@Makaveli
Eine Symbiose wäre eventuell angebracht. Du musst etwas haben was auch den Mentor interessiert.
This post has been edited 1 times, last edit by "Tex Holdem" (Sep 10th 2007, 4:06pm)
Das ist in unserer Gesellschaft in der Tat ein Problem.Ein Mentor kann dir sicher helfen - oder zumindest wird dadurch kein Schaden entstehen - aber die Suche ist sicher sehr beschwerlich, vor allem bist du auf das Good Will des Betreffenden angewiesen, denn zahlen wirst du das bei realistischen Stundensätzen nicht können.
This post has been edited 1 times, last edit by "surfer" (Sep 10th 2007, 3:56pm)
Nur die Frage ist wie kommt man in den Genuß eines Mentorship. Gibt es bekannte Adressen im deutschprachigen Raum an die man sich wenden könnte.Nun, eins steht fest: ein Mentorship wird wohl kaum zu schlechteren Ergebnissen führen.
Aber wird man dadurch besser? Meiner Meinung nach ein klares Ja. Ich hätte auch gerne einige Wochen im Jahr ein Mentorship, einfach um, wie du schon schön beschrieben hast, Input von Außen zu bekommen. Von Angesicht zu Angesicht ist die Lerngeschwindigkeit definitiv um ein Vielfaches höher, als wenn man trockene Theorie im Buch oder Internet durchnimmt, um dann ohne viel Selbstvertrauen und Unterstützung diese frischen, ungefestigten Erkenntnisse am Markt zu testen. Wo man dann schnell Schiffbruch erleidet, aber nicht aufgrund der Vorgehensweise, sondern der Umsetzung eben dieser. Was wiederum zu weniger Selbstvertrauen führt, man sich neuen "Verbesserungen" zuwendet, noch vorsichtiger agiert etc...ein Teufelskreis bei manchen. Wenige Stunden "über die Schulter schauen" inklusive Feedback können definitiv zum Stoß in die richtige Richtung werden.
das was fehlt. Ich könnte mir vorstellen das einem in so einer Situation ein Mentor weiterhelfen könnte. Ich vergleich das mal mit Kampfsport da ich selber Kampfsport betreibe und da auch teilweise Unterricht gebe. Ich hab ein sehr gutes Level in meiner Kampfkunst erreicht durch den regelmässigen Besuch des regulären Trainings. Es gab aber ein Punkt an dem ich trotz meines intensiven Trainings nicht mehr weitergekommen bin. Daraufhin hab ich mich entschieden Privatunterricht zu nehmen. Nach dem Besuch der ersten Doppelstunde konnte ich ein Fortschritt verzeichnen, für den ich normalerweise ca. 6 Monate normales Training gebraucht hätte. Man kann sich nun Fragen was ist groassartig neues passiert, was für Geheimnisse wurden in dieser Doppelstunden gelehrt? Gar keine. Es wurden nur an den Feinheiten von Techniken gearbeitet die ich schon kannte. Zudem konnte mir mein Lehrer Verhaltensweisen in meinen Bewegungen zeigen die mir selber gar nicht aufgefallen sind. Nur durch den Blick von aussen konnte ich so an meinen Fehlern arbeiten.Forum Software: Burning Board® 3.1.6, developed by WoltLab® GmbH