheinbar gute Spreads, Konto in Luxembourg möglich, seit 1 Monat MT4 Zugang. Fein.

Noch eine Mythenfrage: Stop-Loss hunting in Forex.

Ärgern sich da nur die User weil die Volatilität/Noise halt so hoch war, dass sie ausgestoppt wurden, oder gibt es sowas seitens der Broker echt? Was soll das den Brokern bringen?

cav.

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Tuesday, November 15th 2011, 3:38pm

Hey Verado,

hast du schon CFD's in Betracht gezogen? Ansonsten denk bitte nicht, dass Forex leichter oder irgendwie anders zu traden ist.

Broker würden mir jetzt spontan alpari, oanda und mb trading einfallen.

Für einen Anfänger sollte der (meistens) erste Freitag im Monat tabu sein (Non-Farm Payrolls). Über die Weihnachtszeit sollte man mMn auch lieber Urlaub machen und entspannen. Das Geld rennt nicht weg. :)

gruß,
cav.

verado

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Tuesday, November 15th 2011, 12:14pm

Ein paar Fragen zu Forex + Vorstellung

Hallo,

Ich komme aus dem Wiener Bereich, habe zur Zeit des Nasdaq/NM-Hypes einiges an Geld verloren, bin dann über den enttäuschenden Weg von Superfund (zumindest die letzten Jahre) zum manuellen Aktientrading gekommen. Allerdings ist derzeit eine schlechte Zeit um auf steigende Aktien zu setzen. Will jetzt Forex probieren.

Zuerst im Demokonto, dann Live. Ich suche einen Broker mit Metatrader4/5-Zugang, der auch in Bezug auf Spreads/Slippage/Requotes zu empfehlen wäre. In Österreich gibt es scheinbar nichts, Flatex würde mir jedoch einfallen. Allerdings habe ich noch nie gelesen, das den jemand für Forex verwendet, dürfte in DE beliebt für Aktien sein. Welcher Broker ist zu empfehlen?

Und dann noch eine Frage an die Mythbusters im Forum: Ist es echt besser in Forex das Trading am Freitag bleiben zu lassen und auch zur Weihnachtszeit +-2 Wochen?

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