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bo1

Hobby-Trader

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459

Sunday, January 31st 2010, 11:25pm



2. Ich habe ich diesen Thread nie angerührt, obwohl ich von verschiedenen Seiten über die Klagsrisiken informiert wurde. Dachte mir einfach "wird schon schiefgehen", wollte im Candletalk weiterhin eine Plattform bieten um Ungereimtheiten aufzudecken.
3. schätze ich dich nicht als eine Person ein, die öffentlich über den Lebenspartner, gute Freunde oder den Arbeitgeber Schlechtes verbreitet. Also bitte runter vom Ross, und vielleicht mal von meinem Standpunkt betrachten, wäre mal nett zur Abwechslung.


Hallo Michael,

zu 2. Es ist schon traurig, dass hier kaum noch kritische Beiträge zu Dienstleistern wie z.B. Brokern erscheinen. Die bewußte und unbewußte Zensur aufgrund bestimmter Anwälte ist schon mehr als heftig. So ähnlich wird das wohl früher auch in der DDR gewesen sein. Aber die BRD unterscheidet sich heute - passenderweise mit Merkel als Bundeskanzlerin - ja immer weniger von der DDR. Dass diese Gefahr auch bei so einem offensichtlichen Extremfall wie dem Kay besteht, ist einfach nur noch traurig.

zu3. Über den eigenen Arbeitgeber auch was Schlechtes zu verbreiten muß überhaupt nicht schädlich sein für ihn. Insbesondere, wenn Mängel für fast jeden offensichtlich sind. Dann ist man um so glaubwürdiger, wenn man auch was Positives über ihn sagt. Um so bedenklicher halte ich es, wenn Kritik auffällig häufig von der jungen Generation überhaupt nicht mehr zugelassen wird. Wie selbstverständlich angepaßt die meisten jungen Arbeitnehmer denken - damit meine ich die unter 35jährigen - paßt zu den gesellschaftlichen Zuständen. Ich habe es immer abgelehnt, wie Marx davon auszugehen, dass das (gesellschaftspolitische) Sein das Bewußtsein bestimmt, muß aber leider inzwischen einsehen, dass da ganz schön was dran ist. ;(

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Sunday, January 31st 2010, 10:31pm

Kritik ist kein Sakrileg

Ich habe godmode-trader.de schon seit Urzeiten genutzt und hatte bisher noch keinen Grund zum Klagen, insbesondere haben mir ihre vielen guten reinen Informations-Mittel gefallen, da ich fremde Meinungen zu irgendwelchen Börsen-Entwicklungen eh nicht intensiv beobachte.

Trotzdem sollte es auch möglich sein, an einem bisher zufriedenstellenden Partner zu konkreten Einzel-Aspekten Bedenken anzumelden, denn auch Kritik-Fähigkeit gehört zu einer guten Partnerschaft. Sicher kann es nicht Michaels Aufgabe sein, als im wesentlichen wohl dem Kay gleichberechtigter Kooperations-Partner von sich aus irgendwelche Bemerkungen zu ihm zu machen, die über eigene begründete Ansichten hinausgehen, wobei selbst dabei manchmal das Gold des Schweigens dem Silber des Redens vorzuziehen ist.

Andererseits war dieses Forum und dieser Thread schon lange vorher mit gut nachvollziehbaren Kritiken zur Kay-Show vorhanden, ebenso wie viele andere im Netz, wo ähnliche Kritiken geäußert wurden, ohne daß einer der hier schreibenden Autoren daran beteiligt war (ich schrieb z. B. sonst nur noch bei TN dazu). Damit ist die Beibehaltung einer einigermaßen neutralen Position zu ausreichend sachlichen Positionen zu dieser Sache ganz bestimmt keine Verletzung der Loyalität zu godmode-trader.de.

