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antusianer

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779

Wednesday, February 9th 2011, 12:39am

Also ich kenne einige Protagonisten, die sogar in der Öffentlichkeit stehen ( natürlich nicht so populistisch und reißerisch wie Kay oder Rocco Gräfe ) und wirklich gute Arbeit an der Börse machen.
Da stimmt vom Money und Depot Management bis hin zum guten CRV der Trades alles. Diese Personen erwirtschaften dann auch nachhaltig sicher Gewinne.
Und folgen keinen ruinösen Strategien die eine Zeit lang mit etwas Glück zu außergewöhnlichen Renditen führen. Das vermarktet man dann und wenn es zwangsläufig irgendwann schief geht. Dann legt man einfach einen neuen Dienst auf.

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778

Sunday, February 6th 2011, 4:45am

So weit brauchst du da nicht zu schauen. :)

Wenns nichts wird einfach die Beine still halten und nichts dazu zu sagen ist scheinbar Mode.
Zeig mir jemanden in der Branche der zeigt dass er gecrasht ist,
so ehrlich wird da nicht drüber geredet. Im Gegenteil, immer wieder neue Indikatoren, Einstellungen etc. finden,
der Markt hat sich geänder... bla bla bla... aber sich keine Niederlage eingestehen.
... einer von Gottes eigenen Prototypen, ein aufgemotzter Mutant, der nie zur Massenproduktion in Betracht gezogen wurde: zu spleenig zum Leben und zu selten zum Sterben.
Ich kann dem Tod gelassen ins Auge sehn. Ich werd jedenfalls älter als Kurt Cobain.

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antusianer

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777

Friday, February 4th 2011, 4:12pm

Das ist nur teilweise richtig!

Die Werbemaschinerie von Godmodetrader ( BörseGo AG ) funktioniert glänzend. Das ist ja das schöne am Kapitalmarkt, man findet immer wieder Newbies die für solche Sinn freien Dienste Geld bezahlen und wenn es nur ein paar Monate sind, es finden sich immer wieder neue Lemminge.
Das beste Beispiel dürfte Rocco Gräfe sein. In einem anderen Forum wurde sein gesamtes Musterdepot der letzten 2 Jahre genaustes analysiert. Untern Strich ist es Null auf Null aufgegagen. Dargstellt wird das natürlich anders. Und über genügend Follower kann dieser gute Herr sich sicherlich nicht beschweren.... Marketing ist nun mal alles in diesem Geschäft!

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MB/8 (05.02.2011), Perfect Trader (06.02.2011), Rasputin (06.02.2011), trash (23.03.2011)

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776

Thursday, February 3rd 2011, 10:40pm

Dies scheint sehr lukrativ zu sein. Bedenkt man das ein Abo 129 Euro im Monat kostet und Kay sicherlich die Hälfte davon bekommt. Das rechnet sich!


Die Frage wird sein, wie nachhaltig die Einnahmen sein werden, wenn der Erfolg ausbleibt. Man weiss ja, dass die Stimmung der Masse sehr schnell umschlägt.

antusianer

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775

Wednesday, February 2nd 2011, 11:27pm

Kay will Business machen. Das hat er mit der Seite erreicht.

- Der Finanzbuchverlag ( Bernd Förtsch) veröffentlicht ein Buch über ihn. Ich glaube ab Anfang März im Handel.
- Durch die Seite hat er einen Live Trading Vertrag bei Godmode Trader bekommen.
- Soweit ich es raus gefunden habe ist Giovanni Chichivelli sein Manager, der ihm gegen Bezahlung die Kontakte z.B. zu Bernd Förtsch, Interviews im DAF ect. besorgt.
- Mit der Seite www.broker-liste.de hat er sich ein zweites Standbein geschaffen um über referender Links am Trading der User dazuzuverdienen.
- Sein Kollege Heiko Rudolph wurde durch Dennis Gürtler ersetzt. Seit dem hat der Draw Down begonnen! Mit seinem alten Berater ist er wohl wesentlich besser gefahren. Dennis Gürtler berichtet nun im wöchentlichen Newsletter von den aktuellen Tradingerfolgen. Schenkt man diesen ausführungen glauben müsste es um Kay´s Konto glänzend stehen. Meiner Meinung nach ist das eine Selbstdarstellung die seines gleichen sucht. Hinterfragt man die Prognosen kommt so liegt er meistens völlig daneben. Darstellt wird das ganze mit einigen Tricks völlig anders.

