@ terZijlberg
Die Aufzählung von Fakten ist keine Verhöhnung. Für Nichts-Könner gibt es genauso wenig unverdiente Kuschel-Einheiten wie den vor ihren Traum-Tänzereien vielleicht erhofften Kapital-Schutz. Man muß zu ihnen auch nicht lieb sein, damit sie schlechtem Geld gutes hinterher werfen. Ihre Dummheit und Gier ist so groß, daß sie durch gegenteilige Darstellungen in ihrer Verblendetheit ehr noch angestachelt zu werden, ihre Irrationalität zu steigern.
Der "FXM" hat übrigens, zumindest entsprechend seinen "Statements" (bzw. der daraus gezeichneten
Equity-Kurve, Geld verdient.
@ oldschuren
Sicher spielen in einigen Fällen Strategien mit trading-fernen Hintergründen eine Rolle und erzeugen sogar gesamtwirtschaftlichen Wohlfahrts-Zuwachs. In grober Näherung kann man das System aber auf seine Zu- und Abflüsse in einem Minus-Summen-Spiel (nach Transaktionskosten) ausreichend verstehen.
Diese bittere Wahrheit wird zuweilen sogar von Werbern einiger Institute so hilflos zu kaschieren versucht, daß sie ziemlich oft offenbaren, daß sie nicht mal wissen, worüber sie reden.
@ janson
Verlierer werden gebraucht, damit es die Bucket-Shops überhaupt gibt. Auch wenn eine Umverteilung zwischen den Retail-Tradern indirekt über den in jedem Fall die Gegenseite darstellenden Kontrahenten Bucket-Shop stattfindet, ist das eine Vermittlung zwischen gewinnenden und verlierenden Tradern, bis auf den Teil, der wegen des Überwiegens von Verlierern direkt an den Bucket-Shop fließt.
Ebenso werden die Gewinne der Bucket-Shops je nach deren Anlage-Politik zumindest zu Teilen auch an irgendeiner Stelle wieder in die Finanz-Märkte eingebracht, wenn auch nicht unbedingt an den meist zuerst vermuteten Stellen zum Hedging auf dem Primär-Markt des gerade gehandelten Assets.
@ hapack
Deine kritischen Beobachtungen sind durchaus zu großen Teilen zutreffend und sprachlich spitz, daß Dich ja nicht umsonst mehrere User anfangs für eine (aus meiner Sicht übrigens durchaus erwünschte) Reinkarnation von eddie hielten. Trotzdem ist es zu weitgehend, eigene vorwiegend negative Erfahrungen zu verallgemeinern. Auch die 95 %-Sprüche bedürften einer genaueren Überprüfung.
So würden für eine vernünftige Aussage schon mal weitere Angaben zu Kontengrößen und Aufteilungen über die Asset-Klassen und Anlage-Horizonte gebraucht. Es ist eine ganz fatale Tendenz in den von Kapital-schwachen Tag-Träumern durchsetzten Boards anzunehmen, es würden alle Anderen auch nur mit dem Mindest-Betrag zum Micro-Account (respektive
Femto-, Atto-, Zepto- und Yokto-Accounts, wie schon mal jemand lustigerweise in einer früheren Diskussion anmerkte) traden.
Statistisch besitzt eine Million Deutsche mehr als 1 Mio. Geldvermögen und da Leute mit wirklich Geld in der Regel auch wissen, wie wertvoll es ist, gehe ich mal davon aus, daß sie nicht alles völlig durchgeknallt all-in in hoch-riskante Kurzfrist-FX-Aktionen stecken.
Was würde es uns sagen, wenn ein solcher Marktteilnehmer einmal 1.000 EUR in einem Versuchs-Ballon verzockt, nur um dann festzustellen, daß er vielleicht lieber bei anderen Asset-Klassen bleibt, wo schon die üblichen Zinsen in Staatsanleihen im Monat ein Mehrfaches dieses Ballons sind?
Oder was sagt uns, wenn der Student einmal einige Hundert Euro verzockt, um dann lebenslang in Fonds anzulegen. Ebenso gilt die Frage, was es bedeutet einen Werbe-Account mit geschenktem Start-Kapital (wie z. B. bei
marketiva.com,
liteforex.org oder bei einer der vielen anderen
FX-Promotions [bzw. andere
Promotion-Übersicht]) platt zu traden, wo zuweilen schon die Gebühren für die Rücküberweisung höher sind als das Start-Kapital.