
Vollkommen richtig. Richtiger ist noch , dass Vielschreiber im Day Trading kaum erfolgreich sein können.

Ich weis zwar nicht wann dieser Beitrag nun freigeschaltet wird, aber es wir schon so sein - oder vielleicht waren ja auch alle nur sehr beschäftigt.Komisch, daß heute kaum jemand hier schrieb. Die Kombination aus Feiertags-Handel und zwei US-Mega-Events rief doch geradezu nach extremen Bewegungen, die es prompt auch gab. Wer zu absehbaren Fast-Move-Zeitpunkten einen Urlaubstag dem Trading vorzieht, nimmt es nicht sehr ernst mit dem Trading...
@goso, ja genau.
Wenn Shortselling verboten wird, sollte man Aktienrückkauf auch verbieten.Gleiche Spielregeln für beide Seiten.
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Gleiche Spielregeln für beide Seiten.
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Krise als Chance: Insiderdeals nehmen rasant zu - Erster großer Aktienrückkauf im Anrollen
Im Stundentakt melden Manager deutscher Konzerne den Kauf von billig gewordenen Aktien. Seit Wochenbeginn kam so ein Volumen von 5,4 Millionen € zustande. Clever geht auch die Gea Group mit der Finanzkrise um. Sie kauft Aktien für 100 Millionen € zurück.
Der deutsche Leitindex DAX hat im Sog der internationalen Finanzkrise auf rund 5800 Punkte nachgegeben - ein Rückschlag um mehr als 2200 Zähler auf das Niveau von September 2006. Schlimm für Anleger. Doch die miese Stimmung an den Börsen hat auch ihr Gutes: Wie schon vor zwei Tagen an dieser Stelle berichtet, nutzen Manager das niedrige Kursniveau vermehrt zum Ankauf von billig gewordenen Aktien des eigenen Unternehmens.
Am Dienstag betrug das seit Wochenbeginn angefallene Volumen der über den ad-hoc-Dienst DGAP gemeldeten Transaktionen 1,87 Millionen €. Jetzt, zwei Tage später, ist das Volumen bereits auf 5,4 Millionen € angewachsen. Allein in den letzten 24 Stunden wurden Aktienkäufe für 1,7 Million € gemeldet.
Diese Insiderdeals oder Directors Dealings ziehen sich quer durch alle Branchen. Stefan Pfander von Nivea-Hersteller Beiersdorf etwa kaufte Papiere zum Stückpreis von 42,91 € für insgesamt 400.000 €. Ekkehard Schulz, Chef des Stahlkonzerns ThyssenKrupp, gab weitere 50.000 € für Aktien aus, die um je 20,50 € zu haben waren. Gerhard Weber, Chef des Modelabels Gerry Weber, nähte sich für 101.000 € für eigene Aktien (je 16,956 €) ein. Und weil ihm das nicht genügte, ging er beim Ausverkauf an der Börse gleich noch einmal für 640.000 € shoppen. Christian Wolf von Franconofurt Real Estate Investors sah 4,00 € für sein Papier als Anreiz, 668.000 € dafür zu investieren. Marcus Geiß von Tipp24 ging mit sich die Wette ein, dass bei 13,66 € nichts verloren sein wird und 98.000 € daher gut angelegt sind.
172.000 €, gestückelt in Papieren zu je 4,00 €, hat Ralf Lieb von der VBH Holding investiert. VBH ist ein international tätiger Baubeschlägehändler, der in 39 Auslandsmärkten tätig ist und seine Präsenz in Bulgarien soeben mit einer Übernahme verstärkt hat.
Ins eigene Depot nachzuschaufeln ist eine Möglichkeit, der Krise ein Schnippchen zu schlagen - wenn man auf ihr nahes Ende vertraut oder zumindest damit rechnet, das es nicht noch schlimmer kommt. Eine andere Möglichkeit zeigt der Spezialmaschinen- und Technogiekonzern GEA Group vor. Er meldete am Donnertag, dass von der Ermächtigung der Hautpversammlung zum Erwerb eigener Aktien Gebrauch gemacht wird. Bis zu 100 Millionen € sollen für den Rückkauf eigener Aktien ausgegeben, die Papiere anschließend eingezogen werden.
GEA beschäftigt mehr als 20.000 Mitarbeiter, hat im Vorjahr 5,2 Milliarden € umgesetzt und ist an der Börse - wie so viele Unternehmen - herb abgestraft worden. Der Aktienkurs hat sich binnen zwölf Monaten halbiert. 14,12 € kostet das Papier derzeit, der Konzern damit 2,6 Milliarden € - so viel wie vor zwei Jahren, als sich nach jahrelangen Turbulenzen die Rückkehr in die Gewinnzone endlich abzeichnet. Eine der Restrukturierungsmaßnahmen, die zum Erfolg führten, war der Abverkauf von schwer defizitären Anlagenbau-Firmen. Eine davon, Lenjtes, landete bei der A-Tec Industries von Mirko Kovats - für einen symbolischen Kaufpreis von einem €.
Übrigens: Auch bei der A-Tec läuft ein Aktienrückkaufprogramm. Es wurde Anfang Juli gestartet und in den letzten Wochen deutlich beschleunigt. 261.064 Aktien (3,96 Prozent des Grundkapitals) wurden bis 26. September zu einem Durchschnittskurs von 61,27 € erworben. In Summe wurden knapp 16 Millionen € aufgewendet. Kovats selbst, der ein privates Aktienankaufprogramm laufen hat, machte noch mehr locker: Er kaufte für seine Capital und Industrie Investment AG seit Juni schon mehr als fünf Prozent der A-Tec-Aktien.