Daß zu TT's Show-Beitrag hier sehr viel geschrieben wurde, lag daran, daß TT ein langjähriges und angesehenes Mitglied dieser Community ist. Wo, wenn nicht hier, außer in seinem eigenen Forum vielleicht, sollte man sich denn mit TT intensiv darüber auseinandersetzen? Am Ende hat er ja die Kay-Show auch nicht weiter gepusht und damit durchaus auch gezeigt, daß er nicht alle Seriosität zugunsten billiger Publicity aufgibt.

Da godmode-trader.de hier nicht selber direkt durch seine GF vertreten ist, macht eine so scharfe Diskussion wie mit TT hier wenig Sinn. Eine Überprüfung der Entscheidung, mit Kay gemeinsam zu arbeiten würde schon Sinn machen, wobei das aber von den genauen Zielen, Konditionen, vorangegangenen Prüfungen und zukünftigen Erwartungen der Beteiligten abhängt, die sich auch über das aktuelle Niveau hinaus weiterentwickeln können.

Ich selber hätte als Betreiber einer gut eingeführten eigenen Seite auf das Mehr an Publicity wohl eher verzichtet, wenn das gesamte Umfeld nicht optimal zu meiner eigenen Seite paßt. Andererseits darf man auch nicht zu viele Berühungs-Ängste haben, selbst wenn man kritisch ist, und auch ich selber habe mich weit über Gebühr und durchaus mit einigem Autwand mit Kay beschäftigt, was nicht zuletzt in diverse Auswertungen zu seinem Vorgehen mündete.

Ich habe mich sogar mit ihm unterhalten und muß dabei sagen, daß er auf die massive Kritik nicht giftig reagiert hat, wie das hier und anderswo selbst bei nur minimalen Andeutungen eher schon die Regel ist. Unabhängig von allem Kritisierten (auch dem Umgang mit Kritik auf seiner eigenen Seite) muß ich da mal recht objektiv einräumen, daß Kay gar nichts von diesen vielen Giftzwergen im Netz hat (zu denen selbst ich manchmal durchaus zählen könnte).

Trotzdem bedeutet auch nicht jedes Verständnis oder jede Kooperation gleich die ungeteilte Begeisterung an der Sache, sie kann auch einen Kompromiß zwischen widerstrebenden Zielen darstellen, der solange hält, wie alle involvierten Seiten damit leben können. Und letztlich muß jeder selber wissen, wie wichig publicity-trächige Zugpferde im Verhältnis zu seinen sonstigen Zielen sind, wobei man aus anderen Bereichen, gerade im Show-Geschäft, den Stars noch ganz andere Dinge durchgehen läßt, als nur das Anpreisen höchst ambitionierter Leistungen, wie z. B. das Herunterpöbeln von Konkurrenten, dem breiten Publikum oder gleich der ganzen Welt.

All sowas hat es bei Kay nicht gegeben, der keine Entgleisungen begangen hat und als Mensch auch recht umgänglich ist.

Die wichtigste Kritik bezog sich auf seine zu hohen Ziele (was er selber schon eingesehen hat), seine Publicity-Lastigkeit und einigen professionellen Maßstäben (welche sind das genau, wenn am Ende die Performance denn authentisch sein sollte?) nicht genügenden Darstellung, wobei es da aber selbst bei diversen richtig großen Institutionen weit mehr Dubiositäten gibt.

Auch darf man bei einer halbwegs objektiven Bewertung nicht zu hohe Maßstäbe gerade an Kay anlegen, wenn selbst ein vermeintlich sehr bodenständiges Haus mit dem Haus, Auto, Boot, Pferden und Pferde-Pflegerinnen !! wirbt.

Gleiches gilt aber auch andersherum. So wie wir wissen, daß die eher sozial nicht höchst-privilegierte Schicht der Kunden einiger Häuser keine Pferde besitzt und auch nie besitzen wird, muß auch beim Kay nicht vorschnell auf eine nachhaltig funktionierende Methode oder gar auf deren erfolgreicher Übertragbarkeit auf das eigene Trading geschlossen werden.

