Anmerkungen zur FDAX-Trading-Strategie von GeorgM

      Weil mein Name auch genannt wurde: Die Trades vom 9.8.2018 hätte so
      nicht gemacht werden dürfen, weil der Anstieg viel zu schnell war. Aber
      weil es jetzt (im Nachhinein) gut ging, geht der natürlich in die
      Statistik ein - schon klar.... - aber träumt schön weiter....

      Kriterien der FDAX-TRADING-STRATEGIE

      Das ist ja das allergrößte Problem was ich mit Georg habe, wenn man seine Berichterstattung folgt kann der Leser schnell mal auf die fatale Idee kommen eine Eierlegende Wollmilchsau gefunden zu haben :D

      deal2win schrieb:

      Hallo Ralph,
      möchte noch begründen für was ich den Daumen hoch, hier abgegeben hatte.
      1. Zu dem Thema Abo, natürlich darf jeder seinen EA verkaufen oder vermieten, aber 480$ 7 Monat ist heftig.
      2. Dass Du DrawDowns als normal empfindest und die Fdax Strategie das auch haben darf.
      3. Dass Du Georg für seine Ideen und Einsatz lobst.
      Keinen Daumen hoch möchte ich Dir für folgendes geben:
      1. Die fantastischen Ergebnisse stammen aus der Zeit 2012-2013. Georg hat sehr Gewissenhaft eine Simulation eines ganzen Jahres zu Verfügung gestellt. Da waren auch die schlechten Tage dabei !
      2. Mit martingale hat dies nichts zu tun, das ist was völlig anderes.
      3. Die Schattenseiten die Du kennst liegen weit zurück, Du solltest die Strategie nicht aus der Erinnerung sondern mit der Weiterentwicklung beurteilen.
      4. Ich kenne weder divebubble noch seinen EA, aber die Verdoppelung des Kontos nach 7 Monaten trotz DD ist mehr als realistisch. Das solltest DU zur Kenntnis nehmen.


      1. Sehe ich auch so.
      2. Natürlich sind DrawDowns normal, aber bei Georg seinen Strategien kommen sie Lawinenartig und vor allem ziemlich Heftig in meist kurzer Zeit verglichen mit dem Ablauf anderer Systeme die über eine weniger Aggressive Orderführung verfügen.
      3.So ist es.

      1. Das Thema wäre jetzt sehr müßig auseinander zu klamüsern ich denke das die Leser sich da ihren eigenen Teil zu Denken können.
      2. Nein sicher ?
      Die klassische und einfachste Form der Martingale, die Martingale classique, ist das Doublieren oder Verdoppeln
      https://de.wikipedia.org/wiki/Martingalespiel
      3. Ich werde mir das mal antun kann mir aber schon denken was da wider bei Rum kommt.
      4. Das mag ja sogar so sein, aber in Abhängigkeit der Größe des DrawDowns wird es erst wirklich interessant wenn es um Richtiges Geld geht, wer will ein System laufen lassen das vielleicht verdoppelt bei 40%-50% oder mehr DrawDown ? Nur Harakiri Jungs mit Spielgeld machen so was. de.wikipedia.org/wiki/Martingalespiel

      deal2win schrieb:

      Hallo Ralph,
      möchte noch begründen für was ich den Daumen hoch, hier abgegeben hatte.
      1. Zu dem Thema Abo, natürlich darf jeder seinen EA verkaufen oder vermieten, aber 480$ 7 Monat ist heftig.
      2. Dass Du DrawDowns als normal empfindest und die Fdax Strategie das auch haben darf.
      3. Dass Du Georg für seine Ideen und Einsatz lobst.
      Keinen Daumen hoch möchte ich Dir für folgendes geben:
      1. Die fantastischen Ergebnisse stammen aus der Zeit 2012-2013. Georg hat sehr Gewissenhaft eine Simulation eines ganzen Jahres zu Verfügung gestellt. Da waren auch die schlechten Tage dabei !
      2. Mit martingale hat dies nichts zu tun, das ist was völlig anderes.
      3. Die Schattenseiten die Du kennst liegen weit zurück, Du solltest die Strategie nicht aus der Erinnerung sondern mit der Weiterentwicklung beurteilen.
      4. Ich kenne weder divebubble noch seinen EA, aber die Verdoppelung des Kontos nach 7 Monaten trotz DD ist mehr als realistisch. Das solltest DU zur Kenntnis nehmen.


