UBS

      RS8 schrieb:

      retep schrieb:

      Wenn man bedenkt das Rendite immer von den Kunden bezahlt wird


      Ich verstehe den Zusammenhang mit
      Die Eigenkapitalrendite soll 15 bis 20 Prozent erreichen.

      nicht so recht.



      Gibt es ein Unternehmen das Umsatz oder gar Gewinn ohne Kunden erwirtschaften kann?
      Ohne Kunden kein Gewinn.


      Also ich habe nie Wirtschaft an einer Uni studiert - aber das begreiffe selbst ich.
      Hier zur Veranschaulichung der Problematik ein aktuelles Beispiel aus der Realwirtschaft (es geht um Marktdominanz und abkassieren der Marke Gillette des Herstellers Procter & Gamble)

      Migros eröffnet Preiskrieg gegen Gillette (wer sich schon nur das Bild in diesem Artikel anschaut, weiss um was es geht)
      Exempel statuieren
      «Die Erhöhungen sind für uns nicht nachvollziehbar. Die Preise haben die Grenze des Erträglichen erreicht. Es entsteht der Eindruck, lediglich höhere Margen erzielen zu wollen»

      Blick - 50 Franken für 8 Rasierklingen von Gillette.
      20Minuten - Gillette Preiskrieg

      Das kann man 1:1 auf die Bankenprofite übertragen.
      Würde und Sein - sind allen gemein
      UBS neu

      «Was der UBS passierte, soll ihr nie mehr wiederfahren»
      Die Eigenkapitalrendite soll 15 bis 20 Prozent erreichen.
      «Die Transformation ist grundlegend und wird nicht schnell gehen, aber ich bin entschlossen, ein nachhaltig profitables Unternehmen aufzubauen, nicht eines, das nur kurzfristige Erwartungen erfüllt»
      Quelle: BZ

      Na da sind wir ja mal gespannt. Ackermannsche Renditeträume und Nachhaltigkeit?????
      Wenn man bedenkt das Rendite immer von den Kunden bezahlt wird - sollte man sich als Kunde überlegen dies auch zu tun (Nachhaltigkeit so wie ich es sehe).
      Würde und Sein - sind allen gemein
      Lügen und Wahrheiten

      Lüge: «Marcel Ospel, Verwaltungsratspräsident von UBS, hat sich dazu entschlossen, auf die Kandidatur für eine Wiederwahl an der kommenden ordentlichen Generalversammlung vom 23. April 2008 zu verzichten.» So stand es in einer Medienmitteilung der Grossbank, am 1. April 2008.

      Wahrheit: «In diesem Zusammenhang veranlasste die EBK* Marcel Ospel am 20. März 2008, auf die ordentliche Generalversammlung vom 23. April 2008 hin vom Verwaltungsratspräsidium der UBS zurückzutreten», schreibt die Finma
      * EBK ist ein Vorläufer der FINMA
      Quelle: TA


      UBS-Chef Oswald Grübel (65) hat in den letzten Tagen die ehemalige Führung seiner Bank scharf kritisiert. Vor einer Woche in der Finanzkommission und letzte Woche bei Treffen mit Politikern in Bern betitelte er Marcel Ospel (59) und sein Führungsteam als «unfähige Leute». Sehr bald könnten CEO und Verwaltungsrat der UBS den klaren Worten Taten folgen lassen. SonntagsBlick weiss: Die Zürcher Staatsanwaltschaft wird die UBS in den nächsten Wochen kontaktieren. Dann muss die Spitze der Bank entscheiden, ob sie den Ermittlern aktiv helfen will, gegen das alte Management vorzugehen.

      Staatsanwälte der Abteilung für Wirtschaftsdelikte prüfen im Rahmen eines Monitorings, ob genügend Verdachtsmomente vorliegen, um gegen die ehemaligen UBS-Chefs um Ospel ein Strafverfahren zu eröffnen. Möglich wären Ermittlungen wegen ungetreuer Geschäftsführung oder Beihilfe zum Steuerbetrug in den USA. Beim Kontakt mit der UBS wird die Staatsanwaltschaft unter anderem die Frage aufwerfen, ob die Bank bereit ist, belastende bankinterne Dokumente freiwillig an die Ermittler auszuhändigen.
      ...
      Jositsch dämpft die Erwartungen: «Ich rechne nicht damit, dass ein Strafverfahren eröffnet wird.» Bei Wirtschaftsdelikten wie diesen einen strafbaren Vorsatz nachzuweisen, sei sehr schwierig.
      Quelle: Blick


      Es ist also immer noch möglich als verantwortlicher Manager einer AG praktisch ungestraft bei eigenem persönlichen Wohlergehen hunderte oder tausende von anderen Existenzen zu bedrohen oder gar zu vernichten.
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      UBS vor sensationellem Deal?

