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retep

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Friday, October 14th 2011, 9:49am

Cameron auf der Suche nach den Fehlern des angelsächsischen Systems. Man hat jetzt offenbar genug Brunnenvergifter produziert:


Quoted

LONDON (Dow Jones)--U.K. companies are concerned the country's workforce lacks the key skills needed to help them expand their businesses, a survey from the British Chambers of Commerce's showed Friday.
The survey also revealed that only 20% of the firms had trained an apprentice between March 2010 and April 2011, despite government efforts to encourage companies to develop such programs. The BCC said this highlights the need for Prime Minister David Cameron's coalition government to do more to show the benefits of long-term training programs and boost employment.
Of the 6,000 companies surveyed by the BCC, 45% said they found it difficult to find the right member of staff for a position. And, as well as citing a lack of specialized skills, many firms said that a lack of "soft" skills--such as good time keeping or communication--were also a problem.
"Developing the capability of our workforce is crucial for individual companies as well as the U.K.'s economic competitiveness," said John Longworth, director general at the BCC. Longworth added the survey results confirm "that many firms looking to recruit are stymied by the poor skills available within the local labor pool."
Youth unemployment is currently at a record high, the U.K. economy is struggling to grow and Bank of England Governor Mervyn King has said the country now faces what could be the most serious financial crisis ever.
This is a testing time for the U.K. economy and firms want to employ the most capable staff in order to help them grow and help boost the economy, but a lack of essential skills is one of an array of issues weighing on their confidence and ability to do so, the BCC said.
Firms surveyed underscored their lack of confidence in the U.K.'s education system, while taking on apprentices wasn't viewed as a widespread practice and reliable way of investing in staff by training them to have the skills deemed essential for various jobs.
However, those firms surveyed that did run an apprenticeship program said they were beneficial to their firm's long-term business.
"Our statistics show that the quality level of many apprenticeships is not high enough, and too few businesses see apprenticeships as relevant to their sector," Longworth said. "More must be done to put apprenticeships at the heart of workplace-based training and future economic growth."

October 13, 2011 19:01 ET (23:01 GMT)
Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.



Quoted

Obwohl Berufslehren in Grossbritannien wenig Ansehen haben, will Premierminister David Cameron neue Lehrstellen nach Schweizer Vorbild schaffen. Damit soll das Wirtschaftswachstum angekurbelt und die Jugendarbeitslosigkeit verringert werden.
..
Premierminister David Cameron will diese Entwicklung mit der Schaffung von rund einer Viertelmillion zusätzlicher Lehrstellen vorantreiben. Dabei soll das Schweizer Lehrlingssystem als Vorbild dienen. Laut Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands, ein erfolgreiches Modell. Im Gegensatz zu Ländern mit akademischen Modellen hatte die Schweiz während der Finanzkrise die tiefste Jugendarbeitslosigkeit.
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/…hweizer-Vorbild
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cranberries18 (14.10.2011), Perfect Trader (14.10.2011)

goso

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Monday, October 10th 2011, 7:35pm

Quoted



Italien: "Zu viel Kokain an der Mailänder Börse"

weiter



Quelle: Die Presse

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cavobi (10.10.2011)

pips

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Thursday, October 6th 2011, 1:43pm

Asmussen

link funzt nun, danke!
der Name war mir auch schon geläufig und eingordnet in die Schublade
"regierungsbeauftragte Super-Niete".
-Wobei seine Beauftrager natürlich mindestens genauso nietenhaft agierten,
ihm überhaupt erst all diese Posten aufzuhalsen oder zuzuschachern.

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MB/8 (06.10.2011)

enuxx

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Thursday, October 6th 2011, 12:29pm

Der 3. link " hingesehen" ist leider schon "kaputt"


Seltsam, dabei hat der Autor einen exzellenten Beitrag geschrieben, den ich nicht vorenthalten möchte. Probiere es noch einmal.

http://www.hingesehen.net/jorg-asmussen-…er-finanzkrise/

retep

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Thursday, October 6th 2011, 11:59am

Quoted

Als die ganzen Bubbles entstanden, kamen unsere (EU-)Politiker nicht auf die Idee, diese durch eine Steuer zu begrenzen, denn was steigt, ist ja automatisch gut, um dem begrenzten Horizont unserer Politiker zu entsprechen.


