...wenn die nicht schon soviel Dollarreserven hätten, würde ich es glauben.
@ retep
oh, das ist genau der falsche Eindruck. Die verstreuen deren Müll und Taktik weltweit, sodass jeder im Boot ist.
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Die Angst vor einem drohenden «Währungskrieg» bekommt ständig neue Nahrung. Letzte Woche hat der brasilianische Finanzminister Guido Mantega vor einem solchen gewarnt. Seine Sorge: Eine weitere Aufwertung der Landeswährung Real vor allem gegenüber dem Dollar. Um das zu verhindern, plant Brasilien laut «Financial Times» die bereits bestehende Steuer auf Finanztransaktionen von 2 Prozent auf 4 Prozent zu erhöhen, um übermässige Kapitalimporte ins Land zu behindern.
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Mr. Moon (05.10.2010), Perfect Trader (05.10.2010), Shakesbeer (05.10.2010)
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Krümel (05.10.2010), Perfect Trader (05.10.2010), retep (05.10.2010)
Quelle:BZ
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Die Schweizer Grossbanken sollen ihre Aktiven laut der «Too-big-to-fail»-Expertenkommission in Zukunft mit 19 Prozent Eigenmitteln absichern – deutlich mehr als der neu vereinbarte internationale Standard.
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Nebst den Eigenmittelforderungen empfiehlt die Kommission auch, dass die Grossbanken Krisenszenarien ausarbeiten müssen, um systemrelevante Geschäftsteile bei drohendem Konkurs weiterführen zu können. So könnten der Zahlungsverkehr oder das Kreditwesen in der Schweiz in eine eigenständige Gesellschaft ausgelagert werden.
Dabei setzt die Kommission auf das Prinzip Zuckerbrot und Peitsche: Die «Notfallpläne» sollen die Banken selbst entwerfen; gehen sie über Minimalanforderungen hinaus, erhalten sie einen «Rabatt» auf die Eigenmittelanforderungen. Liegt kein Plan vor, könnte der Staat zu Zwangsmassnahmen greifen.
Quelle: BZ
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Was ist nicht gut an den Vorschlägen?
Ich erachte die Übergangsfrist zur Erreichung dieser neuen Werte, also bis Ende 2018, als lang. Die nächste Bankenkrise kommt bestimmt früher, vielleicht schon nächstes Jahr. Die Schweizer Banken müssen die Ziele früher erreichen.
Quelle: SF
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Neue Vorschriften kein Problem für Grossbanken
CS und UBS sehen den strengeren Eigenkapital-Anforderungen gelassen entgegen. Beide Grossbanken erachten es als machbar, die Kapitalpolster bis Ende 2018 auf die verlangte Höhe aufzustocken.
Im Unterschied zur UBS, die ihren Aktionären vorläufig keine Dividenden mehr zahlt, sind bei der Dividendenpolitik der CS kaum grosse Abstriche zu erwarten, wie es in einer Mitteilung heisst. Die neuen Anforderungen könnten durch den Aufbau von Kapital aus Gewinnen und bedingten Pflichtwandelanleihen termingerecht erfüllt werden
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bo1 (06.10.2010), Perfect Trader (01.10.2010), Vikke (01.10.2010)
Und dort arbeiten haufenweise Uniabgänger?????
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Auf die Banken in den USA fliegt ein neuer Bumerang infolge der Hypothekenkrise zu: Bei Zwangsversteierungen und Räumungen ist es möglichweise im großen Stil zu Unregelmäßigkeiten gekommen. Nach dem Hypothekenfinanzierer GMAC Mortgage hat nun auch JP Morgan Chase 56.000 Zwangsversteigerungen aufgehalten. Wie die nach Bilanzsumme zweitgrößte US-Bank am Mittwochabend bekanntgab, haben Mitarbeiter möglicherweise Räumungen eingeleitet, ohne im Einzelfall zu prüfen, ob das Institut tatsächlich Ansprüche aus der Hypothek ableiten kann.
Dabei geht es um angebliche Manipulationen bei den Rechtstiteln, aus denen sich die Ansprüche der Gläubigerbank ableiten lassen. In Boomzeiten hatten Banken der Wall Street Hypotheken zu Tausenden gebündelt, verbrieft und schließlich weltweit an Anleger als Wertpapiere verkauft. Das macht den Nachweis der Eigentumsverhältnisse und Rechtsansprüche jetzt schwierig.
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Anfang der Woche hatte die Kanzlei Ice Legal aus Florida die Rechtmäßigkeit von Zwangsversteigerungen bei JP Morgan angezweifelt. Die Anwälte haben eigenen Angaben zufolge aufgedeckt, dass ein Verantwortlicher der Bank Zwangsversteigerungen autorisiert hat, ohne genaue Kenntnisse über die Eigentumsverhältnisse der jeweiligen Immobilien zu haben.
