Wissen in Handelssystem umsetzen??

      Moin Firebold,
      meine zwei Handelssystem reden auch allerdings wen meine Order ausgeführt werden, aber leider sagt es mir nicht wan ich ein oder aussteigen soll aber so weit ich weiß gibt es auch mittlerweile vollautomatische Handelssysteme siehe cts-brokerage.de/Handelssysteme.htm, sollte man vielleicht einmal testen aber ich bin da sehr mißtrauisch vor allen wen mein Geld von einer Treuhandgesellschaft verwaltet wird die erst seid ein paar Jahren auf dem Markt ist und bei den niedrigen Ordergebühren da wird man Mißtrauisch aber das ist jedem seine Geschmackssache.
      Natürlich ist ein Handelssystem dafür da zu erkennen wann man ein- bzw. aussteigt aber wie oft kommt es vor das Bollinger, MACD, RSI und Dax einen Anstieg- oder für die Shorter einen Abstieg andeuten und man steigt ein und plumps der Kurs fällt oder steigt nur nicht in die Richtung auf die Du gesetzt hast.
      Aber dafür haben wir ja unsere Stoporder.
      Aber vielleicht reden wir beide ja aneinander vorbei ich gehe in der Regel nur Intraday, hatte letztes Jahr rund 2500 Trades mit nen durchschnittlichen recht hohem Ordervolumen aber vielleicht gehst Du ja lieber etwas länger rein, bei mir ist es wichtig das die Trades im 2-10 Centbereich abgewickelt werden, bei zb. 14000x Infineon x0,02 ergibt 280 Euro das 2-4Mal am Tag ist OK, oder SAp 3000x 0,05 ergibt 150 Euro ( Ordergebühren noch abziehen, wichtig) allerdings klappt das nicht immer das wäre schön.
      Manchmal sollte man auch einmal eine Münze fallen lassen, von 10 Versuchen klappt wahrscheinlich 1ner.
      Gruß :)
      @JP

      Um Vertrauen in Dein System zu bekommen, empfehle ich zunächst Papertrading unter Realtime-Bedingungen. Setz' Dich mit klaren Regeln (!) vor den laufenden Chart und notiere, wann Du wo rein und rausgehst, wo Du die Stops setzt, usw. Das ist zwar dann mitunter ärgerlich, wenn ein Trade aufgeht und Du hast ihn nicht mit echtem Geld umgesetzt, umgekehrt wirst Du glücklich sein, wenn sich eine Reihe von Fehltrades nicht auf Dein Kapital auswirken. Ich kann Dir allerdings nicht sagen, wie lange Du Dein System auf diese Art testen sollst. Ein besseres Vertrauen gibt es Dir allemal - oder Du siehst, dass das System in Deinem jetzigen Konzept nicht taugt.
      @JP
      Wenn du den EuroStoxx50 handelst dann schau das du die Signale aus dem EuroStoxx50 ziehst. Von 8:00 bis 15:30 signalisiert er seine eigenen Bewegungen. Ab 15:30 ist der Markt stark von den Amis gesteuert. Dann solltest du auch nur diese Futures handeln. Ich handele ganz gerne auch nach 15:30 den Dax weiter. Der wird aber merklich volatieler mit sehr weiten Bewegungen. Aber dann reduziere ich auch die Positionsgröße auf fast homöopathisch Größe. Einen Index für das traden eines anderen heranzuziehen ist nicht so sinnvoll. Der eine hat ne leichte Abwärtstendenz der andere nicht. Der ein fällt ziemlich schnell ziemlich weit der andere kommt im selben Moment nicht von der Stelle. Hoffentlich kommt es rüber was ich meine...
      ich raube, also bin ich....
      @charly,

      sorry wenn ich dich etwas korrigieren muss, aber ein Handelssystem ist auch dafür da, das es einem sagt, wann man etwas bei einem bestimmten Fall tun soll (egal ob jetzt automatisch oder manuell), sprich feste Regeln müssen definiert werden. Und das betrifft das gesamte Money- & Riskmanagement. Vorher braucht man nicht mal ans Handeln denken. Naja, kannst auch alternativ eine Münze fallen lassen ^^
      Mag der Pessimist auch Recht behalten - der Optimist hat bis dahin besser gelebt.