In einem Ponzi-System ist das nicht vorgesehen. Das Zusammenkrachen beim ereichen des letzten Layers dafür umso mehr.
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Thursday, October 6th 2011, 10:43am

Kasse machen

Es sieht so aus, als hätte die Krise auch schon die EU-Parlamentarier erreicht.
Vor der Krise erfuhr ich von einer portugiesischen Anwältin, die für die EU arbeitete und bei
Bedarf Parlamentariern in Rechtsfragen zur Verfügung stand,
dass diese gern dienstags kommen, zum Ausgleich aber schon donnerstags gehen (fliegen).

Bei den von enuxx verlinkten Beiträgen fällt auf, dass ein Regenbogen-Medium einzig eine Grünen-Frau namentlich herausstellt,
die ARD ein besseres Maß an Ausgewogenheit findet.


Der 3. link " hingesehen" ist leider schon "kaputt"

Dobi

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Thursday, October 6th 2011, 8:28am

Selten einen so treffenden Beitrag gelesen hier.
Eins steht für mich jeden Falls fest, sollte es die Natur mal,( zbsp. durch eine Laune, oder in der Evolution an sich) vor gesehen haben, das Unfähigkeit, Arroganz und Dreistheit irgend wann einmal weh tun, kaufe ich Aktien im hohen Volumen, von Firmen die Schmerzmittel her stellen, denn die schiessen dann
automatisch in ungeahnte Höhen.
mfg dobi
Es gibt Berge, über die man hinüber muß ,sonst geht der Weg nicht weiter

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enuxx (06.10.2011)

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Wednesday, October 5th 2011, 10:04pm

Wechseln wir halt alle zu den Devisen, die ja ausgenommen sind. Dann werden auch in den Nebenpaaren die Spreads enger. Was will man mehr? Chart bleibt Chart, der finanztransaktionsbes(ch)(t)euerte "Rest" können sich dann die sog. "Investoren" teilen, deren RM/MM darin besteht, wenn es schief geht, die Verluste über eine weitere Steuer zu sozialisieren. Vorher werden dann fette Bubbles erzeugt, natürlich Shortsellerfrei u. damit noch gefährlicher.

Als die ganzen Bubbles entstanden, kamen unsere (EU-)Politiker nicht auf die Idee, diese durch eine Steuer zu begrenzen, denn was steigt, ist ja automatisch gut, um dem begrenzten Horizont unserer Politiker zu entsprechen.

Aber irgendwie muss ja die Nichttätigkeit unserer (EU)-Volksvertreter finanziert werden, wenn scheinbar ein Großteil nichts leistet.
http://dotsub.com/view/01ad2718-073c-474a-ac40-c7a72e199d55
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/c…umentId=8347850

Ach ja, Schuld ist ja die "Finanzbranche", jetzt müssen die armen unschuldigen Politiker gepampert werden.
http://www.hingesehen.net/jorg-asmu....p…er-finanzkrise/

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Wednesday, October 5th 2011, 2:43pm

Re: Altkanzler Schmidt hält Griechen-Pleite für verkraftbar

Da hat er auch Recht, denn das würde nur heißen, zum schon vorhandenen status quo nach dem kaufmännisch ohnehin gesetzlich vorgeschriebenen strengsten Niederstwert-Prinzip abzurechnen. Da aber interessierte Kreise der Finanz-Industrie an einer Eskalation der Krise mit der Bereitstellung von Kapital für die noch kommen sollenden "Hebel" daran prächtig verdienen, wollen diese die Krise Lobby-gesteuert so lange wie möglich vorsätzlich vertiefen, bis sie eine riesige Katastrophe zu Lasten der Steuerbürger und des deutschen Wettbewerbs-Vorsprunges wird.
Wer nichts weiß, muß alles glauben.

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MB/8 (06.10.2011)

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Wednesday, October 5th 2011, 2:35pm

Rasen-Kasper sind Fußballer, die sich öffentlich in modernen Sklaven-Verhältnissen (s. z. B. Ablöse) aus vorrangig rein finanziellen Motiven zur Schau stellen. Es war ja nicht immer so, daß sie bis 40 EUR / Minute (5 Mio EUR umgerechnet auf eine Fulltime-Jahres-Anstellung mit 260 8-Stunden-Arbeits-Tagen) bekamen, soviel gab es 1954 für ein ganzes Spiel, einmal in der Woche.