Fazit: Man kann davon ausgehen, daß bei godmode-trader.de auch kritisch denkende und ziemlich erfahrene Leute existieren, die sich bei ihrer Entscheidung etwas gedacht haben und diese nicht spontan gefällt haben. Ob man die Sache gut oder schlecht findet, bleibt immer noch eine freie Entscheidung des Einzelnen, die man mit Argumenten Pro und Kontra abwägen kann, und der Sinn von Foren besteht in der Bereitstellung von Anregungen zur Findung der eigenen Argumentations-Position, die sowieso nie in der 1:1-Übernahme fremder (positiver oder negativer) Ansichten bestehen wird.
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Sunday, January 31st 2010, 2:52pm

Ich habe mein Posting nun etwas überarbeitet, nachdem ich beim pokern heute erfolgreich war, wieder guter Laune bin, und dir einfach soviel Kredit geben möchte, dass du das mehr auf Kay+GMT als mich bezogen hast.
Für den Fall, dass es aber doch ein ganz normaler Seitenhieb gegen mich war, lasse ich die beiden letzten Punkte stehen.

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Sunday, January 31st 2010, 1:13pm

ihr erwartet doch hoffentlich nicht, dass ich hier seelenruhig einem wachsenden Beschwerdethread über meinen loyalen Kooperationspartner zusehen werde.


Ich bin jetzt schon Stunden am grübeln was man alles in diesen Satz hinein interpretieren kann.

Langsam wird das Ganze wohl wie große Politik,
man muss nicht gut sein,
man braucht nur die richtigen Freunde.
Die Wissenden reden nicht viel,die Redenden wissen nicht viel.

http://klaus-m.blogspot.com/

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Sunday, January 31st 2010, 12:01pm

Tja, jetzt muss ich lästig werden, weil: ihr erwartet doch hoffentlich nicht, dass ich hier seelenruhig einem wachsenden Beschwerdethread über meinen loyalen Kooperationspartner zusehen werde. Bitte sachlich und unpolemisch bleiben. Ich erwarte mir nicht allzuviel Verständnis dafür, ist mir schon klar dass so ein Anliegen nicht populär ist.
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Saturday, January 30th 2010, 10:26pm

es ist soweit und irgendwie ist noch teurer:

http://www.godmode-trader.de/Premium/Trading/Forexmillionaer


Tja, irgendwie muss er ja zum Millionär werden, jetzt bin ich nur gespannt ob auf Weygand und Konsorten eine ähnliche Jagd veranstaltet wird wie auf termintrader, bei termintrader war der Spass noch kostenlos, Weygand + Brendel verlangen tatsächlich richtig viel Geld für diese fragwürdige Show.

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Saturday, January 30th 2010, 9:29pm

Nachtrag zu Post 450

Hatte im Post 450 die Grafik vergessen (die im Excel-Thread schon mal als Demo diente, wo nicht jeder Leser dieses Threads auch mitlesen wird) - bitte um Entschuldigung.
Perfect Trader has attached the following image:
  • Histogramm.png
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Saturday, January 30th 2010, 9:14pm

@ Cavobi

Das mit dem Gold habe ich noch gar nicht gemerkt, wobei ich auch zugebe, daß ich das Ganze eher als Daten-Halde zum Tool-Einsatz sehe, und mir die konkreten Daten kaum ansehe. Wenn ich nicht nach etwas Bestimmtem suche, fällt es mir nicht auf, da sonst nur automatische Scripte und Excel formal über den Daten arbeiten.

Ja, er hat Gold im neuen Jahr nicht mehr getradet, was nicht verkehrt sein muß, wenn er damit schlechte Erfahrungen gemacht hat. Die begannen eigentlich schon von Anfang an, weil er die horrende Lotsize von 250 Unzen bei dem Anbieter nicht bedacht hat und das RM/MM mit Lot == Lot sowieso von Anfang an links gestrickt war.

