Also ich würde einmal sagen, die "Kollegin", die gegen die Vorschrift - angeblich - nicht abgezeichnete Pfandbons eingelöst hat und danach ihre Kollegin "Emmely" angezinkt hat, hätte abgemahnt oder nach Tengelmann Manier fristlos entlassen werden müssen.Ein paar Tage später meldete
eine Kollegin dem Filialleiter, Barbara E. habe bei einem Einkauf bei ihr unter
anderem zwei Pfandbons eingelöst, die nicht ? wie bei Mitarbeitern
vorgeschrieben ? von der Filialleitung unterzeichnet waren.
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Perfect Trader (10.06.2010), Pinero (10.06.2010)
Eine Abfindung an hohe Manager kann kaum umgangen werden. Die haben zuviele Insider-Kenntnisse, die sie legal aber trotzdem schwer zum Nachteil des Unternehmens einsetzen könnten. An die Zahlung der Abfindung sind meistens sehr konkrete Bedingungen geknüpft. Bei aller Wertschätzung für die Tätigkeit von Mitarbeitern in untergeordneten Positionen gibt es keine sinnvollen Gründe an diese Abfindungen zu zahlen.
Die Tätigkeit von Herrn Esser war sowohl für die Aktionäre als auch für die Angestellten des Unternehmens weit mehr wert als die Zusatzvergütung.
Sehe da nichts ehrenrühriges daran, Klaus Esser und Konsorten sind die Vorbilder des kleinen Mannes, für ihn sind es zwar nur ein paar Tausender und nicht Millionen, aber besser als gar nichts. Und so lange sich daran nichts ändert, hat die Putzfrau jedes Recht dieser Welt auf ihre bescheidene Abfindung. Der Fisch stinkt immer vom Kopf her und der Hund wedelt mit dem Schwanz und nicht umgekehrt.Die Arbeitsleistung ist mit dem Lohn abgegolten, auf einem freien Arbeitsmarkt gibt es keine Abfindungsansprüche, da sie eine Asymmetrie der Willensbildung bewirken, die damit nicht mehr frei ist.
Ich bezweifel jedoch die Zeitmäßigkeit und Sinnhaftigkeit des geltenden Arbeitsrechtes
wie es unwahrscheinlich ist, dass jemand für 1,30 Euro seinen Job riskiert,
Das Aufwiegen vieler Jahre vernünftiger Arbeit mit einem kleinen Verstoß ist natürlich in dieser Ausprägung unangemessen.
Selbstverständlich sind auch Urteile von Richtern nicht unanfechtbar und anstatt sich darüber zu wundern, sollte einfach die Position der Justiz innerhalb des Staatswesens richtig eingeschätzt werden.
Andererseits sind die Beschränkungen in der Personaldisposition in Deutschland so aberwitzig, daß die Kette unabhängig von jeder moralischen Wertung aus kaufmännischen Gesichtspunkten geradezu dazu angehalten ist, jede Chance zu nutzen, einen Mitarbeiter, von dem man sich sowieso gerne getrennt hätte, mit jedem denkbaren Vorwand zu entlassen. Die unsinigen Gesetze, die Hire-and-Fire als einzige wirklich ökonomisch sinnvolle und damit letztendlich auch soziale Gestaltungslösung nahezu völlig sabotieren, führen nicht etwa zu mehr sozialer Sicherheit des Beschäftigten, sondern zwingend zu genau solchen Schein-Auseinandersetzungen, wo es in der Sache eine einfache Entlassung getan hätte, wenn sie denn gesetzlich möglich gewesen wäre. Ohne solche Gesetze wäre der Mitarbeiter einfach entlassen worden und hätte sich was neues gesucht, jetzt ist er sozial beschädigt - als absehbare Folge unsinniger Gesetze.
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