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janson

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719

Thursday, August 5th 2010, 12:04pm

Da der Großteil der (erfolglosen) Trader über MT-Bucketshops tradet, hat ihr Geld doch gar keinen Zugang zu einem echten Markt. Wenn man davon ausgeht dass die profitablen Trader über ECN's im Markt sind, frage ich mich wie soll es da zu einem Match zwischen den beiden kommen, so dass der eine vom anderen profitieren kann?
Von daher finde ich die Wir-brauchen-Verlierer-Theorie im FX nicht ganz nachvollziehbar...
Democracy is two wolves and a lamb voting on what to have for lunch.

archie

Querulant

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718

Thursday, August 5th 2010, 10:59am

@ terZijlberg

Joram, bist Du das?

oldschuren

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717

Thursday, August 5th 2010, 10:49am

Ist schon was dran. Ich glaube aber das der breite Strom (FX) von HegingStrategien und ähnliches herrührt. Trader rühren nur bisschen in der Suppe rum, der eine mehr der andere weniger...
ich raube, also bin ich....

terZijlberg

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716

Thursday, August 5th 2010, 8:31am

Das Geld in den Markt muss von irgendwo herkommen um den Besitzer zu wechseln. Mit ist es persönlich egal, ob es von einem "Perfect Trader" oder von einem "Forexmillioner kommt. Hauptsache es kommt in den Markt jemand, der bereit ist das Geld zu risikieren. Je schwacher ist der, desto besser. Meinetwegen kann jeder der FX tradet ein 100% Idiot sein. Er muss nur eins tun: Das Geld in den Markt pumpen. Der Rest ist egal. Trading ist 100% Geschick und 50% Glück. Die Wahrheiten die beim Poker gelten, gelten auch beim Trading. Z.B. "Sprechen Sie niemals mit schwachen Gegnern üb er Strategie. Es würde ihnen bewusst machen, dass es überhaupt so etwas wie eine Strategie gibt" (Mike Caro)
Daher meine Devise, es ist doch prima, wenn es solche Typen wie Forexmillionär gibt, die keine Ahnung von Trading haben. Jemand muss doch der Verlierer sein, damit ich gewinnen kann. Manchen Menschen scheint nicht bewusst zu sein, dass ohne Verlierer keine Gewinner beim Trading gebe. Man Tradet nicht gegen einen ominösen Markt, sondern gegen eine Masse von anderen Traders.Und ohne Verlierer gibt es keine Gewinner.
Deshalb sollte man die Verlierer nicht verhöhnen, wie das PT tut. Man soll sie pfleglich behandelt, weil dank ihnen gibt es Leute, die beim Trading überhaupt gewinnen können. Wie am Anfang gesagt: Das Geld in den Markt kommt nicht vom Himmel. Jemand muss in verlieren.

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jalkok (05.08.2010)

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715

Wednesday, August 4th 2010, 9:01pm

Das schmähliche Ende der vor Unfähigkeit strotzenden Tussi-Show

Die neunmalklug-schnippische Angeberin hat nach ihrer vollauf entsetzlichen Geld-Vernichtungs-Zock-Show in ihrer Unfähigkeit für ihr Blog die Notbremse gezogen: "Dieses Blog steht nur geladenen Lesern zur Verfügung." (wobei man sich dafür nicht mal mit einem Link auf der Seite eintragen kann).

Warum solche Leute sich mit absolutem Nichts-Können erst geradezu massiv in die Öffentlichkeit drängen und dann unter den kritischen Stimmen des doch nicht ganz so verblödeten Publikums zusammenbrechen, statt erst mal die Basics zu lernen, wird wohl am Suchtverhalten nach fremder Aufmerksamkeit in ihrem sonst so triesten Leben liegen.

Ist schon sehr bedenklich (oder lussss...ssstig), wieviel Geld sich Leute sowas kosten lassen - wenn es den wenigstens nicht wieder mal ein Fake war.