Vom Trading hat Kay weiterhin keine Ahnung, bemühen dieses zu erlernen erkennt man kaum. Dies ist aber auch nicht notwendig wie man sieht. Es ist einfach Marketing a la Dirk Müller um neue junge und unerfahrene Trader in Bezahldienste zu locken. Dies scheint sehr lukrativ zu sein. Bedenkt man das ein Abo 129 Euro im Monat kostet und Kay sicherlich die Hälfte davon bekommt. Das rechnet sich!

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Purri

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774

Tuesday, February 1st 2011, 8:16pm

Der FX-Millionär ist ein Musterbeispiel an Effizienz. Zum Vergleich: Clarium steht bei -65% seit dem Peak Mitte 2008, und -90% AUM (von $7,2 Mrd.), aber benötigt dafür eine Heerschar von hochbezahlten Quants und Risikomanagern - und der Kai schafft das ganz alleine!

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Cavobi

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773

Tuesday, February 1st 2011, 7:29pm

Finde ich gut, jedoch sollte er:

1. Sich eine längere Auszeit gönnen, um einen klaren Kopf zu bekommen und endlich Traden lernen und verstehen, dass es weit mehr dazu gehört als das was er bis jetzt gezeigt hat.
2. Sich einen Trading/Businessplan erstellen, glaub bis jetzt hat er nur seine Perfomance-Zielsetzung oder?
3. Sich seine eigenen Videos anschauen und versuchen aus den Fehlern zu lernen, eine ausreichend große Samplesize wird er ja haben, wahrscheinlich mit allen möglichen Handelsansätzen aus denen er sehr viel lernen könnte.
4. Und schließlich sollte er so lange Demo traden bis er dauerhaft profitabel ist.

Falls er dies machen sollte, dann würde er damit seinem Ruf weit mehr helfen, als dass er wieder von vorne anfängt und das ganze nur noch lächerlicher wird.

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772

Tuesday, February 1st 2011, 11:34am

Quoted


Newsletter vom 30.1.2011

Hi zusammen,
keine Angst, ich lebe noch. Ich bin auch nicht in den Margin Call geraten bzw. habe das Konto gegen die Wand gefahren. Ich nehme mir einfach, die seit langem notwendige Auszeit.

Im Anschluss werde ich das Konto bei 5000 USD neu starten.

Hier geht es zur Newsletter-Seite mit dem neuesten Newsletter.

Viel Erfolg
Kay und Dennis




Quelle: http://www.derforexmillionaer.de/

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771

Sunday, January 30th 2011, 11:28pm

Hallo,

so nun ist es soweit Kay Brendel startet seinen 3. Versuch und fängt erneut mit 5000 USD Startkapital an.
Ich kenne mich in dieser tollen Show, eines Jungen Mannes, der schnell Reich werden will ( dieses Projekt ist schon sein 4. Versuch) und nur zu gerne Mitleid erregt um die User auf seine Seite zu ziehen bestens aus.

Was vielleicht noch ganz interessant ist das Kay die Internetseite www.broker-liste.de betreibt und hier über ref Links von Brokern Geld verdienen möchte. Zur Tarnung, damit er mit der Seite nicht direkt in Verbindung gebracht wird hat er ins Impressum die Firma seines Vaters eingetragen. Der angebliche Geschäftsführer ist sein bester Freund.

Ist euch in seinem Blog mal aufgefallen das Kay immer den armen unschuldigen Jungen spielt.