      Lass es mit dem Daumen zukünftig nicht böse gemeint aber ist denke ich für jeden besser und spart am Ende unnötige Zeit mit.....

      Hallo Ralph,
      möchte noch begründen für was ich den Daumen hoch, hier abgegeben hatte.
      1. Zu dem Thema Abo, natürlich darf jeder seinen EA verkaufen oder vermieten, aber 480$ 7 Monat ist heftig.
      2. Dass Du DrawDowns als normal empfindest und die Fdax Strategie das auch haben darf.
      3. Dass Du Georg für seine Ideen und Einsatz lobst.
      Keinen Daumen hoch möchte ich Dir für folgendes geben:
      1. Die fantastischen Ergebnisse stammen aus der Zeit 2012-2013. Georg hat sehr Gewissenhaft eine Simulation eines ganzen Jahres zu Verfügung gestellt. Da waren auch die schlechten Tage dabei !
      2. Mit martingale hat dies nichts zu tun, das ist was völlig anderes.
      3. Die Schattenseiten die Du kennst liegen weit zurück, Du solltest die Strategie nicht aus der Erinnerung sondern mit der Weiterentwicklung beurteilen.
      4. Ich kenne weder divebubble noch seinen EA, aber die Verdoppelung des Kontos nach 7 Monaten trotz DD ist mehr als realistisch. Das solltest DU zur Kenntnis nehmen.

      GeorgM schrieb:

      Hallo Ralph

      Es passt schon. Du musst die historische Entwicklung bis zum heutigen Regelwerk des Handelsansatzes
      berücksichtigen. Es wird dir nicht gelingen diesen zu bewerten, wenn Du dir nicht die Mühe machst über mehrere Monate die Ergebnisse selbst zu überprüfen. Bezüglich:

      Risiko- und Money Management
      das Verlust-Management findet auf drei Ebenen statt:
      1. Intraday durch festgelegten Verlust-stopp 35 Punkte unter und über der zweiten Aktionszone.
      2. Zeitstopp kurz vor 14:30 Uhr, wenn der Kurs an den Zonen seitwärts konsolidiert und sich die Positionen im Verlust befinden.
      3. Zeitstopp zum Tagesende
      Bin mir nie sicher aus welchem Grund die likes verteilt werden, doch nicht wegen deinem letzten Satz hoffe ich.


      Naja Georg wenn Deal in Zusammenarbeit mit Robo einen EA geschrieben haben der die Originalen Regeln abbilden soll was ich Deal auch zutraue das dem so ist, den penibel genau war er eigentlich immer! Und du das Regelwerk explizit zum EA trading tauglich bezeichnest komme ich zu einem anderen schluss.

      Es gibt jetzt 2 Möglichkeiten entweder Deal und Robo haben es Grund falsch umgesetzt. Oder sie haben es richtig gemacht denn die Erfahrungen decken sich mit meinen, was bedeutet das deine Idee doch nicht zum EA taugt.



      So
      Hallo Ralph

      Es passt schon. Du musst die historische Entwicklung bis zum heutigen Regelwerk des Handelsansatzes
      berücksichtigen. Es wird dir nicht gelingen diesen zu bewerten, wenn Du dir nicht die Mühe machst über mehrere Monate die Ergebnisse selbst zu überprüfen. Bezüglich:

      Risiko- und Money Management
      das Verlust-Management findet auf drei Ebenen statt:
      1. Intraday durch festgelegten Verlust-stopp 35 Punkte unter und über der zweiten Aktionszone.
      2. Zeitstopp kurz vor 14:30 Uhr, wenn der Kurs an den Zonen seitwärts konsolidiert und sich die Positionen im Verlust befinden.
      3. Zeitstopp zum Tagesende
      Bin mir nie sicher aus welchem Grund die likes verteilt werden, doch nicht wegen deinem letzten Satz hoffe ich.
      Da Georg es wünscht das ich nicht in seinem Bereich Schreibe werde ich mich natürlich daran halten und wie versprochen in einem Passenden anderen Bereich Schreiben.