Kay hat seine Show wenigstens eisern durchgezogen, egal was man davon hält.
Wer nichts weiß, muß alles glauben.

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goso (04.08.2010), NPHBTH (04.08.2010), Peganuss (05.08.2010)

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714

Wednesday, July 28th 2010, 9:51pm

FX Tussi

Bei der FX Tussi wird auch recht heftig gezockt, aber ihr Blog erscheint mir in der Machart zumindest in den Punkten des fehlenden Dubios-Umfeldes etwas weniger dubios als der von Kay.

Das Zocken (MT4Stats: fxtussi) erreicht allerdings ein Maß (55 % DD [11.000 €] in wenigen Tagen), bei dem auch die vielfachen Beteuerungen, sie wüßte, was sie tut, sehr stark zu hinterfragen sind. Auch die Entries sollen nach (von mir nicht nachvollzogener) Prüfung durch Dritte nicht von höchster Qualität sein, daß Einige mit durchaus berechtigter Wahrscheinlichkeit sogar überhaupt am Vorhandensein eines wirklichen Systems zweifeln.

Selbst wenn die Inhalte je nach Gemüt des Lesers verschieden gedeutet werden können und ganz bestimmt bis auf ein paar Kritiken an Dienstleistern und Kay nicht gerade essentielles Trading-Know-How verbreiten, liest sich der Blog wegen der deftigen Ansagen und der durchaus erkennbaren Streitbarkeit der Dame ziemlich knackig, wobei da mancher durchaus berechtigt auch schon die Grenze zur Unverschämtheit überschritten sehen kann.

Die Kommentare sind zu größeren Teilen sowas von niveaulos, daß sie den ggf. noch sinnvollen Rest stark kontaminieren. Auch diverse auf bayerische Mundart gemachte Kommentare sind für ein auch nur einigermaßen sachliches Blog schon stark atypisch.

Ob das Ganze allerdings wirklich authentisch ist oder ein noch größerer Fake als Vieles anderswo Gezeigte soll hier mal offen bleiben, obwohl es bei genauem Lesen schon einige Bedenken geben kann, die diverse Kommentatoren auch prompt fanden.

Die spitzeste aller Nummern wäre, wenn ein schon bekannter Faker hier ein neues Show-Format testen würde, es niemand mitbekäme und er so Alle noch einmal satt geleimt hätte. Unter dieser (bisher nicht von mir gemachten) Annahme wäre dann sogar ein Gesamt-"Kunstwerk" aus Blog und einigen nicht von Dritten erzeugten Kommentaren denkbar.

Ich gebe übrigens zu, daß ich ihre eigenen Inhalte anfangs deutlich ansprechender fand, bevor ich die auch vorhandenen sachlichen Kommentare bedacht habe.

Auch wenn man beileibe kein Kay-Fan ist und zuweilen durchaus auch gehässige Bemerkungen über ihn tätigt, fällt auf, daß der FX-Tussi-Blog aber die Gehässigkeiten gegenüber Kay im Verhältnis zu ihrer real gezeigten Performance trotz aller Bedenken an Kay's Authentizität zu stark thematisiert.

Bei allen Fragwürdigkeiten im Umfeld von Kay, kann ich eine ausgemachte Gehässigkeit von ihm weder auf seinen Seiten noch im persönlichen Auftreten konstatieren, da ist er viel zu gewandt im Marketing, hat aber wohl (soweit ich aus einem etwa 1-stündigen Gespräch mit ihm zu erkennen glaubte) auch ohne dauernde pure Berechnung eine recht freundliche und offene Grundeinstellung zu Anderen.
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NPHBTH (29.07.2010)