Die Abonnenten-Anzahl ist für mich eher uninteressant. Wenn eh alles auf dem Niveau 0900 123456 abläuft (womit man sich ja mit Genital-Horoskopen schon weitgehend genähert hat), kann man sich auch gleich ganz ohne jede Scham zur verschärften Gangart bekennen und erreicht damit noch mehr Leute, denn geil sind auch arme Leute, bei denen das Geld nicht mal für einen Mikro-Account reicht, und Leute die beim Anlegen eher das Sparbuch benutzen. Zur Erkenntnis, daß kaum Dinge mehr Leute erreichen als Gier und Geilheit, hat schon vor Jahren jemand in einem Buch geschrieben, wozu es im Forum sogar einen Link gibt.
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Cavobi

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451

Saturday, January 30th 2010, 8:30pm

RE: Geht es noch dicker?

Der Mangel, daß nicht zu den dynamischsten Markt-Zeiten (Mittwoch und Freitag von 17-20 Uhr) gehandelt wird, muß für diesen gepfefferten Preis (129 €/Monat) nicht akzeptiert werden.

Auch widerspricht die Ankündigung, daß stets mit Stops gearbeitet wird, der bisherigen Praxis. Bei einer auch nur minimal seriösen Auswertung der bisherigen Trades wäre schnell aufgefallen, daß die hohe TQ gerade dadurch zustande kommt, daß sehr oft eine MAE zugelassen wird, deren Betrag über einem Mehrfachen des letztlichen Trade-Ergebnisses liegt.

Das mit den Uhrzeiten dachte ich mir auch, sagmal hat er etwa Gold rausgenommen?
Konnte man bei Ihm früher nicht immer so lustige Kommentare lesen wie "es geht immer weiter runter doch ich bin noch drin, ich sitz das schon noch aus" ?!

Wäre mal interessant, wie groß das Interesse wohl in Zahlen sein dürfte. :pinch:

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Saturday, January 30th 2010, 7:46pm

Geht es noch dicker?

Es ist schon hochgradig verwunderlich (ärgerlich?), was da angeboten wird und übertrifft alles an Kritiken, was an TT's einmaliger Hilfe bei der Show jemals diskutiert wurde.

Eine Ankündigung, die schon im ersten Abschnitt klar die Unwahrheit sagt, ist eine ganz bewußte Vorführung des Publikums, die besonders scharf ins Auge sticht:
Bisher liegt Kay voll im Plan.
Denn selbst Kay räumt öffentlich das Gegenteil ein:
... einsehen, dass ich den Zeitplan nicht mehr einholen werde und dass 365 Tage einfach zu wenig Zeit ist, um derartige Gewinne zu erzielen.
Peinlich ist auch die Überhöhung der nicht mal aktualisierten simplen Reich-Rechnungs-Excel-Tabelle:
genau berechnet, wieviel Prozent Profit er durchschnittlich pro Tag
An Fahrlässigkeit??? kaum zu überbieten ist der Rat, das auch noch nachzutraden:
... handeln Sie bei Bedarf seine Trades einfach nach.
und schon bizarr, die Annahme, daß Profis fremde Signale bräuchten:
Nachhandeln der Trades für Forex Einsteiger und Professionals
Der Mangel, daß nicht zu den dynamischsten Markt-Zeiten (Mittwoch und Freitag von 17-20 Uhr) gehandelt wird, muß für diesen gepfefferten Preis (129 €/Monat) nicht akzeptiert werden.

Auch widerspricht die Ankündigung, daß stets mit Stops gearbeitet wird, der bisherigen Praxis. Bei einer auch nur minimal seriösen Auswertung der bisherigen Trades wäre schnell aufgefallen, daß die hohe TQ gerade dadurch zustande kommt, daß sehr oft eine MAE zugelassen wird, deren Betrag über einem Mehrfachen des letztlichen Trade-Ergebnisses liegt.