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770

Wednesday, January 26th 2011, 3:28pm

Es gibt weit Wichtigeres im Leben als Geld

Ich habe mir gerade den Blog vom Kay von diesem Jahr angesehen und da einen Eintrag gelesen, der bei aller Bedauerlichkeit in der Sache ganz im Gegenteil zu vielem anderen in diesem Blog meine volle Unterstützung findet. Leider hatte Kay's Bruder einen schweren Unfall. In Anbetracht dessen stellt Kay völlig zutreffend fest, daß die wirklich großen Schicksals-Schläge des Lebens die sonstigen Querelen im Leben recht unbedeutend erscheinen lassen.

Daran sollten auch alle Anderen denken, die vor lauter schnellem Geld im Kopf die Freude an ihrer intakten Gesundheit, an Ehe und Familie, Zufriedenheit im Beruf und all den anderen persönlichen Werten von eigentlich viel höherer Bedeutung als nur Geld nicht hoch genug schätzen.

Selbstverständich möchte ich Kay's Bruder auch bestmögliche Genesung wünschen.
Wer nichts weiß, muß alles glauben.

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769

Monday, January 24th 2011, 3:48pm

Ist das nun eine Parodie?

Am 17.01. steht die Equity mit 2434 Units schon wieder um -27,7 % tiefer als mit 3366 als am 12.01.2011. Damit beträgt die kalendertägliche (nicht handelstägliche) Cash-Burn-Rate -6,28 %, was schon das Abgleiten in den Bereich des völligen Irrsinns anzeigt.

Am 20.01., also nur 3 Tage später, wird als Balance (die Kay aus völlig unerfindlichen Gründen der einzig maßgeblichen Equity vorzieht) mit 1800 Units angegeben, womit die kalendertägliche Cash-Burn-Rate nun noch weiter auf -9,57 % ins Negative gesteigert wurde.

Damit ist alles noch viel, viel irrsinniger gekommen, als im Post 762 beschrieben.

Vielleicht ist das neue Marketing-Konzept der Show eine Art "Trading"-Parodie?

Ich habe mir seit langer Zeit wieder mal ein Video angesehen (das vom 20.01., weil ich dachte dort einen Screenshot zur Equity zu sehen) und stellte fest, daß der Kay gar nicht mehr so aufgekratzt wie am Anfang ist, sondern älter (fertig?) wirkt.

Ich verstehe zwar den Sinn der mittlerweile sehr peinlichen Show nicht mehr, aber muß zugestehen, daß ein erhebliches Maß an Mut (oder Merkbefreiung?) dazu gehört, diese Katastrophe immer noch vor der Menschheit auszubreiten. Aber in einer Zeit von "Ich bin ein Star - holt mich hier raus" etc. scheint ja kein Ekel-Dreck mehr Tabu zu sein und in dem Sinn ist Kay schon beinahe wieder harmlos.
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768

Friday, January 21st 2011, 2:32pm

... wenn dein Konzept darin besteht, mit genug re-orders doch eine Position noch im Plus oder Break-Even zu schließen, dann geht es nicht anders. If you are in trouble, double und dass er damit aufhört, von dem erzählt er schon länger. Er muss gute Entrys finden und noch wichtiger, einen sehr guten Exit. Aktuell steigt er wohl irgendwo ein, wie es grad passt und kauft sich dann ins Plus mit re-orders. tjo, manchmal gehts halt in die Hose und man ist 20 % gleich mal auf einem Schlag los.


Ich denke (und hoffe für Kay), dass er nach einer für ihn ausreichenden Menge an Re-Order-Trades merken wird, dass Nachkaufen im Verlust (das ist es doch, hab ich zumindest so herausgelesen) so als Strategie für ihn langfristig nicht funktioniert. Wenn diese Einsicht erarbeitet wurde, DANN wird er es auch sein lassen.

Das Grundprinzip meines Lernens ist: man gesteht sich zu, beliebig oft auf die heiße Herdplatte zu fassen, wenn man partout nicht auf andere Leute hören will, die einem von Anfang an raten, dass es heiß wird und man sich verbrennen wird. Man koppelt daran aber das Versprechen an sie selbst, dass man, wenn man oft genug damit gescheitert ist, es ab dann NIE wieder machen wird. Für mich funktioniert diese Strategie sehr gut.