      Ich frage mich wenn ich bei divebubble das Abo für 480$/Monat abschließe wo da was für mich hängen bleibt ? Auch wenn sich das Konto nach 7 Monaten verdoppelt hat ist ausser Spesen nichts gewesen !? Das Ergebnis ist Meilenweit weg von dem was Georg postet. Allerdings schafft unser EA (von RobotTrader und mir) der nach Original Regeln handelt das auch nicht. Er ist zwar profitabel war die DrawDowns sind schon heftig wenn dieser ohne manuellen Eingriff stur gehandelt wird.


      Kriterien der FDAX-TRADING-STRATEGIE

      Zu Thema ABO kann ja jeder denken was er möchte ich finde das auf jeden Fall zu Teuer. Was die EA´s angeht kann ich deine Erfahrungen so unterschreiben, Georg seine Ideen sind gut und vor allem auch Unterhaltsam aber die Probleme mit den großen DrawDowns gab es bisher bei jeder Idee die aus Georgs Feder herrührte sei es die Pivot Strategie, Die Gap Strategie Die Dow 22 Uhr Geschichte etc etc alle haben zeitweise schöne erbenisse gebracht aber am ende haben die DrawDowns immer zugeschlagen.

      DrawDowns gibt es natürlich in jeder Strategie aber durch die Art und weise wie bei Georg die Orders Teils ohne jeden Stopp bzw sehr weite Stopps und Martingalen Positionsaufbau in Zone 1 und 2 bekommt man gleich immer den Richtigen Hammer ins Konto wenn der Trendtag seine Party gibt.

      Georg denkt das ich es mir zu Aufgabe gemacht habe ihn und seine Ideen schlecht zu machen bzw versteht nicht warum ich mich da so drauf eingeschossen habe. Ganz einfach es wird es wird hier fast nur von Fantastischen Ergebnissen geschrieben, in der Zeit der Täglichen Berichterstattung gab es zu >90% nur Profite. Ich selber kenne aber auch die Schattenseiten der Strategien ganz gut hab mich lange damit beschäftigt, deswegen sehe ich es als meine Pflicht an den User zum Nachdenken anzuregen !!!

      Ich weiß natürlich auch das ich mir damit wohl er mehr Feinde als Freunde mache, gut das tut mir nicht weh.

      Sollte Georg das nicht Passen das ich weithin auch in einem wie gewünscht anderen Bereich zum Thema Schreibe und Hitman dies unterstützen sollte könnt ihr auch gleich meinen Account Kassierern.

      GeorgM schrieb:

      Sadhru
      ... als angebliches Neumitglied ...


      Ich lese nun schon seit über zehn Jahren hier mit, es ist eine Goldgrube für den Trading-Interessierten.
      So habe ich auch die FDAX-Strategie und die daraus entstehenden Diskussionen immer gerne verfolgt. Die Zugriffszahlen auf diese Threads zeigen ja auch, dass es für viele Leser interessant ist.

      Ich wollte mit meinem Beitrag niemandem auf die Füße treten und würde mir wünschen, dass die Rollläden wieder hoch gezogen werden.
      Ich bin auch mit Systemtrader der Meinung, dass der geneigte Leser daraus und ebenfalls aus der in diesem Thread geäußerten Kritik viel Nutzen ziehen kann.

      Vielleicht könnten ja auch die Anwender einmal ihre Trades in Echtzeit reinstellen, so könnte man doch allen Kritikern etwas Wind aus den Segeln nehmen.
      Wenn man sowieso schon vor dem Rechner sitzt, dann wäre ein kurzer Post doch keine große Sache.

      GeorgM schrieb:

      Sadhru

      Übrigens was macht deine "Strategie Narrengold?" Bereits beerdigt?