Eine Mindest-Laufzeit von 3 Monaten mit einer automatischen Verlängerung um gleich 3 weitere Monate bei Vergessen der Kündigung, paßt da voll ins Bild.

Da muß man sich schon fragen, warum Leute, die für sich bisher seriöse technische Analyse in Anspruch nahmen (ohne bewerten zu wollen oder zu können, ob sie die auch geliefert haben), so etwas großspurig anpreisen.

Da ich selber Unternehmen kenne, die selbst mit weitaus kleinpreisigeren Abos und einem in den mehrstelligen Tausender-Bereich gehenden Abonenten-Kreis geradezu im Geld baden, sind mir die dahinter steckenden Motive natürlich klar.

Die der Abonnenten sind schon schwieriger zu verstehen, denn statt eigenem Erlernen des Tradings machen sie sich von fremden Einflüsterungen eines Event-Managers abhängig, der seine "Ergebnisse" nur bei einem einzigen Anbieter erreichen konnte, wo mit der Kursstellung Einiges merkwürdig ist.

Wenn ich jetzt etwas Unpassendes gesagt haben sollte, dann liegt es wohl daran, daß ich noch den Kay in Erinnerung habe, aber jetzt gibt es ja den
Headtrader des Pakets Kay Brendel
Schaue ich mir zur Abrundung mal die (sonst wegen der schweren Ertragbarkeit ausgeschalteten) aktuellen Werbe-Einblendungen in meinem Browser auf der godmode-Seite an:

"6,0/6,5% p.a. garantiert" Wofür brauche ich das, wenn ich mit diesem Abo jede Woche das Mehrfache bekomme?

"6% mit ... Immobilie" s. o.

"Testsieger Private Krankenkasse ab 59 € ... unter 55 Jahre" Daß diese Beiträge nur für Jüngste gelten und nicht für die mit 55 Jahren, muß niemanden interessieren, denn mit der angestrebten Rendite aus dem Abo kann man sich auch die allerteuerste Versicherung leisten.

"Karrieren für Deutschlands beste Köpfe" Ob zu den besten Köpfen gehört, daß sie sich wie der letzte Dummie von ohrenbetäubend hinausposaunten Phantasie-Zahlen blenden lassen? Oder eher daß sie fix und unauffällig mit dem Knopf unter dem Schreibtisch nach dem Ordnungs-Dienst rufen, um schnellstmöglich von Zeit-Dieben entsorgt zu werden?

"Fernstudium" Ob man auch mit Wunderglauben an die magischen Fähigkeiten Dritter ohne eigenes Rechnen durchkommt?
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fuzba

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Saturday, January 30th 2010, 6:27pm

es ist soweit und irgendwie ist noch teurer:

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Saturday, January 30th 2010, 6:20pm

Was man aus Verteilungen lesen kann

Bei der Beantwortung einer Nutzer-Frage im Artikel 132 im Excel-Thread fielen mir 3 Dinge auf:
  1. Ein einziger, im Diagramm fast unscheinbarer Verlusttag bei -17 % überlagert in der Auswirkung auf die Equity (zusammen mit dem unmittelbar folgenden Verlusttag von < -7 % in einem einzigen zusammenhängenden Rechthaber-Trade) fast alle anderen der insgesamt 147 Trading-Tage.
  2. Eine extrem von der statistischen Erwartung abweichende Anzahl von Tagen wurde +/-0 beendet.
  3. Eine ebenso hohe Zahl von Tagen wie nahe +/-0 wurde nahe dem angestrebten Ziel von 2,7 % pro Tag beendet.
Punkt 1 wurde mit der Warnung vor Experimenten ohne Verlustbegrenzung (neben einfach nur undiszipliniertem Traden teils auch BWILC, Grid-Trading etc.) bereits in meinen vorigen Posts behandelt.