Wenn man ein Problem für sich noch nicht als Problem erkannt und akzeptiert hat, kann man meist auch die Lösungen (anderer Leute) - selbst wenn es dasselbe Problem ist - nicht annehmen.

Ist zumindest meine Erfahrung auch aus dem IT-Bereich: Wenn man nie nach 1 Jahr oder noch länger in seinen eigenen Programm-Code reingucken musste, um ihn zu auf ein neues Problem anzupassen (oder besser noch den Code anderer Leute, besonders C-Code von Physikern !), wird man nur schwerlich einsehen, warum Variablennamen aussagekräftiger als 1 Buchstabe sein sollten, warum Kommentare im Code hilfreich sind und auch etwas Doku am Rande nicht unnütz vertane Zeit ist. Den Physikern ist mit meiner Einsicht leider nicht geholfen, aber mein eigener Code liest sich mittlerweile erheblich einfacher.
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767

Friday, January 21st 2011, 2:17pm

Eine Diskussion über sein irrsinniges Trade-Management ist obsolet, da seit mindestens 100 Jahren (wahrscheinlich aber sogar schon über doppelt so lange) völlig sicher bekannt ist, daß im Verlust autstockende Strategien im statistischen Mittel bei Spielen mit einem Erwartungswert außerhalb Zonen in Richtung sehr hoher TQ niemals funktionieren können und man selbst bei sehr hoher TQ, aber noch < 1, immer noch eine Reserve behalten muß, um im Spiel zu sein. Blitz-Reichtum mit All-In ist vollkommen unmöglich; wenn man nur lange genug spielt, ist so der Total-Verlust absolut sicher.

Wenn jeder Rookie immer wieder meint, völlig gesicherte und theoretisch und praktisch bewiesene Grundlagen in Frage stellen zu müssen, zeugt das nur von Unverständnis für die zwingenden fachlichen Voraussetzungen. Dabei an den Tag gelegte Oberflächlickeit bzw. Desinteresse sind Folgen der Verantwortungslosigkeit gegenüber seinem eigenen Kapital und der psychischen Gesundheit.

Dort wo es - wie leider gar nicht so oft - unzweideutige und bewiesene Erkenntnisse gibt, handelt es sich auch nicht um sinnvolle freie Meinungen, sondern einfach nur um Ignoranz, wenn man in Unkenntnis oder gar wider besseres Wissen dagegen verstößt.
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766

Friday, January 21st 2011, 1:27pm

... wenn dein Konzept darin besteht, mit genug re-orders doch eine Position noch im Plus oder Break-Even zu schließen, dann geht es nicht anders. If you are in trouble, double und dass er damit aufhört, von dem erzählt er schon länger. Er muss gute Entrys finden und noch wichtiger, einen sehr guten Exit. Aktuell steigt er wohl irgendwo ein, wie es grad passt und kauft sich dann ins Plus mit re-orders. tjo, manchmal gehts halt in die Hose und man ist 20 % gleich mal auf einem Schlag los.

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765

Friday, January 21st 2011, 1:16pm

Aber im Video klingt das schon mächtig geläutert. Und die merkwürdigen "Re-Orders" will er auch sein lassen. Und bessere Setups wählen und und und. Jede Menge guter Vornahmen und wenn er es durchzieht, kann für ihn jetzt die eigentliche Lernphase beginnen.

Bislang war es ja eher ein "die Hörner abstoßen": Die Phase, wo man lernen muss, dass der Markt nicht auf einen gewartet hat und dass man selbst aus irgendeinem Grund schlauer ist als die Leute, die das ja schon ein paar Jährchen länger und mit besserer und spezifischer Ausbildung machen. Meiner Erfahrung nach dauert gerade diese Phase umso länger, je größer das anfängliche Selbstbewusstsein und die Menge vergangener Erfolge (Schule, Uni/Ausbildung, Job) waren. Außerdem ist man hochgradig beratungsresistent in dieser Zeit. Aber irgendwann greift auch beim hartnäckigsten und bockigsten das Prinzip "Lernen durch Schmerz".