      Leider habe ich durch Vollzeitjob und Familie nur wenig Zeit, mich intensiv mit dem Trading zu beschäftigen.
      Trotzdem wird es mit meinem Thread weitergehen, zugegebenermaßen ist es im Moment noch sehr mager. Aber im Laufe der Zeit werden noch einige Aspekte hinzukommen, die für den ein oder anderen Leser eventuell von Nutzen sein könnten.
      In erster Linie habe ich mich hier angemeldet und den Thread gestartet, um meine Ideen in Form zu bringen.
      Und bei Verzapfung von grobem Unsinn erhoffe ich mir, dass mir da schon auf die Finger geklopft werden wird.

      Lemminge spielen - aber nicht selber sein

      Statt als des eigenen Denkens entwöhnte Lemminge von irgendwelchen selbst ernannten "Gurus" scheinbare Weisheiten erheischen zu wollen, können mit der Web-Auflage des schon vor 25 Jahren beliebten Computerspieles 'Lemminge ' Verstand und Geschicklichkeit geschärft werden.

      Der sichere GAU mit dem Grid-Martingale

      Da Georg's "System" trotz genügend Aufforderungen zu Verständlichkeit bewusst unverständlich pseudo-kommuniziert wird, konnten von nahezu allen Dritten, die sich daran versucht haben, wegen der ständigen und widersprüchlichen Abwandlungen noch nicht einmal die Basics hinreichend bestimmt eingeordnet werden. Trotzdem scheint es Aspekte eines Gridsystems mit Martingale-Nicht !!-RM zu haben.

      Auch wenn es ganze Seiten mit viel bunten Bildchen und vagen, willkürlichen und unbegründeten Behauptungen zu Grid-Systemen gibt (wie z. B. 1), so können sie ohne jeden Zweifel prinzipiell nicht funktionieren, wenn sie ein beliebiges massives Aufstocken von bereits im Verlust befindlichen Positionen zulassen. Bei allen solchen Martingale-Systemen ist die weitgehende Auslöschung des Accounts nur eine Frage der Zeit.

      Alle anderen Schein-Argumentationen beruhen nur auf dem Vorzeigen zufällig gut gelaufener Accounts vor dem bei ausreichend langer Fortsetzung immer erfolgenden GAU. Sie zeugen von völlig unzureichender theoretischer Einsicht in elementare Grundlagen des Tradings.

      Das kann aber bei Leuten, die selbst "+1 - 1 = 0" leugnen, nicht weiter verwundern. Statt die Eigeninteressen der sie mit der Möglichkeit angeblichen "Hedgings" aufs Übelste ausplündernden CFD-Anbieter zu erkennen, gehen sie diesen nicht nur bereitwillig wie Fliegen auf den Leim, sondern posaunen diese Dummheit auch noch lautstark hinaus. Die eigentliche Frage ist nicht die nach Dummheit oder nicht, denn die ist unstrittig beantwortet, sondern allenfalls die, was dümmer ist, es unter früher oder später sicherem Geldverlust einfach nur für sich zu machen oder sich damit auch noch wie ein Pfau spreizend als angeblicher "Guru" zu brüsten oder unter weitgehender Ausschaltung des möglicherweise noch vorhandenen eigenen Restverstandes solchen "Gurus" unkritisch wie ein Lemming zu folgen.

      Außerdem lügen sich diese Leute Geld in die Tasche, welches sie schon lange verloren haben, indem sie statt des einzig aussagefähigen zeitgenauen Nettoanlagewertes ihres Kontos irgendwelche zufälligen Zeitpunkte nach Schließungen irgendwelcher Trades vorzeigen, die völlig irrelevant sind. Auch das ist keine Ansichtsfrage, sondern durch das kaufmännische strenge Niederstwertprinzip sogar gesetzlich verbindlich zur Bewertung festgelegt.

      woren schrieb:

      Wenn es einzelne Tage mit mehr als 10 % Verlust des Kapitals gibt, dann ist das System nicht stabil und die Ergebnisse resultieren aus reinem Zocken. Die mathematisch nicht ganz einfachen Begründungen dafür findet man in den einschlägigen Büchern zur Risikomathematik, wie z. B. in Ralph Vince: The Mathematics of Money Management: Risk Analysis Techniques for Traders, auch wenn von den meisten oberflächlichen, gierig-dümmlichen Lemmingen nicht angenommen werden kann, dass sie solche Bücher verstehen können. Selbst wenn sie es intellektuell könnten, dann wollten sie es gar nicht wissen, da es ihren abstrusen Träumereien ganz fix für alle Zeiten das Ende bereiten würde.