Noch Ende der Sechziger-Jahre wurde sehr intensiv öffentlich darüber diskutiert, welche Gehälter für Arbeiter-Kinder angemessen seien, wenn sie einem Spiel nachgehen. Die Exzesse begannen, als gegen den Willen vieler moralisch denkender Sport-Funktionäre die Profit-Gier der Vereine mit Trikot-Werbung (einer wie alle Werbung ebenfalls recht dubiosen und Leistungs-mäßig kaum genau zurechenbaren Tätigkeit) begann und mit dem Kommerz-Fernsehen alle Grenzen fielen (wieder finanziert mit Zwangs-Werbung für irgendwelchen überteuerten und oft sogar schädlichen Dreck).

Neben der Auflösung aller sinnvollen Wert-Maßstäbe war der angehme Neben-Effekt für das System die Schaffung der aberwitzigen Illusion für die Massen, daß es "jeder schaffen könnte", was für Einzelne auf Kosten der Masse immer geht, aber nie für die Masse. Das Schlimme ist, daß damit 1) hirn-rissige und volkswirtschaftlich unbedeutende Leistungen scheinbar weit über dringender benötigte, aber nach diesem Geld-Entzug nicht mehr finanzierbare Leistungen gestellt werden und die Allokations-Wirkung des Geldes beschädigt wird und 2) damit Kapital in unberufenen Händen ohne unternehmerische Leistung angehäuft wird, aus denen es erst durch die den Rasen-Kaspern auf dem Fuß folgenden Parasiten wieder befreit werden muß, indem diese es unter Ausnutzung der geschäftlichen Unbeholfenheit ihrer "Klienten" umverteilen.

Dieser Prozeß würde ohne die vielen klebrigen Pfoten weit besser gehen, indem man gar nicht erst ökonomisch unsinnige Strukturen zulassen würde. Irgendwelches Gefasel von "Leistung" und "Markt" zieht da ganz und gar nicht, denn die meisten Vereine sind trotz Zwangs-Umlagen gegen ihr Publikum und die völlig unbeteiligte Allgemeinheit (Werbung, GEZ-Gebühren, Monopol-Eintritts-Preise, kommunale Subventionen, Sport-Förderung des Bundes etc.) finanziell eher wacklig bis völlig überschuldet.

Ob man sich mit Zoten oder Dümmlichkeiten als Möchtegern-Sternchen offenbart oder mit einem Baller-Spielchen ist aus VWL-Sicht von der Schädlichkeit egal.
Wer nichts weiß, muß alles glauben.

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Krümel (05.10.2011), MB/8 (06.10.2011), pips (07.12.2011), sayula (06.10.2011)

Harley

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Wednesday, October 5th 2011, 2:33pm

Altkanzler Schmidt hält Griechen-Pleite für verkraftbar

aber, weiterlesen

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,790023,00.html

Hört sich mal vernünftig an, im Gegensatz zu den jetzt " an der Macht + die an die Macht wollen "

Harley
Wer Rechtschreibfehler in meinen Beiträgen findet, darf sie gerne behalten!
http://www.candletrading.de/blog/categor…gs/harley-fgbl/

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Wednesday, October 5th 2011, 1:48pm

R-K u.a.

PT, wenn ich auch fast alle Deine Beiträge zumindest beklatsche, wenn nicht liebe,
erfüllt mich

Quoted

Rasen-Kasper, einer Show-Peinlichkeit und anderen dubiosen Raffkes

mit Befremden ob der Zusammenfassung dieser Begriffe, zumindest aber mit dem Wunsch einer Begründung Deinerseits.

Ich nehme an, mit Rasen-Kasper ist ein Fußballer gemeint, nicht unbedingt ein Golfer.

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Tuesday, October 4th 2011, 2:38pm

EU-Vorschlag Finanz-Transaktions-Steuer auf deutsch

Das populistische Stuß-Pamphlet zur "Finanz-Transaktions-Steuer" gibt es übrigens auch auf deutsch.
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Bill

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Thursday, September 29th 2011, 9:17pm

Bravo PT, klasse Artikel, messerscharf analysiert.
Vielen Dank.