Und wenn man endlich jeden dämlichen (wie man ihn selbst im Nachhinein einschätzt) Fehler n-Mal gemacht hat, kann man sich beim n+1.ten Mal dann schon im Vorhinein sagen: "Krümel, äh, Kay, nicht schon wieder :cursing: ! Lass es sein, das bringt nix, hat schon n Mal nur Mist produziert und warum sollte das jetzt anders sein !? "

Wenn man nicht von Hause aus diszipliniert ist, muss man das halt auch lernen und sich selbst erziehen. Und wenn man eben den einen Fehler immer und immer wieder macht, um die Erinnerung an den körperlichen Schmerz ( wahlweise Paralyse/Nicht wahrhaben wollen etc. ) für einen selbst hinreichend oft zu überlernen und zu konservieren und bei Bedarf abrufbar zu machen. Zumindest ich fand ich das für mich sehr wichtig und hilfreich.
Damit man diesen Fehler irgendwann nicht mehr macht, weil man sich schon vorher dran erinnert, wie mies man sich bei den Malen davor im Nachhinein gefühlt hat. Bei Kay ist meiner Meinung nach die Brechgrenze momentan noch nicht erreicht, aber mal schaun.

Also, ich finde Kay echt sehr lehrreich für Anfänger, v.a. weil er seinen Weg per Video/Blog dolumentiert. In der Retrospektive verklärt sich vieles oft oder wird ausgefiltert im Gegensatz zu nen Fast-Realtime-Blog. Ich hoffe nur, nach der aktuellen Verdrängungsphase, wo man sich ob seiner Misserfolge vor seinem Publikum vermutlich schämt und dem Kontakt eher aus dem Weg gehen will, macht er weiter und wird in ein paar Jahren doch noch zum strahlenden Held der Traderschaft avancieren. :love: Dazu muss er zwar noch mächtig ranklotzen und viel lernen, aber er ist ja noch jung (im Gegensatz zum Autor dieses Beitrags *seufz und das Resthaar über die verlängerte Stirn kämm*).
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764

Friday, January 21st 2011, 11:09am

Update: Balance auf 1800!

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763

Monday, January 17th 2011, 7:30am

Sowie ich das gelesen habe, darf man von den 3400 Euro nochmals 1000 USD abziehen.

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762

Monday, January 17th 2011, 6:16am

Überzockt verendet und nun auch Marketing-Fehler

Mit einer Equity von 7676 Units im Screenshot vom 18.10.2010 kurz nach dem Wechsel zum neuen Anbieter um den 15.10.2010 herum, und einer Equity von 3366 Units am am 12.01.2011 ergibt sich in nur 86 Kalendertagen ein Drawdown von 56 %. Linear weitergerechnet ist das Konto so bald völlig platt, für Day-Trading-Zwecke besser geometrisch weiter gerechnet, ergibt sich eine Tages-Rendite von -0,95 % oder eine Jahres-Rendite von -97 %. Diese Platt-Trading-Rendite würde aber nur bei Beibehaltung des bisherigen Loser-Aktionismus eintreten, wenn die Verzweiflung bei abnehmendem Konto-Stand nicht mit immer schlimmeren finanziellen Selbstmord-Aktionen noch irrsinniger wird oder die Show nur noch der Form halber auf Sparflamme weiter getrieben wird.

Ich nehme mal als Units der Kontowährung USD an, weil ich mich nicht so konzentriert habe, die richtige Währung rauszufinden, Kay aber zum Wechsel zum neuen Anbieter ankündigte, mit 5.000 EUR weiter zu machen - da muß meine Annahme nicht richtig sein, für den prozentualen Drawdown und die Rendite spielt das aber keine Rolle.