Punkt 2 und 3 deuten auf erhebliches Kontroll-Bedürfnis wenig kontrollierbarer Dinge hin. Wenngleich es durchaus eine Reihe von Tradern gibt, die feste Tages-Ziele für sinnvoll erachten, entsprechen sie doch eher nicht dem natürlichen Verlauf des Marktes und einem gleichmäßigen Tages-Ablauf. Bei geringen Gewinn-Zielen und einem ausreichenden Trading-Kapital mag dieser Trading-Stil für einen bereits weitgehend saturierten Trader und ein ausgesprochen lockeres Leben ok sein, von der Effizienz (Ergebnis / durchschnittlich aufgewendeter Zeiteinheit) ist er jedoch auch dann bei weitem nicht optimal.

Bei einem sehr hungrigen Trader mit extrem ambitionierten Zielen ist er falsch im Sinne der Zielfunktion in möglichst kurzer Zeit ein Maximum an Performance zu erzeugen. Er sollte alle Arbeitszeit, die mit seiner Psyche, seiner Physis und seinen sonstigen Umständen vereinbar ist, möglichst regelmäßig ausschöpfen, was je nach Ansatz durchaus auch nur zu bestimmten im Mittel sehr dynamischen Tageszeiten, vor Nachrichten oder zu den festen Stichzeiten seines Trading-Systems (als EOD-Trader also vielleicht 20 min abends/morgens) sein kann. Er sollte dann das nehmen, was der Markt hergibt und sich keine davon abweichenden gewillkürten Gewinnziele setzen.

Punkt 2 zeigt zudem eine starke Fixierung darauf, möglichst keinen Tag im Verlust abzuschließen. Ein solcher Vorsatz führt nach Vorliegen eines bereits vorhandenen Drawdwons in Kombination mit der zeitlichen Restriktion dazu, es noch in der verbleibenden Restzeit des Tages mit Overtrading oder höherem Risiko ausgleichen zu wollen. Diese ungünstige mentale Konditionierung führt im Mittel zu einem insgesamt schlechteren Ergebnis als bei ruhigem Beenden des Trading-Tages im Minus, aber mit der Gewißheit weiterer erfolgreicher Trading-Tage und einer Betrachtung der Gesamt-Leistung als herausgegriffener einzelner Tage.

Insgesamt entsteht durch die zu starke Fixierung auf das Tages-Gewinnziel eine Asynchronität zwischen dem Markt und dem Trader, es fehlt die innere Harmonie, die für einen langfristig erfolgreichen Trader eine ganz wichtige Voraussetzung zur Erhaltung seiner Gesundheit ist, wobei Gesundheit neben ihrer allgemein wichtigen Bedeutung für das Leben auch eine Vorraussetzung für langfristige Profitabilität ist.

Damit haben viele Trader (aber auch in Kreativ-Berufen Tätige) ein Problem, denn im Gegensatz zu einfacher mechanischer Arbeit hängt der Output bei diesen Tätigkeiten nur gering korreliert von der physischen Präsens ab, die Dinge müssen auch in den richtigen Fluß kommen. Den bestimmt beim Trading ganz entscheidend der Markt und der Trader kann ihn nur demütig hinnehmen, weiterhin muß man sich beim Trading und in den Kreativ-Berufen die Ruhe nehmen, die Phasen des Flows zu erreichen.

Versäumt man die Demut vor dem Markt und das eigene Hineinversetzen in den Flow, kommt außer finanziell, psychisch und physisch krankmachendem Trading-ähnlichem Hantieren mit dem Brecheisen nichts Sinnvolles heraus.
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Saturday, January 30th 2010, 1:40pm

Hiermit möchte ich die Grafiken meines letzten Posts 441 von vor drei Tagen verbessern und teils korrigieren.

Ich habe dabei die Kommissions-Rückerstattung der dubioserweise in der Anfangszeit berechneten Kommissionen auf die einzelnen Tage aufgeteilt, die den hohen Spike nach oben ausmachen, welche aber über die ganze vorige Zeit verteilt erwirtschaftet wurden. Das ist eine deutliche Verbesserung hinsichtlich der Bewertung der Arbeit des "Traders", die einige Zusatzrechnung erforderte.

