Nach Platzen der Spekulationsblase um die Jahrtausendwende kommt es mir so vor, als ob sich "die Masse" langsam wieder an die Börse wagt.
Erstaunlicherweise wenn man kommts einem vieles vor wie damals:
Da Titeln die Zeitschriften DAX bald über 5000 und alle werden scharf auf die schnelle Mark, nein das hat sich zu damals geändert

, den schnellen Euro an der Börse...
...grad hab ich das Dt. Ärzteblatt bekommen, die auch wieder eine kleine Börsenkolumne haben. Der Autor schreibt von großen Gewinnchangen, die man bei "Turnaround"-Kandidaten, also Unternehmen, die wieder schwarze Zahlen schreiben, aber deren Kurse noch nicht gestiegen sind. Der Kommentar endet mit dem Hinweis, dass man zwar mit Kurseinbrüchen rechnen müsste aber "Bange machen gilt nicht. Reich geerntet wird ein oder zwei Jahre später"...
...auch ein befreundeter Banker hat mir ganz stolz von seinen Börsenerfolgen erzält. Er hat ein "unterbewertetes" Newcomer-Unternehmen gekauft, mit dem er große Gewinne gemacht hat. Er kaufte bei 4, zwischendurch fiel die Aktie zwar auf 2, jetzt sei der Kurs aber schon über 10, er kenne sich hat aus mit Spekulation...
...hat man denn von damals nichts gelernt? 2-3 Jahre warten, der Kurs erholt sich schon wieder? Verluste von 50% einfach aussitzen? Kein Wunder dass es heist "80% verlieren an der Börse Geld".