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Friday, March 27th 2009, 6:27pm

@ Purri

Verteilungs-Gerechtigkeit gibt es in einer politischen Demokratie nach Köpfen, aber einer Wirtschaft nach dem Besitz nicht. Da gilt schon noch das Vorrecht des Besitzes, der leistungslose Einkommen nach dem Prinzip "Hast Du was, dann bist Du was" ermöglicht. Dem gegenüber sind selbst exzellent herausragende Leistungen, die mit Millionen-Einkommen vergütet werden, homöopatisch gegenüber den Kapital-Einkünften aus ererbtem Vermögen.

Sprüche von der Leistungs-Gesellschaft gelten nur für Personen, die auf ihre Einkünfte aus einem Erwerbsberuf angewiesen sind, die schon arg leisten müssen - in erster Linie, um die o. g. leistungslosen Einkommen für Dritte zu erwirtschaften. Selbst die Relativierung, daß nicht alle Profite verpraßt werden, sondern der allergrößte Teil wieder produktiv angelegt wird (selbst, wenn das über viele Stufen von Intermediären erfolgt), schafft die Ungerechtigkeit (die nicht mit Neid zu verwechseln ist) der Herrschaft des Besitzes nicht ab. Die Ausübung der Vorrechte aus dem Besitz ist mangels ausreichender volkswirtschaftlicher Koordinierung auch nicht effizient, wenngleich die Verfechter von Wettbewerb um des Wettbewerbs willen bzw. der rabiaten Ausspielung verschiedener Leistungsträger gegeneinander, das immer glauben machen wollen. (zumindest solange der Wettbewerb nicht unvermittelt sie selber betrifft, wo dann ganz schnell nach staatlichen Subventionen, Kartell-Erlaubnissen, Zwangs-Umlagen oder sonstigen Ausnahmen vom fairen Wettbewerb gerufen wird)

In der Volkswirtschaftslehre wird der "aufgeklärte Diktator" oft als Vergleichs-Maßstab hinzugenommen, der idealisiert keine interpersonellen Friktionen im Entscheidungsprozeß hat. Die Erfolge der asiatischen Tigerstaaten mögen manchen Demokraten etwas nachdenklich stimmen, aber sie sind nicht zuletzt ein Resultat sehr strenger Staats-Führung, was übrigens auch auf Chile zutrifft, das ökonomisch unter einer ziemlich skrupellosen Militär-Diktatur nicht gelitten hat. (Verallgemeinern läßt sich das nicht, da es auch genügend Diktaturen gab, wo alles in den totalen Wahnsin abglitt, wie diverse Länder in Afrika, Haiti, ehem. Santo Domingo, Myanmar u. a. m.)
Wer nichts weiß, muß alles glauben.

Purri

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Friday, March 27th 2009, 5:52pm

Ich teile eigentlich nicht die allgemeine China-Bewunderung oder die Einschätzung das es eine ausgemachte Sache ist, das die in 20 Jahren die Weltherrschaft antreten.

Ein autoritäres Regime ist inheränt korrupt (oder sagen wir bei Weitem korrupter als die westlichen Systeme) - und wird es auch immer bleiben. Der totale Mangel an Checks & Balances ist sicher eine Schwäche. Anscheinend glauben hier viele an eine Riege gerechter Despoten, die aus Altruismus die best-möglichen Entscheidungen im Interesse des Staatsganzen fällen. Wenn es hart auf hart kommt, wird es ausschliesslich um die Interessenslagen der kleinen Funktionärsschicht gehen.

Politisch partizipieren kann nur ein sehr enger Kreis. Zusammen mit der komplett fehlenden Verteilungsgerechtigkeit werden die früher oder später ein Problem kriegen (nach den nervösen Reaktionen auf die kleinsten Anzeichen von Regime-Kritik zu urteilen, dürfte die chinesische Führung das auch so sehen). Ich halte die Situation längerfristig gesehen für instabil, und ich sehe weder die Befähigung noch den Willen der Machthaber an der Situation was zu ändern. Hu und seine Entourage in die Nähe von grossen Denkern wie Sun Tzu zu rücken, halte ich für komplett daneben.

retep

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Friday, March 27th 2009, 5:47pm



In China sind über 600.000 Menschen noch Bauern,



Na das glaube ich auch, ohne das ich das jetzt nachprüfen werde ;)


Da kann ja sogar Österreich noch mithalten......
Würde und Sein - sind allen gemein

cosmopolit

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Friday, March 27th 2009, 5:39pm



