Angepinnt +CFD-Broker Vergleich+

      Guten Morgen zusammen,

      auch ich möchte gerne Swingtrading für Berufstätige betreiben und stehe vor ähnlichen Fragestellungen wie Valle.
      Mein Startkapital wird 5000€ sein, also ein relativ kleines Konto.

      Nach allem was ich bislang gelesen und bei Brokerdeal verglichen habe ist ActivTrades von den Gebühren her in dieser Konstellation klar vorne.
      Nur möchte ich gerne noch einen weiteren Aspekt beleuchten. Bei ActivTrades können die Aktien-CFDs nur zu den Handelszeiten gehandelt werden.
      Die Aufgabe einer außerbörslichen Buy/Sell Stop Order für den nächsten Tag ist nicht möglich. Und das widerspricht ja der Strategie des Tradings nach Feierabend.

      Wie habt ihr das Thema gelöst, sofern ihr ähnliche Voraussetzungen habt?
      Ein anderer Broker? Andere Ansätze? Ich bin für jeden Tipp dankbar.

      Viele Grüße,
      Martin
      @Valle

      speziell für kleinere Positionsgrößen ist ActivTrades ungeschlagen. Spielt das Kapital eine kleinere Rolle, sind die DMA-CFDs von JFD natürlich schon eine runde Sache. Bei GKFX sind die Spreads ausgeweitet, dafür keine Gebühren. Ist aber weniger zu empfehlen, da ein engerer Spread immer zu bevorzugen ist.
      Der Autor ist in den besprochenen Werten zumeist selbst investiert. Traden auf eigene Gefahr, Signale sind aktuell großteils experimentell zwecks Challenge "In 30 Tagen zur Trading Strategie".
      Plane deinen Trade, trade deinen Plan!
      If it´s not a HELL YES, it´s a NO!
      FXCM und GKFX bieten den Mini-DE30 an mit 10 Cent pro Punkt. JFD in Kürze ebenfalls. Bei CMC kannst Bruchstücke handeln, bei ActivTrades und XTB ab 25 Cent pro Punkt.
      Der Autor ist in den besprochenen Werten zumeist selbst investiert. Traden auf eigene Gefahr, Signale sind aktuell großteils experimentell zwecks Challenge "In 30 Tagen zur Trading Strategie".
      Plane deinen Trade, trade deinen Plan!
      If it´s not a HELL YES, it´s a NO!
      Kennt einer einen guten cfd- Broker mit Möglichkeit, ger30 mit Micro-lots zu handeln? 10 Cent pro Punkt... Super wäre Zurückhaltung bei der Spreadausweitung und Ordereingabe, wo man Punktwerte angeben kann.
      ich raube, also bin ich....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Mr. Moon“ ()

      Ich kann dir ohne Einschränkungen Active Trades empfehlen.
      Du musst hier zwar jeden monat 22€ an Kursgebühren zahlen, dafür kann man schon ab 1€ pro Halfturn traden. (mit der BrokerDeal Vergünstigung sogar noch biller)
      (für kleine Konton sehr sinnvoll)
      Bei JFD muss man z.B. 5€ pro halfturn zahlen..... das macht schon einen gewaltigen Unterschied aus.
      Hallo zusammen,

      ich habe mich in diesem Forum schon so einiges durchgelesen und habe auch schon einige Broker auf BrokerDeal verglichen.
      Jedoch bin ich zu keiner endgültigen Entscheidung für meine Brokerwahl gekommen.
      Ich würde mich zunächst nur auf Aktien-CFD´s konzentrieren und die SfB-Strategie traden wollen. Welcher Broker wäre dafür besonders geeignet?

      In der engeren Auswahl liegen:
      -GKFX
      -ActivTrades
      -WH-Selfinvest
      -JFD

      Kann jemand seine Meinung oder sogar Erfahrung zu den Brokern verraten. Vielleicht hilft mir der Ein oder Andere Tipp bei der Entscheidung.

      Viele Grüße,
      Valentin

      Knuffel schrieb:



      Edit: Oder anders ausgedrückt, wäre es nicht sinnvoller eine möglichst gerine Margin zu wählen und damit den geringsmöglichen Betrag beim Broker zu hinterlegen und den "unverwendeten" Restbetrag anderweitig (sicher) anzulegen?



      Genau so ist es, Brokerpleiten sind nicht nur in der Theorie möglich, selbst wenn die Kundengelder irgendwie gesichert sind -was nicht immer der Fall ist- dauert es mitunter sehr lange bis man wieder über sein Kapital verfügen kann, da soll das dann schon so wenig Geld als möglich sein!

      Ich habe mein Tradingkapital nie auf einem Brokerkonto, einerseits habe ich Backup-Accounts und andererseits sind alle Konten nur mit so viel Kapital ausgestattet, dass ich die Positonsgrößen, die ich handeln will auch nach einem durchschnittlichen Drawdown noch handeln kann. Daraus resultieren auf den einzelnen Konten sehr hohe Hebel, daher suche ich bewusst nach Brokern mit geringer Marginanforderung, allerdings eben nicht um mein Gesamttradingkapital maximal zu hebeln, sondern nur um beim jeweiligen Broker so wenig Geld als möglich deponieren zu müssen.

      Ich persönlich bin zwar noch nie von einer Brokerpleite direkt betroffen gewesen, aber ich versuche grundsätzlich bei einzelnen Brokern nur den Betrag zu deponieren, dessen Verlust -und damit meine ich nicht normale Handelsverluste, sondern Brokerinsolvenzen- ich relativ "locker" wegstecken kann.

