Wieviel % am Tag macht ein Daytrader?

      Langfristige ruhige Hand ist in Wahrheit auch nicht einfach

      @ wolli

      Um nicht so zu wirken, als ob immer im Nachhinein Alles in jedem Moment super ist, und zu zeigen, dass es einiger Disziplin bedarf, langfristige Positionen zu halten, zeige ich hier mal einen DTE-Chart inkl. der Posts, in denen ich mich zu dieser Aktie bekannt habe. Zwischendurch habe ich übrigens im Verhältnis 20:24:31:40 aufgestockt, bin aber jetzt zu faul die genauen Termine heraus zu suchen.

      Die Posts waren:
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      • DTE.png

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      Ging es dir um Gemeinsame Werke, oder nicht vielmehr um Vorführung? Und ganz nebenbei hat mich deine damalige Kritik sehr angeregt auch wenn ich mit der Art und weise deiner Vorhaltungen nicht zufrieden war, so hab ich im Nachgang sehr an meinem Still gearbeitet. Fehlerfrei und dein können wie Niveau wird für mich wahrscheinlich unerreicht bleiben aber ich komme ans Ziel ;) Man lernt nicht aus.
      Wenn dir dein Feind überlegen ist, geh' ihm aus dem Weg! Ist er zornig, reize ihn! Und wenn er ebenbürtig ist, kämpfe! Und falls nicht, teile mit ihm und fang von vorne an! trading-stocks.de
      @ Systemtrader

      Als es hier mehrere Initiativen für ein gemeinsames Programmier-Werk gab, die alle tot gequatscht wurden (die einzige echt kooperative Zusammenarbeit, die Potential hatte, habe ich eine kurze Zeit lang mit marmooli genießen können, der wirklich kompetent, systematisch, aufgeschlossen, lernbereit und fleißg ist, aber dann wegen sehr triftiger Gründe keine Zeit mehr hatte).

      Wenn diejenigen, die sich nicht nur einfach ausklinken, sondern geradezu fluchtartige Aktivitäten ergreifen, wenn es an echte Arbeit geht, dürfen dann ganz sicher nicht denken, in die Erkenntnisse eingeweiht zu werden, obwohl sie sie ohne aktive Beteiligung selbst dann nicht verinnerlichen und sinnvoll nutzen könnten.
      @ Systemtrader

      Wenn Du Deine Zeit zum maximalen Untersuchen und technisch korrektem Programmieren genutzt hättest, also Trading als echte harte Arbeit betrieben hättest, wüsstest Du heute auch, was wirklich geht.

      Da war es nicht zielführend, Leuten, die von Software-Entwicklung echt eine Menge verstehen, völlig haltlos Paroli zu bieten. Besser wäre es gewesen, Dir die richtigen Kritiken zu eigen zu machen und für Deine eigenen Projekte zu nutzen.

      (Meine Kritiken zu diesem Themen-Kreis sind zumindest auf dem Level dieses Forums nahezu immer richtig, da ich genau mit Analysen Software-lastiger Prozesse und der Koordination daran Beteiligter [sowohl bei Analysen innerhalb von Nutzer-Kreisen genau wie innerhalb von Entwicklungs-Abteilungen als auch bei Ausschreibungen und Projekt-Management mit mehreren beteiligten Firmen] seit 25 Jahren in meinem Haupt-Beruf Geld verdiene zu Tagessätzen für mich und angestellte Mitarbeiter [von denen ich früher mehrere hatte], die weit über dem Sozialhilfe-Level für einen ganzen Monat liegen, von dem in diesem Forum ja - wie den Insider gut bekannt ist - gleich mehrere leben.)
      @ wolli

      Ich gebe ja zu, dass ich nicht mein gesamtes Anlage-Vermögen so trade, sondern auch eine ziemlich große Zahl Blu-Chips und darauf noch mehr langlaufende, nur wenig abgesicherte Optionen so passiv halte, dass ich nur in der Größenordnung weiß, wo die stehen. Ich zwinge mich, da absichtlich nur ganz selten hinzusehen, weil mir sonst von den absoluten Schwankungen übel würde. Das hat z. B. bei der DTE bestens geklappt, wo sicher einige gedacht hätten, dass ich auch schon völlig Opa-vertrottelt bin, wenn ich die ernsthaft nach ihrem damaligen Total-Absturz unter 10 € empfohlen hätte.