Vladi sagt...
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MOSCOW (AFP)--The "irresponsibility" of the U.S. financial system is to blame for the global economic crisis, Russian Prime Minister Vladimir Putin said Wednesday, Interfax news agency reported.
"Everything happening now in the economic and financial sphere began in the U.S.," Putin said. "This is not the irresponsibility of specific individuals, but the irresponsibility of the system, which claimed leadership."
Die "Unverantwortlichkeit" des US Finanzsystems sei für die globale Wirtschaftskrise verantwortlich.
"Alles was jetzt in der Wirtschaft und im Finanzwesen passiert, hat seinen Ursprung in den USA". "Das ist nicht die Unverantwortlichkeit von einzelnen, sondern das Verantwortungslose des Systems. Eins System das für sich die Führungsrolle proklamiert hat".
Er bezieht sich da auf den Welt-"Leadership" das jeder US-Präsident in seiner Rede an die Nation intus hat.
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SAINT PETERSBURG (AFP)--The era of U.S. global economic dominance is over and the world now needs a new and "more just" financial system, Russian President Dmitry Medvedev said here Thursday.
"The time of domination by one economy and one currency has been consigned to the past once and for all," Medvedev said in an address to a Russian-German development forum, with German Chancellor Angela Merkel at his side.
"Die Ära der globalen wirtschaftlichen US-Dominanz ist jetzt vorbei und die Welt braucht ein neues "gerechteres" Finanzsystem".
"Die Zeit der Dominanz einer Wirtschaftsmacht und einer Währung in der Vergangenheit ist ein für allemal vorbei".
Ein nie dagewesener Fall - Hilfe, wo sind meine Aktien?
Quelle: BZ
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UBS: Aktienpaket im Wert von 1,5 Milliarden verschollen
Quelle: BZ
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Lehman-Pleite: 70 Milliarden Dollar verschollen
Die Zahl der Hedge-Funds, die in die Lehman-Falle tappten, steigt. Das UBS-Milliarden-Paket ist nicht das einzige, das spurlos verschwunden ist.
Der ehemalige UBS-Chef Luqman Arnold befindet sich in illustrer Gesellschaft. Wie seine Investmentgesellschaft Olivant, deren 1,5 Milliarden Franken schweres UBS-Aktienpaket unauffindbar ist, fahnden Hunderte von Hedge-Funds nach den Wertschriften, die sie bei der Pleitebank Lehman Brothers eingelagert haben. Wie viel Geld auf dem Spiel steht, ist unklar. PriceWaterhouseCoopers, die Lehman-Konkursverwalterin in Grossbritannien, macht keine Angaben dazu. Bekannt ist nur, dass PWC versucht, 8 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln zurückzubekommen, die die US-Muttergesellschaft Lehman vor ihrem Kollaps aus ihrer britischen Tochter abgesaugt hat.
Ein Insider, dessen Hedge-Funds Lehman als Prime-Broker nutzte, schätzt den Umfang der eingefrorenen Konten auf 50 bis 70 Milliarden Dollar, berichtet die Wirtschaftsagentur Bloomberg. Verschiedene Hedge-Funds haben den Braten frühzeitig gerochen. In der Woche vor dem Konkurs wurde die Hälfte aller Prime-Broker-Vermögenswerte von Lehman abgezogen. Prime-Broker stellen Hedge-Funds und Investmentgesellschaften Fremdkapital gegen Sicherheiten zur Verfügung und streichen dafür einen Zins ein.
Die Zahl der Lehman-Opfer steigt
Erstes Opfer dieser Entwicklung ist der 1987 gegründete Hedge-Funds Oak Group. «Wir werden den Betrieb wahrscheinlich einstellen und die Firma liquidieren müssen. Das Spiel ist aus», sagte Oak-Chef John James gestern. Seine Firma hat eigenen Angaben zufolge 70 Prozent des Anlagekapitals beim britischen Lehman-Ableger liegen. Ironie der Geschichte: Der in Chicago ansässige Hedge-Funds hatte den Umweg über Grossbritannien gewählt, weil er dort mehr Kredit erhielt als bei US-Prime-Brokern. Was sich jetzt rächt.
Wie viele Hedge-Funds von der Lehman-Pleite betroffen sind, weiss niemand. Medienberichten zufolge befinden sich darunter bekannte Namen wie GLG, Augustus Asset Management, Brevan Howard Asset Management und Ramius. Ihr Problem: Ihre Wertschriften sitzen fest. Womöglich haben sie mit deren Transfer zu Lehman sogar ihre Eigentumsrechte verwirkt, schreibt die Konkursverwalterin PWC.
Experten befürchten, dass es nun zu einer Panikreaktion unter Hedge-Funds kommen könnte. Gemäss dem Nachrichtendienst Dow Jones versuchen über tausend Hedge-Funds, ihre Wertpapiere von ihren Prime-Brokern zurückzuziehen, um so ihre Risiken wieder in den Griff zu kriegen. Dies könne das Ende des bisherigen Prime-Broker-Systems sein, sagt Sameer Shalaby vom Hedge-Funds-Datenlieferanten Paladyne. Die Hedge-Funds müssten sich verstärkt die Frage stellen, wie sie ihre Risiken auf mehrere Prime-Broker aufteilen könnten. Profiteure dieser Entwicklung seien Universalbanken wie UBS oder CS.
Location: Aus dem schönen Allgäu in Süddeutschland
Occupation: Consultant / Asset Management / Projektassistenz d. CEO's
Thanks: 129
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