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Fisch

PipAngler

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Tuesday, February 1st 2011, 8:17am

Das finden von guten Tradingmöglichkeiten ist nicht so schwer für mich, nur das optimale "betreuen" des Trades will ich verbessern.



Stellt sich die Frage: "Was ist der optimale Trade?"
Man denkt natürlich sofort an den größtmöglichen Gewinn des Trades. Aber das ist meiner Meinung nach nicht wirklich das Optimum. Voigt sagt ja auch viel über Beständigkeit und Nachvollziehbarkeit in seinen Büchern.
Es ist also wichtig, wie man für sich das Optimum definiert.

Dier erste Baustelle könnte bei der „Optimierung“ unterschiedliche Trailingstopps sein. Der Voigt’sche mit den Innenbar‘s oder natürlich jeder andere. Vola-abhängig, diverse Indikatoren, Trendlinien, u.v.a.m.. Das lässt sich am schnellsten über Programme rausfinden.

Eine zweite Baustelle wäre vielleicht die Ermittlung von Target’s für den(die) Trades.

Eine dritte Baustelle die Kombination von Trailingstopp und Target.

Ein vierte Baustelle Trailingstopp und Wiedereinstiege wenn man ausgestoppt wurde.

usw...

Es gibt also diverse Möglichkeiten sein Optimum zu finden. Das Ergebnis der Analyse wird aber immer nur ein persönliches Optimum sein. Denn nicht zuletzt spielt natürlich die persönliche Psyche eine nicht zu unterschätzende Rolle. Man muss also auch das optimale System traden können.
So nun kannst Du festlegen welche Baustelle du so siehst und an welcher gearbeitet werden soll oder könnte. Dann kann man einige Ideen konkretisieren und vielleicht finden sich einige, die das mit Programmierung begleiten.
"Erfahrung ist das, was Du bekommst, wenn Du nicht bekommst, was Du willst." Randy Pausch

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Bill

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Tuesday, February 1st 2011, 1:32am

Der Vollständigkeit geschuldet hier noch der Korrekturhandel.

Gruß Bill
Opportunismus ist die Kunst, mit dem Winde zu segeln, den andere machen. (Allessandro Manzoni)

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Firebold

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Monday, January 31st 2011, 10:19pm

Die Bachelorarbeit ist in der Tat sehr dürftig. Hätte ich so etwas abgegeben, wäre die nicht mal als Konzeptpapier bei meinem Prof. durchgekommen! X(
Echt grausam, was man alles durchgehen lässt als wissenschaftliche Arbeit.
Mag der Pessimist auch Recht behalten - der Optimist hat bis dahin besser gelebt.

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Perfect Trader (01.02.2011)

Solgard

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Monday, January 31st 2011, 1:10pm

Na es geht ja schon gut los.

:D

@ all

Vielen Dank für die Links und der Herr Umland ist mir schon bekannt.Die systematische Auswertung der Einstiege und Ausstiege mit dem Nanotrader finde ich auch interessant.

Ich habe mich aber von dem Gedanken verabschiedet ein vollautomatisches System zu basteln und es zu traden. Die Eingriffe sind mir wichtig und ich möchte also lieber "manuell" traden.

Die Ergebnisse sind aber interessant, ohne Frage.

@Roti

Der HeikinAshi ist sicher etwas ungewöhnlich aber ich habe festgestellt, dass er mir sehr gut dabei hilft dem Trend und in diesem Fall der Bewegung zu folgen.Er ist auch ein Hilfsmittel, um das zweifeln los zu werden ob noch alles ok ist. Außerdem war bis jetzt der Ansatz des Low (High) des HeikinAshi Charts der letzten zweit Tage als Tralingstop zu nehmen hilfreich. Außerdem beobachte ich den 60 min Chart weiter und ziehe den Stop nach "Handel des Trends" nach. Wie es halt Sinn macht. Außerdem suche ich in den Charts natürlich nach Umkehrmustern und ziehe dann den Stop auch mal so nach.

Ich habe alle Bücher von Michael Voigt bis jetzt mehrmals gelesen und vieles erschließt sich mir erst nach und nach und ich lese dann noch mal nach.Außerdem suche ich nach weiteren Möglichkeiten die zu mir passen und mir das Leben einfacher machen.Markttechnik ist halt nicht nur ein System, welches stur befolgt wird, sondern eine Denkweise. Es fängt schon mit den verschiedenen Zeiteinheiten an und geht über die Suche nach Punkten mit hoher Treibkraft und geht bis zum vernünftigen Ausstieg.

Das finden von guten Tradingmöglichkeiten ist nicht so schwer für mich, nur das optimale "betreuen" des Trades will ich verbessern.

LG

Solgard

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Monday, January 31st 2011, 12:58pm

Ebenso vielen Dank für den Link. Von der Arbeit selber war ich auf der Ebene der Einleitung noch recht angetan, daß sich der Professor dort, genau wie ich, das Buch von Michael Voigt als gute Vorlage zur Vermittlung der Trading-Basics für Studenten und Trading-Anfänger ausgesucht hatte.

Die weiteren Inhalte haben mir aber nicht so gut gefallen, von handwerklichen Fehlern, wie dem Einbinden von JPGs für Graphiken mit häßlichen Artefakten, über das unvermittelte Darstellen von Parametern irgendwelcher Skripte, deren Verständnis beim Leser nicht vorausgesetzt werden kann, bis zur gehörigen Unbalance zwischen textueller Darstellung und formaler Strenge, so daß die Arbeit weder vollauf den Gepflogenheiten von Mathematikern noch von Kaufleuten entspricht.