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713

Wednesday, July 28th 2010, 7:59pm

Akzeptanz Drawdown

Ich habe heute schon in einem anderen Forum zu einem ähnlichen Thema einen Beitrag geschrieben. Es ging um die Frage, welchen Drawdown sich ein professionell agierender Händler (Privat-Trader oder Prop) denn "leisten" kann und ob das Ziel "ein Jahr ohne Verlusttag" zu hoch gegriffen oder realistisch ist. Das hängt natürlich immer von der zugrundeliegenden Strategie ab. Gerade bei im kurzfristigen Daytrading üblicher hoher Tradefrequenz (>100 p.d.) macht sich die Professionalität im Umgang mit essentiell wichtigen RM-MM-Modellen besonders schnell bemerkbar. Ein Tagesverlust, der z.B. den durchschnittlichen Tagesgewinn bei durchschnitlicher Handelsfrequenz 100 Trades p.d. übersteigt, würde ich schon als erheblichen Drawdown werten.
Für mich verdeutlicht das genannte Beispiel: der Händler kennt die Schwächen (kommt mit den gegenwärtigen Marktgegebenheiten nicht klar) seines zugrundeliegenden Systems offenbar nicht. Sein Risk-Monitoring hätte längst Alarm schlagen müssen. Viele "Trader" behaupten ja gerne jedes System macht Drawdowns. Meine Meinung ist eine Andere: ein Drawdown darf nicht akzeptiert werden sondern muss bereits im Vorfeld
erkannt werden, indem man im Vorfeld die Schwächen seines Handelsansatzes definiert und klare Maßnahmen aufstellt, wie bestimmte Problemsituationen lokalisiert und gemanagt werden können. Denn während des aktiven Tradings hat man keine Zeit über die o.g. Dinge nachzudenken. GRÜBELEIEN IM DAYTRADING KOSTEN MIR PERSÖNLICH ZU VIEL GELD!
Selbstverständlich gibt es Tage, da werden Regelwerke schlichtweg über Bord geworfen, bestraft werden solche "Blackout-Tage" dann mit psychischen Nackenschlägen par excellence bis der Lernprozess Früchte trägt. Solche "Blackout-Phasen" sollten aber nicht zur Regel werden sondern mit zunehmender Erfahrung deutlich abnehmen.
RM/MM-Techniken sind inzwischen landläufig, insbesondere der private Daytrader unterschätzt eher gerne das Thema Risik-Controlling. Eine Anekdote hierzu: ein Bekannter vom mir arbeitete in einer Trading-Firm als angestellter Händler. Als er genug Erfahrung und Erfolge gesammelt hatte, versuchte er sich als selbständiger Händler und stieg aus der Firma aus. Er unterschätzte jedoch das Risiko-Controlling seines ehemaligen Prop-Desks. So wurde z.B. regelmäßig ab einer vorher festgelegten Verlustsituation von einem örtlich versetzten Risk-Controller das Trading-Terminal abschaltet und der Trader nach Hause geschickt. Mein Bekannter ist mit der neuen unabhängigen Situation nicht richtig klargekommen und arbeitet jetzt wieder als Angestellter.

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712

Wednesday, July 28th 2010, 5:23pm

@ cosmopolit

Das stimmt von der reinen Größe her eventuell schon. Ich selber gehe aber bei einer Vielzahl von Trades innerhalb eines Tages davon aus, daß man bei der richtigen Disziplin, also insbesondere beim frühzeitigen Einhalten von Stops und keinerlei Underwater-Pyramiding, keine so großen DD erreichen sollte. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß beim sehr kurzfristigen Trading Tages-DD im Bereich mehrerer Prozente oder gleich ganze Folgen von DD-Tagen (zumindest bei mir) immer mit schlimmen Trading-Fehlern zusammenhängen.
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711

Wednesday, July 28th 2010, 1:07pm

12 % Drawdown in einer Woche hingelegt werden
Finde ich jetzt nicht dramatisch vom MM her gesehen. Wenn man jetzt nicht konservativ tradet mit 0.5%-1% Risk pro Trade, dürfte sich so eine Woche kaum vermeiden lassen, wenn man einen Betrachtungraum von 50+ Wochen hat. Mit 2%/Trade wären das -6 IR, über fünf Tage gesehen kann das schon mal passieren. Im Prinzip kann er sich jetzt eh ein ultra aggressives MM leisten, da der Max DD in Relation zum Gesammtgewinn sehr gering ist. Selbst bei Totalverlust des restlichen Handelskapitals hat er durch die Auszahlungen 62k sicher . Ob jetzt alles mit rechten Dingen zugegangen ist, steht auf einem anderen Blatt.