Zusätzlich habe ich zwei weitere Auszahlungen herausgerechnet, die ich letzten Mal vergessen hatte, was eher direkt fehlerhaft war.

Die so entstandenen Grafiken zeigen noch viel impressiver (die zu ziehenden Schlüsse bleiben gleich), was es mit der Bewertung eines Traders "nach seinem letzten Trade" (dem mit dem entscheidenden Drawdawn) auf sich hat, wenn die Verluste nicht rigoros und ständig begrenzt werden.

Ohne ständige strikte Verlustbegrenzung hat auch eine lange Zeit tolle vorläufige Performance keine Bedeutung, da sie sonst mit ganz wenigen Trades zerstört werden kann.

An der Grafik der Verteilungs-Dichte der Rendite kann man die gravierende Auswirkung der seltenen, aber trotzdem mit Sicherheit irgendwann eintretenden Ereignisse auf den fat tails sehen. (fat tails = breite Enden der Verteilung, die im Gegensatz zur oft vereinfacht angenommenen Normalverteilung extrem seltene, aber nicht zu vernachlässigende Ereignisse anzeigen, die bei einer Normalverteilung nicht existieren)

Besonders negativ fällt auf, das der Show-Master mit zunehmender Konto-Größe zunehmende prozentuale Verluste zuläßt, während üblicherweise mit größeren Konten geringere prozentuale Risiken eingegangen werden. Das deutet auf Probleme mit der mentalen Stärke bei den jetzigen Positionsgrößen hin.

Das ist ebenfalls ein altbekanntes allgemeines Trader-Problem: Jeder kann nur die Positionen mental handeln, für die er die nötige Reife hat. Da kann es Phasen geben, in denen man über lange Zeit die Positionsgrößen nicht wesentlich erhöhen kann, weil über dem aktuellen Limit die Sicherheit im Umgang mit der Position sehr stark nachläßt. Genau das ist auch einer der Gründe dafür, warum sich unerfahrene Trader früh reich rechnen, da sie lange vorher aus dem Trading ausscheiden, bevor sie auch nur die erste ihrer persönlichen zeitweiligen Stagnations-Zonen erreichen.

Vorlautes Gerede vom stoischen Handeln immer gleicher Prozente ohne Probleme, wie es hier von einigen Neunmal-Schlauen auch schon geäußert wurde, ist eben gerade nicht realistisch. Das gehört eher zu den diversen versteckten Symbolen, an denen man völlig unerfahrene Leute erkennt, die es selbst wenn sie gerade ertappt wurden, gar nicht merken können und erst recht nicht einsehen, daß sie keine Ahnung haben und das sehr viele auch sehr schnell merken, bloß sie selber nicht.
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  • Tages-Renditen.png
  • Verteilungs-Dichte.png
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Friday, January 29th 2010, 3:04pm

Wer skapiert wen? Das war früher bei den Rothäuten die entscheidende Frage. :)

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Friday, January 29th 2010, 2:43pm

Tja MB/8, es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Träumer es gibt, die schlauer als alle Anderen sein und das Rad neu erfinden wollen.
Dass sie jetzt auch schon hier auftauchen, erstaunt mich umso mehr.

Nicht nur dass die Kundengelder im fernen undurchsichtigen Panama nicht sicher sind. Auch ist laut AGBs - ich sage nicht des sondern eines Scam "Brokers" - Scalpen nicht einmal erlaubt sowie unter Strafe gestellt. Ich möchte mal Scalpinos Verwunderung sehen, wenn er plötzlich nach ein paar Trades auf manual execution gesetzt wird oder sogar darum gebeten wird, das wunderschöne Panama wieder zu verlassen. Aus Kulanz werden ihm zum Glück die Flugtickets von ihm (Scalpino) selbst geschenkt. Natürlich sagt ihm sein Broker dann auch noch herzlichst Gracias dafür, dass er diesem noch Geld dort läßt, damit auch sein "Broker", falls es ihm mal ganz dreckig gehen sollte und er das Land 1-2-3 formationsmäßig verlassen müßte, Geld dort läßt für Abrißkosten und eigene Flugtickets.