In China sind über 600.000 Menschen noch Bauern,



Na das glaube ich auch, ohne das ich das jetzt nachprüfen werde ;)

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Friday, March 27th 2009, 5:37pm

@ Dr.Forex

Ich hatte vor zwei Jahren einen Kollegen, der vor seiner Professur ein halbes Jahr in China einen Pflicht-Aufenthalt absolvieren mußte. Der hat Gift und Galle gespuckt und seine veröffentlichten Berichte hätten beinahe zu einem konsularischen Eklat geführt. Ich kenne auch Geschäfts-Partner in der ehemaligen GUS, die bestimmt keine führende Industrie-Nation sind und die sich trotzdem über die Chinesen weit erhaben fühlen. Offenbar sieht da jeder gerne, was ihm ins Konzept paßt.

Solange man 1 Milliarde Elende im Zaum halten kann, was bei der recht zackigen Umgangsweise des chinesischen Staates mit Kritikern und dem sicheren Tod bei Feinden, völlig unabhängig von der ethischen Akzeptanz solchen Vorgehens, wahrscheinlich gelingen wird, stellen die 300 Millionen Modernisierungs-Gewinner schon heute eine Bevölkerung in der Größe von ganz Nordamerika dar.

China ist kein kleiner Tiger-Staat und die Relationen sind einfach faszinierend.
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Dr.Forex

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Friday, March 27th 2009, 5:03pm

eurjpy gerade was long gemacht. Funametal Top

In China sind über 600.000 Menschen noch Bauern, das China von dem wir in den Nachrichten hören hat wenig mit dem tatsächlichen zu tun. Aber in 30 Jahren werde sie die Nr. 1 sein....

Was die Regeln angeht: lustig zu lesen aber m.M. nach nicht die WErte die in der Branche zählen :)



schönes WE
Wer das Ziel nicht kennt wird den Weg nicht finden...

oldschuren

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Friday, March 27th 2009, 11:09am

Man, EURJPY entwickelt sich auch prächtig... In solchen Situationen werde ich immer ganz traurig... :D
ich raube, also bin ich....

oldschuren

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Friday, March 27th 2009, 10:30am

Schöne Bewegung... Hab aber leider auf das falsche Pferd gesetzt. EURJPY wollte nicht so recht. Bin dann raus bevor der Absacker kam...
Trade: Short 132.90 >> close 132.77
ich raube, also bin ich....

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Friday, March 27th 2009, 10:22am

@ Mihcat

Die Ferengi-Erwerbs-Regeln sind Kult und ich habe die Seite hier schon öfter zitiert.

Ich würde mich nicht mal schämen, bei der Zusammenstellung der Regeln Einfluß genommen zu haben, da die Sammlung der Regeln im flüchtigen Web eine gute Idee ist, wenngleich das im Zeitalter verschärter Copyright-Verwertungen, der selbst die Ferengis höchstes Lob zollen würden, niemand mehr ohne Not tun sollte.

Andererseits kann der Seiten-Autor kein wirklich guter Student der Ferengi-Erwerbs-Regeln sein, da seine Seite sonst mit Kommerz-Bannern und durchstecherischen Abo-Fallen voll sein müßte oder auf sonst eine Weise abgefahren, wie z. B. die Million Dollar Homepage, die am Ende für eine völlig sinnlose Leistung sogar weit mehr als eine Million Dollar einbrachte.

Die Ferengi-Erwerbs-Regeln spiegeln die heutige kranke Welt schon sehr gut wieder und man sollte sie vielleicht auswendig lernen und verinnerlichen.

Leider vermissen die meisten Leute darin die romantische Komponente. Wie steht es aber mit der romantischen Komponente, wenn man gerade wieder einmal auf dubiose Weise voll über den Tisch gezogen wurde und vielleicht sogar die Arbeit oder gleich das ganze Vermögen verloren hat, nur weil die Gegenseite ihre Hausaufgaben gründlich skrupellos gemacht hat? Da wären im Zweifelsfall, bis man mit Sicherheit weiß, daß die Gegenseite nicht so tickt, intensivste Studien der Ferengi-Erwerbs-Regeln angebracht gewesen.
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Firebold

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Thursday, March 26th 2009, 10:15pm

Business ist War, wie wahr.

Hier kann ich "Sun Tzu - Die Kunst des Krieges" empfehlen. Ein sehr bekanntes Buch auch in Wirtschaftskreisen, auch wenn dies in erster Linie nichts mit Wirtschaft zu tun hat.