Wer schon zu keiner Zeit wirklich nützliche Beiträge zum Trading liefern konnte, sollte nicht noch die Tragikomodie zäh, langweilig und peinlich weiter spielen, wenn er schon total alle ist, verendet als einer der vielen ausgenommenen Futter-Reste am Boden des Haifisch-Beckens Börse, wie Viele vor ihm und noch Viele nach ihm - alle getrieben von blinder Gier und der Hybris, sich mit echten Haien zu verwechseln, obwohl es da Mitspieler mit ganz anderen Ressourcen gibt, die unkoordinierten neurotischen Spielern um viele Größen-Ordnungen überlegen sind, sowohl persönlich, technisch und Kapital-mäßig.

Völlig unverständlich ist aber, wieso irgendwer bei solcher Scharlatanerie auch noch Seminare bucht, die ja mit Titeln wie "Unter schweren Nervenkrisen ins finanzielle Aus", "Durch Zocken zum psychischen Wrack (Sonder-Edition mit verlängerter Qual)" oder ähnlich weit treffender bezeichnet wären. Außer flotter Eigenwerbung mit der hochstaplerischen Phantasie-Ernennung zum "Forex-Millionär" und offenkundig nachlässig zubereiteten, nicht stimmigen "Statements" wurde dort ja nicht einmal auch nur wenigstens ein Quentchen brauchbares Trading-Wissen dargestellt.

Mit einem Phantasie-"Gewinn"-Plan vom Anfang Januar geht alles genauso unrealistisch weiter wie früher, bloß daß momentan die Promotion durch besondere Kurs-Stellungen nicht so klappt wie früher, aber die könnte ja je nach Marketing-Zielen und Unseriosität der Partner noch kommen. Ohne eine solche Hilfe werden die angestrebten Ziele nämlich durch jemanden, der seine Trading-Schwerst-Fehler in 18 Monaten Spielerchen verfestigt hat, völlig unmöglich sein.

Nachzuvollziehen ist das Ganze sowieso nicht mehr, da nach den schlechten Erfahrungen mit dubiosen "Statements" jetzt nur noch sporadisch MetaTrader-Report-Zusammenfassungen gepostet werden. Damit sind nicht mal mehr - wie früher - die konkreten Schwerst-Fehler einer Analyse zugänglich und die Show taugt mangels Konkretheit beim Schrotten des Kontos nicht mal mehr als negatives Beispiel.

Das braucht aber auch niemand mehr, da ja eigentlich schon fast Alles analysiert wurde, außer vielleicht der schweren Bürde der psychologischen Ausgebranntheit eines Traders, der ohne Plan und ohne Disziplin emotional rumzockt, der dann aus der Falle der immer mehr gefühlten realen Unfähigkeit nicht mehr heraus kommt und sich auf irgendein, wie auch immer zustande gekommenes "Ergebnis" der Vergangenheit als einzigem imaginärem Fähigkeits-Nachweis beruft.

Wie sich ein Marketing-Experte so sehr von irgendeinem Produkt, welches er vermarktet, persönlich beeinflussen läßt, ist auch schleierhaft. Solange das eigene Ziel die Werbung möglichst vieler Newbies zum Hineintreiben in die Märkte und der dann folgenden Spende an die Märkte ist, sollte doch strikt getrennt werden können, zwischen dem reinen Marketing-Part und der damit verbundenen Pseudo-Trading-Show, die bei geordnetem Marketing wohl allenfalls aus Kosten-Gründen nicht an einen fachkundigen Dritten abgegeben würde. In kaum einer Branche versuchen Marketing-Leute, die ganz bei Trost sind, ihr beworbenes Produkt auch noch selber zu fertigen - alleine schon darum, weil damit ihre Zeit, das Werbe-Publikum zu bearbeiten, verringert wird.

Unter Beachtung dieses Punktes wird die Sache nun auch aus Marketing-Sicht fragwürdig, wo das einzige sinnvolle Ziel noch sein sollte, die Show möglichst geräuschlos von der Bühne zu kriegen.
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761

Sunday, January 16th 2011, 11:04am

Der Weg einer Kontoplättung - auch ganz spannend!