"Das war in der Demo Version aber ganz anders"

Ich kann für Scalpinos Postings nur hoffen, dass sie Satire pur waren.
Ansonsten wünsche ich viel Glück beim sich reich träumen.
"I'm a trader, baby. So, why don't you kill me?!"

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Friday, January 29th 2010, 1:16pm

@ scalpino

Das Problem ist doch die Sicherheit der Kundengelder. Was nutzt denn das systematische Ausbeuten der diffusen Kursstellung, wenn möglicherweise keine Auszahlung aus Panama mehr stattfindet. Dann sind die schönen Tradinggewinne + Ersteinlage weg und der Ausbeuter wird zum Gebeutelten.

So naiv kann nicht einmal der Kai sein, sich dieser Problematik nicht bewußt zu sein. Alleine schon aus diesem Grund spricht alles für die reine Tradingshow.

Ganz offensichtlich war diese Frage, als auch die nach fachgerechtem Trading für den Veranstalter des geplanten Bezahldienstes kein Thema. :D

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Hintman

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Friday, January 29th 2010, 11:11am

Editieren geht nur 15min lang, das verhindert nachträgliche Manipulation von wichtigen Postings.
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Friday, January 29th 2010, 9:00am

Nachtrag zu meinem letzten Posting.

a) habe mir paar trades von 27.01. angesehen, da scheint alles mir rechten Dingen zugegangen sein bei seinen eur.usd und gbp.usd trades
b) in meinem zweiten Bild ist FXD natürlich rechts, wie man sehen kann (geht hier die EDIT-Funktion nicht ? :huh: )

scalpino

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Friday, January 29th 2010, 8:25am

Hallo,

auf jeden Fall "lohnt" es sich, über FXD zu traden, da dieser Broker die Kursversorgung nicht im Griff hat ;) . Ich habe vor Weihnachten irgendwo gelesen, dass es da oft Abweichungen zu anderen Feeds gibt, also habe ich dort ein Demo aufgemacht. Und es war wie sich bücken und Geldscheine vom Boden aufzuheben. Es gibt oft Abweichungen von 10+ pips zu IB und anderen ECN´s und vor allem hat man bei FXD (im Unterschied zu anderen Buden) genug Zeit für die Trades, oft bleibt die Falschquote auch 20-30 sec bestehen, was besonders kundenfreundlich ist. Ich bin dann paar Kay´s charts durchgegangen und seine Charts sind identisch mit meinen Democharts, also dürfte es in Livebetrieb genauso aussehen. Besonders in der Nacht scheint bei denen oft niemand im Büro zu sein :D



Hatte leider noch keine Zeit da ein Konto aufzumachen, bzw. ich dachte dass es - wie üblich - nach einigen Monaten sowieso vorbei ist, da der Broker aufmerksam wird und auf einen anderen Feed umstellt - scheint bei FXD noch nicht der Fall zu sein. Noch ein screenshot von heute Nacht, FXD (chart links) mit schöner 20 pips Kerze, die man oben bestimmt schön verkaufen konnte.



Keine Ahnung ob Kay die Fehlquotes auch tradet, man müsste sich die Mühe machen seine Trades und die Charts zu vergleichen. Sein Gesammtgewinn speist sich ja vor allem aus vielen ~ 10pips Plustrades ;)

bo1

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440

Wednesday, January 27th 2010, 10:31am

Alle Achtung! 8o

Der Phantasie-Zocker-Millionär übertraf mich in meiner schlimmsten Zeit um den Faktor 5. Beeindruckend! :D

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