Kurz hier das Schluss-Zitat des Buches:
"Im Frieden bereite dich auf den Krieg vor,
im Krieg bereite dich auf den Frieden vor.
Die Kunst des Krieges ist für den Staat von entscheidender
Bedeutung.
Sie ist eine Angelegenheit von Leben und Tod,
eine Straße die zur Sicherheit oder in den Untergang
führt.
Deshalb darf sie unter keinen Umständen vernachlässigt werden..."


So be 8)

Grüße
Firebold
Mag der Pessimist auch Recht behalten - der Optimist hat bis dahin besser gelebt.

Mihcat

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Thursday, March 26th 2009, 10:10pm

Ferengi - Star Trek Universum ... Wo nimmst du die Zeit her, solche Dinge auszugraben.

Die Regel 48 ist aber gut :thumbup:
Mihcat :)
"Der Zufall begünstigt nur den vorbereiteten Geist." (Louis Pasteur)

cosmopolit

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Thursday, March 26th 2009, 10:03pm

RE: Wundersame SZR

Mein öfter schon mal geäußerter Rat, Chinesisch zu lernen, ist gar nicht als Scherz aufzufassen und wenn Jim Rogers das als wichtig erkannt hat, sollte der Hobby-Trade-Board-Leser mal fragen, ob er sich dabei nicht was sehr Vernünftiges gedacht haben wird.
Also ich sehe noch keinen Grund Chinesisch zu lernen. Im Moment importiert China Know How und Fachkräfte, um weiter zu wachsen. Da verlangt
natürlich keiner, dass diese Kräfte chinesisch lernen, die Chinesen passen sich an und lernen fleißig Englisch. Freunde von mir leben seit 1,5 Jahren
in Shanghai und können von ein paar Basics abgesehen kein Chinesisch. In den Büros wird Englisch gesprochen, internationale Firmen haben dort eh alles in der Hand. Die Chinesen haben wohl zudem einen eher laxen Arbeitsstil und trauen sich selber nicht. Wenn man als chinesische Firma beispielsweise einen Auftrag für ein neues Bauprojekt an Land ziehen will, hat man mit einer "chinesisch only" Arbeiterschaft keine Chance. Da sind deutsche Architekten und Bauingenieure ein Muss. Von jemand anderen hab ich gehört, dass Siemens über das Outsourcing in China auch nicht glücklich ist. Bei der Qualitätsprüfung hier entdeckt man soviel Ausschuss aus China, dass es sich fast gar nicht lohnt dort zu produzieren. Letzlich sagen alle Chinabesucher die ich kenne, dass in China Quantität über Qualität geht. Dort werden fünf Projekte voller Euphorie begonnen, aber wenn man ihnen (den Chinesen) nicht auf die Finger schaut, wird keines vernünftigt beendet. Solange die Chinesen bei ihrer Aufbauhilfe zur Weltmacht auf Ausländer angewiesen sind, werden sie wohl eher englisch lernen, als wir chinesisch. Der Tag mag aber kommen, wo sich ändern könnte.

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Thursday, March 26th 2009, 8:47pm

@ Mihcat

Dein Artikel bringt es auf den Punkt. "Business is war" ist aber auch im angelsächsischen Kulturkreis bekannt und die Ferengi-Erwerbs-Regel 48 ist "Je breiter das Lächeln, desto schärfer das Messer".
Wer nichts weiß, muß alles glauben.

Mihcat

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Thursday, March 26th 2009, 6:37pm

Der Westen bzw. die (noch) I. Welt wird noch gewaltige Probleme mit China bekommen. Dort, wie übrigens überhaupt in Asien, wird Wirtschaft als Krieg verstanden, der mit einer Taktik geführt wird, die sich uns (noch) nicht erschließt.
Eines unserer trivialsten Probleme hierbei könnten sein, dass wir (noch) ein permanentes Lächeln nicht mit Krieg verbinden. Von der westlichen Überheblichkeit ganz abgesehen. Wobei die Chinesen mindestens genau so überheblich gegenüber der restlichen Welt sind: Sie zeigen es nur nicht!
Mihcat :)
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Thursday, March 26th 2009, 1:45am

Wundersame SZR

Die Sonderziehungsrechte waren immer ambivalent und der IWF wurde auch mit ihnen von den USA dominiert.