Genial. Kontostand irgendwo bei 3400. Eh schon Mörder-DD, der nicht aufzuholen ist und dann erneut eine re-order (-1000 Dollar!). Ein Traum sowas. Wo sind den die Leute jetzt, die die Zweifler für Neider gehahlten haben. hehe.

http://www.der-forex-millionaer.de/

Zitat:

Das Problem sind nicht die Re-Orders an sich ……. die sind meiner Meinung nach zwingend notwendig bei den Marktverhältnissen … Das Problem ist nur die Aggressivität dahinter und der dadurch verbundene extrem teure Stop. Das ist mir heute zum letzten Mal passiert!

Ich weiss, ich habe heute ein Video angekündigt …. aber nehmt es mir nicht übel …. ich bin nicht nur schon seit über 40 Stunden auf den Beinen …. nein …. ich habe auch 1000 Dollar Wochenverlust zu verkraften. Oder besser gesagt: Ich muss den Scheiß verkraften den ich gebaut habe. Schon wieder beim Hoch die Verluste realisiert! … das tut echt einfach nur im Kopf aua.

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Thursday, January 6th 2011, 6:47pm

Risiko-Mathematik ist nicht blendbar wie wundergläubige Rookies

Daß dieser "Trader" ganz besonders dreist in seiner Selbstdarstellung und unfähig in seinem praktischen Tun ist, beeinflußt übrigens nicht den entscheidenden Punkt, den alle kurz mal aufglühenden und dann verglühenden Sternchen haben: Die Risiko-Mathematik läßt sich auf lange Sicht nicht überlisten (übrigens auch nicht auf kurze Sicht, bloß dort erlaubt sie mit nicht verschwindenden Wahrscheinlichkeiten extreme Ausreißer). Selbst nach einem durch vielerlei glückliche Umstände (und wohl auch handfeste Unregelmäßigkeiten) zustande gekommenen glücklichem Run (einem günstig verlaufenen Zufalls-Pfad) hält das Glück nicht an, weil sich eine günstige Realisierung der meisten Zufallspfade mit immer geringerer Wahrscheinlichkeit so weiter fortsetzt.

Das gilt gleich aus mehreren Gründen:
  • Je länger getradet wird, desto mehr nähern sich die realen Resultate dem im Mittel zu erwartenden Erwartungswert der Strategie an.
  • Wenn eine Strategie zu längeren Serien neigt, tut sie das wegen der überhaupt nur in der Nähe sehr kleiner Über-Renditen liegenden Erwartungswerte alleine schon aus Summen-Überlegungen nach beiden Seiten und die Strategie (so es denn überhaupt eine gibt und sie auch beibehalten wird) auch in Verlust-Richtung.
    Die immer wieder dazu auftretendende Diskussion doch irgendwie denkbarer Hyper-Renditen ist müßig, da sie mit der offenbar nahezu niemals zu beobachtenden Existenz von Trading-Milliardären der allgemeinen Lebenserfahrung widerspricht. Sicher kriegt auch fast jede Woche einer den Sechser im Lotto, aber der Erwartungswert des Spieles ist ganz miserabel und die Wahrscheinlichkeit für einen Hauptgewinn in der Nähe der praktischen Unmöglichkeit (für Alltags-Fragen oft pauschal mit 1 : 1 Mio angesetzt, obwohl man z. B. in atomaren oder kosmologischen Überlegungen oft noch über 10 oder gar noch mehr Größenordnungen höher gehen muß).
  • Nach den ersten großen Verlusten haben die wenigsten Trader die psychische Kraft, nicht in Ängstlichkeit oder noch wahnsinnigeres Risiko zu verfallen.
  • Sollte trotz obiger Punkte noch ein Erfolg bestehen bleiben, wird der Drawback (die Rückwirkung des eigenen Handelns) auf den Markt mit wachsender Kontengröße immer stärker, so daß die Aktionen nicht mehr so flüssig gehen. Die Stufe erreichen aber nur wenige Trader, da den meisten die Lust, das Kapital oder beides schon lange vorher ausgehen.
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