Gruß Bill
Opportunismus ist die Kunst, mit dem Winde zu segeln, den andere machen. (Allessandro Manzoni)

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Thursday, September 29th 2011, 10:27am

Das Schlimme ist, daß auch die angeblichen Insider nicht genug über ihr Tun nachdenken. Wenn wir z. B. nur auf rein technischer Ebene auf die Liquiditäts-bedingten Ausfälle (u. a. beim Flash-Crash) schauen, dann zeigt sich schnell, daß die heute benutzten Markt- und Technologie-Modelle nicht richtig funktionieren und man bei etwas gutem Willen auch ohne gigantische Aufwände etwas daran verbessern könnte, aber viel zu schnell zur Tages-Ordnung übergegangen wird.

Es wird wohl an irgendeiner Stelle für jeden Markt ein Optimum geben, bei dem Qualität der Preisbildung durch genug Liquidität und trotzdem noch hinreichender Kleinteiligkeit der möglichen Risiken gegeben ist. Die Optima liegen dabei sicher nicht bei den Extremen, weder im Sub-Sekunden-Handel, wo eher technische Feinheiten des Order-Flusses ausgenutzt werden, als daß echtes Risk-Taking betrieben wird, noch im nur einmaligen Erlauben des Handels zu Ultimo.

Da es aber in jeder Nische Spieler gibt, die einen systematischen Vorteil daraus ziehen, ist das Gesamt-Bild der Tätigkeit aller Markt-Teilnehmer als korrumpierende Lobby-Betreiber in der Öffentlichkeit verheerend. Dazu kommt noch das asoziale Verhalten der Finanz-Welt beim Vertrieb dubioser Produkte ganz allgemein. Daher muß sich am Ende niemand wundern, wenn die Finanz-Welt zum Buhmann für alles Übel der Welt stilisiert wird.

Man sollte aber auch nicht in übermäßiges Bashing der Finanz-Märkte verfallen, denn letztlich stellt sich (zumindest langfristig, annähernd und theoretisch [wenn man von den durch kaputte Gesetzgebung absichtlich eingebauten Möglichkeiten der Trickserei mit Too-big-to-fail und Dauer-Drohen mit dem Zusammenbruch der ganzen Wirtschaft absieht]) auch in der Finanz-Branche eine mit anderen Wirtschafts-Zweigen vergleichbare Durchschnitts-Rendite ein.

Übrigens würde ich einem Banker schon ein deutlich höheres Gehalt zubilligen, als einem Rasen-Kasper, einer Show-Peinlichkeit und anderen dubiosen Raffkes, die auch nicht wirklich auf freien Märkten mit eigener Leistung arbeiten, sondern von einer "Industrie" leben, die der breiten Masse (übrigens ausschließlich auf ihre Kosten und mit Zwangs-Abgaben wie Steuern für neue Stadien oder überzogene Fernseh-Gebühren durchaus auch nicht freiwillig oder demokratisch an den wirklichen Interessen der Masse legitimiert) die falsche Überzeugung "Jeder kann es schaffen" mit viel bunten Elementen einhämmern soll, damit sie ob ihrer sozial schlechten Perspektive nicht aufmucken soll.

Übrigens sind im kranken kapitalistischen System der Befriedigung von Schein-Bedürfnissen und der knallharten Ignoranz echter und dringender Bedürfnisse der Menschen auch andere Branchen in ihren Methoden nicht wählerisch. Oder glaubt wirklich jemand, daß die Preise für die veralteten Produkte der ach so hoch gelobten Automobil-Industrie eher die Kosten (zzgl. normaler Gewinne) widerspiegeln oder eher die Verblendung der Käufer, wo ein bißchen verdrehtes Blech als Kleine-Jungen-Wunschtraum ins Erwachsenen-Alter hinüber gerettet wird.

Das gleiche gilt für die zahlreichen "kosmetischen" und "modischen" Produkte, die eher vom Wahn der NutzerInnen leben als von echtem Nutz-Wert. Aber selbst scheinbar sinnvollen Dingen, wie Lebensmitteln oder Gesundheits-Leistungen sollte man nicht trauen, da fast alles als Haupt-Komponente Lug und Trug enthält.