      Weil so hohe Verluste selbst dem "Guru" erklärungsbedürftig scheinen, wird dann in einer Märchenstunde in der Märchenstunde (also eine Art Unter-Märchen) Widersprüchliches erzählt, wie "bei diskretionärem Handel wäre nach dem Regelwerk", denn entweder geht es diskretionär oder nach Regeln. Und selbst wenn, gemeint sein könnte, dass es eine Art Handlungsgrundlage gäbe, von der auch mal abgewichen werden kann, fällt auf, dass die Abweichung bei der Anwendung durch den "Guru" per se nur im Plus enden kann ... wer's glaubt.


      Ich kann auch nicht verstehen wie man sich da hinstellen kann und solche Tatsachen als letztlichen Erfolg verkaufen will oder kann. Die Trendtage an denen die Recht Ordentlichen Verluste entstanden sind waren ja noch nicht mal wirklich dramatisch! Und es waren ja nur drei Wochen in Relativ harmlosen Gewässern! Wie werden dann die Verluste aussehen wenn es wirklich mal hoch her an den Börsen geht ? Wie wird sich das im Verhältnis aufs Konto auswirken ?

      Georg sein Regelwerk ist einfach für vernünftige Trader oder besser gesagt für diejenigen die mal vernünftige Trader werden wollen zu gefährlich. Man sollte mal überlegen ob man nicht Teile dieser Gedanken übernimmt ...... Mean Revision, Vdax Auswirkung auf die durchschnittliche Tagesrange, Einbezug der wichtigen Termin nimmt und sich was eigenes drauf aufbauend entwickelt! Wichtig ist in diesem Zusammenhang das die Sau schlechte Art und weise die Positionen zu führen unbedingt ersetzt werden muss, auch sind die Fixen Zonen gesteuert durch den Vdax nicht der Weisheit letzter Schluss, von der Verdopplung der Position mal ganz zu schweigen!!

      Nonsens bis zuletzt

      Endlich ist auch diese Wiederauflage der wie immer fadenscheinigen Show beendet. Mal sehen, wann der Drang, die nächste Auflage dieser Show mit verheißenen 1.000.000 % p. a. abzugeben, wieder die irrationale Oberhand gewinnt, um sich als Hyper-"Guru" für die aller-extremsten Lemminge anzubiedern.

      Vor der Behandlung weiterer Kritikpunkte gibt es für die der Mathematik völlig Unfähigen und Unwilligen die sachlich unanfechtbare Vorrechnung der behaupteten Rendite, wobei eine Rechnung auf Jahresbasis in jedem Fall fachlich korrekt ist und nicht mit "so nicht gemeint", "keine Wiederanlage" usw. weg geschwafelt werden kann:

      Startkapital2.000 €
      Endkapital3.470 €
      Rendite der Handelsperiode= Endkapital / Startkapital173,5 %
      Dauer der Handelsperiode15 Tage
      Handelstage im Jahr254 (s. Handelskalender Xetra)
      Handelsperioden im Jahr= Handelstage im Jahr / Dauer der Handelsperiode16,93
      jährliche Rendite= Rendite der Handelsperiode ^ Handelsperioden im Jahr1.127.600 % 


      Der schaumschlägerische "FXM" wollte dem gegenüber nur "lumpige" 100.000 % p. a., also weniger als ein Zehntel.

      Unabhängig von der daraus sofort ersichtlichen Utopie einer extremen Märchenstunde, die als Haupttechnik das Im-Nachhinein-Zusammenflunkern einsetzt, ist auch komisch, das es mal 300 € Startkapital waren, jetzt plötzlich 2.000 €.