      Aber ich habe zumindest so mit dem betroffenen Account (jetzt mit etwa 100 Trades und etwas über 6 % Gewinn, mehr als den Mindestlohn in D verdient, was ja schon mal eine für viele Leute interessante Ansage wäre, da dazu fast nur Positionen nahe der kleinst-möglichen getradet wurden und nichts über Stunden ausgesessen werden musste.

      Ich habe zwar auch damals schon gescalpt, aber mit dem in manueller Ausführung für die Nerven eher schwer auszuhaltendem und wegen seines hohen Gewichtes auch schwer zu skalierenden DAX-Future, weshalb ich ja als ich Anfang 2006 in dieses Forum kam, als ich in meinen ersten CFD-Erfahrungen bei einem der schlimmsten Beschiss-Anbieter nach Erfahrungen Anderer suchte, da ich solche Durchstechereien noch von keinem Markt kannte.

      Die feine Granularität der CFD und der Währungen wiegt schon einige Nachteile der Market-Maker-Bucket-Shops auf, zumal wenn sie halbwegs seriös arbeiten, wie ich das aus meinen Beobachtungen von ActivTrades mittlerweile sagen kann. Die oft grundlos gehypten Oanda gefallen mir zum Beispiel schon überhaupt nicht mehr, da habe ich nur ein Konto, weil ich deren API mal testen wollte.
      Meiner Meinung nach ist es nicht möglich egal in welchem TF Beständig >1% am Tage zu erzielen und bei einem CRV < 1 und TQ >95% hehe dem Gehört die Welt ;) Sicher mag es Tage geben an denen es geht aber sicher nicht beständig.

      Man sollte sich da mit etwas Bodenständigen Zahlen zufrieden geben, wenn am Jahresende Steuer fällig wird weiss man das man nicht alles falsch gemacht hat.

      Aber ich gönne es jedem der es so kann und schafft von Herzen.
      Wenn dir dein Feind überlegen ist, geh' ihm aus dem Weg! Ist er zornig, reize ihn! Und wenn er ebenbürtig ist, kämpfe! Und falls nicht, teile mit ihm und fang von vorne an! trading-stocks.de
      Hallo Norbert,

      kann mich erinnern, dass ich dich zu einem Wettstreit über einen 1%/Tag-Trading aufgefordert habe. Damals hast du uns vorgerechnet, wie lange es dauert, bis das gesamte Finanzvermögen in einer Hand konzentriert ist. Werde mein Ansinnen von damals nicht wiederholen, mich wundert nur dein Sinneswandel, was täglich möglich ist!

      Falsche Time-Frames liefern kaum Profite

      Wirklich nur 1 % am Tag? (und der Tag ist noch nicht zu Ende) Repräsentativ? Bei der richtigen TF-Wahl schon, oft gibt es sogar deutlich mehr Trades. Anmerkung: Das Trading fand nicht in der ganzen Zeit ab 0:00 statt.

      Aber wie so oft werden die Feierabend-"Trader", die lieber Fonds kaufen sollten, meinen, dass sie gute Gründe hätten, Oma-Time-Frames zu wählen. Klar doch, der beste Grund dafür sind die Grotten-tiefen Oma-Gewinne, die dann nach Transaktionskosten, Steuern und Inflation bei etwa Null liegen.

      Aber man war dann ja den Finanz-Märkten "so nahe" und hat es "so toll" mit seiner Berufstätigkeit in Einklang gebracht.

      Wer nur spielen will, der sollte was Geselligeres, Unterhaltsameres oder Sportlicheres als Börse machen. An der Börse soll Geld verdient werden und wer dort mit hohem Aufwand nicht mehr verdient als mit einer anderen Berufstätigkeit in der gleichen Zeit, sollte bei rationaler Betrachtung von Aufwand/Nutzen diese durchführen.

      Echte (relativ ruhig operierende) Anleger brauchen selber gar nichts tun, die können einfach in einige Fonds diversifizieren und dann einfach nur warten.