      Grübel will UBS freikaufen

      Oswald Grübel möchte von der Schweizerischen Nationalbank die Schrottpapiere zurückkaufen, welche die UBS der Nationalbank abgetreten hat. Für die Finma ist der Befreiungsschlag kritisch.
      ...
      Letzten Herbst waren für die Rettung der UBS 60 Milliarden Franken von der Nationalbank (SNB) vorgesehen. Um ganz so viel geht es nicht mehr. Im Frühjahr wurden dann aber nur Schrott-Papiere für 40 Milliarden der Nationalbank verkauft. Diese konnte dank der Erholung der Häuserpreise einen Teil dieser Papiere verkaufen.

      Das maximale Risiko der Nationalbank bei der Verwertung illiquider Wertpapiere der UBS hat sich inzwischen auf 28 Milliarden Franken reduziert. Für die UBS ist das nach wie vor viel Geld. Vergleicht man die 28 Milliarden Franken mit den 33 Milliarden Franken Kernkapital (Tier 1), das die UBS im Moment ausweist, erscheint das Risiko doch ziemlich hoch. Der schlimmste Fall, der aus Sicht der Regulatoren eintreten könnte, wäre, wenn die Börse wieder zusammenbricht und die Rettungsaktion ein halbes Jahr später wiederholt werden müsste.
      ...
      Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte eine UBS-Pressesprecherin lediglich, im Moment sei ein solcher Kauf nicht geplant, allerdings würden sie sich vorbehalten, in der Zukunft ein Angebot zu machen.

      Die Nationalbank, so ist zu hören, will mehr als einfach nur ihr Geld zurück. Dort will man auch eine Entschädigung für das eingegangene Risiko. Da sind harte Verhandlungen angesagt.
      Quelle: BZ
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      Heute wird in den USA das Strafmass für den Mann verkündet der die Affäre "UBS" ins Rollen brachte. Eine Aussage im Zusamenhang mit den ganzen Bankgeheimnissdiskussionen ist besonders brisant:
      30 Monate Haft drohen dem ehemaligen UBS-Kundenberater Bradley Birkenfeld: Morgen wird der Richter das Strafmass verkünden. Birkenfeld, der die UBS mit seinen Aussagen schwer belastete und die UBS-Affäre ins Rollen brachte, sieht sich jedoch in der Rolle des Bauernopfers - während die in seinen Augen verantwortlichen Topmanager der Grossbank ungescholten wegkommen.
      ...
      «Wie kann es sein, dass die UBS, Raoul Weil, Martin Liechti und Peter Kurer davonkommen, während ich der einzige bin, der verurteilt wird?», fragt sich Birkenfeld. Der frühere Verwaltungsratspräsident Peter Kurer und die Topmanager Raoul Weil und Martin Liechti hätten gewusst, dass UBS-Mitarbeiter in den USA reichen Amerikanern systematisch bei der Steuerflucht geholfen haben. Sie seien dabei mit «blinder Arroganz» und dem Gefühl, nicht belangt werden zu können, vorgegangen. Liechti wurde zwar verhaftet, doch die US-Behörden liessen ihn wieder frei. Auch Weil ist auf freiem Fuss: Obwohl in den USA angeklagt, lebt er unbehelligt in der Schweiz.

      «Diese Leute haben das Bankgeheimnis kaputtgemacht», sagt Birkenfeld.
      Quelle: BZ


      Letztendlich ist es immer die Gier der Profiteure die ein System eigenmächtig zum Einsturz bringen.
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      Zwischenabschluss CH Steuerzahler vs UBS Rettung

      Die CH Regierung konnte heute ihre zur Rekapitalisierung der UBS eingegangene Pflichtwandelanleihe (6 Mrd. CHF) in Form von 332,2 Millionen Aktien auf dem internationalen Kapitalmarkt problemlos platzieren. Damit ist der Bund wieder raus aus der UBS.