      Nominelle Margin und Kapitalbindung

      Wenn für alle Zeilen der Tabelle folgende Werte gleich sind:
      Konto               100.000    €
      Lotsize             100.000    €
      Risiko relativ            3    %
      Risiko absolut        3.000    €
      Kurs                      1,38 $/€
      Lot-Pipwert               7,25 €
      Glattstellung bei       100    % der Anfangsmargin

      stimmt die im vorigen Post # 789 vorgenommene Rechnung zahlenmäßig schon:

      [table='Margin / Konto,Margin nominell,Anfangsmargin,nötiges Kapital
      bis zum Stop,gehandelte Lots,Stop / Pips']
      [*]97,0 %[*]1,00 %[*]97.000 €[*]100.000 €[*]97 [*]4,27
      [*]97,0 %[*]2,00 %[*]97.000 €[*]100.000 €[*]48,5[*]8,54
      [*]97,0 %[*]4,69 %[*]97.000 €[*]100.000 €[*]20,7[*]20
      [*]20,7 %[*]1,00 %[*]20.700 €[*] 23.700 €[*]20,7[*]20
      [/table]

      Das zuviel gebundene Kapital würde bei der höher gewählten Margin von 4,69 % gegenüber der minimal erforderlichen Margin von 1 % (die übrigens bei manchen Anbietern mit 0,5 %, 0,25 % oder [eher dem Spinnerten zuzurechnenden] höheren Werten noch geringer sein kann) 76.300 € betragen.

      Daher ist der vorletzte Abschnitt im vorigen Post nicht verständlich, zumal er dem letzen Abschnitt (dem Edit) widerspricht.

      Die Schlußfolgerung im letzen Abschnitt (dem Edit) ist richtig und deckt sich mit goso's Post # 788

      goso schrieb:

      Zitat von »Christoph123«



      Aber dass man die Margin selbst einstellen kann find ich interessant

      goso schrieb:

      Welche Vorteil bringt es wenn du mehr Margin als unbedingt notwendig hinterlegst? Der mögliche Gewinn/Verlust hat nichts mit der Margin zu tun, sondern ist ausschliesslich von der Positionsgrösse abhängig!


      Okay, aber wenn ein Trader 97% seines 100k€ Kontos bei 1% Margin und 3% Risk im bspw. EUR/USD handelt, so kann er 97 Lots traden und kommt @ 1,38 gerundete 4,3 Brutto-Pips weit bis sein SL erreicht wird (in dem Fall auch gleich der Margin Call).

      Bei 2% Margin kann der Trader nur max. 48,5 Lots (97%) einsetzen, wird aber auch erst nach ~8,5 Pips ausgestoppt etc.

      Wenn man nun den SL nach seiner TA bei sagen wir 20 Pips haben möchte, so muss man bei 2% Margin und genanntem Kurs von 1,38 20,7 Lots einsetzen, was 41,4% der 100k€ entspricht.

      Bei 1% Margin würden die 20,7 Lots nur 20,7% der Kaufkraft ausmachen. Wäre es daher nicht effizienter eine Margin von ~4,686% zu wählen, was 97% der Kaufkraft entspricht (ungeachtet der sich ändernden Marginanforderung bei Schwankung des Wechselkurses sowie der Voraussetzung, dass nur eine Position eröffnet wird)?

      Edit: Oder anders ausgedrückt, wäre es nicht sinnvoller eine möglichst gerine Margin zu wählen und damit den geringsmöglichen Betrag beim Broker zu hinterlegen und den "unverwendeten" Restbetrag anderweitig (sicher) anzulegen?
      Ach so, ganz vergessen: bei ayondo markets kannst du selbst bei jedem Trade festlegen, wie hoch die Margin sein soll. Wenn du hier 100% angibst, gibt es auch keine Nachschussforderung. Allerdings ist das schon weit entfernt von den genannten 20%.
      Der Autor ist in den besprochenen Werten zumeist selbst investiert. Traden auf eigene Gefahr, Signale sind aktuell großteils experimentell zwecks Challenge "In 30 Tagen zur Trading Strategie".
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      Danke für die vielen Antworten.

      Ja mir ist schon bewusst, dass man mit dem richtigen MM & RM solche "Plättungen des Kontos" leicht verhindern kann.

      Mir ist es auch in erster Linie nicht um die Plättung eines Kontos gegangen (mehr als 20% des gesamten Kapitals steckt nie in einem Trade) , ich wollte lediglich wissen ob es soetwas gibt, und wenn es nur mit dem Nachteil eines geringeren Hebels verbunden ist, dann lohnt es sich für mich trotzdem mal darüber nachzudenken und es auf meine Strategie hochzurechnen.
      @Christoph123

      Vieleicht kann man dem Problem auch mit einem erweiterten Riskomanagment als dem üblichen 1% Risiko pro Trade begegnen. Versuche mal die Positionsgröße (bei CFD Brokern wäre das z.B. das bewegte Kapital) in die Überlegungen einzubeziehen. Damit kann man im Prinzip auch den Hebel in eine Größenordnung bringen die dem eigenen Risikoprofil entspricht. Bei Short Trades ist jedoch immer das erhöte Risiko zu beachten.

      VG TraderMik
      @Christoph

      Das wäre mir bei den am deutschen Markt tätigen Brokern noch nicht untergekommen. Ich hör mich mal um.
      Der Autor ist in den besprochenen Werten zumeist selbst investiert. Traden auf eigene Gefahr, Signale sind aktuell großteils experimentell zwecks Challenge "In 30 Tagen zur Trading Strategie".
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