Da die Grund-Machart schon Defizite aufwieß, nehme ich mal an, daß die konkreten Inhalte auch nicht so stichhaltig waren, wie sie zuerst erscheinen mögen, wobei das aber ein nur auf dem Vorurteil aus der Darstellungsart keineswegs logisch zwingend folgender Schluß ist. Andererseits muß sich eine Arbeit mit Formal-Kriterien erstmal die Berechtigung zum Einfordern von Zeit zur detaillieteren Beschäftigung erwerben.

Ganz ätzend könnte wieder zusammenfefaßt werden "typisch Bachelor", wobei das gegenüber dem einzelnen Studenten etwas unfair sein kann, da er alleine nur wenig an den Verhältnissen ändern kann. Andererseits ist aber die vorsätzliche Arbeits-Überfrachtung mit eher nur wenig der akademischen Horizont-Erweiterung dienenden Studien-Arbeiten vielleicht sogar ein gezieltes Mittel, die Studenten in ihrer gemeinsamen sozialen Wahrnnehmung ihrer Interessen zu vereinzeln und die schweren Mißstände des Bachelor-Systems zu zementieren.
Wer nichts weiß, muß alles glauben.

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DickT

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Monday, January 31st 2011, 12:34pm

versehentliches doppeltes Posting, bitte löschen

DickT

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Monday, January 31st 2011, 12:34pm

Ungeachtet der in der Arbeit gezeigten Ergebnisse, halte ich die analytische Vorgehensweise der Autorin für den erfolgversprechendsten Weg profitabel zu traden. Es mag sicher auch anders gehen; etwa über viel Screentime und der Hoffung (?), dass sich irgendwann von selbst ein intuitiv profitbringendes Handeln einstellt. Letzteres scheint auf den ersten Blick der "leichtere" Weg zu sein, ist imho aber die härtere Schule. Analytisches Auswerten einer Handelsstrategie schafft zwar zunächst viel Arbeit, ist am langen Ende aber die komfortablere Variante, da sie, wenn sie richtig durchgeführt wird, viel Lehrgeld spart und unter Umständen auch schneller zu einem profitableren Ergebnis kommt.

Vielen Dank für den Link und vielen Dank für die Autorin (sollte sie es lesen :-))

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Bill

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Monday, January 31st 2011, 2:14am

Hi,

speziell für den "Handel der Bewegung" ist hier eine sehr fachlich fundierte Bachelorarbeit einer Studentin zu bewundern.
Die Ergebnisse können sich ebenfalls sehen lassen, sehr gut.

Gruß Bill
Opportunismus ist die Kunst, mit dem Winde zu segeln, den andere machen. (Allessandro Manzoni)

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Roti

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Sunday, January 30th 2011, 11:39pm

Traden nach Markttechnik

Hallo,

schön das Du ein Thema dazu eröffnet hast, jedoch HeikinAshi Chart in Verbindung mit Markttechnik habe ich noch nicht gesehen; was für einen Vorteil hat dies gegenüber einem Candlestick- oder Barchart in Verbindung mit Markttechnik?

Du handelst wahrscheinlich den Trend bei Aktien auf Tagesbasis, Risiko im Markt (vgl. Voigt-Buch), oder?

Eine gute Seite zur Markttechnik wäre noch simplified-trading - keine Werbung meinerseits - mit einem Beispielaktientrade nach Markttechnik Trading mit Aktien nach Markttechnik ...

Viel Erfolg.
Beste Grüße

Roti :)

Solgard

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Sunday, January 30th 2011, 1:51pm

Markttechnik

Hallo Zusammen,

ich lese das Forum nun schon länge Zeit mit und möchte nun den großen Erfahrungsschatz nutzen, um das Thema Marttechnik zu hinterleuchten bzw Erfahrungen,Probleme und Lösungsansätze zu diskutieren.
Für mich sind die Gedanken, die sich hinter der Markttechnik verstecken sehr nachvollziehbar aber es ist nicht immer leicht dies umzusetzen und zu Ende zu denken.
Der Weg der Markttechnik ist für mich der richtige und ich werde ihn auch gehen.
Es wäre schön, wenn sich viele konstruktiv beteiligen.

Damit dieser Beitrag nicht ausufert, würde ich mich in diesem Beitrag gerne auf den Bereich des Themas "Einstieg bis Ausstieg" beschränken.

Ein Beispiel zu Start der Diskussion soll ein Trade den ich vor kurzem gemacht habe sein.
Auf dem Tageschart im Daimler Chart ist ein etablierter Aufwärtstrend vorhanden, der gerade korrigiert. Im 60 min Chart habe ich den Einstieg gesucht und bin bei 52,06€ long gegangen.
Nun gibt es einige Möglichkeiten den Trade weiter zu betreuen.

Ich hatte mich für folgende Variante entschieden.

Den ersten Stop habe ich bei 50,55 gesetzt und mein erstes Target ist der große Punkt 2 bei 55,00.
Meine Position habe ich geteilt. 50% werden bei 55,00 glattgestellt und die anderen 50% lasse ich durch einen nachgezogenen Stop ausstoppen, wenn auf den Tageschart das Low der letzten zwei Tage im HeikinAshi Chart unterschritten wird.Gleichzeitig passe ich diesen Stop aber auch an, wenn sich im 60min Chart was tut.

Hiermit ist nun die kontruktive Diskussion eröffnet. Ich bin gespannt wa sich entwickelt.

LG Solgard

Ps: ich habe extra nicht den kompletten Trade beschrieben mit allen Daten und eErgebnissen, weil es ja "nur" um den effektiven Handel der bewegung gehen soll.
Laut Buch gibt es einen Stopverlauf im Handel der Bewegung aber vielleicht gibt es auch andere Wege, die ein "Optimum" herausholen.
Solgard has attached the following images:
  • Tag.jpg
  • 60min.jpg

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