      Hinweis: Die Resultate wurden mit extrem kleinen Positionen erreicht und nicht etwa mit 100 %-400-fach-Hebel-Monster-Margin unter weiteren SL als TP (CRV < 1, TQ > 95 %), allerdings bei (meist) recht brauchbarem Timing.
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      • 1 % pro Tag ist zu wenig.png

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      Roti schrieb:

      Risiko je Trade = neuer, größerer Gesamtkontostand / Fixe Zahl von Einheiten



      Geht natürlich auch, bloss muss man dann diese Relation für jedes Instrument und jedes TF anpassen, ich handle vom Tickchart bis zum Tageschart, EOD im Endeffekt alle Titel, die ausreichend liquide sind, da müsste ich dann jedes Mal überlegen welche Positionsgrösse bzw. welche Relation zwischen Positionsgrösse und Kontostand da angebracht ist.

      goso schrieb:

      Perfect Trader schrieb:

      Selbst die oft kolportierten 1 % pro Jahr sind nicht länger stabil drin.

      Ich gehe davon aus, dass du 1% am Tag meinst. Nein, dauerhaft sind die nicht möglich, denn die Liquidität der Märkte ist nicht unbegrenzt (und da lasse ich die psychische Komponente noch unbetrachtet), dazu braucht man gar keine Zielwertberechnungen, da reicht Marktkenntnis und gesunder Menschenverstand.
      Meiner persönlichen Erfahrung nach geht es irgendwann nur mehr um einen festen Betrag, der erhandelt werden soll, prozentuelle Performance ist dann zweitrangig.


      Ist es nicht grundsätzlich sinnvoll anstatt einen Prozentbetrag einen absoluten Betrag pro Monat, Quartal oder Kalenderjahr versuchen zu erzielen?

      goso schrieb:

      Auf Tagesbasis? Glaubst du wirklich, dass man grundsätzlich auf Tagesbasis profitabel ist? Wenn du auf Wochenebasis permanent profitabel handelst gehörst du schon zu den paar %, die viel Geld verdienen!
      Und auch auf Wochenbasis lässt sich das nicht pauschal beantworten, Rendite steht direkt proportional zum eingegangen Risiko

      goso schrieb:

      goso schrieb:


      Und auch auf Wochenbasis lässt sich das nicht pauschal beantworten, Rendite steht direkt proportional zum eingegangen Risiko

      Ich bestimme meine Positionsgrössen nach den Fixed Risk Modell, d.h. ich riskiere pro Trade einen festen prozentuellen Teil meines Tradingkapitals, damit ergeben sich bei weiteren Stops kleinere Positionen und vice versa. Die entscheidende Frage ist allerdings: Wie viel % meines Kapitals riskiere ich bei einem Trade? 0,5% oder doch 5%, der Unterschied ist enorm, allerdings kommt hier der Faktor "Psyche" ins Spiel, gehandelter Markt und mögliche Leverage. Wenn man das Risk klein hält wird die Equitycurve zwar prozentuell gleich aussehen wie bei höherem Risk, in absoluten Zahlen aber ganz anders. Ausserdem ist das auch eine Frage der Accountgrösse, 10% Verlust von EUR 5k werden vermutlich den wenigsten Menschen schlaflose Nächte bereiten, 10% Drawdown von EUR 10 Mio haben da schon eher das Potenzial dazu. ( Zahlen bewusst extrem gewählt ).
      Bei (sehr) kleinen Accounts wird sich bei geringem Risk schnell die Frage der Sinnhaftigkeit der Tätigkeit stellen, bei (wirklich) grossen Accounts steht die prozentuelle Performance nicht mehr im Vordergrund, da sieht man dann eher einfach den Betrag, den man verdient hat.
      Wenn es z.B. gelingt auf Wochenbasis 2 Initial Risks im Plus zu sein, dann wird das bei einem kleinem Account prozentual mehr sein, denn um überhaupt auch nur einen Fuss auf den Boden zu bekommen wird man da um höhere Risks nicht herumkommen, bei grösseren Accounts wird das eben durch das geringere Risk prozentual weniger sein, in absoluten Zahlen - GELD! - aber wesentlich mehr.
      Und daher eben die Aussage: Rendite steht direkt proportional zum eingegangen Risiko.

      goso schrieb:

      . .........ein opening range breakout Trader bist wirst du einen Trade am Tag machen, ein sehr kurzfristig agierender Händler als Hausnummer 10 Trades und ein Scalper 50 Trades.

