Betriebs- und volkswirtschaftliche Betrachtungen

      Georg schrieb:

      Mr Trump
      Wer die Regierungsbildung verfolgt und dies auch bei früheren Präsidenten müßte eigentlich für die Zukunft positiv gestimmt sein. Reales know how en masse.

      Als Quasselpack würde ich hier allerdings niemand bezeichnen und Rückschläge gibt es in der Politik immer.
      Zumindest sollte man denjenigen anerkennen, die sich durch hohes Verständnis und harte Arbeit der einzigen, ewigen, unteilbaren, unendlichen und unabänderlichen Weisheit bestmöglich annähern und so schon frühzeitig und unverblendet erkannten, dass der neue PotUS Trump für die Börsen sehr vorteilhaft ist, während allerlei Quasselpack Gegenteiliges laberte, dass sie mehr drauf haben als die nur mitlaufende, manipulierte Masse ohne jede Ahnung.

      Dow und DAX gehen ja nun mal offensichtlich auf Höchsstände, was jetzt jeder weiß. Die echte Kompetenz wusste es vorher und hatte damit genau so recht wie auch sonst immer.

      Kulisse? - Ein Blick dahinter

      Wie sich "Spenden" an die Polit-Schergen auszahlen, da sich selbst dort, wo fast alles den Bach runtergeht, noch gute Geschäfte machen lassen
      oder wer klettert da welche Leiter hoch?
      german-foreign-policy.com/de/fulltext/59523
      "Promising pussy in the after-life is the lowest thing I ever heard..." - Bill Maher

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      Erzkonservative

      zitiert von Gregor G. ca. ab Minute fünf:


      Auch nach über fünf Jahren wird nichts davon weniger wahr.

      Ein kleiner Grundkurs VWL ist auch noch dabei, die Pappnasen auf der Regierungsbank haben ihn leider nicht kapiert.
      "Promising pussy in the after-life is the lowest thing I ever heard..." - Bill Maher

      Climb the Ladder?

      Wie standardmäßig diese Leiter aussieht, kann man hier recht gut sehen:
      webspeyer.de/Album/Computer/www/WEBSite/m712/661.html

      Die Sondersituationen nach Raum oder Zeit (boomtown/time) sollten nicht mit den Standard-Funktionsweisen des Kapitalismus aka Fettaugensyndrom verwechselt werden.
      Oder mit Volker Pispers: Jeder kann es schaffen, aber eben nicht alle.
      Nachdem das Feigenblatt "soziale Marktwirtschaft" obsolet wurde, wird auch die Durchlässigkeit der Gesellschaft von unten nach oben nicht mehr gebraucht.
      "Promising pussy in the after-life is the lowest thing I ever heard..." - Bill Maher
      Ich habe mit all diesen Leuten kein Mitleid, denn wenn sie es brauchen, werden sie es bekommen. Je älter ich werde, desto mehr verstehe ich, warum es ohne Krieg wohl nicht geht. Das hätte ich mir noch vor 20 Jahren kaum gedacht.

      Hoffentlich nicht woren.

      Habe auch 8 Jahre in London gelebt. Bekannterweise einer der Städten mit den teuersten Immobilienpreisen. Die Einstellung zum Hausbesitz ist eine andere als in D . Die Besitzerquote ist sehr hoch. Man fängt klein an und wechselt im Berufsleben öfters nach oben. Climb the ladder. Nach Pension oder Rente wird Haus verkauft und aufs land oder Spanien gezogen. Von der Differenz wird gelebt. Eine bessere Altersversicherung als die ehemalige Kapitalversicherung in D. Auch hier in Spanien liegt die Besitzerquote um die 90%. In D 45% ?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „GeorgM“ ()

      @ GeorgM

      Das ist eine sachliche Darlegung, aber leider stimmt sie nur bedingt. Unabhängig vom objektiv noch so großen materiellen Reichtum wird in der heutigen Zeit der soziale Status im Vergleich mit anderen Menschen gemessen und für die Masse ist es niemals möglich, auch nur den Durchschnitt des Einkommens und Vermögens zu erreichen, da dieser durch ein paar Superreiche immer in unerreichbare Höhen gezogen wird. Sie können sich allenfalls in der Nähe des Medians positionieren.