      Handelssysteme

      Das Hauptproblem ist glaube ich deine Unsicherheit, den wen Du nicht weißt wann Du einsteigst und wann Du rausgehst wer soll es Dir dann sagen, das Handelssystem sagt es Dir mit Sicherheit nicht.
      Du wirst auch nie immer mit einem Gewinn rausgehen, da helfen Dir alle Analysetools nichts, aber probiere es erst einmal im kleinem Rahmen und sehe was am Monatsende hängen bleibt oder eher was weg ist.
      Sehe Dir einmal den Januar 08 an, der hat bei vielen Löcher in die Kasse gehauen, aber dennoch geht es weiter, solange unterm Strich noch was hängen bleibt.
      Oder heute Dax fällt fast 2 % , alle Ad Hoc deuten auf ein abrutschen des DJ Index hin, komisch DJ fällt nur um 0,5% wahrscheinlich berappelt er sich nach her noch und geht ins Positive, nur das ist dann sicherlich um 17.30 Uhr.
      Ach so ich denke deine Börsenpsychologie hängt oft von höheren Verlusten ab, da hängt die oft ganz unten ( geht mir manchmal auch so), wen es dann mal wieder ein paar Tage gut läuft wird man wieder unvorsichtig, das muß man lernen abzustellen und rational zu denken

      Wissen in Handelssystem umsetzen??

      Hallo Candletrader,

      ich habe eine Frage.
      Mein Wissen um die Charttechnik (finden von W´s/U´s, Trends, usw) ist eigentlich ganz gut.
      Auch gehe ich nicht long, wenn z.B. der Stochastik weit über 80 steht oder das BollingerBand oben überrannt wurde.
      Ebenso habe ich ein exakt meinen Geldbestand angemessenes Moneymanagement, das mich nicht umbringt.

      All diese Bausteine habe ich. Nur tue ich mich unheimlich schwer, all dies in ein Handelssystem zu integrieren, bei dem ich Erfolge habe und mich "sicher" fühle (sicher im sinne, dass ich darauf vertraue).

      Ich möchte daytraden und als einstieg benutze ich den 15er bereich. Zur Voranalyse habe ich den daily und den hourly. Momentan trade ich den EuroStoxx50 weil der etwas genauer und ruhiger als der DAX ist.
      Ich mache meine tägliche Chartanalyse im daily (dort finde ich Marken und tendenzen), dann nehm ich mir den hourly vor (dort finde ich kurzfristigere marken und tendenzen).
      Im 15er setze ich den Fibonacci an um Kurspotential zu erkennen.
      Und handeln tue ich an Pivots im 15er (R2,R1,S1,S2) der PP ist mir zu heiss.
      Dennoch bin ich ständig unsicher und halte die Seitenlinie.
      Da ich als Trendgeber immer den DOW im 15er nebenher laufen lasse und auch dort die Pivots beobachte, trade ich im EUROSTOXX50 nur dann, wenn auch im DOW die R2,R1 usw angelaufen werden. Leider ist es dann im Eurostoxx50 meist schon zu spät.

      Bis vor kurzen war meine "Börsenpsychologie" auch ganz adequat.
      Nur jetzt bin ich irgendwie verunsichert.

      Ach ja, mein MM lässt nen 20-Punkte Abstand zu, was im Eurostoxx50 wirklich in Ordnung ist.
      Doch beim Nachziehen der SL lass ich mir meist ordentlich Butter vom Brot nehmen. Auch hier ist noch Anpassungsbedarf.

      Ich hoffe, der ein oder andere hier sieht Möglichkeiten, wie ich mein System verbessern kann. Was gibt es für Möglichkeiten, dass ich mich beim Einstieg "besser und sicherer" fühle?
      Ist der DOW als Watchmarke nötig? Wie kann ich am Besten mein SL-System modifizieren, ohne mir die Butter vom Brot nehmen zu lassen?

      Vielen Dank schonmal im Voraus und good trade,
      Gruß Jörg

      P.s.: Ich trade Cfd´s bei CMC