      Wenn nun alle o.a. angeführten Trader 1% Risk/Trade nehmen und statistisch jeweils nach 10 Trades einen Profit von 1 Initial Risk erwirtschaften, dann macht der Scalper 5% am Tag, der Kurzfristhändler 1% am Tag und der Rangebreakout Trader 0,1% pro Tag. Alle drei sind Daytrader - keiner hält eine Position Overnight - trotzdem ist die Performance extrem unterschiedlich, auch aus diesem Grund ist die Frage nicht pauschal beantwortbar.

      Perfect Trader schrieb:



      Mit kleinem IR und höchster Disziplin ist das Ziel täglich profitabel zu sein, nicht völlig abwegig, wenngleich für einen Anfänger völlig unerreichbar.

      Stimmt - wird aber für Newcomer kaum erreichbar sein -, dann gehört man aber zu den ganz wenigen Leuten, die abartig viel Geld verdienen, denn wenn man es schafft dauerhaft auch nur 1 IR am Tag im Plus zu sein und die Positionsgrössen dynamsich anpasst, dann schafft man Renditen, die kaum vorstellbar sind.


      gerade der Anfänger unterschätzt absolut seine eigenen Reaktionen (Ego) auf die Größenordnung der eingegangenen Kontoschwankungen da dies nicht Bestandteil seiner Einstellung zum Trading ist! Am besten den Gewinn aus dem Wochenchart (dessen Trendgröße) mit einem Stopp aus dem Tickchart und ratzefaz Millionär sein - welch ein Anfängertraum oder gar keinen Stopp verwenden den dieser "versaut" ja nur die Performance ...

      Zudem wird oft krampfhaft versucht in möglichst kleinen Zeiteinheiten (Tick, etc.) viele viele Trades abzusetzen um endlich Action am Bildschirm zu haben und die Zeit „effektiv“ zu nutzen, würden gerade Anfänger begreifen nicht ob der Gewinn (sofern Sie überhaupt einen erzielen) aus den schweißgebadeten (ich übertreibe absichtlich) stundenlangen Arbeit des Dax-Future-Tickcharts entsprang, oder ob es aus dem Handel bspw. eines mittleren Trend zustande kam, dessen Arbeit sich auf – wegen mir – 10 Minuten zusammenkürzen lässt…

      @goso
      Fixed Risk Modell ist sehr gut, jedoch könnte auch ein fixer Betrag x festgelegt werden und erst wenn dieser überschritten ist darf die Positionsgröße erhöht werden (Modell fixe Einheiten), hat mich schon öfter gerettet (liegt an meinem Ego wahrscheinlich) 8)

      Risiko je Trade = neuer, größerer Gesamtkontostand / Fixe Zahl von Einheiten

      Desweiteren stellt Du die Sinnhaftigkeit von kleinen Accounts richtigerweise in Frage jedoch ist es für mich nur der Versuch relativ schnell (also zocken) auf einen für Private ansehlichen Betrag zu kommen um bspw. von den CFD-Anbieter auf Futures, Forex-ECN wechseln zu können. Auch – vgl. Micha Voigt Bücher – ist der Wiederbeschaffungswert wenn das kleine Konto geschrottet ist nicht so dramatisch wie bei einem sechsstelligen Konto, wenn das mal weg ist dann *aua*

      Natürlich – und da hast Du Recht – ist es am besten mit einem großen Konto zu starten und konstant unter 1%, besser unter 0,5%, Risk pro Trade zu bleiben, fertig.