      Mit zunehmender Verfestigung der Eigentumsstrukturen wird es immer schwerer, in Zukunft reich zu werden, da erst einmal die Renditen aller Besitzenden alleine für ihr Eigentum bezahlt werden müssen. Da sollten ein paar Ausreißer nicht drüber hinweg täuschen.

      War es in den 1910er Jahren noch möglich, dass Vorarbeiter mit Sparsamkeit ganze Mietshäuser erwerben konnten, reichte es in den 1960er wenigstens noch für ein Eigenheim, heute jedoch bleibt in vielen Städten selbst für Gutverdiender ein Eigenheim ein unerfüllbarer Traum und ganze Mietshäuser sind eher Assets von Kapitalgesellschaften.

      Ein anderes Beispiel ist die Stadt Zürich, die bei einer späteren Eigenverwertung ihrer 1834 geschleiften Stadtmauerflächen davon heute alle öffentlichen Kosten der Stadt hätte zahlen können. Der harte Fakt ist nämlich, dass jeder heutige Grundstückseigner (bis auf zeitlich begrenzte Preisfluktuationen) alle jemals hochspekulierten Preisaufschläge in Höhe mindestens der üblichen "natürlichen" Rendite mitbezahlen muss. Das Prinzip des Josephspfennigs (vgl. Zinsknechtschaft) kommt dabei voll zum tragen.

      Das sind keine Fragen der Ansicht sondern harte ökonomische Fakten. Wer meint, die an Fakten messbare Realität durch anderes Denken zu ändern, der lügt sich selber die Taschen voll. Das abartige kapitalistische Ausbeutungssystem ist seit über 100 Jahren geistig und ökonomisch überholt und wer das nach zwei Weltkriegen, zig weiteren Krisen, Kriegen und Bürgerkriegen und immer näher kommenden Bedrohungen der westeuropäischen Lebensart immer noch begriffen hat, der wird den nächsten Krieg und Bürgerkrieg direkt in seinem Land brauchen.

      Ich habe mit all diesen Leuten kein Mitleid, denn wenn sie es brauchen, werden sie es bekommen. Je älter ich werde, desto mehr verstehe ich, warum es ohne Krieg wohl nicht geht. Das hätte ich mir noch vor 20 Jahren kaum gedacht.
      Hallo woren

      Usere Beiträge kann man nach Belieben fortsetzen und es gibt viele Gemeinsamkeiten in der Beurteilung.

      Eines möchte ich für mich klarstellen: Natürlich kann jeder nach seiner Facon leben so lange er dabei die Allgemeinheit nicht willkürlich belastet bzw. Gesetze in einem Rechtsstaat bricht. Damit meine ich ausdrücklich Niemanden in diesem Forum. Wenn man allerdings ständig gegen ach die bösen Reichen lästert und allgemein darstellt, dass Andersdenkende Deppen sind findet nicht meine Zustimmung. Derjenige der finanziell besser leben möchte sollte sich anstrengen es zu erreichen. Möglichkeiten gibt es
      en masse.

      Beste Grüße Georg
      @ GeorgM

      Sicher waren die Milliardäre auch zu Teilen ihrer Lebenszeit bedeutende Leistungsträger und haben dafür auch hohe Einkommen verdient. Dass ihre Arbeit aber soviel wert war, wie die der Hälfte der Menschheit darf bezweifelt werden und ob eine so extreme Ballung wirtschaftlicher und damit auch politischer Macht gesellschaftlich gewünscht sein kann, möge jeder selbst beantworten.

      Ihren Reichtum auf die Hälfte der Weltbevölkerung aufzuteilen, ist sicherlich nicht sinnvoll, obwohl selbst das in vielen Teilen der Welt das Einkommen für einige Monate wäre.

      Diese Leute würden auch dann noch sehr viel mehr als der Rest der Bevölkerung bekommen, wenn man die extremen Auswüchse der Konzentration in wenigen Händen radikal unterbinden würde. Genügend Anreize zu arbeiten, wären dann für sie trotzdem noch da. Jede andere Behauptung ist pure Propaganda im Sinne dieser Leute aus ihren Ideologieküchen und das Nachplappern derselben.