      Wenn es einzelne Tage mit mehr als 10 % Verlust des Kapitals gibt, dann ist das System nicht stabil und die Ergebnisse resultieren aus reinem Zocken. Die mathematisch nicht ganz einfachen Begründungen dafür findet man in den einschlägigen Büchern zur Risikomathematik, wie z. B. in Ralph Vince: The Mathematics of Money Management: Risk Analysis Techniques for Traders, auch wenn von den meisten oberflächlichen, gierig-dümmlichen Lemmingen nicht angenommen werden kann, dass sie solche Bücher verstehen können. Selbst wenn sie es intellektuell könnten, dann wollten sie es gar nicht wissen, da es ihren abstrusen Träumereien ganz fix für alle Zeiten das Ende bereiten würde.

      Weil so hohe Verluste selbst dem "Guru" erklärungsbedürftig scheinen, wird dann in einer Märchenstunde in der Märchenstunde (also eine Art Unter-Märchen) Widersprüchliches erzählt, wie "bei diskretionärem Handel wäre nach dem Regelwerk", denn entweder geht es diskretionär oder nach Regeln. Und selbst wenn, gemeint sein könnte, dass es eine Art Handlungsgrundlage gäbe, von der auch mal abgewichen werden kann, fällt auf, dass die Abweichung bei der Anwendung durch den "Guru" per se nur im Plus enden kann ... wer's glaubt.

      Als ob es nicht genug Ungereimtheiten gäbe, kommt es noch ärger, mit der Behauptung eines "mechanischen Handels" wo doch trotz Unmengen von Aufforderungen in über 10 Jahren nicht einmal erkennbare Grundlagen eines mechanischen Systems geliefert wurden, was auch alle Versuche gutwilliger Programmierer von Vornherein zum Scheitern verurteilte.

      Hoffentlich werden nicht viele User am Ende ihres Lebens so verbohrt starrsinnig und kritikunfähig völlig irrealen Dingen nachlaufen und sich damit eins ums andere lächerlich machen und junge Menschen, die aus guter Erziehung heraus erst einmal einen gewissen Respekt vor dem Alter haben, für Jahre mit maximaler Konfusion lähmen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „woren“ () aus folgendem Grund: 1. Typo, 2. - 4. Komma

      Wieder einmal an der Realität gescheitert?

      Wenn die Auslassung "Boutique fermée" im Thread des "hyperphantastischen" "Systems" und des Le(e|h)rgangs-"Gurus" und die darauf folgende Stille im ansonsten so in den Vordergrund drängenden Thread passend gedeutet werden, hat es wohl wieder einmal weder mit dem Trading noch mit dem kujonierenden Disziplinieren der Le(e|h)rgangsteilnehmer so geklappt, dass es zu großen Gewinnen auf den Konten und der abverlangten Ehrerbietung für den "Meister" ausreichte.

      So stellte sich das noch nie funktionierende "System" wieder einmal weniger als ein Tradingsystem denn als ein Traditainment dar.

      ... Und täglich grüßt das Murmeltier ...

      Charts und grundlegende Strategie-Anmerkungen - Nachtrag zu Langfristanlagen

      Beim Verfassen eines Posts zu Bitcoins schrieb ich etwas über Langfristanlagen, welche hier im Forum nur selten thematisiert werden. Dabei habe ich u. a.die von mir seit bald 10 Jahren gehaltene DTE erwähnt, wie z. B. im Post zur Antwort auf Kritik, die unterschwellig andeutete, dass ich möglicherweise gar nicht an den Finanzmärkten aktiv sei.

      Leider sind meine alten Beiträge, auf die sich "Langfristanlage (z. B. in DTE)" bezieht nicht mehr im Forum zu lesen, weil ich sie als berechtigte Antwort auf Beleidigungen und Zensur löschen ließ, was die damals geltenden AGB nicht ausschlossen. Daher stelle ich hiermit meine damalige Aussage von vor fast 10 Jahren nochmal ein:

      "Zu irgendwelchen Anlage-Strategien muß man sich ja bekennen. Wenn ich noch offenbaren würde, daß ich als ein Langfrist-Invstment eine wirklich größere Anzahl DTE und eine noch größere Anzahl langlaufender Calls ziemlich OTM darauf habe, werden Einige vielleicht an meinem Verstand zweifeln. Ich behalte sie trotzdem und erstaunlicherweise schaue ich da wirklich nur sporadisch nach der Lage. Die Day-Trading-Aktionen bis zum Scalping und mittel- und langfristige Sachen halte ich völlig auseinander. Da wird auch nichts nachträglich vom Short-Time-Trade in ein Investment umgedeutet oder andersrum."