      Der Erlös ist ca. 7,28 Mrd. CHF. Nach Abzug aller eingerechneten Aufwände dürfte rein Netto etwa 1 Mrd. CHF als Profit übrig bleiben.
      Und dies nach 8 Monaten bei ursprünglich geplanten 2.5 Jahren.

      Allerdings lagern bei der Nationlbank noch toxische Werte der UBS im Wert von 38,7 Mrd. USD (geplant ursprünglich 60 Mrd. USD).
      Dank (u. a. einer Absicherung für die Nationalbank in Form von Optionen auf UBS-Aktien), hat die Nationalbank netto noch kein Geld verloren.

      Da bei diesen toxischen Einlagen der Markt nach wie vor nicht in Gang gekommen ist, gilt dieser Posten als geschätzt.
      Quelle: BZ
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      Heute wurden erste Details zum UBS Abkommen mit den US - Steuerbehörden bzw. der CH bekannt:

      ZURICH (Dow Jones)--The Swiss government said Wednesday work to process and hand over 4,450 sets of client data from UBS AG (UBS) was the only possible course of action in a dispute between the U.S. and Switzerland.

      Government Web site: admin.com

      August 19, 2009 10:04 ET (14:04 GMT)
      Allerdings betrifft dies nur die UBS. Weitere (CH) - Banken dürften bereits ins Blickfeld der USA gelangt sein.
      Amerikanische Steuersünder, die sich bei den US-Behörden freiwillig meldeten, haben offenbar nicht nur Geld auf UBS-Konten versteckt. Bis zu zehn Banken aus der Schweiz und Europa geraten neu unter Verdacht. Quelle: BZ


      An der PK wurde vom CH - Finazminister ein besonders schöner Satz ausgesprochen:
      Noch einmal betont Merz , dass das Abkommen nur für die UBS Gültigkeit hat. Ausserdem habe der Bundesrat noch nie für ein einzelnes Unternehmen eine ähnlich grosses Engagement gezeigt. Der Bundesrat erwarte nun - als Minimum - dass sich alle Finanzintermediäre an die Gesetze halten.
      Quelle: BZ
      Das sagt wohl alles.....




      Und was machen die Delinquenten in der Zwischenzeit:
      ...
      Der Spielwarenunternehmer Jeffrey Chernick, der sich Ende Juli des Steuerbetrugs schuldig bekannte und gegen eine Kaution von vier Millionen Dollar auf freiem Fuss ist, geht in Afrika auf Jagd.

      «Der Hauptgrund dieser vornehmlich humanitären Mission ist es, nach Nahrung für die lokale Dorfbevölkerung zu jagen, auf welche diese Menschen angewiesen sind», schreibt Chernicks Anwalt Allan Sullivan in der Bitte ans Gericht, die der Nachrichtenagentur SDA vorliegt.

      Sein Mandant sei ein eifriger Jäger, Sportsmann und Waffensammler. Der 70-Jährige besitze 23 Waffen. Zwei Gewehre würde er gerne auf die Jagd mitnehmen. «Zu mieten gibt es Gewehre in dem verlassenen Gebiet, in dem Herr Chernick stationiert sein wird, nicht.» Richter James Cohn gewährte die Bitte am Montag.
      ...
      Ich werde meinen Lachanfall von heute Morgen nicht mehr los..........
      Quelle: Jagdausflug und Kreuzfahrt: UBS-Steuersünder machen Ferien
      Würde und Sein - sind allen gemein

      Gordon Gekko schrieb:

      Es geht darum das ein Kunde mit der Zeit mit dem Kundenberater zusammen wächst, vertraut etc...wir sprechen natürlich von Kunden mit über 10Mill. wenn nicht 50 Mill. Für normal sterbliche sieht es wieder anders aus. Es sind sehr viele gute Kundenberater weggegangen die enorm vielen gute Kunden mitgenommen haben

      Neon1968 schrieb:

