Postet mal bitte eure Vorschläge ein geschlossenes Forum betreffen.
Das wäre das einzig mögliche Gegenstück zum aktuell offen geführten Betrieb.
Schwierigkeiten die mir so im Moment einfallen:
- Wie kann man sich als Autor qualifizieren?
- Wer urteilt darüber wem die Schreibrechte wieder entzogen werden sollten?
etc. pp.....
Leserechte besitzt jeder überall, aber die Schreibrechte könnten dann kategorienweise aufgeteilt werden in Fachautoren und "sonstige" Autoren. (bzw. Tradingforen und sonstige).
Ich muss gestehen, dass ich nur sehr ungern das Urteil fällen würde darüber, wer nun als Autor gelten sollte und wer nicht, das war bis jetzt ein absolutes No Go für ein geschlossenes Forum.
Aber darüber nachdenken kann man ja mal.
EDIT:
Hier die gesammelten Varianten, oberstes Ziel Qualitätssicherung:
Variante A
Die Struktur bleibt wie gehabt, aber abgesehen vom Off Topic Bereich (oder einer neu zu schaffenden Kategorie, in dem auch "Diskussion zum Thread XYZ" möglich sind) sollen sich Postings rein fachlich auf das Thema des Threads beziehen. Alle Postings die diesen Sinn nicht erfüllen, können von JEDEM der dies so empfindet mittels "Melden"-Button angezeigt werden. Die Mods entscheiden dann in letzter Instanz, wie mit dem Beitrag zu verfahren ist.
Vorteil:
- niemand wird vom aktiven Betrieb ausgeschlossen, außer er verstößt wiederholt gegen die Auflage, rein fachlich zu posten
- nicht sehr aufwendig
Nachteil:
- natürlich ist damit zu rechnen, dass sich einige dann ungerecht behandelt fühlen. Aber ich schicke voraus, dass dieser Punkt wohl für jede Variante gelten wird

- Die Mods müssen Fingerspitzengefühl beweisen, zuviel Zensur ist kontraproduktiv. Ich würde z.B. vorschlagen, dass die ersten 20 Meldungen mit mir gemeinsam durchgegangen werden, und beratschlagt wird wie damit in Zukunft zu verfahren ist.
Variante A.1
Im Gegensatz zu der "Big Brother"-Variante von oben (jeder kann jeden beurteilen) könnte man auch einführen, dass lediglich der Threaderöffner, sozusagen der Gastgeber des Threads, über Sinn und Unsinn der gefallenen Postings zu entscheiden hat. Dieser meldet dann Unerwünschtes, die Mods fällen dann die Entscheidung. So kann jeder selbst die Richtung der Diskussion in seinem Thread steuern.
Vorteil:
- Jeder hat die Qualität seines Threads selbst in den Händen, damit wird wohl eine optimale Moderierung gewährleistet (jeder ist sich schließlich selbst am Nächsten). Dass dadurch Kritik/Anregungen nicht im Keim erstickt werden, dafür haben die Mods zu sorgen.
- vor persönlichen "Feinden" kann man sich durch den Wunsch schützen, dass dieser User nicht in seinem Thread posten darf.
Nachteil:
- damit werden einige natürlich auch versuchen, sämtliche Kritik an ihren Vorgehensweisen zu ersticken. Deshalb wird man auch einen Bereich erlauben müssen, in dem jemand der dazu etwas zu sagen hat, aber ständig gelöscht wird, eine "Diskussion zum Thread XYZ" eröffnen kann. Damit hat man im Endeffekt zwar wieder lautstarke Diskussionen, aber diese sind wenigstens klar abgegrenzt und übertünchen keine vorhandenen interessanten Informationen unter Dutzenden von Seiten.
Variante B
Trennung in ein geschlossenes Forum, wo nur qualifizierte Autoren Schreibrechte besitzen, und ein wie bisher offen stehendes.
Vorteile:
- keine Verwässerung fachlicher Diskussionen
- kein Frust gestresster Autoren, ständig auf die gleichen Anfängerfragen eingehen zu müssen. Denn ob sie sich auch um den freien Bereich kümmern steht ihnen natürlich offen.
- keine Selbstdarstellung mehr von Störenfrieden
Nachteile:
- wer wird Autor, wie und warum....
- "elitäres" Gehabe, klingt doch sehr nach einer 2-Klassengesellschaft
- auch die Fachautoren werden oft unterschiedlicher Meinung sein. Streitgespräche wird es wohl auch dann noch geben, wenn auch seltener und auf wahrscheinlich respektvollerem Niveau.
- Einsteiger fühlen sich mit ihren Fragen wohl nicht mehr so gut aufgehoben
Variante C
Intensivere Moderationstätigkeit. Es gibt für jeden Themenbereich mindestens 1 freiwilligen Moderator. Der hat dann für die Qualität der Beiträge zu sorgen, User in die Schranken zu weisen, Streitigkeiten per PN zu regeln etc.
Das wäre wohl der am wenigsten invasive Eingriff.
Vorteile:
- die Entscheidung liegt weder bei 1 Person, noch bei allen Lesern, sondern in den Händen eines kleinen Kompetenzteams. Die Kommunikation untereinander im Team wäre unkompliziert und rasch möglich.
Nachteile:
- die Mods werden dann natürlich im Mittelpunkt mancher Angriffe stehen. Mancher löscht rigoros Postings die nicht zum Thema passen, ein anderer wieder ist toleranter, mancher fühlt sich persönlich benachteiligt etc. pp.
Zusätzliche Features, die jetzt nicht zu einer Variante speziell passen:
-Die ersten X Postings neuer User müssen in Zukunft erst vom Mod freigegeben werden. So wird verhindert, dass Störenfriede ständig mit neuen ID´s losmotzen können, und absolute Newbiefragen können auch schon mal von den Mods beantwortet werden, bevor der Dutzendste Thread zum gleichen Thema eröffnet wird.
- Melden sich genügend Mods für ihre erwünschten Fachbereiche, steht auch auf meiner Liste: Ein "Wo ist was"-Thread in jedem Unterforum. Darin verlinkt die wichtigsten und interessantesten Threads, mit einer kurzen Beschreibung worin es dabei geht. Diese Threads können von den Mods je nach Initiative und Ehrgeiz auch noch ausgemistet werden. Da fallen bei einem 20 Seitenthread sicher 5 raus...
- die Leser sollen verstärkt auf die "Bewerten"-Funktion am Fußende der Seite eines Threads hingewiesen werden. Threads mit mieser Bewertung werden dann automatisch in den "Geschwafel"-Bereich ausgelagert.
Mein persönliches
Fazit (diese Zusammenstellung wird noch ausgebaut und weiter kommentiert werden) bisher:
Das Herz und der Kern eines fachorientierten Forums sind die kompetenten Autoren. Deshalb sollte auch ihnen die Entscheidung darüber überlassen werden, wen oder was sie in ihrem Thread dulden wollen. Ich bin also erstmal für A.1, sollte das nicht funktionieren kann man auf das Kompetenzteam aus einigen Mods übergehen.