Politische Landschaftspflege....
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Hintergrund ist eine seit Jahrzehnten verfolgte Politik in den USA, die das Wohneigentum fördert, um für Wirtschaftswachstum zu sorgen. Folge war, dass Bürger Kredite für Immobilien erhielten, die sie nicht abzahlen konnten. Daraus entwickelte sich wiederum die Subprime-Krise. Denn Hypothekenpapiere wurden massenweise wertlos.
Die US-Regierung und die Federal Reserve haben alles getan, um den Hausmarkt zu stabilisieren. Das Weiße Haus gewährte Käufern einen Steuergutschein von 8000 $. Die Fed wiederum erwarb für 1425 Mrd. $ hypothekenbesicherte Papiere. Seit dem Auslaufen des Steuergutscheins Ende April bricht die Nachfrage regelrecht ein. Im Mai stürzten die schwebenden Hausverkäufe gegenüber dem Vormonat um 30 Prozent.
Quelle: BZ
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Irland gerät durch die Milliardenhilfen zur Rettung seiner Banken immer tiefer in die Krise. Die irische Zentralbank teilte am Donnerstag mit, der Betrag zur Rettung der taumelnden Anglo Irish Bank steige auf fast 30 Milliarden Euro.
Das irische Staatsdefizit verdreifacht sich damit auf den europaweiten Rekordwert von mehr als 30 Prozent der Wirtschaftsleistung. Der irische Finanzminister Brian Lenihan sah sich angesichts der neuen Milliardenspritze für die Banken gezwungen, die Defizitprognose seines Landes drastisch nach oben zu korrigieren. Die Neuverschuldung des Landes liegt nun in diesem Jahr bei 32 Prozent des Bruttoinlandproduktes (BIP). Bisher rechnete Dublin mit 11,6 Prozent. Dennoch will die irische Regierung das Defizit bis zum Jahr 2014 wieder auf die von der EU vorgeschriebenen drei Prozent senken.
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Nach dem chinesischen Embargo für Rohstoffe («Seltene Erden») befürchtet Japan negative Auswirkungen. Der japanische Wirtschaftsminister Banri Kaieda sagte, die japanisch-chinesischen Beziehungen müssten so rasch wie möglich wiederhergestellt werden, sonst drohten schwere Folgen für Japans Wirtschaft.
Da China rund 95 Prozent der weltweiten Produktion dieser für die Hightech-Industrie wichtigen «Seltenen Erden» kontrolliert, könne dies das Land der aufgehenden Sonne und dessen Industrie schwer erschüttern.
Unverzichtbare Erze für Technologieprodukte
Japan importiert etwa die Hälfte aller chinesischen Lieferungen dieser Erden. Japanischen Handelsfirmen zufolge soll China seit vergangenen Donnerstag einen Lieferstopp diese Rohstoffe verhängt haben.
Die «Seltenen Erden» enthalten für moderne Technologieprodukte unverzichtbare Erze. Die daraus gewonnenen Metalle sind beispielsweise bei der Herstellung von Magneten, Computerkomponenten, Batterien für Hybrid-Fahrzeuge und zahlreichen anderen Hightech-Geräten unverzichtbar.
Milliarden schwere Verflechtungen
Zwar verfügt auch Australien über grosse Vorkommen dieser Erze, doch werden sie dort nur in kleinem Massstab abgebaut. Seit Montag würden chinesische Zollbehörden ausserdem für den Handel mit Japan bestimmte Güter besonders genau unter die Lupe nehmen, was zu entsprechenden Verzögerungen führe, teilten japanische Speditionsunternehmen mit.
Japans Finanzminister Yoshihiko Noda bestätigte, dass japanische Unternehmen über das Verhalten Chinas besorgt sind. Die Wirtschaften der beider Länder sind über mehrere Milliarden schwere Investitionen eng miteinander verflochten. Japan habe eine Bitte um Stellungnahme an Peking gesandt, sagte er.
Spannungen wegen chinesischem Fischkutter
Die Beziehungen zwischen Japan und China haben sich rapide verschlechtert, nachdem die japanische Küstenwache Anfang September in umstrittenen Gewässern einen chinesischen Fischkutter beschlagnahmte und dessen Besatzung festnahm.
Zwar entliessen die japanischen Behörden die Mannschaft nach eingehender Befragung und gaben auch das Schiff wieder frei, den Kapitän hielt Japan jedoch weiter fest. Die Spannungen zwischen den beiden Ländern nahmen danach stetig zu.
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