Natürlich will China nicht ernsthaft eine größere Rolle des IWF sondern eine größere Rolle der eigenen Währung. Das wird diplomatisch durchaus geschickt eingefädelt, ganz im Zeichen der aisatischen Art, niemanden unnötig und unmittelbar zu brüskieren. Mit dem Verweis auf eine westliche Institution, der nominell eine internationale Rolle zugeschrieben werden kann, die aber letztlich ein Bullodzer für die brutale Knebelung ganzer Volkswirtschaften und die Vorführung der Regierungen diverser Staaten der dritten Welt und der meisten Schwellenländer war, die sich der private Banken-Sektor wegen des guten Rufes nicht antun wollte, liegt China total auf der sicheren Seite.

Im Westen kann man wegen des eigenen Hochstilisierens des IWF kaum was dagegen einwenden, da man ja mit der Herrschaft des Dollars auch nicht wirklich zufrieden ist und in der dritten Welt ist das Scheitern der Neueinbringung des verhaßten IWF anähernd sicher. Man braucht nur von Zeit zu Zeit stacheln und ansonsten auf Zeit spielen, Zeit, in der die USA im Verhältnis zu China von ganz alleine einen kontinuierlichen Bedeutungsschwund erfahren.

Nach Zuwarten nur weniger Jahre wird man dann die eigene Währung zu einem günstigen und bestimmt ganz unerwarteten Zeitpunkt einschränkungslos konvertierbar machen und kann alleine wegen der gigantischen eigenen wirtschaftlichen Bedeutung davon ausgehen, daß sie annähernd schlagartig die ihr schon heute objektiv zustehende Rolle einnehmen wird, vielleicht sogar mit euphorischen Übertreibungen.

Warum sollten die Chinesen ernsthaft etwas stärken wollen, was nicht unter ihrer Kontrolle ist? Wenn sie gleichzeitig im kurzfristigen Rahmen das übergroße Exposure im Dollar über einen günstigen aktuellen Kurs auf die ganze Welt diversifizieren können, kommt ihnen das zwar taktisch entgegen, das strategische Ziel ist es ganz sicher nicht.

Ich finde es wahnsinnig toll, wie klug die Chinesen operieren, ganz getreu Sun Tsu's Maxime "Siege, ohne zu kämpfen." Da können sich die aktionistischen Möchtegerne der westlichen Politik gleich scheibenweise von abschneiden. Solange hier immer noch in der vermeintlichen eigenen Wichtigkeit geschwelgt wird und die Rolle von China als einzige über Tausende Jahre bestehende bedeutende Weltmacht mit mal einem kleinen Hänger in den letzten 150 Jahren nicht voll verstanden wird, würde ich mit einem klaren Statement einschätzen: "Die merken es immer noch nicht!"

Dem tut auch keinen Abbruch, daß viele Leute China nicht ganz so rosig sehen, wie ich, von denen ich auch welche (nicht nur Deutsche) kenne, die sogar langjährige Erfahrungen vor Ort sammeln konnten. Die Chinesen werden all ihre Probleme in den Griff bekommen, da das Management eines risiegen Staatswesens bei ihnen nicht erst seit heute auf der Tagesordnung steht. Mein öfter schon mal geäußerter Rat, Chinesisch zu lernen, ist gar nicht als Scherz aufzufassen und wenn Jim Rogers das als wichtig erkannt hat, sollte der Hobby-Trade-Board-Leser mal fragen, ob er sich dabei nicht was sehr Vernünftiges gedacht haben wird.
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Dr.Forex

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Wednesday, March 25th 2009, 1:10pm


Due to his concerns about the status of the dollar, the governor of the People’s Bank of

China suggested using the IMF’s Special Drawing Rights as a reserve currency. What

exactly are these so called SDRs? And why can they not constitute an alternative to the

dollar as a reserve currency? The following piece will provide a short overview of these

questions.

The IMF’s Special Drawing Rights, or short SDRs, serve mainly as an accounting unit. They

were created in 1969 to support the Bretton Woods fixed exchange rate system as a reserve

currency. Today, in an environment of mainly free floating currencies SDRs only play a

subordinate role as a reserve currency and are mainly used as a unit of account for the IMF

and other international organisations. They are therefore neither a currency nor a claim on the

IMF, but rather a claim on the currencies of the IMF members, as the SDRs form part of the

currency reserves of a country. All member states are therefore entitled to purchase other

currencies in exchange for their SDRs within their quotas. That means that each country can

exchange its SDRs into the currencies of the other member countries.