In einem verkommenen System äußert sich die Verkommenheit überall, nicht nur in der Finanz-Welt, wenngleich diese schon ziemlich skrupellos ist.
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wolli

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Thursday, September 29th 2011, 9:14am

@ Perfect Trader

Besten Dank für dieser hervorragenden Beitrag, mit dem ich mich 100-prozentig identifiere. Eigentlich müsste man dieses Statement als Leserbrief an möglichst viele Zeitungen verschicken, ich fürchte nur, dass das dortige Publikum damit nicht zum Nachdenken angeregt wird, da es einfach die Zusammenhänge nicht durchschaut.

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Bill (29.09.2011), Perfect Trader (29.09.2011)

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Thursday, September 29th 2011, 8:35am

Extreme Störungen der Ratio sollten eigentlich zur Entmündigung führen

Diese Steuer wird es in der vorgeschlagenen Form wegen ökonomischer Unsinnigkeit ohnehin nicht geben.

Die von den unbedarften reinen Populisten behaupteten Einnahmen wird es nicht geben, da durch die Posse das Volumen um Größenordnungen fallen würde.

Die wichtigsten Effekte aber wären weit höhere Spreads, schlechtere Preisbildung, höhere (da nicht mehr fein teilbare) Risiken, Abwandern der Geschäfte an nicht von Stuß-Gesetzen zersetzte Finanz-Märkte, schlagartige Entleerung der Spekulations-Kassen für diese Geschäfte mit schwersten Verwerfungen auf anderen Märkten und noch einige weitere keinesfalls erwünschte Effekte.

Alle Stuß-Brüder sollten nach 600 Jahren Kapitalismus endlich begriffen haben, daß Kapital scheu ist wie ein Reh und ganz leichtfüßig dahin entflieht, wo man ihm den gebührenden Respekt entgegen bringt, was dort, wo zu permanenter Hetze gegen Leistungs-Träger noch direkte Beschädigung des Vermögens kommt, bestimmt nicht die Rede sein kann.

Zur Beibehaltung optimaler ökonomischer Standort-Aufstellung sollten die Banken bereits jetzt mit Massen-Entlassungen hier am Standort beginnen, da die Politik wieder einmal keinerlei Verläßlichkeit bewiesen hat, denn die Steuer wurde zwischenzeitlich ja schon mal endgültig abgesagt.

Wollte die Politik nicht nur populistischen Klamauk noch unter Blöd-Zeitungs-Niveau, würde sie geeignetere Maßnahmen sowohl zur Eindämmung unerwünschter Spekulation als auch der durchaus anzustrebenden weitaus stärkeren Beteiligung des Finanz-Sektors an den Krisen-Folgen finden.

Aber welches unterirdische Niveau hier gefahren wird, erkennt man schon an der Gleichsetzung von Finanz-Märkten mit Güter-Märkten, wenn von einer "Mehrwert-Steuer" gefaselt wird. Auf Finanz-Märkten gibt es aber zu einem Zeitpunkt nur einen Preis und keinen geschaffenen Mehrwert, da in der Finanz-Sphäre keine Werte geschaffen werden, sondern gleichwertig getauscht, denn genau dazu ist sie geschaffen worden. Sonst gäbe es nämlich ein finanzielles Perpetum mobile.

Genauso dumm gelabert wird über die "Spekulanten" ... weil die ja auch alle immer gewinnen. :cursing: Wer so einen Super-Nonsens von sich gibt und dabei den Charakter des Nullsummen-Spieles ignoriert, zeigt bereits sein völliges Unverständnis von den Märkten. Übrigens wären selbst Fälle denkbaren koordinierten Hoch-Spekulierens, bei dem die Gesamt-Strecke aufgeteilt wird, nicht von langer Dauer, da letztlich doch die Produzenten und End-Konsumenten der Güter über die Preise entscheiden und keine Blase von Dauer ist, auf Dauer also wirklich ein Nullsummen-Spiel für die Spekulanten übrig bleibt.