      Na ja wenn sie die Boni nicht bezahlen dann werden auch die ganzen Kundenberater weggehen und die Kunden mit
      Hm, sind denn die Kunden der Banker mit ihren Beratern derzeit so zufrieden daß sie denen überall hin folgen würden? ?(
      Ende als Big Player - Geheimpläne zum Umbau der UBS
      Die UBS soll sich von der Vision eines globalen Finanzmulti verabschieden und zu ihren Wurzeln zurückfinden - zurück zum Heimmarkt Schweiz mit einem starken Retailgeschäft und einer rentablen Vermögensverwaltung für eine kapitalstarke, rund um den Globus verteilte Privatkundschaft. Das schreibt die «Handelszeitung» in ihrer neusten Ausgabe. Das Blatt beruft sich auf Informationen aus Führungskreisen der Grossbank.
      Quelle: BZ

      Kollapsbank will 2 Milliarden Boni* für 2008 zahlen - Derweil ist die Gemütslage der Steuerzahler (und Retter) am kochen

      CH - Finanzmarktaufsicht hat Boni bereits bewilligt (Chef ist ein ehemaliges UBS - Kadermitglied)
      Quelle: swissinfo
      * = Summe ist noch nicht offiziell bestätigt
      Würde und Sein - sind allen gemein

      UBS zeigt Schwäche im Wochenchart

      UBS WKN: UB0BL6 ISIN: CH0024899483

      Charttechnischer Ausblick 13.12.08: Der Kampf der Zeitebenen wird am Beispiel UBS sehr schön einsehbar. Im Tageschart mittlerweile in einem Aufwärtstrend, warten der Wochen- sowie Monatschart lediglich auf bearische Fortsetzungssignale. Und solch eines könnten wir im Weekly soeben erleben. Die kurze Gegenreaktion führte nur an den alten Support und nunmehrigen Resist um 15 CHF heran. Wo UBS diese Woche eine leicht negative, aber sehr zögerliche Kerze ausbildet. Für aggressive Trendfolger ein ideales, weil günstiges Shortsignal. Die vorsichtigeren Anleger warten eine Bestätigung ab. Der Stopp kann sehr eng gelegt werden, denn bei stabilen Kursen über 15 CHF verflüchtigt sich die unmittelbare Absturzgefahr.

      Letztes Update 12.10.08: UBS war lange einer der Hoffnungsträger unter den eidgenössischen Blue Chips, die Bodenbildung sah viel versprechend aus. Damit ist es nun vorbei, der Abwärtstrend konnte nicht attackiert werden, wogegen ein neuer Tiefststand auf Schlusskursbasis für weitere Kursverluste spricht. Durch die 7 CHF breite Bodenbildung ergibt sich daraus nun sogar ein theoretisches Kursziel von erschreckenden 10 CHF. Erst über 24 CHF ist die Gefahr gebannt, und dazu bedarf es wohl einer allgemeinen Beruhigung der angespannten Lage an den Börsen.
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      Der Autor ist in den besprochenen Werten zumeist selbst investiert. Traden auf eigene Gefahr, Signale sind aktuell großteils experimentell zwecks Challenge "In 30 Tagen zur Trading Strategie".
      Plane deinen Trade, trade deinen Plan!
      If it´s not a HELL YES, it´s a NO!
      Im CH-Parlament läuft aktuell die Debate zur Hilfsaktion für die UBS. Es gibt Votanten die das Geldbusiness mit dem Drogenbusiness verlgeichen. Und damit auch die flankierenden Massnahmen die anzuwenden wären.

      Zur Erinnerung:
      Die UBS kann Ramsch in der höhe von 60 Mrd. USD an die Nationalbank abgeben ( per 30.09.2008 ).
      Zudem erhält sie 6 Mrd. CHF zur Stärkung des Eigenkapitals.

      Das sind umgerechnet aktuell 78 Mrd. CHF das die Bank nicht pleite geht. Das ist mehr als das 1.5-fache des Haushaltes der Eidgenossenschaft für ein Jahr.
      Je nach Einschätzung hat der Ramsch in der Zwischenzeit noch einmal die Hälfte an Wert verloren.
      Ohne die Rettungsaktion (weil Rechnungsrelevant) wäre die UBS jetzt Pleite oder auf der Kante zur Pleite.
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      UBS de facto unter Heimatschutz gestellt
      «Die SNB hat für den Kredit gegen UBS kein Rückgriffsrecht, unter der Annahme, dass bei UBS kein Kontrollwechsel stattfindet.» So steht es in verklausuliertem Juristendeutsch in der Pressemittelung.
      Dies bedeutet, dass ein neuer Eigentümer zusätzlich zum Kaufpreis 61 Milliarden Franken bezahlen müsste.
      Eine Übernahme, die praktisch nur durch ausländische Käufer möglich wäre, wird dadurch stark gehemmt.
      Quelle: SF
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      Charttechnisch im Moment ein Gräuel, hier die Analyse von vor 2 Tagen (hat sich noch nichts entscheidenes getan seither):