Initially one SDR was defined as equivalent to exactly 0.888671 grams of gold. Following the

collapse of the Bretton Woods system in 1973 it was decided to fix the SDRs against a basket

of currencies, which at present consists of the USD (0.632 USD, approx. 42%), the euro

(0.4100 EUR, approx. 37%), the yen (18.4 Yen, approx. 12%) and Sterling (0.0903 GBP,

approx. 9%). The value of the SDR is calculated daily by the IMF, based on the exchange rates

of the currencies forming the currency basket. Every five years the composition of the basket is

reviewed so as to ensure that it reflects the importance of the currencies in the international

trading and financial systems. The most recent adjustment came into force at the beginning of

2006 while the next review is due at the end of 2010.

Each IMF member country is allocated a quota depending on its economic situation and

characteristics. The quota allocated by the IMF is denominated in SDRs. The largest member

state of the IMF, the USA, have a quota of SDR 37.1bn while the smallest member state,

Palau, has a quota of SDR 3.1m. Member states have to pay subsriptions to the IMF according

to their quota. When joining the IMF a country usually pays one quarter of these funds in SDRs

and widely accepted currencies (USD, EUR, JPY, GBP), while the remaining ¾ can be paid in

the country’s own currency. The quota also determines the country’s voting power in the IMF

as well as the maximum amount of financing a country can receive under the stand-by and

extended arrangements in case of balance of payment problems. The current access limit

varies depending on the loan, whith the maximum being 100% of the quota anually and 300%

cumulatively. In “expectional circumstances”, though, some loans may exceed the access limits

- see Iceland (quota 117 mio SDR, loan 1.4 bn SDR) or Ukraine (quota 1.38 bn, loan 11 bn

SDR) and others.

A look at international currency reserves shows that the dollar remains the most attractive

currency with a share of roughly 65%. But why can the SDRs not assume the role of

international currency reserve? The SDRs are an “artificial” currency, which is not actively

traded on the FX markets. The “allocation“ of this reserve currency would be pre-determined

via the underlying currency basket (approx. 42% in USD, 37% in EUR etc). Investors and

central banks want to actively manage their currency holdings, which would be impossible if

SDRs were to be used. Moreover the idea of SDRs as a reserve currency does not seem

workable as no alternative forms of investment apart from cash accounts are possible. SDR

denominated securities, stocks, corporate or government bonds simply do not exist.

Investments would be limited to cash accounts as there are no capital or financial markets in

SDRs. The idea presented by the governor of the Chinese central bank might therefore seem

appealing in theory, but realistically SDRs do not constitute an alternative to the dollar.
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cranberries18

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Wednesday, March 25th 2009, 10:17am

aktuell das theme SZR (sonderziehungsrechte)

ähnlich bretton woods. vorteil: ein land kann sich nicht massivst verschulden, da ihre eigene währung an einen "sachwert" gebunden ist. heisst solche leverage dimension, die wir jetzt hatten u. sicher noch haben, kanns nicht mehr geben. durchaus von vorteil.

warum wurde bretton woods abgeschafft? die amis brauchen Geld für das Kriegsspiel! konnten ja nix aufnehmen, da an den Goldstandard gebunden. einfach goldstard abgeschafft, und krieg mit schulden gespielt.

aber gut, wird man sehen.

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Wednesday, March 25th 2009, 9:10am

Wer will den wirklich eine Weltwährung haben? Bei der Währungshoheit geht es ja nun wirklich um eine der allerzentralsten Fragen der Macht.

Ich bin immer wieder erstaunt, mit welch naiver Gutgläubigkeit an die Verbindlichkeit von Politik gegenüber dem Gemeinwohl herangegangen wird. Da haben die Altvorderen mit Hobbes Leviathan, Nietzsches kältestem aller kalten Ungeheuer oder Marx mit dem Machtinstrument der herrschenden Klasse schon vor über hundert Jahren mehr Einsicht gehabt.
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Wednesday, March 25th 2009, 9:01am

Also so wie ich das verstanden habe, geht es China um eine neue Leitwährung, nicht um eine Weltwährung, die alle anderen ersetzt,
was ja auch sehr utopisch wäre.

cranberries18

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Wednesday, March 25th 2009, 8:51am

nichts gegen Tobin Tax diskussion, aber bei einer Weltwährung hat sich das tobin tax sowieso erledigt. dann gibts keine währungsspekulation mehr.