      Da sich darunter gleich eine ganze Reihe ausgemachter Unsympathen und extrem ausbeuterischer Haie befindet, ist die Aussage zu den "feinen Menschen" wohl nicht ganz ernst zu nehmen.

      Ob sie bescheiden oder im größten Luxus leben, ist ihre Sache, da sie mit ihrem legal erworbenen Geld machen können, was sie wollen. Es geht nicht um eine plebsartige Neiddiskussion, sondern um die Frage nach der Sinnfältigkeit übermäßiger Macht von wenigen Einzelpersonen und um eine ordentliche Definition und deren praktischer Umsetzung von Gerechtigkeit.

      Ein durch die Trägheit der Masse und die sie verdummende Propaganda entstandener status quo muss ja nicht auch gewünscht oder gar natürlich sein.

      Übrigens hatten die USA auch schon mal extrem hohe 94 % Spitzensteuersatz für Einkommen über 200.000 $. Heute beträgt der Spitzensteuersatz knapp 40 %.

      Das Problem ist aber, dass sich die wirklich Reichen aus diesem System mit zig legalen Tricks weitgehend ausklinken können und es so vorrangig die Mittelklasse trifft.

      Ob ich meine halbe Freizeit in Foren verbringe, sei mal dahingestellt, wenn ich hier und da mal etwas schreibe oder Wartezeit beim Traden dort verbringe. Die von mir in Foren verbrachte Zeit hat davon abgesehen nichts mit der zutreffend benannten Wundergläubigkeit diverser Möchtegern-"Trader" zu tun, weshalb dieser Satz in Deinem Post reine Polemik zur unsachlichen Abwertung korrekter inhaltlicher Feststellungen ist. Manche Leute mögen unsachliche Spitzen erheiternd finden, sachliche Fortschritte werden damit aber nicht erzielt.

      Ebenso ist es ausschließlich pips' Angelegenheit, wie er lebt, solange er sich nicht als Asozialer auf andererleuts Kosten finanziert.

      Dabei ist die Frage, wer wirklich asozial ist gar nicht so einfach zu beantworten. Sind es Penner auf dem Heizungsschacht einer Bank oder die Vorstände in der Chefetage, deren Tagewerk darin besteht Milliarden von Menschen gezielt in Armut zu halten inkl. der Penner auf ihrem eigenen Heizungsschacht?
      Hallo woren

      Die im Artikel zitierten Milliardäre sind doch auch nach deiner Überzeugung Leistungsträger. Überwiegend feine Menschen und leben eher bescheiden. Nimm ihr Vermögen, teile es auf die Weltbevölkerung auf und es ändert sich gar nichts. Der Hieb auf Super Trader in den Foren, in denen Du doch deine halbe Freizeit
      verbringst, ist albern.


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      Und das soll in Ordnung sein?

      Google: Acht Milliardäre besitzen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung

      Passend dazu zitiere ich, was

      pips schrieb:


      "Uns gehts gut" kann natürlich jeder sagen [...] Ein riesiger Haufen deutscher und anderer Deppen hat nur noch nicht gemerkt, zu welcher Teilmenge der Bevölkerung sie gehören.

      Und klar doch, die "hocherhabenen" "Super"-"Trader" in den Foren gehören bald auch zu den reichsten Hundert der Welt, weshalb jede sozial-kritische Anmerkung, die von eigenem, noch nicht Blöd-Zeitungs-zerstörtem Nachdenken zeugt, nur Blasphemie kommunistischer Ultras sein kann.

      Nicht schlecht

      Für wen?
      Seit gefühlt fast ewig stagnierende Reallöhne. Legionen von Billg-Jobbern.
      [bitte selbst ausfüllen] gehts gut.

      Auch nicht schlecht: Noch mehr Trumpf, der kaum zu stechen ist:
      "Ich habe prinzipiell keine Konfliktsituation, denn ich bin der Präsident." auf seiner PK.
      Die betriebswirtschaftlichen Fragezeichen in den Denkblasen seiner Konkurrenten passen in keinen Comic.
      "Promising pussy in the after-life is the lowest thing I ever heard..." - Bill Maher