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710

Wednesday, July 28th 2010, 11:54am

von fxtussi
http://fxtussi.blogspot.com/

Selbstverständlich habe ich nichts gegen Kay persönlich. Aber ich finde es halt nicht gut, das Projekt mehr und mehr zu merchandisieren. Vielleicht glauben viele von euch noch an den Weihnachtsmann - ich persönlich nicht. Und natürlich stelle ich nicht einfach Behauptungen auf, sondern habe es mal ein wenig recherchiert.

Wer Interesse daran hat, darf mich gerne nach meinem Partnerwerbelink bei Kay's Broker fragen. Ihr braucht dann darüber nur noch einen Liveaccount eröffnen, und lostraden - und schon verdiene ich halbwegs.
Oder glaubt ihr etwa, dass dieser Broker mir Blödsinn zugeschickt hat?

Ich könnte hier noch endlos weiter darauf eingehen, mache ich aber nicht. Vielleicht zeigt Kay ja irgendwann einmal Größe und klärt alleine auf, z.B. weshalb er seine Kommentare zensiert, Foren schliesst etc. etc.
mfg dobi
Es gibt Berge, über die man hinüber muß ,sonst geht der Weg nicht weiter

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709

Wednesday, July 28th 2010, 11:46am

Wie lange soll sich das noch dahin quälen?

Sollte man wirklich genau da (Equity-Graph) "traden" lernen? ?(
Wenn nach einem Jahr Show, vorrangig mit Personen-kultischen Videos anstelle Trading-bezogener Inhalte, bezahlten Dubios-Seminaren und einer "Karriere" (zumindest in bedeutungslosen Phantasie-Bezeichnungen) als "Head Trader" immer noch locker 12 % Drawdown in einer Woche hingelegt werden, kann man ja schon mal ein tüchtiges Maß an Unbelehrbarkeit mitnehmen, wenn denn die eigene schon vorhandene oder eben gerade erlernte Unbelehrbarkeit dazu nicht im Widerspruch stünde.
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ibelieve

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Wednesday, July 14th 2010, 6:30am

Interessant wäre doch mal zu diskutieren, warum so eine WW funktioniert oder warum überhaupt bestimmte Pattern funktionieren. Aus dieser Beantwortung ergibt sich ja dann schon ein sinnvoller Trade. Das war aber jetzt wohl etwas off-topic :)


Dann mach mal den Anfang

Seine WW-Ansage vom 1.Juli fand ich jetzt sehr gut, wobei ich die anders gesetzt hätte,


Wo bei ich mich frage wie er auf seinen Punkt 1 kommt,
sollte es nicht immer das Tief sein?
So sieht es mir etwas danach aus als wenn ich ihn mir aussuchen könnte.
Die Wissenden reden nicht viel,die Redenden wissen nicht viel.

http://klaus-m.blogspot.com/

remon

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707

Tuesday, July 13th 2010, 6:35pm

Interessant wäre doch mal zu diskutieren, warum so eine WW funktioniert oder warum überhaupt bestimmte Pattern funktionieren. Aus dieser Beantwortung ergibt sich ja dann schon ein sinnvoller Trade. Das war aber jetzt wohl etwas off-topic :)

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remon

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706

Tuesday, July 13th 2010, 6:26pm

Seine WW-Ansage vom 1.Juli fand ich jetzt sehr gut, wobei ich die anders gesetzt hätte, aber vielleicht irre ich mich hierbei auch, da meine untere Linie doch sehr flach ist und somit weniger einen Keil darstellt.

http://investmentsrebellion.blogspot.com…e.html#comments
remon has attached the following image:
  • 2010-07-13_183015.gif