      Viel Erfolg.
      Beste Grüße

      Roti :)

      plasmapelz schrieb:

      einen mehrwert für die leser hat es nur,
      wenn klar gezeigt wird wie die gewinne entstehen,
      wenn klar gesagt wird was habe ich am ende geändert das ich jetzt seit einiger zeit profitabel handele.
      Das ist nicht einfach bis hin zu unmöglich. Ich hatte mal eine Phase wo es gut lief, gefolgt von einer Phase wo alles schief ging. Seitdem fühl ich mich psychisch nicht mehr in der Lage zu echten Trades, es ist auf unbestimmte Zeit Pause angesagt und ich zermartere mir das Hirn was ich damals anders oder besser gemacht habe. Ich weiß es nicht und komm nicht drauf. Habe nur ein paar Ansätze durch mein Trading Diary, wo alle Aktivitäten drin stehen.

      Und wenn ich mich nicht mehr dran erinnern kann: Wie soll ich es dann noch im Forum kommentieren und vor allem wozu? Es würden ja doch nur ein paar zusammenhanglose Gedankenfetzen dabei rumkommen, die niemand außer mir richtig deuten kann. Damit kann ich die Öffentlichkeit auch verschonen.
      Was mir an der Stelle schon reichen würde ist, wenn die ganzen Helden neben ihren glorreichen Gewinnern auch mal ein paar spektakuläre [b]Verlusttrades hier dokumentieren würden.[/b] Da würde man erstens sehen dass es auch nur Menschen sind (wovon ich überzeugt bin :D) und zweitens könnte man evtl. daraus lernen, wie sie Verluste effektiv managen. Was m.E. viel wichtiger ist als sich für Gewinne zu beweihräuchern.

      Ich hab übrigens durch effektives RM die letztere o.g. Phase mit einem Verlust durchgemacht, der mir bei weitem nicht im Ansatz weh tut... da gibt es wesentlich teurere Hobbies. Trotzdem hab ich mehr daraus gelernt als jemals zuvor.


      ich werde dir hier
      Ideen und Erfahrungen zu Systemen mit festen Sl und TP
      zeigen das es auch noch andere gibt die besser verlust wie gewinn machen können.

      vielleicht solltest du anstatt nur dein gehirn zu zermatern mal die anderen fragen.

      du schreibst du weisst die grundregeln,
      du schreibst du hast dein grundkonzept,
      du schreibst du machst aber überwiegend verlust.

      also sollte irgend was nicht stimmen.

      jetzt kannst du noch einige zeit schreiben wie gemein die welt zu dir ist,
      oder aber du zeigst konkrett deine trades und hoffst das daran einer sieht wo der vielleicht nur kleine fehler liegt.
      die angst das man dein super setup klaut sollte ja nicht gegeben sein.
      Die Wissenden reden nicht viel,die Redenden wissen nicht viel.

      klaus-m.blogspot.com/
      Also wenn man es wirklich schaffen will, sollte man als erstes aufhören
      zu jammern, dass man es nicht schaffen kann und das man alles versucht
      hat.
      Nicht dass ich das als Anspielung fehldeuten oder auf mich beziehen möchte... aber ich hab nicht gejammert. Das würde anders klingen.

      Meine Kommentare sind eine hoffentlich realistische Einschätzung des Aufwand/Nutzen Verhältnis. Ich glaube dass 1 Jahr durchaus zu kurz sein könnte und würde meine Prognose auf 2 Jahre ausdehnen, aber 6 Jahre glaub ich nicht. So kompliziert ist das Geschäft nicht, und die wirklich wichtigen Sachen kann man denke ich auch eher checken, oder man sollte sie von vornherein mitbringen.
      Eigentlich muss es nur klick machen. Wenn es das nicht nach kurzer Zeit tut, dann auch nicht nach langer Zeit.

      Das ist zumindest mein naives Gefühl. Wenn man 6 Jahre nur einzahlt, dann sollte man sich überlegen ob es das wert ist. Den meisten Startups würde man nach dieser Zeit den Geldhahn zudrehen, wenn keine Ergebnisse in Aussicht stehen.
      ...sollte man sich mit anderen Dingen beschäftigen! Es gibt in der Welt noch viel zu tun.
      Da geb ich Dir vollkommen Recht :D. Insbesondere kann man auch anders Geld verdienen.
      Glück ist nur ein anderes Wort für Zufall
      nicht realistisch. ausser du bist schon auf dem richtigen weg und es geht nur noch um das feintuning von parametern,
      aber das genau wird wohl bei dir nicht der fall sein. plane mal eine zeit von 2-6 jahren ein, je nach intensivität des lernens und deines willens.