      Weil ich die Geiferwut der Leute, die seit noch längerer Zeit mit nur einem 1:1-CFD Spielerchen betreiben, sie mutwillig falsch mit Futures vermischen, "hyperraffinierte" Systeme zu haben und selbst ohne diese locker aus der kalten Hand nahe 100 % TQ zu erreichen vorgeben, stelle ich mal eine Dividendengutschrift ein, die ich gerade auf Anhieb fand, die alleine das gesamte Tradingkapital der meisten Möchtegern-"Trader" um ein Vielfaches übertrifft, um wenigstens einigen der völlig ungezügelten Geiferattacken im Vornherein weniger Anlass zu bieten.
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      Beim Zocken soll es kribbeln, beim Traden stabile Profite liefern

      Für eine seriöse Einsatzhöhe rate ich Trading-Anfängern, es nach allen vernünftigen RM-Betrachtungen mit Positionen zu versuchen, die Einkommen ermöglichen, die etwas über ihrem jetzigen Einkommen liegen. Damit wird die Sache ausreichend ernst genommen und es gibt einen realen Anreiz, ernsthaft zu arbeiten. Gleichzeitig bleiben die Dinge aber mental handelbar, weil die Größenordnungen vertraut sind.

      Wenn außer ganz zum Anfang, wo es noch um die Beherrschung der rein manuellen technischen Fertigkeiten geht, geringere Ziele gesetzt werden, macht das ökonomisch nur wenig Sinn, da ansonsten die Arbeit in der besser bezahlten anderen Berufstätigkeit die effizientere Nutzung der Zeit wäre.

      Wenn eine Position "kribbelt" oder schon weniger aufregend nur "interessant" ist, übersetze ich das etwas mutig mit "zu große Position".

      Das Herumspielen mit nicht verifizierbaren Pseudo-"Systemen", wie dem schon mehrfach als fragwürdig gekennzeichneten von Georg, gehört übrigens mit Sicherheit nicht zu Trading-Aktivitäten, die auf stabile Rendite abzielen, sondern stellt auf den Adrenalin-Kick eines typischen Spielers ab, gepaart mit grenzenloser Gier und Naivität. Vielen Spielern ist es bei ausreichendem Kick nämlich ziemlich egal, ob sie gewinnen oder verlieren - Dabeisein ist für sie alles.

      Danke für die zusammenhängende Darstellung

      @ deal2win

      Danke für die zusammenhängende und aufschlussreiche Darstellung. Als Verteidigung oder Roman braucht das Post nicht gedeutet zu werden, es ist einfach eine informative Zusammenstellung zu mehreren Aspekten Deiner Vorgehensweise und beantwortet gleich mehrere Fragen zusammen. Solche Posts mit klaren Antworten statt Rumgerede oder Polemik bringen bestimmt vielen Lesern einen Mehrwert durch interessante Einsichten, die Verständnis für die Intentionen und Hintergründe des Handelns anderer User ermöglichen.

      Weit über die gelungene Deeskalation hinaus hat mir das Post wegen des echten Informationswertes gefallen.

      Sicher ist es nicht notwendig, dass alle Beiträge und Vorgehensweisen sofort von jedermann bewertend kommentiert werden müssen. In vielen Fällen kann man die Autoren einfach ohne Kommentar ihre Sicht der Dinge zeigen lassen. Darum brauchen Posts auch keine hoch hergehenden Auseinandersetzungen auslösen. Das passiert aber beinahe regelmäßig dann, wenn fachliche Inhalte so fadenscheinig dargestellt werden, dass ihr unkommentiertes Stehenlassen durch den Verdacht, sie damit auch inhaltlich zu akzeptieren, Ansätze liefern könnte, auch die Kompetenz der Leserschaft hinterfragen zu müssen.