      UBS WKN: UB0BL6 ISIN: CH0024899483

      Charttechnischer Ausblick 14.10.08: Das Verlassen des Trendkanals am 10.10. konnte UBS nichts anhaben. Der Kurs drehte postwendend wieder nach oben und brach schon Tags darauf den kurzfristigen Abwärtstrend. Heute verdeutlichen dann weitere starke Zugewinne im zweistelligen Bereich die Ambitionen von UBS, die Tiefkurse um 16 CHF nicht mehr gefährden zu wollen. Dazu bedarf es allerdings noch mehr, und zwar einem Schlusskurs über 24 CHF. Dafür sieht es im Moment ganz gut aus, charttechnisch befindet sich die Aktie aber im Niemandsland. Daher auch nur das neutrale Rating.

      Letztes Update 07.10.08: Aggressive Trader sahen in UBS nach dem Abprall vom Kreuzwiderstand aus dem Querresist und dem sekundären Abwärtstrend um 24 CHF wohl schon vor Tagen einen geeigneten Shortkandidaten. Nachdem nun auch noch der breite Trendkanal endgültig gen Süden hin verlassen wurde, gibt es überhaupt keine Hinderungsgründe mehr, die einem bearischen Engagement entgegen stehen. Das Septembertief um 15,5 CHF sollte charttechnisch nicht viel bewirken können, aber das wird man abwarten müssen. Ein Wechsel in den Longmodus kommt aktuell unter 20 CHF nicht in Frage.
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      Der Autor ist in den besprochenen Werten zumeist selbst investiert. Traden auf eigene Gefahr, Signale sind aktuell großteils experimentell zwecks Challenge "In 30 Tagen zur Trading Strategie".
      Plane deinen Trade, trade deinen Plan!
      If it´s not a HELL YES, it´s a NO!
      Die schieflage der UBS wurde offensichtlich durch kontinuierliches anschwellen des Abflusses von Kundengeldern verschärft. Sowohl Private wie auch Institutionelle zogen gleichmässig Gelder ab. Das führte dann am letzten Wochenende zum "Gang nach Canossa".
      Das Geschäft der UBS in der Schweiz leidet: Proportional gesehen sei der Abfluss an Kundengeldern in der Schweiz «mit Abstand» am grössten, sagte UBS-Chef Marcel Rohner gegenüber Schweizer Radio DRS. Das Vertrauen in die Bank sei «stark angekratzt», sagte Rohner in einem Gespräch mit der Tageschau des Schweizer Fernsehens SF.


      Mit der Auslagerung des Businessramsches an die CH-Nationalbank (und der Aufstockung des Eigenkapitals) steht die Bank jetzt ohne Fussfesseln da. Sie ist damit aktuell praktisch die bestkapitalisierteste Grossbank der Welt.
      SNB-Präsident Roth sagte, er sei sich bewusst, dass die Nationalbank Risiken eingehe. Es gebe Chancen, wenn alles verkauft sei, dass am Schluss ein Gewinn bleibe. Falls das der Fall sei, erhielte die SNB die erste Milliarde Franken. Danach werde der Gewinn hälftig zwischen der UBS und der SNB geteilt.

      Die Hilfestellung für die UBS wird das Budget des Bundes nicht belasten. "Letztlich finanziert sich dieses Geschäft selber", sagte Direktor Peter Siegenthaler von der Eidgenössischen Finanzverwaltung vor den Medien.

      Dem Bund drohe kein Verlust, sagte Siegenthaler. Zum einen erhalte er Zinseinnahmen von jährlich 750 Millionen. Zum andern werde er seine Beteiligung unter Berücksichtigung der Marktverhältnisse innert 30 Monaten wieder veräussern und so wesentliche Teile der ursprünglichen Ausgabe refinanzieren.
      Quelle: Cash
      Würde und Sein - sind allen gemein