      Das sehe ich genau so. Man sollte sich bewußt sein, dass man in den Wettbewerb mit sehr großen Institutionen und erfahrenen Tradern geht und bestehen und sogar siegen will. Und es ist ein Irrglaube innerhalb eines Jahres die Fähigkeiten und Fertigkeiten für ein konstant erfolgreiches Trading zu erreichen. Ausnahmen bestätigen sicherlich die Regel. Ich kenne aber keine. Andererseits kenne ich persönlich einige erfolgreiche Trader. Es sind auch nur Menschen wie Du und ich.

      Es gehört Arbeit zum Erfolg. Nicht nur im Trading, aber hier besonders. Jammern hilft aber sicherlich überhaupt nicht. Wer nicht an sich glaubt oder in der Lage ist sich selber zu konditionieren und für die Arbeit zu motivieren, immer wieder aufzustehen, ehrlich zu sich selbst und diszipliniert im Handeln zu sein, wird verlieren. Das steht wie das Armen ind er Kirche. Also wenn man es wirklich schaffen will, sollte man als erstes aufhören zu jammern, dass man es nicht schaffen kann und das man alles versucht hat. Und Gott sei Dank gehört man ja zur Mehrheit die es auch nicht geschafft haben. Das ist Verlierermentalität. So wird und kann man nicht gewinnen. Weder im Trading noch in irgendeinem anderen Job oder in sonstigen Bereichen des Lebens. Man wird Mittelmaß bleiben und sich Begründungen ausdenken, warum es gut so ist, wie es ist.

      Also macht dieser Jammerthread keinen Sinn. Keiner der wirklich erfolgreich ist, wird hier sagen wieviel er pro Tag, Woche, Monat realisiert! Und wenn er es täte, würde ihm keiner glauben und die Mehrheit würde schreien, das kann nicht sein!!! (Warum? Einfach mal in die Situation der Erfolgreichen versetzen und ein wenig denken.) Wenn man glaubt, man schafft es nicht oder es ist nicht erreichbar, sollte man sich mit anderen Dingen beschäftigen! Es gibt in der Welt noch viel zu tun.

      Schöne Abend
      "Erfahrung ist das, was Du bekommst, wenn Du nicht bekommst, was Du willst." Randy Pausch
      ich weiß zwar nicht was du so tradest und wie, aber ich gebe einfach
      mal eine empfehlung ab. trade ein einziges setup und lasse alles andere
      sein - konzentriere dich nur darauf.
      Ausschließlich Forex, allerdings mehrere Währungspaare. Gleichzeitig nur dann, wenn sie nicht stark korrelieren. Oder entgegengesetzt, wenn sie stark korrelieren und das Setup günstig ist.
      Das setup sind Kerzenmuster für Umkehr und Trendfortsetzung im 3h Raster. Kommt ein Muster, geh ich rein mit Vola basiertem Stopp oder Stopp über/unter dem letzten Extrem. Take Profit mit Hilfe von Fibs oder letzten Leveln von Unterstützung bzw. Widerstand. Bevorzugt Trendrichtung, anhand von EMA's ermittelt.

      Das ganze läuft dann bis TP oder SL. Und das ist glaube ich das Problem dabei: Man muss nicht nur in der Richtung richtig liegen sondern auch darin, wie weit der Kurs in die Richtung geht. Und das Ganze in >50% aller Fälle. Wenn ich zu oft ausgestoppt werde, summieren sich die Verluste und das kann ich mit den Gewinnern nicht wieder gut machen. Erst recht nicht, wenn die Gewinner kurz vor Erreichen des TP wieder drehen. Die kombinierte Trefferquote liegt offenbar bei weit weniger als 50%.

      Aber das ist das einzige Setup auf das ich mich konzentriere. Es hat auch schonmal funktioniert, sehr gut sogar. Aber da hab ich die Trades mehr nach Gefühl beendet. Bis ich irgendwann angefangen habe, die Verluste zu früh zu beenden (bevor sie eine Chance hatten sich in Gewinner zu verwandeln), und die Gewinner auch (womit ich viele Pips auf dem Tisch liegengelassen habe).