Dann brauchen nur noch sechst-klassige Politiker daher kommen, die auf diesem Niveau ihre sonstigen persönlichen Kompetenz- und Beliebtheits-Defizite mit Stammtisch-kompatibler Hetze kompensieren - und wieder wird nur Schaum geschlagen, statt irgendein echtes Problem anzugehen. Wo waren denn die gleichen Politiker, als die Banken soweit am Boden waren, daß man sie locker allesamt hätte zum Null-Tarif übernehmen können oder ihnen alle nur denkbaren Bedingungen diktierbar gewesen wären?

Jedes Milliarden-Paket ist nur ein direktes Geschenk an die Banken. Da wird von irgendwas gefaselt und schon müssen sofort und ohne jede Prüfung in Nacht- und Nebel-Aktionen neue Milliarden her. Nicht die Banken sind schuld, denn die nutzen nur die ihnen gebotenen immer fortlaufenden Geschenke, sondern die Politiker, die das forcieren.

Und "Spekulanten" sind schon gar nicht schuld, vielmehr sind sie ein wertvoller Früh-Indikator für Fehl-Entwicklungen, der nur mit hohen Hebeln sensibel genug reagiert.

Ein Volk, daß so dumm ist, sich solche Politiker zu leisten, sollte noch viel, viel mehr bezahlen. Die Ausrede, daß das "alles so kompliziert" sei, ist Blödsinn. Jeder, der da mitreden möchte, kann sich ja sachkundig machen und jeder Andere hat wegen Inkompetenz zu schweigen.

Unter der doch nahe liegenden Annahmen, daß die Dinge nicht ganz so inkompetent ablaufen, wie sie aussehen, würde die noch erschreckendere Möglichkeit zu prüfen sein, daß mit all diesen "Pakten" ein Kapital-Verbrechen am Vermögen des ganzen Volkes geplant wird.

Wenn übrigens über sinnvolle Mechanismen gegen destabilisierende Spekulation nachgedacht wird, sollte das Phänomen erst einmal richtig verstanden werden, beovr übereilte Schnellschüsse stattfinden. Dabei kann man ja alles unter die Lupe nehmen, wie z. B. die überhöhte Vola durch Liquiditäts-Ausdünnung, Markt-Störungen durch technische Mängel etc. - aber bitte doch mit einer richtigen Diagnose vor einer schwerwiegenden Schock-Therapie.

Bis dahin bleibt alles, seien es "Rettungs"-Pakete oder Transaktions-Steuer nur Verstz-Stücke eines großen Klamauks, der uns alle schädigt.
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retep

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Thursday, September 29th 2011, 8:20am

Im ORF wird die Sache so dargestellt:

Quoted

Mit der Steuer würden 85 Prozent der Finanzgeschäfte zwischen Finanzinstituten aller Art - ob Banken, Fonds oder Versicherungen - erfasst. Vom Devisenhandel sind nur Derivate, nicht aber der Kassahandel betroffen. Auch Privatpersonen müssen sie nicht zahlen. Als Mindeststeuersatz schlug die Kommission 0,1 Prozent des Umsatzes bei Anleihen und Aktien sowie von 0,01 Prozent bei Derivaten vor.
http://orf.at/stories/2081666/2081665/

Die Presse hat diese Business- Privatdifferenz bisher einfach nicht herausgestellt.
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archie

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Thursday, September 29th 2011, 7:40am

Gestern Abend bei "Börse im Ersten" und in den anschließenden Nachrichten der ARD hieß es, die Transaktionssteuer gelte ausschließlich für Geschäfte zwischen Banken, Finanzdienstleistern etc., keinesfalls für Privatanleger.

Meine erste Vermutung: Die Presse-Fuzzis haben das Ganze wie so oft nur halb verstanden.

Was gilt denn nun?

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Purri

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Wednesday, September 28th 2011, 8:22pm

Alessio Rastani 8)

Gruß Bill
Den Vogel hat die BBC schon vor ein paar Jahren mit Guy Goma abgeschossen. Der Mann wartete in der Lobby auf ein Bewerbungsgespräch für einen Servicetechniker Posten, und wurde mit einem Interview-Partner verwechselt. Erst als er in der Live-Sendung saß, hat er kapiert, dass da was nicht stimmt (witziger Gesichtsausdruck im Video). Hat dann aber gut mitgespietl:)

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