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705

Tuesday, July 13th 2010, 5:41pm

Der Blog investments & rebellion ist schon einigermaßen lesenswert.
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704

Tuesday, July 13th 2010, 2:20pm

Mal eine etwas andere Sichtweise wie wohl die Meisten hier vertreten
http://investmentsrebellion.blogspot.com…wird-ruhig.html
Die Wissenden reden nicht viel,die Redenden wissen nicht viel.

http://klaus-m.blogspot.com/

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Fisch

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703

Tuesday, July 13th 2010, 1:21pm

http://fxtussi.mt4stats.com/

Autsch! Heute schlägt der Markt zurück. Jetzt heißt es ein System zu haben, dass einem vor sich selber schützt.
Ich möchte fast rufen: "Mach Schluß für heute, morgen ist ein neuer besserer Tag!"

Edit: Gerade gesehen das der letzte Trade 8:55 eröffnet wurde und damit ein Break gemacht wurde.
"Erfahrung ist das, was Du bekommst, wenn Du nicht bekommst, was Du willst." Randy Pausch

goso

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702

Monday, July 12th 2010, 4:45pm

Das Problem ist oft recht einfach, man hat sich in fianziell guten Zeiten einen gewissen Besitz und Lebensstandard geschaffen, den man mit geringerem Einkommen nicht mehr aufrecht halten kann, und die Finanzierungslöcher, die sich da auftun, sind nicht mit dem Einkauf bei Hofer/Aldi zu stopfen, da geht's an die Substanz.

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Purri

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701

Monday, July 12th 2010, 4:31pm

"Eine mir gut vertraute Person sagte aus ihrer Arbeit mit Einsicht in die Zahlungsflüsse in einem größeren Klinikum recht klar, daß die Leute mit den höchsten Gehältern oft die Ersten sind, die um Vorschüsse betteln mußten."

Mich wundert auch oft, wenn ich in den Medien lese, welche Leute überschuldet sind. Spontan fallen mir ein: der Technik-Chef der Salzburger Festspiele, Walter Meischberger, Peter Hochegger, Tilo Berlin, Reinhard Fendrich (dürften nur in Ö bekannt sein). Ich glaube dass es vielen schwer fällt kleinere Brötchen zu backen, wenn man einmal auf grossem Fuss gelebt hat.

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700

Monday, July 12th 2010, 3:20pm

Rollt die Nachahmer-Welle nun langsam an?

Die Million muß es ja einigen Leuten sehr angetan haben, wenngleich die meisten, die davon träumen, sie nie haben werden, und die meisten der über 1 % der Bevölkerung. die sie schon lange haben, darum kein Aufhebens machen.

Aber offenbar hört sich "Reich in einem Jahr" weit mehr sexy an als normales Sparen von Einkommens-Überschüssen aus vernünftig bezahlten bürgerlichen Berufen. Dabei heißt ein gut bezahlter Beruf übrigens noch lange nicht, daß die Leute besser mit ihrem Geld umgehen können. Eine mir gut vertraute Person sagte aus ihrer Arbeit mit Einsicht in die Zahlungsflüsse in einem größeren Klinikum recht klar, daß die Leute mit den höchsten Gehältern oft die Ersten sind, die um Vorschüsse betteln mußten.

Heute spammte auf einem ansonsten eher halbwegs seriösen Kanal jemand für einen Capital Business Club und reichte gleich mal einen unübersichtlichen Spreadsheet (wobei ich das Zeugs aber nicht verstanden habe und auch nicht verstehen wollte, insbesondere, da auch noch ein Scripting-Fehler [zumindest in meinem Browser] drin war) dazu.

Komisch an dem Typen war, daß er gleichzeitig Managed Futures in der Firma Archipel Trading anbot, wobei ich als Betreiber einer solchen Firma meinen Angestellten arbeitsvertraglich untersagen würde, Dinge zu unternehmen, die der Außendarstellung der Firma abträglich sein könnten.
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