      Tja, das ist die Geschichte. Mal sehen wie sie weitergeht ;).
      Glück ist nur ein anderes Wort für Zufall

      plasmapelz schrieb:

      Das Gewicht in der Aussage Es liegt an mir selbst ist eigentlich, dass ich herausfinden sollte ob diese Art von Geschäft das Richtige für mich ist oder nicht.
      korrekt.

      plasmapelz schrieb:

      Meine Richtlinie ist, dass ich innerhalb von einem Jahr (ist das realistisch?) konstante Gewinne aus dem Tradingbusiness mit Währungen sehen will, egal in welcher Höhe.
      nicht realistisch. ausser du bist schon auf dem richtigen weg und es geht nur noch um das feintuning von parametern,
      aber das genau wird wohl bei dir nicht der fall sein. plane mal eine zeit von 2-6 jahren ein, je nach intensivität des lernens und deines willens.

      plasmapelz schrieb:

      Wenn ich beschließe dass es das nicht tut, dann habe ich es wenigstens versucht. Das ist schonmal was, das nicht jeder von sich behaupten kann.
      so ist es. stell dir vor du stehst am ende deines lebens, als alter greis. da wirst du an diese zeiten zurückdenken und immer zufrieden lächeln, schon weil du weißt dass du alles gegeben hast. es sollte nur nicht halbherzig von statten gehen.


      ich weiß zwar nicht was du so tradest und wie, aber ich gebe einfach mal eine empfehlung ab. trade ein einziges setup und lasse alles andere sein - konzentriere dich nur darauf. wenn du dieses eine setup schaffst zu meistern, dann mach weiter. wenn du diese aufgabe nicht bewältigst, dann wirst du einen tradingtag mit vielen setups erst recht nicht schaffen.

      gruß,
      dan
      I go for it!
      @ Dan,
      das gute am Traden, du weißt dass es ausschließlich an dir selbst
      liegt, wenn etwas nicht läuft. Du weißt auf jeden Fall das etwas nicht
      stimmt mit deiner

      Strategie und kannst daran arbeiten. Du bist also auf dem Weg dich selbst zu finden.
      Schon klar. So oder ähnlich analysiere ich das in meinem Beruf auch.

      Aber sagen wir mal so: 5% aller Trader sind konstant erfolgreich, wenn man den verschiedenen Statistiken und Aussagen glauben darf. Also gibt es eine vage Wahrscheinlichkeit von 0.05, dass ich zu dieser Gruppe gehöre oder gehören werde. Das ist nicht gerade viel.
      Das Gewicht in der Aussage Es liegt an mir selbst ist eigentlich, dass ich herausfinden sollte ob diese Art von Geschäft das Richtige für mich ist oder nicht. Vorher hab ich von einem nominalen Return of Invest gesprochen - das lässt sich hier anwenden. Meine Richtlinie ist, dass ich innerhalb von einem Jahr (ist das realistisch?) konstante Gewinne aus dem Tradingbusiness mit Währungen sehen will, egal in welcher Höhe. Ich denke dass ich bis dahin genug Zeit, Arbeit und Geld investiert habe, damit ich sagen kann ob es für mich funktioniert.
      Wenn ich beschließe dass es das nicht tut, dann habe ich es wenigstens versucht. Das ist schonmal was, das nicht jeder von sich behaupten kann. Und es ist auch eine Art der Selbstfindung, denn dann weiß ich dass ich nicht zum traden geboren bin.
      Glück ist nur ein anderes Wort für Zufall
      @plasma

      das gute am Traden, du weißt dass es ausschließlich an dir selbst liegt, wenn etwas nicht läuft. Du weißt auf jeden Fall das etwas nicht stimmt mit deiner
      Strategie und kannst daran arbeiten. Du bist also auf dem Weg dich selbst zu finden. Ich finde das ist ein Mega-Vorteil beim Traden. Durch entsprechende
      Willenskraft wirst du das auch physisch und psychisch durchstehen. Es nimmt dir keiner etwas weg, wenn dann gibst du nur.

      Gruß,
      dan
      I go for it!